Aktuelles

21.04.26 - Redebeitrag zu den Haushaltsberatungen für den Doppelhaushalt 2026/27

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer kritisiert den Entwurf des Doppelhaushalts 2026/27 der bayerischen Staatsregierung in seinem Redebeitrag zu den Beratungen des Doppelhaushalts 2026/27 konstruktiv. Aus seiner Sicht und der seiner Fraktion setzt der Haushalt die falschen Prioritäten und verschärft soziale Ungleichheiten, anstatt gezielt in die Zukunft des Freistaats zu investieren.

Die Kernaussagen der Rede:

  • Besonders problematisch sei, dass wichtige Leistungen für Familien und Pflegebedürftige gekürzt oder nicht ausreichend ausgebaut würden. So werde etwa das Pflegegeld halbiert und es fehle weiterhin ein Gehörlosengeld, obwohl dieses im Koalitionsvertrag vorgesehen sei. Für viele Menschen bedeute das im Alltag weniger Unterstützung und mehr Belastung.

  • Zugleich wirft Grießhammer der Staatsregierung vor, sich finanziell auf die starke Unterstützung des Bundes zu verlassen, während eigene Investitionen zurückbleiben. Unter dem Schlagwort der „schwarzen Null“ werde zu stark gespart, obwohl in zentrale Bereiche wie Infrastruktur, Bildung oder Wohnungsbau dringend mehr Mittel fließen müssten. Dies führe dazu, dass notwendige Zukunftsinvestitionen ausbleiben und Bayern an Handlungsfähigkeit verliere. Auch die Vergabepraxis von Fördermitteln sieht er kritisch, da diese aus seiner Sicht nicht immer transparent und nachvollziehbar erfolge, sondern teilweise politischen Erwägungen folge.

  • Als Gegenentwurf stellt die SPD ein eigenes Investitionspaket in Höhe von 2,8 Milliarden Euro vor. Dieses soll gezielt die wirtschaftliche Transformation unterstützen, insbesondere in Bereichen wie Batterietechnologie, Wasserstoff, Halbleiter und Ladeinfrastruktur, aber auch das Handwerk stärken. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Verbesserung der Gesundheits- und Pflegeversorgung, insbesondere im ländlichen Raum, sowie auf Investitionen in den Wohnungsbau, die energetische Sanierung und den Ausbau nachhaltiger Mobilität.

  • Darüber hinaus fordert die SPD konkrete Entlastungen für Familien, etwa die Einführung eines kostenlosen Kindergartens sowie die vollständige Übernahme von Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst. Insgesamt plädiert Grießhammer für einen Politikwechsel hin zu mehr Investitionen, sozialer Gerechtigkeit und Zukunftsorientierung. Ein Haushalt müsse aus seiner Sicht nicht nur Zahlen verwalten, sondern aktiv die Lebensbedingungen der Menschen verbessern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

20.04.26 - Im Future Energy Lab Wunsiedel

Im Reallabor der Energiewende: MdL und SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer und Kollege MdL Rainer Ludwig informieren sich im Future Energy Lab in Wunsiedel über innovative Energielösungen und deren Umsetzung vor Ort im Landkreis Wunsiedel.

Im Austausch mit der wissenschaftlichen Leitung: Dr.-Ing. Theresa Weith (l.) stellt aktuelle Forschungsprojekte wie den digitalen Zwilling und die Carnot-Batterie als Speichermöglichkeit vor.

Das Future Energy Lab und im Besonderen Geschäftsführer Prof. Dr. Dieter Brüggemann zeigen, wie moderne Energiesysteme simuliert und unter realen Bedingungen getestet werden.

Forschung trifft Anwendung: Projekte wie Power-to-Gas, Smart Grids und innovative Speichertechnologien werden durch bildliche Modelle greifbar.

Dafür braucht es eine ausreichende Förderkulisse. Innovation, regionale Wertschöpfung und Klimaschutz können zusammen funktionieren.

Wunsiedel. In der Energiestadt Wunsiedel wird die Energiewende greifbar. Landtagsabgeordnete und SPD-Landtagsfraktionsvorsitzender Holger Grießhammer, hat gemeinsam mit seinem Kollegen Rainer Ludwig, MdL das Future Energy Lab in Wunsiedel besucht. Vor Ort informierten sie sich über aktuelle Forschungsprojekte und innovative Ansätze zur Umsetzung der Energiewende in Bayern.

Das Future Energy Lab ist eine interdisziplinäre Forschungsplattform der Universität Bayreuth. Im Zentrum stehen die Energiesysteme der Zukunft, darunter die intelligente Verknüpfung von Strom- und Wärmesektoren, die Digitalisierung der Energieinfrastruktur sowie moderne Speichertechnologien zur Sicherung der Netzstabilität. Gleichzeitig leistet die Einrichtung einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Transformation industrieller Energieprozesse.

Im Gespräch mit der wissenschaftlichen Leitung Prof. Dr. Dieter Brüggemann und Dr.-Ing. Theresa Weith wurde deutlich, wie eng Forschung, kommunale Praxis und Wirtschaft in Wunsiedel zusammenarbeiten. Aufbauend auf dem sogenannten „Wunsiedler Weg“ setzt das Future Energy Lab auf Wissenstransfer, Weiterbildung, Innovation und starke regionale Vernetzung.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung konkreter Lösungen für eine sichere und unabhängige Energieversorgung. Ziel ist es unter anderem, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Erdgas zu reduzieren. Dazu wird im Future Energy Lab ein ganzheitliches Power-to-Gas-Konzept unter realen Bedingungen erprobt und kontinuierlich wissenschaftlich ausgewertet. Ergänzt wird dies durch innovative Speicherlösungen wie eine Carnot-Batterie sowie durch digitale Werkzeuge, etwa einen „digitalen Zwilling“ zur Simulation komplexer Energiesysteme.

„Hier in Wunsiedel wird die Energiewende ganz konkret gestaltet. Forschungsergebnisse werden nicht nur erarbeitet, sondern direkt in die Praxis überführt. Das ist ein entscheidender Erfolgsfaktor“, betonte Grießhammer. „Solche Einrichtungen sind auch für die gleichwertigen Lebensverhältnisse in allen Regionen Bayerns von großer Bedeutung.“

Im Rahmen des Besuchs wurden zudem Simulationsmodelle für Energiesysteme, Smart-Grid-Anwendungen und Transferprojekte mit regionalen Unternehmen vorgestellt. Die enge Kooperation mit kommunalen Partnern wie den Stadtwerken unterstreicht die Rolle des Future Energy Lab als „Reallabor und Innovationszentrum der Energiewende“.

Für die SPD-Landtagsfraktion steht fest: Um die bayerischen Klimaziele zu erreichen, braucht es weitere Investitionen in die Energie- und Digitalinfrastruktur sowie eine gezielte Förderung von Forschung und Technologietransfer. Gleichzeitig müsse Oberfranken als Innovationsregion weiter gestärkt werden – auch im Wettbewerb um Fachkräfte und zukunftsfähige Arbeitsplätze.

„Energieinnovation ist längst ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Gerade in Nordbayern liegen große Chancen für neue Wertschöpfung, Start-ups und industrielle Kooperationen“, so Grießhammer. „Die Landespolitik ist gefordert, hierfür die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen.“

Der Besuch im Future Energy Lab hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der Verbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen steckt – und welchen Beitrag Oberfranken zur Energiewende in Bayern leisten kann.

17.04.26 - Obermeisterversammlung Landesinnungsverband des Bayerischen Maler- und Lackiererhandwerks

 

Engagierter Austausch bei der Obermeisterversammlung des Landesinnungsverbands Bayern in Volkach. Es braucht konkrete Unterstützung für die Branche, machte SPD-Fraktionsvorsitzender und Sprecher seiner Fraktion für das Handwerk Holger Grießhammer in seinem Impulsvortrag deutlich.

Der Landesinnungsverband des Bayerischen Maler- und Lackiererhandwerks vertritt die Interessen der Innungen und Betriebe gegenüber Politik und Öffentlichkeit und stärkt die Rahmenbedingungen für das Handwerk. Zugleich fördert er Ausbildung, Qualität und fachlichen Austausch und setzt sich für die Zukunftsfähigkeit der Branche ein.

Die Obermeisterversammlung des Landesinnungsverbands des Bayerischen Maler- und Lackiererhandwerks hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der enge Austausch zwischen Politik und Handwerk ist. Vertreter der Innungen aus ganz Bayern kamen zusammen, um über aktuelle Herausforderungen wie Fachkräftesicherung, Kostenentwicklung und die Zukunft des Berufsbildes zu beraten. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Lösungsansätze sowie die gemeinsame Zielsetzung, das Handwerk nachhaltig zu stärken und zukunftsfest aufzustellen.

Einen besonderen Akzent setzte der Impulsvortrag des SPD-Fraktionsvorsitzenden und Inhaber eines eigenen Malerfachbetriebs Holger Grießhammer. Mit seiner Doppelperspektive aus Politik und eigenem Betrieb gelang es ihm, zentrale Anliegen des Handwerks klar zu formulieren. Er unterstrich die Bedeutung verlässlicher politischer Rahmenbedingungen, sprach sich für einen spürbaren Bürokratieabbau aus und warb für gezielte Unterstützung des Mittelstands. Sein Beitrag gab wichtige Denkanstöße und wurde von den Teilnehmenden intensiv diskutiert.

15.04.26 - Der neue Landtagsdirektor Andreas Kamml stellt sich vor

Die Fußstapfen sind groß: Mit Peter Worm hat vor wenigen Wochen der langjährige Direktor den Bayerischen Landtag in den wahrlich wohlverdienten Ruhestand verlassen. Mit Andreas Kamml übernimmt ein erfahrener Verwaltungsfachmann. Im ersten längeren Austausch mit SPD-Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer ging es um die aktuellen Herausforderungen im parlamentarischen Alltag und darum, wie der Landtag gemeinsam weiterentwickelt werden kann. Das Landtagsamt sorgt im Hintergrund dafür, dass unsere parlamentarische Arbeit reibungslos funktioniert. Umso wichtiger ist eine starke und verlässliche Führung an dieser Stelle.

14.04.26 - Antrittsbesuch beim Bayerischen Roten Kreuz

Antrittsgespräch: Die BRK-Spitze empfing den Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Holger Grießhammer zum Antrittsgespräch in der Landesgeschäftsstelle.

Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Präsident Hans-Michael Weisky und Landesgeschäftsführer Robert Augustin stand unter anderem die Helfergleichstellung im Ehrenamt: Während Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr für Übungen freigestellt werden, müssen Ehrenamtliche der Hilfsorganisationen dafür bislang Urlaub nehmen. Diese Ungleichbehandlung muss - endlich - beendet werden.

Ein weiteres wichtiges Thema war der Zivilschutz. Über äußere Sicherheit wird derzeit viel gesprochen – umso wichtiger ist es, auch die innere Sicherheit stärker in den Blick zu nehmen und gezielt zu stärken.

26.03.26 - Verabschiedung des langjährigen Landtagsdirektor Peter Worm

DANKE an Landtagsdirektor Peter Worm. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer würdigte im Rahmen des offiziellen Ausstands die Leistung des obersten Bayerischen Beamten Peter Worm. Über vier Jahrzehnte stand er im Dienst des Bayerischen Landtags – 17 Jahre davon als Amtschef an der Spitze der Verwaltung.

Die Fußstapfen sind groß für Amtsnachfolger Andreas Kamml. Grießhammer und sein Fraktionskollege und parlamentarischer Geschäftsführer Volkmar Halbleib wünschten ihm eine glückliche Hand in gemeinsamen Einsatz für die Demokratie.


Zur Verabschiedung von Peter Worm kamen viele Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter aus Politik und Gesellschaft. Mit dabei waren auch aktuelle und ehemalige Abgeordnete und Vize-PräsidentInnen der SPD-Fraktion.

24.03.26 - Wiesenfeste in der Region werden „Immaterielles Kulturerbe“

Unsere Wiesenfeste werden Immaterielles Kulturerbe. Das hat der Bayerische Ministerrat nun beschlossen. Die Aufnahme in das Bayerische Landesverzeichnis ist ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für den persönlichen Einsatz aller aktiven Mitglieder der Trägergruppen, die sich mit größter Leidenschaft um den Erhalt und die Weitergabe von Traditionen und Werten bemühen.

„Die Heimat- und Wiesenfeste gehören wie das Fichtelgebirge zu unserer Heimatregion. Für viele Weggezogene ist das jeweilige Wiesenfest ein fester Bestandteil im Kalender, um ihre Heimatstadt zu besuchen. Die alljährlichen Umzüge werden von vielen fleißigen Helferinnen und Helfern mit ungeheurer Leidenschaft vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler begeistern mit ihren toll gestalteten Liedern, Tänzen und Kostümen und das in allen Orten des Landkreises. Hier zeigt sich jedes Jahr, was möglich ist, wenn viele Personen an einem Strang ziehen“, erklärt Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer.

Bei den jährlich oder zweijährlich gefeierten Festen stehen die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Das Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes stellt seit 2003 kulturelle Ausdrucksformen wie Bräuche, Feste, Musik, Theater, Tanz, überliefertes Naturwissen und traditionelle Handwerkstechniken in den Fokus der Öffentlichkeit. Deutschland ist seit 2013 Vertragsstaat. Neben dem Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes gibt es in Bayern ein eigenes Bayerisches Landesverzeichnis.

Trägergruppen, die in Bayern eine kulturelle Ausdrucksform praktizieren, waren eingeladen, sich im Rahmen der siebten deutschlandweiten Bewerbungsrunde vom 1. April bis zum 31. Oktober 2025 beim Staatsministerium der Finanzen und für Heimat für die Eintragung in das Bundes- bzw. Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes zu bewerben.

24.03.26 - Der Bayerische Jugendring zu Gast bei der Landtagsfraktion

Der Bayerische Jugendring mit Philipp Seitz an der Spitze besuchten Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer, die Sozialausschussvorsitzende Doris Rauscher und der Parlamentarische Geschäftsführer Volkmar Halbleib. Sie stellten die Beschlüsse der BJR- Vollversammlung und die aktuellen Bedarfe der Jugendarbeit vor. Klar ist: Jugendarbeit braucht mehr Bildungsgerechtigkeit und eine starke Medienkompetenz.

21.03.26 - Bezirkstagung der IG BAU

Die IG BAU (Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt) ist eine deutsche Gewerkschaft, die die Interessen von Beschäftigten in der Bauwirtschaft, Gebäudereinigung, Land- und Forstwirtschaft sowie Umwelttechnik vertritt. Sie setzt sich für faire Tariflöhne, bessere Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutz, Urlaubsansprüche und soziale Sicherheit ein.

 

Auf der Tagung des Bezirksverbandstag Oberfranken in Himmelkron tauschte sich der SPD-Abgeordnete Holger Grießhammer mit der stellvertretenden Vorsitzenden des DGB Bayern Marietta Eder sowie Vertretern der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt über aktuelle Herausforderungen der Branche aus. Er betonte den konsequenten Einsatz der SPD für gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne und erteilte der Rente mit 70 erneut eine klare Absage.

12.03.26 - Die Landtagsfraktion im Austausch mit dem Bayerischen Richterverein

Die SPD-Landtagsfraktion traf sich zu einem Kennenlerngespräch mit Vertreterinnen und Vertretern des Bayerischer Richterverein (BRV). Der BRV ist der Landesverband des Deutscher Richterbund in Bayern und vertritt die Interessen von Richterinnen und Richtern sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälten im Freistaat. Barbara Stockinger, Vorsitzende des BRV, Dr. Dirk Diehm, Beisitzer und Richter am Oberlandesgericht Bamberg, Simone Bader, stellv. Vorsitzende des BRV und Direktorin des Amtsgerichts sowie Melanie Warnecke, Beisitzerin, Oberstaatsanwältin stellten im Gespräch stellte der Verband seine zentralen Aufgaben und Ziele vor.

Als berufs- und standespolitische Organisation versteht sich der Verband nicht als politische Partei, sondern als Interessenvertretung der Justiz. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz für die Unabhängigkeit der Justiz und die Sicherung rechtsstaatlicher Rahmenbedingungen. Der BRV vertritt die Anliegen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Justizministerium und Öffentlichkeit und bringt regelmäßig Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben, Reformen und aktuellen Fragen der Justizpolitik ein.

Darüber hinaus engagiert sich der Verband für gute Arbeitsbedingungen innerhalb der Justiz, eine angemessene Besoldung sowie die Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs. Auch der fachliche Austausch zwischen Richterinnen und Richtern sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälten spielt eine wichtige Rolle in der Arbeit des Vereins.

Die Mitglieder des Bayerischen Richtervereins kommen aus allen Bereichen der bayerischen Justiz, darunter auch Assessorinnen und Assessoren. Bei Fragen zu Justizreformen, Digitalisierung der Gerichte, Personalentwicklung oder Besoldungsfragen wird der Verband häufig als fachlicher Ansprechpartner in politische Diskussionen eingebunden. Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer betonte im Gespräch die Bedeutung eines engen Austauschs zwischen Politik und Justiz. Der Termin diente dazu, aktuelle Herausforderungen der bayerischen Justiz kennenzulernen und die Perspektiven der Berufsvertretung in die politische Arbeit einzubeziehen.

12.03.26 - Der BDKJ besucht den Fraktionsvorsitzenden

Der Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer traf sich zu einem Kennenlerngespräch mit Florian Hörlein des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Bayern. Der BDKJ ist der Dachverband der katholischen Jugendverbände und Teil des bundesweiten Zusammenschlusses katholischer Jugendorganisationen. Von seiner Landesstelle in München aus vertritt er die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Gesellschaft und Politik.

Im Gespräch stellten Florian Hörlein und Leonie Hornung die Arbeit und Struktur des BDKJ vor. Als Dachverband vernetzt der BDKJ verschiedene katholische Jugend- und Diözesanverbände in Bayern und unterstützt deren Aktivitäten. Ziel ist es, junge Menschen in ihrem ehrenamtlichen Engagement zu stärken, Selbstorganisation zu fördern und ihre politischen Anliegen sichtbar zu machen.

Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der politischen Interessenvertretung junger Menschen. Der BDKJ engagiert sich unter anderem in den Bereichen Demokratiebildung, Jugendverbandsarbeit, Nachhaltigkeit, Migration sowie Geschlechtergerechtigkeit. Darüber hinaus organisiert der Verband Bildungsangebote, Projekte und Kampagnen, die gesellschaftliche Teilhabe fördern und jungen Menschen Räume zur Mitgestaltung eröffnen.

Die Arbeit des BDKJ basiert auf christlichen und demokratischen Grundsätzen. Orientierung an der Botschaft Jesu, demokratische und partizipative Strukturen sowie die gleichberechtigte Teilhabe aller Geschlechter prägen das Selbstverständnis des Verbandes. Ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeitende arbeiten dabei eng zusammen. Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer betonte im Gespräch die Bedeutung der Jugendverbandsarbeit für eine lebendige Demokratie. Der Austausch diente dazu, die Anliegen der katholischen Jugendverbände besser kennenzulernen und Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit zu erörtern.

09./10.03.26: Fraktionsvorsitzendenkonferenz in Rostock

Die Fraktionsvorsitzenden der SPD aus Bund und Ländern kamen im ersten Halbjahr des Jahres turnusmäßig in Mecklenburg-Vorpommern zusammen und stellten standen insbesondere die Bedeutung leistungsfähiger Häfen für die deutsche Volkswirtschaft, die Finanzierung von Infrastruktur sowie die Umsetzung und Weiterentwicklung der nationalen Hafenstrategie in den Mittelpunkt ihrer Beratungen.

Ein zentrales Ergebnis der Konferenz war die Verabschiedung der Beschlussvorlage „Maritime Wirtschaft und Häfen Deutschlands stärken“.

Die SPD-Fraktionen betonen darin die große volkswirtschaftliche Bedeutung der maritimen Wirtschaft, die in Deutschland rund 400.000 Beschäftigte umfasst und zentrale Beiträge zu Innovation, Energieversorgung und industrieller Wertschöpfung leistet.

Inhalte des Beschlusses

1. Deutliche Erhöhung der Bundesförderung für Seehäfen
Die SPD fordert eine Anhebung der Bundesmittel auf mindestens 500 Millionen Euro jährlich, um dringend notwendige Infrastrukturinvestitionen zu ermöglichen.

2. Umsetzung und Weiterentwicklung der nationalen Hafenstrategie
Die Konferenz bekräftigte die Notwendigkeit, die nationale Hafenstrategie konsequent umzusetzen und stärker mit industrie-, energie- und sicherheitspolitischen Zielen zu verzahnen.

3. Transformation der maritimen Wirtschaft
Die Beschlussvorlage betont die Rolle der Branche bei

  • der Energiewende
  • der Dekarbonisierung der Schifffahrt
  • der Entwicklung klimafreundlicher Technologien.

4. Sicherung von Beschäftigung und industrieller Wertschöpfung
Die maritime Wirtschaft wird als bedeutender Industriezweig verstanden, der hochwertige Arbeitsplätze sowie Innovations- und Forschungspotenziale sichert.

5. Stärkung der europäischen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit
Ein weiteres Ziel ist es, deutsche Häfen im internationalen Wettbewerb zu stärken und ihre Rolle in europäischen Logistik- und Energienetzen auszubauen.

  • Bund-Länder-Finanzbeziehungen als strukturelle Herausforderung

Ein zentrales Thema der Konferenz waren die Finanzierungsstrukturen zwischen Bund und Ländern, insbesondere bei Infrastrukturprojekten mit nationaler Bedeutung.

Die SPD-Fraktionen betonten, dass die Finanzierung der Seehäfen bislang überwiegend in der Verantwortung der Länder liegt. Angesichts der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Hafenstandorte wurde jedoch eine stärkere Beteiligung des Bundes gefordert. Hintergrund ist, dass die Bundesförderung für Seehäfen seit rund zwei Jahrzehnten bei lediglich 38 Millionen Euro jährlich liegt.

Aus Sicht der SPD-Fraktionsvorsitzenden ist diese Finanzierung angesichts steigender Anforderungen – etwa durch Energiewende, Digitalisierung, Sicherheitsanforderungen und zunehmende internationale Konkurrenz – nicht ausreichend. Daher wurde eine deutliche Aufstockung der Bundesmittel gefordert.

Im Rahmen der Diskussion wurde hervorgehoben, dass Seehäfen nicht nur regionale Infrastruktur, sondern zentrale Bestandteile der nationalen Wirtschafts- und Sicherheitsarchitektur sind. Sie sind entscheidend für

  • Außenhandel und industrielle Wertschöpfung
  • Energieversorgung (z. B. Import von Wasserstoff und Energieträgern)
  • militärische und logistische Infrastruktur
  • Transformation der Industrie und Energiewende.

Vor diesem Hintergrund sprachen sich die SPD-Fraktionen für eine Neujustierung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen im Hafenbereich aus.

  • Schifffahrt und hafenrelevante Themen im Fokus der Beratungen

Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz war die Zukunft der Schifffahrt und der deutschen Hafenstandorte.

Die Teilnehmenden führten dazu Gespräche vor Ort mit Akteuren aus der maritimen Wirtschaft im Rostocker Hafen. Dabei wurden zentrale Herausforderungen der Branche diskutiert, darunter:

  • steigender Investitions- und Modernisierungsbedarf der Hafeninfrastruktur
  • Transformation der Schifffahrt hin zu klimafreundlichen Antrieben
  • Ausbau der Hafeninfrastruktur für Energieträger wie Wasserstoff
  • Digitalisierung von Logistik- und Umschlagprozessen
  • internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Seehäfen.

Nach Einschätzung der SPD-Fraktionen besteht in den deutschen Seehäfen ein Investitions- und Sanierungsbedarf von rund 15 Milliarden Euro.

Die Häfen werden dabei als zentrale Schnittstellen zwischen Industrie, Energieversorgung und internationalem Handel betrachtet. Gerade im Zuge der Energiewende kommt ihnen eine neue Rolle als Import- und Verteilzentren für alternative Energieträger zu.

04.03.26 - Mehr Chancengleichheit in der Wirtschaftsförderung: SPD fordert eigenen Handwerksfonds

Die Landtags-SPD will Bayerns Handwerk stärken. Dazu braucht es aus Sicht von Fraktionschef Holger Grießhammer eine klare Ergänzung zur bisherigen Wirtschaftsförderung: Während die Staatsregierung allein Hightech-Start-ups im Auge hat, bleibt das Handwerk beim Zugang zu Kapital zu oft außen vor. Grießhammer fordert deshalb einen eigenen Handwerksfonds, der Betriebsgründungen erleichtert, Investitionen absichert und Unternehmensnachfolgen ermöglicht. „Wer Milliarden für Start-ups mobilisiert, muss auch Milliarden für das Handwerk einplanen. Alles andere ist eine politische Schieflage“, betont Grießhammer.

Als Malermeister mit eigenem Betrieb kennt Holger Grießhammer die Realität vor Ort: „Gerade im ländlichen Raum sichern Handwerksbetriebe viele Arbeits- und Ausbildungsplätze und tragen zur wirtschaftlichen Vielfalt bei. Gleichzeitig stehen tausende Betriebe vor der Übergabe. Ohne Förderung droht das Aus für wirtschaftlich gesunde Unternehmen. Das wollen wir mit allen Mitteln verhindern.“

Nach den Plänen Grießhammers sollen Handwerksfirmen, die bei Betriebsübergaben oder Nachfolgeregelungen Geld benötigen, vorübergehend Zugang zu Fördermitteln aus dem Wachstums- und ScaleUp-Fonds erhalten, der für innovative Technologieunternehmen aufgelegt wurde.

Mittelfristig fordert Grießhammer, auch für das Handwerk passgenaue Förderkriterien festzulegen – etwa mit Blick auf geringes Eigenkapital, familiengeführte Betriebe und nachhaltige Investitionen. So könnte die Branche von der Wirtschaftsförderung des Freistaats profitieren. Deswegen fordert die SPD von der Staatsregierung, einen eigenen Handwerksfonds aufzulegen, der bei der Finanzierung von Betriebsgründungen, Investitionen in Transformation und Modernisierung sowie Unternehmensnachfolgen unterstützt. „Förderung schafft Planbarkeit und trägt dazu bei, wertvolle Fachkräfte zu halten“, so Grießhammer. Entscheidend ist für ihn die Gleichbehandlung: So soll sich das Fondsvolumen an der Förderung für High- und Deep-Tech-Unternehmen orientieren, fair verteilt in allen Regionen Bayerns. „Innovation findet nicht nur in Start-up-Firmen statt. Das Handwerk hat hier eine tragende Rolle. Ohne die Branche gibt es keine Energiewende, keine Sanierung, keine Digitalisierung. Deshalb brauchen wir mehr Ausgewogenheit in der Förderpolitik“, sagt Grießhammer. Er will sich am Mittwoch auf der Handwerksmesse in München vor Ort einen Eindruck verschaffen.

19.02.26 - Vizekanzler Lars Klingbeil zu Gast im Fichtelgebirge

Ein bis auf den letzten Platz gefüllter Saal, große Begeisterung und starke politische Impulse: Der Politische Ascherdonnerstag der SPD Fichtelgebirge im Golfhotel Fahrenbach in Tröstau wurde in diesem Jahr zu einem echten Höhepunkt des Wahlkampfes. Hauptredner des Abends war Vizekanzler Lars Klingbeil, der mit einer engagierten und klaren Rede die zahlreichen Gäste überzeugte.

Schon früh zeichnete sich ab, dass die Veranstaltung auf großes Interesse stoßen würde: Das „volle Haus“ unterstrich eindrucksvoll die Mobilisierungskraft der SPD in der Region. Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie politisch Interessierte aus dem gesamten Fichtelgebirge sorgten für eine kraftvolle und zugleich zuversichtliche Atmosphäre.

In seiner Rede direkt nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Tröstau betonte Lars Klingbeil die Bedeutung von sozialem Zusammenhalt, wirtschaftlicher Stärke und einer verlässlichen Politik für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Familien sowie den Mittelstand. Mit klaren Worten positionierte er sich zu aktuellen bundespolitischen Herausforderungen und spannte zugleich den Bogen zu den konkreten Anliegen der Menschen vor Ort. Besonders hob er hervor, wie wichtig starke ländliche Räume für die Zukunft Deutschlands seien – wirtschaftlich, gesellschaftlich und infrastrukturell.

Auch der Kreisvorsitzende der SPD Fichtelgebirge, Holger Grießhammer, ergriff das Wort und stimmte die Gäste pointiert auf den Wahlkampf ein. In seiner gewohnt klaren und zugespitzten Art stellte er die politischen Unterschiede im Freistaat heraus. Mit einem augenzwinkernden Seitenhieb in Richtung des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder bemerkte Grießhammer, „eine Stunde mehr Landtag würde auch ihm nicht schaden“ – eine Aussage, die im Saal für zustimmenden Applaus und heitere Stimmung sorgte.

Der Politische Ascherdonnerstag in Tröstau habe damit nicht nur bundespolitische Strahlkraft entfaltet, sondern auch deutlich gemacht, dass die SPD im Fichtelgebirge geschlossen und selbstbewusst auftrete. Mit langanhaltendem Applaus endete ein Abend, der Motivation, Zusammenhalt und klare politische Kante miteinander verband – ein starkes Signal zum Auftakt in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes.

18.02.26 - Politischer Aschermittwoch in Vilshofen

 

Der Politische Aschermittwoch der BayernSPD stand dieses Jahr ganz im Zeichen des Kommunalwahlkampfs, der am 8. März 2026 in Bayern ansteht. Im Wolferstetter Keller zu Vilshofen sendete Parteivorsitzender und Bundesvizekanzler Lars Klingbeil klare Botschaften:

  • Er forderte mehr politische Debatte und Streitkultur in der Demokratie – mit einem Augenzwinkern sogar „mehr Stammtisch“. Und wenn der Streit einmal zu heftig werde, solle man eben „Glitzer drauf streuen“ – ein humorvoller Vorschlag, der als Symbol für kreative Debattenkultur genannt wurde.
  • Klingbeil nutzte die Bühne, um nationalistischen Kräften entschieden Kante zu zeigen. So bezeichnete er die AfD in seiner Rede als politischen Arm russischer Interessen und stellte klar, dass sich die SPD derartigen Strömungen entschieden und mit Selbstbewusstsein entgegenstellen wolle – was beim Publikum großen Applaus hervorrief.

Neben Klingbeil traten auch die Landesvorsitzenden Ronja Endres und Sebastian Roloff ans Mikrofon, um eigene politische Akzente zu setzen. Beide appellierten an soziale Gerechtigkeit durch Erbschaftssteuer über kommunale Herausforderungen bis zur Motivation für den Wahlkampf.

Im Mittelpunkt stand die Forderung, dass Arbeit sich wieder lohnen muss. Der Saal war durchaus gut besucht. Rund 500 Parteimitglieder und Unterstützer nahmen teil und spendeten teils begeisterten Applaus, vor allem für die kämpferischen Passagen über innere und äußere Herausforderungen.

11.02.26 - Im Gespräch mit Philippa Sigl-Glöckner (Denkfabrik Dezernat Zukunft)

Philippa Sigl-Glöckner stellte Holger Grießhammer das Dezernat Zukunft – Institut für Makrofinanzen als gemeinnützigen, überparteilichen Thinktank mit Sitz in Berlin vor, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Finanz-, Geld- und Wirtschaftspolitik für Politik, Medien, Wissenschaft und Gesellschaft verständlich einzuordnen – unter anderem durch Newsletter, Fachpublikationen, Veranstaltungen, Podcasts und das European Macro Policy Network zur europaweiten Vernetzung von Wissenschaftlern.

nhaltlich betonte sie die Notwendigkeit einer grundlegenden Reform der Schuldenbremse, um Investitionen und langfristigen Wohlstand zu sichern, kritisierte bestehende Vermögensstrukturen als „Erbaristokratie“ und sprach sich für eine Reform der Erbschaftssteuer aus, um mehr Chancengleichheit zu schaffen. Kürzungen im Sozialstaat hält Sigl-Glöckner für wenig zielführend und plädiert stattdessen für eine Wirtschaftspolitik mit dem Ziel der Vollbeschäftigung. Weitere zentrale Themen waren die sozialdemokratische Wirtschaftspolitik, Reformen zur Stärkung Deutschlands als Wirtschaftsstandort und seiner Industrien sowie die Bedeutung politischer Bildung, um komplexe wirtschaftspolitische Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und den Weg zu einer gerechteren Gesellschaft zu ebnen.

11.02.26 - Erweiterungsbau der Hochschule für den öffentlichen Dienst Hof

Sanierung, Umbau und Erweiterung der Schulanlage des Fachbereichs Allgemeine Innere Verwaltung in Hof: Grünes Licht für die 2. Teilbaumaßnahme in Höhe von 9,4 Mio. Euro

Der Haushaltsschuss des Bayerischen Landtags erteilt in seiner heutigen Sitzung Projektfreigabe für den Neubau von insgesamt acht Lehrsälen bis 2029

Die Hochschule für den Öffentlichen Dienst in Hof wird um acht Lehrsäle erweitert. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags erteilte in seiner heutigen Sitzung Freigabe für den Erweiterungsbau in Höhe von 9,4 Millionen Euro. Unter anderem vor dem Hintergrund anhaltend hoher Studierendenzahlen sollen die bestehenden vier Klassenzimmer mit einem neuen Gebäude ergänzt werden. Der Lehrbetrieb kann während der Bauzeit in den vier bestehenden Sälen nicht aufrechterhalten werden, sodass während der Bauzeit ein Interim für insgesamt zwölf Lehrsäle auf dem Gelände des FB AIV notwendig wird.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete für Hof Holger Grießhammer unterstreicht: „Die Projektfreigabe ist ein weiteres starkes Zeichen für den Wissenschaftsstandort Oberfranken. Der Erweiterungsbau der Verwaltungsschule ist eine wichtige Investition in die Zukunft unseres öffentlichen Dienstes. Gute Ausbildung braucht moderne Räume – beides wird hier zusammengebracht.“ Er verweist diesbezüglich auf den Wert der Infrastrukturmaßnahme, die dazu beiträgt, das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Verwaltung zu stärken: „Wer einen leistungsfähigen Staat will, muss in die Ausbildung seiner Beschäftigten investieren. Der Erweiterungsbau der Verwaltungsschule in Hof stärkt genau das: qualifizierte Fachkräfte für eine handlungsfähige Verwaltung und das bei uns in Oberfranken.“

Die veranschlagten Kosten für den Erweiterungsbau mit acht Lehrsälen belaufen sich auf insgesamt 9,4 Millionen Euro. Darin enthalten sind neben den Bau- und Baunebenkosten auch Rückstellungen für Baukostensteigerungen und projektspezifische Risiken, etwa aufgrund der beengten Baustellensituation, der Anbindung an bestehende Gebäude und der Durchführung der Maßnahmen im laufenden Hochschulbetrieb. Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist derzeit für das zweite Quartal 2029 vorgesehen.

Der Erweiterungsbau befindet sich derzeit in der Vorentwurfsplanung. Städtebaulich fügt sich das Gebäude in die bestehende Struktur der Hochschule ein und verändert die vorhandene Bebauung nur geringfügig. Geplant ist eine Erweiterung des bestehenden Lehrsaalgebäudes durch zusätzliche Räume im Erdgeschoss sowie eine Aufstockung um ein weiteres Geschoss. Damit entstehen moderne, funktionale Lehrsäle mit zeitgemäßer technischer Ausstattung. Die Erschließung erfolgt barrierefrei über einen neuen Aufzug und Treppenräume, zudem sind zwei bauliche Rettungswege vorgesehen.

Besonderer Wert wird auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt. Der Erweiterungsbau ist im Passivhausstandard konzipiert und erfüllt die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, eine Lüftungsanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung sowie die geplante Holzhybridbauweise tragen dazu bei, den CO-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Insgesamt kann so eine Einsparung von bis zu 30 Tonnen CO pro Jahr erreicht werden. Dach- und Fassadenbegrünungen sowie Maßnahmen zum Regenwasserrückhalt ergänzen das nachhaltige Gesamtkonzept.

09.02.26 - Lokalaugenschein der angedachten Renaturierungsmaßnahme in Ködnitz

Das Wasserwirtschaftsamt plant eine Renaturierungsmaßnahme am Weißen Main in Ködnitz. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer machte sich zusammen mit Kreisvorsitzender Inge Aures und dem Landratskandidat für Kulmbach Peter Wiesenmüller auf Einladung des Ködnitzer SPD-Ortsvereins ein Bild von den angedachten Plänen.

Ködnitz. Auf Einladung des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Janis Bassing hat sich der Landtagsabgeordnete Holger Grießhammer gemeinsam mit der SPD-Kreisvorsitzenden Inge Aures ein Bild von der vom Wasserwirtschaftsamt Hof geplanten Renaturierungsmaßnahme gemacht. Vor Ort wurde deutlich: Was ursprünglich als Hochwasserschutzmaßnahme gedacht war, wirft heute zahlreiche Fragen auf – und sorgt bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für einige Fragen. Grießhammer, Aures und Wiesenmüller machten in diesem Zuge klar, dass sie die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner sehr ernst nehmen, sich unbedingt aber ebenso in den kommenden Wochen noch einmal die Darstellung des Wasserwirtschaftsamts anhören werden.

Ausgangspunkt der Planungen war eine Hochwasserschutzmaßnahme, zu der es bereits vor einigen Jahren sogar eine Petition im Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags gab. Trotz eines damaligen Ortstermins von Abgeordneten ist seither jedoch nichts Konkretes zum Hochwasserschutz passiert.

Das nun angedachte Projekt zur Renaturierung soll Gesamtkosten von rund 900.000 Euro verursachen und wird unter anderem durch Zuschüsse der Europäischen Union für Renaturierungsmaßnahmen gefördert. Geplant ist, das Flussbett teilweise trocken zu legen, da das alte Wehr nicht mehr betrieben werden kann und entfernt werden soll. Statt eines Fließgewässers soll ein stehendes Gewässer mit sogenanntem Brachwasser entstehen. Historisch stand an dieser Stelle einst ein altes Wasserschloss.

Genau diese Umgestaltung bereitet vielen Anwohnerinnen und Anwohnern große Sorgen. Befürchtet wird unter anderem ein Absacken des Gewässers sowie ein Absinken des Grundwasserspiegels. Auch die Wasserqualität ist ein strittiger Punkt: Selbst das Wasserwirtschaftsamt kann nicht ausschließen, dass sich diese zumindest zeitweise verschlechtern könnte. Hinzu kommt die Sorge, dass das Wasser künftig schlechter abfließt und sich neue Probleme für angrenzende Wiesen und Grundstücke ergeben.

Besonders kritisch sehen die Betroffenen, dass das Wehr bereits an das Wasserwirtschaftsamt übergegangen ist, die angrenzenden Wiesen jedoch weiterhin den Anwohnern gehören. Bereits im August 2024 klingelte das Amt bei der Eigentümerin einer Wiese mit der Absicht, diese zu erwerben, da der Weiße Main dort einen neuen Flussarm bekommen solle.

Unmut gibt es auch über das bisherige Verfahren: Die Maßnahme wurde ursprünglich im Sportheim allen Ködnitzerinnen und Ködnitzern vorgestellt. Der geplante Start der Arbeiten ist für Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 vorgesehen. Dass die Maßnahme nun offenbar vor allem deshalb durchgezogen werden soll, weil das Wehr ohnehin entfernt werden muss, stößt auf großes Unverständnis. Unterstützung erhalten diese auch vom Bürgermeisterkandidaten Michael Heisinger, der sich klar an ihre Seite gestellt hat.

06.02.26 - Fastnacht in Franken

Von der Maske zum fertigen Kostüm – Schminken im Theater Würzburg 

Alles gut gegangen! Vor der Präsentationswand auf dem roten Teppich angekommen. Der närrische Abend kann beginnen.

 

Hier erkennt man ihn noch: Der SPD-Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer verwandelt sich gleich dank den Schminkexpertinnen des Theaters Würzburg. Die Konturen sind schon sichtbar.

Mit viel Liebe zum Detail fallen die Temperaturen des Gesichts um einige Grad Celsius.

Das gilt auch für Frau Nicole, von deren Wangen bereits die gefrierenden Schneeflocken rinnen.

Jetzt sogar mit Kleid und Krone. Da sitzt sie: Die Eiskönigin.

Gemeinsam mit ihrem Eiskönig. Die Fliege sitzt, die Fastnacht in Franken kann beginnen. Vorher steht noch die hoffentlich unfallfreie Fahrt in die Veitshöchheimer Mainfrankensäle auf dem Programm.

Die Fastnacht in Franken gehört zu den bekanntesten und traditionellsten Faschingsveranstaltungen in Deutschland und ist jedes Jahr ein Highlight für Faschingsfreunde aus ganz Franken. Mit ihren humorvollen und oft politischen Darstellungen sorgt sie für viel Unterhaltung und regt zum Nachdenken an. Besonders in den letzten Jahren sind es nicht nur die gut gelaunten Fastnachter, sondern auch prominente Persönlichkeiten, die durch ihre kreativen Kostüme für Schlagzeilen sorgen. So fiel beispielsweise der SPD-Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer mit seiner Frau Nicole als Eiskönig und Eiskönigin in der diesjährigen Ausgabe der Fastnacht in Franken mit einem besonders einfallsreichen Kostüm auf, das eine humorvolle, aber auch scharfsinnige Anspielung auf die aktuelle politische Landschaft in Bayern machte. Seine Darstellung war nicht nur ein Augenzwinkern, sondern auch eine klare Botschaft, die im Rahmen der närrischen Zeit mit einem gewissen Augenzwinkern und viel Witz vermittelt wurde.

02.02.26 - Gemeindebesuch in Pottenstein

Gemeindebesuch in Pottenstein: Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer besuchte Bürgermeister Christian Weber, um sich über aktuelle kommunalpolitische Herausforderungen im Bayreuther Land auszutauschen und mögliche Unterstützungsbedarfe zu erörtern. Pottenstein wird aufgrund seiner besonderen Lage als Tourismusstadt in der Fränkischen Schweiz eine besondere Rolle zuteil.

Im Gespräch erörterten die beiden Mandatsträger vor allem die finanziellen Belastungen der Stadt durch Pflichtaufgaben wie Kinderbetreuung und Infrastruktur. Grießhammer zeigte auf, wie das Land gezielt Unterstützung leisten kann, etwa durch Förderprogramme. Auch der Tourismus, die Balance zwischen den Bedürfnissen der Gäste und der Lebensqualität der Einheimischen sowie die infrastrukturellen Herausforderungen standen im Fokus.

Weitere Themen waren die Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum, der Zustand kommunaler Straßen und Brücken sowie die Daseinsvorsorge, insbesondere in Bezug auf die ärztliche Versorgung und das Ehrenamt. Grießhammer versprach, die Anliegen der Gemeinde im Landtag zu vertreten. Abschließend kündigte er an, weiterhin als Ansprechpartner für kommunale Anliegen zur Verfügung zu stehen und die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommune zu stärken – etwa durch die Kommunalmilliarde und Unterstützung bei Förderanträgen.

27.01.26 - Gespräch mit Dr. Christian Scharpf

Im Gespräch zwischen Holger Grießhammer und Dr. Christian Scharpf standen zentrale Fragen der Standort- und Wirtschaftspolitik in München im Mittelpunkt. Dr. Scharpf betonte die Notwendigkeit, die wirtschaftliche Stärke der Stadt zu sichern und zugleich soziale sowie ökologische Ziele zu berücksichtigen.

Ein Schwerpunkt lag auf der Balance zwischen Nachhaltigkeit, Wirtschaftswachstum und bezahlbarem Wohnen. Beide Gesprächspartner waren sich einig, dass eine nachhaltige Stadtentwicklung und vorausschauende Planung entscheidend sind, um Wachstum sozial verträglich zu gestalten.

Zudem wurde der Fachkräftemangel thematisiert. Dr. Scharpf hob hervor, dass eine aktive Arbeitsmarktpolitik sowie Investitionen in Bildung und kommunale Infrastruktur notwendig seien, um Fachkräfte langfristig für München zu gewinnen.

Auch Großveranstaltungen wie das Oktoberfest kamen zur Sprache. Dabei ging es um Fragen der Sicherheit, der Kosten und nachhaltiger Durchführung. Abschließend wurde die Bedeutung von Tarifbindung und sozialer Verantwortung der Unternehmen für faire Arbeitsbedingungen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt betont.

27.01.26 - Besuch der Sternsinger im Landtag

Auch in diesem Jahr haben die Sternsinger den Bayerischen Landtag besucht und mit ihrem Auftritt für einen stimmungsvollen Jahresauftakt gesorgt. Schülerinnen und Schüler der Elisabethschule Aichach sowie der Grund- und Mittelschule Hollenbach wurden im Maximilianeum von Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Mitgliedern des Präsidiums und zahlreichen Abgeordneten empfangen. Mit dem Lied „Gloria – es ist Sternsingerzeit“ begeisterten sie das Hohe Haus und unterstrichen eindrucksvoll ihr Engagement. Landtagspräsidentin Aigner dankte den Kindern und Jugendlichen herzlich und würdigte ihren Besuch als besondere Bereicherung. Die diesjährige Sternsingeraktion unterstützt Projekte in Madagaskar, insbesondere die Anschaffung eines Schulbusses, der 64 Kindern mit körperlichen und geistigen Einschränkungen den regelmäßigen Besuch von Unterricht und Freizeitangeboten ermöglichen soll.

20.-22.01.26 - Die Winterklausur der Landtagsfraktion in Bad Aibling

Gemeinsam mit der Landesgruppe, also den bayerischen Bundestagsabgeordneten der SPD, veranstaltet die SPD-Landtagsfraktion ihre Winterklausur vom 20. bis 22. Januar 2026 in Bad Aibling.

Dabei wurde ein gemeinsames Papier mit dem Titel „Mehr Sicherheit für Bayern!“ verabschiedet. Das beinhaltet drei große Punkte:

  • Sicherheit für Arbeitsplätze: Industrieland Bayern
  • Sicherheit vor Ort: funktionierende Infrastruktur/Katastrophenschutz, Kitas und Schulen, bezahlbarer Wohnraum, Kommunen entlasten
  • Sicherheit für die Zukunft: Klimaziele, technologische und digitale Souveränität


 

Tag 1

Bildungshaus Bad Aibling – Diakonie Rosenheim

Den Start in die Klausur stellte ein Rundgang des Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer und der Sozialausschussvorsitzenden Doris Rauscher, MdL durch das Bildungshaus der Diakonie dar. Dort ging es um aktuelle Herausforderungen und Rahmenbedingungen in der Kindertagesbetreuung und schulischen Bildung. Im Gespräch mit Leiterin Mirjam Klingenschmid wurde die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für Bildungseinrichtungen betont. 

à Das Bildungshaus verknüpft als eines der wenigen Modelle in Bayern frühkindliche Bildung und Betreuung in Krippe, Kindergarten und Hort mit dem schulischen Lernen in den ersten vier Klassen. Kinder werden dabei über mehrere Jahre hinweg von multiprofessionellen Lernbegleitern und Lernbegleiterinnen betreut – darunter Lehrkräfte ebenso wie sozialpädagogische Fachkräfte. Ziel ist eine ganzheitliche, individuelle Förderung, die sich an den jeweiligen Stärken und Bedürfnissen der Kinder orientiert. Kein Lernprogramm von der Stange also.

Nach der Auftaktpressekonferenz stellte der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Matthias Miersch den Zukunftspakt für Kommunen vor. Unter dem Motto „Zusammen Verantwortung tragen: Sozialdemokratische Politik in Bund und Land“ wird klar, dass gemeinsam und auf Augenhöhe mit Bund und Ländern über die Verteilung von Aufgaben gesprochen werden muss. Denn viele Kommunen sind schlicht und einfach stark überlastet.

à Fördermittel sollen direkt von Bund an die Kommunen fließen dürfen – ohne den Umweg die Länder.

Der Nachmittag des ersten Tages stand ganz im Zeichen des nachhaltigen und bezahlbaren Bauens. Dr. Ernst Böhm, Jurist und Bauunternehmer, stellte sein Gelände vor. Er baut mit Ziegeln, Massivholz, Lehm oder Dämmbeton schnell und vor allem nachhaltig. Mit Forschungshäusern testet er, wie neue Wege aussehen können. Zum Beispiel wird auf Rollos und Wärmedämmung verzichtet und die herkömmlichen Regeln des Bauens weiterentwickelt.

à Im Freistaat fehlen über 230.000 Wohnungen. Die Lage ist dramatisch. Nach der aktuellen Pestel-Studie müssen die Haushalte in Bayern im Durchschnitt 33% ihres Einkommens für Wohnen ausgeben. Die Wohnkosten sind vor allem für junge Menschen, junge Familien und Seniorinnen und Senioren besonders hoch.

Mit Monika Schmid-Balzert vom Deutschen Mieterbund ging es dann noch einen Schritt weiter. Sie bewertete die Wohnungssituation aus ihrer Sicht. Leerstand und private Ferienwohnungen verschärfen die Wohnungsnot weiter. Sie zeichnet ein eindringliches Bild der bayerischen Wohnungskrise. Schmid-Balzert kritisierte scharf den seit 2025 bestehenden Bewilligungsstopp in der Wohnraumförderung, der zu massiven Vertrauensverlusten und Planungsunsicherheit bei Kommunen und Bauträgern geführt habe. Trotz zahlreicher Ankündigungen der Staatsregierung fehlten verlässliche Förderperspektiven, während offene Förderbedarfe in Milliardenhöhe aufgelaufen seien. Als zentrale Lösungsansätze forderte sie eine verlässliche und auskömmliche Wohnraumförderung, die vollständige Absicherung bereits begonnener Projekte sowie eine konsequent gemeinwohlorientierte Nutzung staatlicher Grundstücke. Zudem müsse die aktive kommunale Bodenpolitik gestärkt werden, um bezahlbaren Wohnraum dauerhaft zu sichern und die Kommunen als Schlüsselakteure einer sozialen Wohnungspolitik handlungsfähig zu machen.
 

Tag 2

Hochwasser, Stromausfall, Sturm: Für die typischen Katastrophenfälle muss entsprechend vorgesorgt werden. Da sind wir in Bayern nicht führend und müssen dringen etwas tun, um auf den Krisenfall vorbereitet zu sein. Oberst Knuth Jung, stellv. Kommandeur Landeskommando Bayern und Hans-Michael Weisky, Präsident BRK, haben die aktuelle Lage und entsprechende Szenarien skizziert. Sicherheit müsse immer gemeinsam gedacht werden, erklärten die beiden.

à Momentan gibt es nicht ausreichend funktionstüchtige Schutzräume. Es fehlen bayernweit über 10.000 Sirenen, damit im Fall der Fälle auch jede und jeder gewarnt werden kann. Und besonders bedenklich: Nur jeder Zweite hat einen Notfallvorrat angelegt. Deshalb will die SPD-Landtagsfraktion ein Materiallager für jeden Bezirk ins Leben rufen, Warnsirenen aufstocken und ein zentrales Helferregister für den Katastrophenfall einrichten.

Oberst Knuth Jung, stellv. Kommandeur Landeskommando Bayern und Hans-Michael Weisky, Präsident BRK, haben die aktuelle Lage und entsprechende Szenarien skizziert.

à Die SPD-Landtagsfraktion will den Freistaat gut auf Katastrophen und Spannungen vorbereiten. Dazu muss die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und zivilen Organisationen gestärkt werden. Natürlich die Bundeswehr moderner aufgestellt und in Infrastruktur und Wehrforschung investiert werden. Der Freiwilligendienst bei der Bundeswehr muss auch attraktiver werden. Ein Mittel ist eine landesweite Koordinierungsstelle, über die die zivil-militärische Zusammenarbeit und regelmäßige Übungen ablaufen.

Das Vertrauen in den Staat muss in der Bevölkerung ebenso einen erhöhten Stellenwert gewinnen. Der langjährige Bundesminister der Finanzen und Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen Peer Steinbrück sieht in seiner „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“ die Möglichkeit, das Zusammenspiel zwischen Bund, Länder, Kommunen auf den Bürgerinnen und Bürgern zu verbessern.

à So wird klar: Der Maschinenraum unseres Staates muss renoviert werden. Dazu braucht es Bürokratieabbau an den richtigen Stellen, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und eine digitalere und bürgerfreundliche Verwaltung. Erste Schritte zu mehr Vertrauen sind schon gegangen, es reicht aber noch nicht aus.

Ein Teil der Fraktion rundete den Tag mit einem Besuch der "SLYRS Erlebniswelt" ab. Für Fraktionschef Holger Grießhammer ging es dann noch nach Nürnberg zur ersten Ausgabe von Jetzt red i im neuen Jahr.

 

Tag 3

à In Bayern stehen Millionen Menschen trotz Anspruch ohne Sozialwohnung da. Ohne sofortige Maßnahmen wird sich die Wohnungsnot noch mehr verschärfen. Auf potenziell 11 Mio. Beschäftigte kommt momentan nur eine Million an Sozialwohnungen.

Dazu kommen einige drängende Herausforderungen für die Kitaträger im Freistaat. Julia Sterzer, Geschäftsführerin der AWO München, berichtet am dritten Tag von der Kita der Zukunft. Kinderbetreuung ist teuer – in Bayern ganz besonders. Für einen Krippenplatz zahlen Eltern in bayerischen Großstädten teilweise über 400 Euro im Monat. Doch statt Familien zu entlasten, streicht die Staatsregierung das Krippen- und Familiengeld – das Kinderstartgeld wird nie eingeführt. Auch das Finanzierungsloch von Trägern und Kommunen wird nur notdürftig geflickt.

à Für die Landtags-SPD ist klar: Gute Bildung eröffnet Chancen. Die Jahre in der Kita sind dafür ganz entscheidend. Die SPD will Eltern deshalb dauerhaft und spürbar entlasten – mit kostenloser Kinderbetreuung. Der Kindergarten soll gebührenfrei werden, mittelfristig auch die Krippe.

Kern des SPD-Konzepts ist eine stufenweise Gebührenfreiheit. Der erste Schritt ist sofort umsetzbar: Der Kindergartenbesuch für Kinder ab drei Jahren bis zur Einschulung soll kostenlos sein. Die Ausgaben trägt der Freistaat – der bisherige pauschale Zuschuss von 100 Euro wird auf die tatsächlichen Kosten angehoben. Perspektivisch wollen die Sozialdemokraten auch die Krippenbetreuung ab dem ersten Lebensjahr gebührenfrei machen.

Bis die Gebührenfreiheit auch in der Krippe erreicht ist, fordert die Landtags-SPD die Einführung eines einkommensabhängigen Kinderstartgeldes in Höhe von 3.000 Euro bei Geburt eines Kindes. Dieses Geld können Familien auch zur Finanzierung der Krippengebühren verwenden.

18.01.26 - Auf der Grünen Woche in Berlin

 

Ein entscheidender Schritt in Richtung zukunftsfähiger Mobilität für Nordbayern: Mit der Unterzeichnung des Akkunetzes werden nun die Weichen für eine nachhaltige und moderne Bahninfrastruktur in der Region gestellt.

In einem bahnbrechenden Schritt, der die Mobilität in der Region nachhaltig verändern wird, wurden die Pläne für die Umstellung auf ein leistungsstarkes Akkunetz unterzeichnet. Durch diese Initiative sollen in den kommenden Jahren 20 Diesellinien auf eine zukunftsfähige, umweltfreundliche Technologie umgestellt werden, um den steigenden Anforderungen an Komfort und Nachhaltigkeit gerecht zu werden.

Investitionen in die Zukunft der Mobilität

Die Maßnahme wird mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 64 Millionen Euro unterstützt. Diese Gelder fließen in die Modernisierung eines fast 1.000 Kilometer umfassenden Bahnnetzes. Damit wird nicht nur der Komfort für die Fahrgäste verbessert, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen in der Region geleistet.

Ziel: Mehr Komfort und weniger Emissionen

Das klare Ziel dieser Initiative ist es, den Bahnverkehr in Nordbayern noch attraktiver und umweltfreundlicher zu gestalten. Durch den Einsatz modernster Akkutechnologie wird die Region nicht nur von der umweltbelastenden Dieseltechnik befreit, sondern auch die Fahrtzeiten und die Zugänglichkeit des Bahnnets weiter optimiert.

Diese Umstellung auf ein emissionsfreies Akkunetz ist ein bedeutender Schritt in die Zukunft und ein wichtiger Beitrag zur Förderung der nachhaltigen Mobilität in der Region. „Mit der Unterzeichnung des Akkunetzes setzen wir einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft der Mobilität in Nordbayern. Wir schaffen nicht nur mehr Komfort für unsere Fahrgäste, sondern leisten gleichzeitig einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz“, erklärt Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer.

09.01.26 - Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten 2026

 

Jahresauftakt in der Münchner Residenz: Der Neujahrsempfang des Bayerischen Ministerpräsidenten 2026 bot einen festlichen Rahmen für Begegnung, Austausch und Zuversicht zu Beginn des neuen Jahres. Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer mit Frau Nicole sowie MdL Christiane Feichtmeier und Ehemann Gerhard starteten gemeinsam ins neue Landtagsjahr.

Gute Ideen kommen bei einer gehörigen Portion Lebensfreude. Vicky Leandros trat als Stargast des Abends in Erscheinung. Das gefällt auch dem Präsidenten der oberfränkischen Handwerkskammer Matthias Graßmann.

Die Vorsitzenden der demokratischen Fraktionen appellieren an Zusammenhalt.

Vertreterinnen und Vertreter aus der Landespolitik, Wirtschaft, Kommunen, Ehrenamt sowie aus Kirche, Kultur und Gesellschaft kamen zusammen, um gemeinsam auf die Herausforderungen und Chancen der kommenden Monate zu blicken. In seiner Ansprache würdigte der Ministerpräsident das Engagement der Menschen im Freistaat, betonte den Zusammenhalt in bewegten Zeiten und skizzierte zentrale Leitlinien für die weitere Entwicklung Bayerns. Musikalische Beiträge und persönliche Gespräche rundeten den Abend ab und unterstrichen den Charakter des Empfangs als Zeichen der Wertschätzung und des gemeinsamen Aufbruchs.

08.01.26 - Unterzeichnung Akkunetz Nordbayern

Meilenstein für die Mobilität in Nordbayern: Akkunetz setzt Maßstab für modernes Bahnnetz

Ein entscheidender Schritt in Richtung zukunftsfähiger Mobilität für Nordbayern: Mit der Unterzeichnung des Akkunetzes werden nun die Weichen für eine nachhaltige und moderne Bahninfrastruktur in der Region gestellt.

In einem bahnbrechenden Schritt, der die Mobilität in der Region nachhaltig verändern wird, wurden die Pläne für die Umstellung auf ein leistungsstarkes Akkunetz unterzeichnet. Durch diese Initiative sollen in den kommenden Jahren 20 Diesellinien auf eine zukunftsfähige, umweltfreundliche Technologie umgestellt werden, um den steigenden Anforderungen an Komfort und Nachhaltigkeit gerecht zu werden.

Investitionen in die Zukunft der Mobilität

Die Maßnahme wird mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 64 Millionen Euro unterstützt. Diese Gelder fließen in die Modernisierung eines fast 1.000 Kilometer umfassenden Bahnnetzes. Damit wird nicht nur der Komfort für die Fahrgäste verbessert, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen in der Region geleistet.

Ziel: Mehr Komfort und weniger Emissionen

Das klare Ziel dieser Initiative ist es, den Bahnverkehr in Nordbayern noch attraktiver und umweltfreundlicher zu gestalten. Durch den Einsatz modernster Akkutechnologie wird die Region nicht nur von der umweltbelastenden Dieseltechnik befreit, sondern auch die Fahrtzeiten und die Zugänglichkeit des Bahnnets weiter optimiert.

Diese Umstellung auf ein emissionsfreies Akkunetz ist ein bedeutender Schritt in die Zukunft und ein wichtiger Beitrag zur Förderung der nachhaltigen Mobilität in der Region. „Mit der Unterzeichnung des Akkunetzes setzen wir einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft der Mobilität in Nordbayern. Wir schaffen nicht nur mehr Komfort für unsere Fahrgäste, sondern leisten gleichzeitig einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz“, erklärt Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer.

11.12.25 - Die Schlüsselzuweisungen für das Jahr 2026

116,7 Mio. Euro für WUN, KU, HO und BT

Trotz der positiven Informationen dringt MdL Holger Grießhammer auf eine deutlichere Erhöhung der Verbundquote

Die Kommunen der Landkreise Wunsiedel, Kulmbach, Hof und Bayreuth erhalten auch für das Jahr 2026 wieder Schlüsselzuweisungen aus dem Kommunalen Finanzausgleich des Freistaats. Insgesamt sind für die vier Kommunen der Landkreise Mittel in Höhe von 116,7 Mio. Euro vorgesehen. Für die vier Landkreise selbst 78,7 Mio. Euro. Die kreisfreien Gemeinden Hof und Bayreuth mit 35,1 Mio. bzw. 23,7 Mio. Euro.

Neu ist in diesem Jahr das kommunale Investitionsbudget, das das maßgeblich von der SPD im Bund initiierte Sondervermögen ermöglicht hat. Dieses beträgt für die Landkreise rund 16,1 Mio Euro. Die einzelnen Kommunen profitieren noch einmal von über 45,6 Mio. Euro. Die kreisfreien Gemeinden Hof und Bayreuth mit 7,8 Mio. bzw. 11 Mio. Euro.

Die Schlüsselzuweisungen steigen 2026 gegenüber dem Vorjahr um 131 Mio. Euro auf 4,98 Mrd. Euro an. Sie sind das Kernstück des Kommunalen Finanzausgleichs in Bayern, der 2026 insgesamt 12,83 Mrd. Euro betragen wird und stärken die Verwaltungshaushalte der Kommunen. Denn sie sind im Gegensatz zu den unlängst veröffentlichten Stabilisierungshilfen nicht zweckgebunden und deshalb vor Ort frei verfügbar. Die Gemeinden bzw. Städte erhalten davon 64 Prozent und die Landkreise 36 Prozent.

„Der minimale Anstieg der geplanten Erhöhung des kommunalen Anteils am allgemeinen Steuerverbund von 13,0 auf 13,3 Prozent im kommenden Jahr ist zumindest ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Nach meinen Gesprächen mit den Vertretern der kommunalen Spitzenverbände wäre aber eine Verbundquote von 15 Prozent wichtig, was die Kommunalfinanzen und insbesondere die Schlüsselzuweisungen endlich strukturell und nachhaltig stärken würde“, schätzt Landtagsabgeordneter und SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer ein.

Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag fordert darüber hinaus, dass aus dem investiven Sondervermögen des Bundes, von dem beträchtliche Mittel in den bayerischen Staatshaushalt fließen werden, der Kommunalanteil pro Jahr eine Milliarde Euro betragen soll. „Mit dem von der Staatsregierung in Aussicht gestellten Kommunalanteil von 60 bis 70 Prozent wird die Kommunalmilliarde nicht erreicht. Damit werden die Kommunen weiterhin im Stich gelassen, anstatt die finanziellen Spielräume wirklich zu erweitern“, resümiert Grießhammer.

Schlüsselzuweisungen haben als freie Deckungsmittel und Ergänzung der eigenen Steuereinnahmen eine hohe Bedeutung für die kommunale Selbstverwaltung. Die Mittel für die Schlüsselzuweisungen werden 2026 dem Kommunalanteil in Höhe von 6,8 Mrd. Euro am allgemeinen Steuerverbund entnommen. Dieser besteht aus den Einnahmen des Landes aus der Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatz­steuer und der Gewerbesteuerumlage.

Die Zahlen:

Die Schlüsselzuweisungen der einzelnen Gemeinden des Landkreises Wunsiedel im Überblick:

Bad Alexandersbad

413.920

Arzberg

3.140.236

Höchstädt

575.944

Hohenberg a.d. Eger

519.788

Kirchenlamitz

2.039.096

Marktleuthen

1.749.204

Marktredwitz

-

Nagel

1.040.944

Röslau

563.612

Schirnding

825.780

Schönwald

1.827.396

Selb

3.335.924

Thiersheim

854.408

Thierstein

159.516

Tröstau

1.086.552

Bad Weißenstadt

1.449.924

Wunsiedel

3.519.196

Die kommunalen Investitionsbudgets der einzelnen Gemeinden des Landkreises Wunsiedel im Überblick:

Bad Alexandersbad

131.582

Arzberg

696.314

Höchstädt

146.896

Hohenberg a.d. Eger

194.723

Kirchenlamitz

494.052

Marktleuthen

410.767

Marktredwitz

1.719.285

Nagel

262.458

Röslau

288.020

Schirnding

179.291

Schönwald

490.164

Selb

2.016.023

Thiersheim

242.078

Thierstein

154.435

Tröstau

304.865

Bad Weißenstadt

420.780

Wunsiedel

1.249.736

Die Schlüsselzuweisungen der einzelnen Gemeinden des Landkreises Kulmbach im Überblick:

Grafengehaig

470.536

Guttenberg

139.652

Harsdorf

405.608

Himmelkron

847.740

Kasendorf

654.868

Ködnitz

755.420

Kulmbach

2.706.032

Kupferberg

565.160

Ludwigschorgast

497.168

Mainleus

3.251.700

Marktleugast

1.991.412

Marktschorgast

-

Neudrossenfeld

1.266.624

Neuenmarkt

1.443.036

Presseck

960.264

Rugendorf

-

Stadtsteinach

1.249.340

Thurnau

333.768

Trebgast

702.304

Untersteinach

-

Wirsberg

1.154.016

Wonsees

108.696

Die kommunalen Investitionsbudgets der einzelnen Gemeinden des Landkreises Kulmbach im Überblick:

Grafengehaig

116.857

Guttenberg

64.909

Harsdorf

131.582

Himmelkron

472.965

Kasendorf

201.673

Ködnitz

209.448

Kulmbach

3.136.415

Kupferberg

142.066

Ludwigschorgast

133.467

Mainleus

991.284

Marktleugast

481.683

Marktschorgast

139.239

Neudrossenfeld

511.250

Neuenmarkt

402.757

Presseck

240.547

Rugendorf

81.047

Stadtsteinach

428.084

Thurnau

556.485

Trebgast

214.749

Untersteinach

213.571

Wirsberg

297.915

Wonsees

155.260

Die Schlüsselzuweisungen der einzelnen Gemeinden des Landkreises Hof im Überblick:

Bad Steben

1.344.492

Berg

---

Döhlau

1.225.560

Feilitzsch

1.273.372

Gattendorf

---

Geroldsgrün

1.777.772

Helmbrechts

2.416.908

Issigau

---

Köditz

930.488

Konradsreuth

1.396.096

Leupoldsgrün

523.004

Lichtenberg

504.780

Münchberg

4.012.508

Naila

2.880.964

Oberkotzau

2.479.208

Regnitzlosau

1.206.544

Rehau

2.204.140

Schauenstein

840.272

Schwarzenbach/Saale

2.507.476

Schwarzenbach/Wald

2.629.216

Selbitz

---

Sparneck

974.272

Stammbach

1.129.724

Töpen

---

Trogen

842.108

Weißdorf

551.612

Zell i. F.

1.109.980

Die kommunalen Investitionsbudgets der einzelnen Gemeinden des Landkreises Hof im Überblick:

Bad Steben

459.065

Berg

244.788

Döhlau

522.795

Feilitzsch

379.315

Gattendorf

103.781

Geroldsgrün

422.547

Helmbrechts

1.141.007

Issigau

99.541

Köditz

332.666

Konradsreuth

431.147

Leupoldsgrün

167.747

Lichtenberg

139.710

Münchberg

1.382.496

Naila

1.037.108

Oberkotzau

726.352

Regnitzlosau

350.336

Rehau

1.268.584

Schauenstein

260.455

Schwarzenbach/Saale

946.402

Schwarzenbach/Wald

678.526

Selbitz

582.637

Sparneck

244.552

Stammbach

320.062

Töpen

---

Trogen

192.956

Weißdorf

164.095

Zell i. F.

295.088

Die Schlüsselzuweisungen der einzelnen Gemeinden des Landkreises Bayreuth mit Zugehörigkeit zum Stimmkreis Wunsiedel, Kulmbach im Überblick:

Bad Berneck i.F.

2.108.452

Bischofsgrün

1.254.264

Fichtelberg

885.920

Gefrees

2.307.212

Mehlmeisel

888.868

Die kommunalen Investitionsbudgets der einzelnen Gemeinden des Landkreises Bayreuth mit Zugehörigkeit zum Stimmkreis Wunsiedel, Kulmbach im Überblick:

Bad Berneck i.F.

594.417

Bischofsgrün

262.693

Fichtelberg

244.670

Gefrees

587.938

Mehlmeisel

202.733

04.12.25 - Verleihung des Bayerischen Verfassungsordens

 

Ein stolzer Moment für Bayern! 49 Personen wurden mit dem Bayerischen Verfassungsorden ausgezeichnet. Diese Auszeichnung würdigt Menschen, die sich mit Herz und Tatkraft für unsere Demokratie, Solidarität und unser Miteinander einsetzen — oft ohne großes Rampenlicht aus Kultur, Sport, Wissenschaft, Ehrenamt und Gesellschaft.

Darunter der Schauspieler Sebastian Betzel aus den Eberhofer-Filmen, der ehemalige Amberger Landrat Armin Nentwig, der Lichtenfelser Bäcker Mathias Söllner und der Ehrenbürger aus Bad Weißenstadt Klaus Hüttelmeyer.

Unter den Geehrten finden sich sowohl bekannte Persönlichkeiten wie die Zeitzeugin Dr. Eva-Maria Umlauf, Kabarettist Django Asül, Schauspieler Heiner Lauterbach oder Fußballerin Giulia Gwinn, als auch Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem direkten Umfeld Außergewöhnliches bewirken.

In den Ansprachen wurde deutlich, wie herausfordernd die aktuelle Lage ist: Mehrere Krisen in kurzer Folge — von globalen Wirtschafts- und Finanzproblemen über die Corona-Pandemie bis hin zum Krieg in der Ukraine — belasten die Menschen und unsere demokratische Kultur. Gleichzeitig sorgen gezielte Desinformation, Hetze und Stimmungsmache, besonders in sozialen Medien, für zusätzliche Verunsicherung. Viele fragen sich, was sie selbst noch tun können, um dem etwas entgegenzusetzen. Diese Unsicherheit birgt Risiken für unsere Demokratie. Gerade deshalb zeigt die Verleihung des Verfassungsordens, wie wichtig individuelles Engagement ist. 

03.12.25 - Erneuerung der Gebäudeleittechnik der Universität Bayreuth

Grünes Licht für die 2. Teilbaumaßnahme in Höhe von 30,2 Mio. Euro

Der Haushaltsschuss des Bayerischen Landtags erteilt in seiner heutigen Sitzung Projektfreigabe

 

Die Erneuerung der Gebäudeleittechnik auf dem Campus der Universität Bayreuth ist in zwei Teilbaumaßnahmen (TBM) aufgeteilt. Der Bauabschnitt zwei mit einem Gesamtvolumen von über 30,2 Millionen Euro kann mit der heutigen Projektfreigabe aus dem Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags umgesetzt werden. Der erste Abschnitt wurde bereits im Jahr 2020 mit Teilkosten von 20 Millionen Euro genehmigt und soll Mitte 2027 fertig gestellt werden.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete für Bayreuth Holger Grießhammer unterstreicht: „Die heutige Projektfreigabe ist ein weiteres starkes Zeichen für den Wissenschaftsstandort Oberfranken. Mit dem zweiten Bauabschnitt der Erneuerung der Gebäudeleittechnik können wir nun endlich die Modernisierung des Campus konsequent vorantreiben. Ein starkes Signal für die Studierenden, die Beschäftigten und für die gesamte Region!“

Teile der Gebäudeleittechnik (GLT) der Universität Bayreuth sind aus den 1970er Jahren, weitere Ergänzungen bestehen aus vielen verschiedenen Systemen, für die es teilweise keine Ersatzteile mehr gibt. Dieser Umstand sowie kaum reparable Ausfälle führen zu dringendem Handlungsbedarf zur Erneuerung der GLT. In den Gebäuden befinden sich noch heute viele Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen (MSR) der ersten Generation. Auf der Management- und Bedienebene wird mit mehreren verschiedenen Systemen unterschiedlichen Alters gearbeitet, für die teilweise keinerlei Ersatzteile mehr verfügbar sind.

Die rechnerische Nutzungsdauer mehrheitlich aller Anlagen und Komponenten sind bzw. werden bis auf wenige Ausnahmen in den nächsten Jahren überschritten bzw. durch die Auftragnehmer abgekündigt sein. In den letzten Jahren sind vermehrt Störungen und Ausfälle aufgetreten, die teilweise kaum mehr zu beheben waren. Auch Einschränkungen im laufenden Betrieb waren bereits hinzunehmen, die jederzeit zu Stilllegungen ganzer Forschungsbereiche führen könnten. Auch in naher Zukunft wird mit weiteren Ausfällen und kostenintensiven provisorischen Instandsetzungen zu rechnen sein, wenn nicht eine grundlegende Erneuerung der Technik vorgenommen wird. Dies kann durch die heutige Mittelfreigabe nachhaltig vermieden werden.

An die komplexe Gebäudeleittechnik der Universitätsgebäude bestehen hohe Leistungs- und Funktionsanforderungen. Bei allen geplanten Maßnahmen wird angestrebt, die Energieeffizienz bei gleichzeitig sicherem Betrieb zu verbessern. Es werden hocheffiziente, energiesparende Pumpen eingebaut und Frequenzumformer und Sensoren nachgerüstet.

Um Effizienzpotentiale und Fehlverhalten erkennen zu können, werden das Monitoring intensiviert und Energiezähler nachgerüstet.

01.12.25 - Wintersitzung des Stiftungsrats der Landesstiftung

Wintersitzung des Stiftungsrates der Bayerischen Landesstiftung: 161.175 Euro für Projekte in den Landkreisen WUN, KU und HO

Die Bayerische Landesstiftung mit Stiftungsratsmitglied Holger Grießhammer bezuschusst zehn Maßnahmen in den drei Landkreisen

Zehn Projekte aus den Landkreisen Wunsiedel, Kulmbach und Hof werden von der Bayerischen Landesstiftung mit beträchtlichen Summen gefördert. In seiner Wintersitzung beschloss der Rat die

Landkreis WUN

  • Sanierung des Pfarr- und Jugendheimes (BA I) Bahnhofstraße 9 in Marktleuthen (32.000 EUR)
  • Dachsanierung eines Anwesens im Dorfring in Schlottenhof

(11.700 EUR)

  • Gesamtsanierung eines Anwesens in der Katharinenstraße in Wunsiedel

(56.700 EUR)

  • Außensanierung eines Anwesens in der Maximilianstraße in Wunsiedel

(3.400 EUR)

  • Sanierung eines Anwesens in Bernstein

(14.300 EUR)

Landkreis KU

  • Außensanierung des Anwesens Marktplatz 12 in Presseck

(17.500 EUR)

  • Sanierung des Daches der Trauerhalle des Friedhofs (BA 2) in Kulmbach

(7.000 EUR)

  • Außensanierung (Fenster-, Maler-, Putz- und Türsanierung BA II) eines Anwesens am Seidelsberg in Thurnau

(6.375 EUR)

Landkreis HO

  • Sanierung des Evang.-Luth. Pfarrhauses in Bad Steben

(9.600 Euro)

  • Dach- und Fassadensanierung eines Anwesens in Rudolphstein, Gde. Berg

(2.600 Euro)

Die Projekte im Detail:

Die Katholische Kirchenstiftung St. Wolfgang Marktleuthen erhält für den ersten Bauabschnitt der Sanierung des Pfarr- und Jugendheimes in der Bahnhofstraße 9 in Marktleuthen 32.000 Euro. Die Gesamtkosten erstrecken sich auf 880.400 €. Über 750.000 davon aus Eigenmitteln.

Ein privater Antragsteller wird bei der Dachsanierung eines Anwesens im Dorfring in

Schlottenhof in Arzberg bei Gesamtkosten von 158.759 € mit 11.700 Euro unterstützt.

Die Gesamtsanierung eines Anwesens in der Katharinenstraße in Wunsiedel beträgt 3.007.410 €. Ein weiterer privater Antragsteller wird daher mit 3,2 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bedacht. Jeweils über ein Drittel der Kosten Stammen aus der Städtebauförderung und aus Eigenmitteln.

Für die Außensanierung eines Anwesens in der Maximilianstraße in Wunsiedel fließen Mittel in Höhe von 3.400 Euro bei einem Gesamtvolumen von 42.250 Euro.

Auch in Bernstein dürfte die Freude groß sein. Das 616.155 Euro teure Projekt der Sanierung eines Anwesens wird neben dem Zuschuss der Oberfrankenstiftung auch mit 14.300 Euro aus dem Stiftungsratsvermögen der Landesstiftung gefördert.

Die Marktgemeinde Presseck erhält für die Außensanierung des Anwesens Marktplatz 12 bei Gesamtkosten von 306.457 Euro einen Zuschuss von 17.500 Euro aus den Mitteln der Landesstiftung. Rund die Hälfte der Kosten stammt aus Eigenmitteln, ein Viertel wird von der Städtebauförderung übernommen. Auch die Oberfrankenstiftung ist Fördergeberin.

Die Stadt Kulmbach wird für den zweiten Bauabschnitt der Sanierung des Daches der Friedhofstrauerhalle mit 7.000 Euro bedacht. 87.838 Euro kostet die Maßnahme insgesamt.

Ein privater Antragsteller erhält zur Außensanierung (Fenster-, Maler-, Putz- und Türsanierung eines Anwesens am Seidelsberg in Thurnau 6.375 Euro.

Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Bad Steben saniert das Pfarrhaus. Von den 290.607 Euro Gesamtkosten für das Pfarrbüro und die Pfarrwohnung sind 120.264 Euro zuwendungsfähige Kosten. Über ein Drittel der Maßnahme stammen aus Eigenmitteln. Die Bayerische Landesstiftung übernimmt 9.600 Euro.

Ein privater Antragsteller wird für die Dach- und Fassadensanierung eines Anwesens in Rudolphstein in der Gemeinde Berg mit 2.600 Euro bedacht. Dem ortsbildprägenden Baudenkmal wird regionale Bedeutung beigemessen.

Die Bayerische Landesstiftung ist eine gemeinnützige Stiftung des öffentlichen Rechts, die vom Freistaat Bayern gegründet wurde, um Projekte von kultureller, sozialer und wissenschaftlicher Bedeutung zu fördern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bewahrung des baukulturellen Erbes: Historische Gebäude, Denkmäler und kirchliche Bauwerke werden regelmäßig durch Zuschüsse unterstützt, um ihre Sanierung und langfristige Erhaltung sicherzustellen. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung für kulturelle Einrichtungen und Initiativen, die das gesellschaftliche Leben in Bayern bereichern.

Neben der Kulturförderung spielt auch der soziale Bereich eine zentrale Rolle. Die Stiftung unterstützt Einrichtungen und Projekte, die sich für benachteiligte oder hilfsbedürftige Menschen einsetzen, darunter Pflegeeinrichtungen, Behindertenhilfe, Jugendprogramme oder innovative soziale Dienstleistungen. Damit trägt die Bayerische Landesstiftung dazu bei, Lebensqualität und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bayern nachhaltig zu stärken.

26.11.25 - Parlamentarischer Austausch mit den Präsidenten der Handwerkskammern

 

Die Führung des bayerischen Handwerks unter sich: Das Handwerk hält Bayern am Laufen – vom Bäcker bis zum Metallbauer. Der SPD-Fraktionsvorstand hat in der Pfalzstube des Maximilianeums mit den Präsidien der bayerischen Handwerkskammern über ihre ganz konkreten Sorgen gesprochen: Fachkräftemangel, Bürokratie, Unternehmensnachfolge, faire Wettbewerbsbedingungen. Der Anspruch beider Partner: Politik so machen, dass Handwerkerinnen und Handwerker in der Werkstatt und auf der Baustelle stehen können – und nicht im Papierkrieg.

25.11.25 - Antwort auf Regierungserklärung des Ministerpräsidenten

Bayern braucht Investitionen und Bayern kann Investitionen. Doch Ministerpräsident Söder klammert sich beim Haushalt lieber an die schwarze Null und stößt dabei Familien und Beamte vor den Kopf.

Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer macht in seinem Redebeitrag im Plenum des Landtags klar: Wir brauchen eine Politik, die anpackt, die investiert, gestaltet und Probleme löst, statt sie zu schaffen. Familien sowie Beamtinnen und Beamte wurde vor den Kopf gestoßen: damit wird das Vertrauen in die Demokratie alles andere als gestärkt, warnt Grießhammer: Handlungsfähige Politik müsse investieren, gestalten und Probleme lösen, statt sie zu schaffen. Es wäre gerechter gewesen, die neuen Möglichkeiten zur Schuldenaufnahme zu nutzen, als das Geld den Eltern wegzunehmen: „Die schwarze Null ist kein Selbstzweck – Bayern darf sich nicht nur auf Bundesmittel verlassen!“

25.11.25 - Bürgermeisterempfang im Karl-Bröger-Haus

Ins Gespräch kommen, drängende kommunale Fragen und Themen beraten, sich vernetzen – zentrale Anliegen der Landtags-SPD bei ihrem kommunalpolitischen Empfang heute (24. November) im Nürnberger Karl-Bröger-Zentrum: Über 50 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister diskutierten gemeinsam mit SPD-Fraktionsvorsitzendem Holger Grießhammer, der kommunalpolitischen Sprecherin der Landtags-SPD Christiane Feichtmeier und mit dem Oberbürgermeister der Stadt Fürth, Thomas Jung, über die angespannte Situation in vielen bayerischen Kommunen. Dabei wurde vor allem eines deutlich: Vielen Kommunalpolitikern fehlt langfristige Planungssicherheit.

Holger Grießhammer: „Während sich der Freistaat an die schwarze Null klammert und seine finanziellen Spielräume ignoriert, bleiben die Kommunen auf ihren Aufgaben sitzen. Statt die Schuldenbremse zu lockern, macht der Freistaat die Kasse dicht. Wir fordern eine jährliche Kommunalmilliarde aus dem Sondervermögen – für volle zwölf Jahre. Mit den angekündigten ‚60 bis 70 Prozent‘ kommen wir bei weitem nicht dort an, wo wir hinmüssen. Und noch immer ist unklar, wann die Bundesmittel überhaupt die Kommunen erreichen.“

Die geplante Erhöhung der kommunalen Verbundquote auf 13,5 Prozent bis 2027 ist für Grießhammer kaum mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. „Die Kommunen sollen ihre Aufgaben aus eigener Kraft stemmen können – damit gelingt das definitiv nicht.“

Die SPD fordert zudem ein moderneres Kommunalrecht, das Familien und Berufstätige in den Mittelpunkt stellt. Noch immer sind Frauen und junge Menschen in bayerischen Kommunalparlamenten deutlich unterrepräsentiert. Christiane Feichtmeier will das ändern: „Demokratie lebt vor Ort – in unseren Städten, Landkreisen und Gemeinden. Deshalb müssen wir die Bedingungen so gestalten, dass sich mehr junge Menschen überhaupt politisch engagieren können.“ In ihrem Gesetzentwurf fordert die SPD einen Rechtsanspruch auf Freistellung für jedes Gemeinderats- und Stadtratsmitglied – damit Ehrenamt nicht an beruflichen Hürden scheitert. Außerdem soll die Jugendarbeit erstmals gesetzlich verankert werden.

Der Oberbürgermeister der Stadt Fürth, Thomas Jung betonte in seinem Grußwort: "Unsere Kommunen stehen vor großen Herausforderungen, gerade im Hinblick auf die Digitalisierung. Wir wollen offene Rathäuser, wir leben Transparenz für unsere Bürgerinnen und Bürger. Der Einsatz von KI in den Verwaltungen wird Veränderungen mit sich bringen, wir müssen unsere IT-Strukturen aber auch gegen Angriffe wappnen. Hier ist auch der Freistaat gefordert, uns bei diesen Herausforderungen in den kommenden Jahren zu unterstützen."

Bei einem Impulsreferat von Bernd Geisler, Präsident des Landesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) über IT-Sicherheit in den Kommunen wurde deutlich: „Eine der größten Herausforderungen in der IT-Sicherheit ist der Schutz vor immer raffinierteren Cyberangriffen, die Sicherstellung der Datensicherheit sowie die kontinuierliche Bedrohung und technologische Entwicklungen. Hier müssen wir uns kontinuierlich weiterentwickeln.“

19.11.25 - Statement zum Arbeitsplatzabbau bei BHS Tabletop in Schönwald

Als örtlicher Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion reagiert Holger Grießhammer mit großer Sorge und deutlicher Kritik auf die bekannt gewordenen Pläne zum Stellenabbau bei BHS Tabletop in Schönwald.

„Die Nachricht trifft die Region hart“, so Grießhammer. „BHS Tabletop ist einer der traditionsreichsten Arbeitgeber im Fichtelgebirge. Jede einzelne Stelle, die verloren geht, bedeutet für die betroffenen Menschen und ihre Familien eine schwierige Zukunftsperspektive – und für unsere Region eine massive Belastung.“

Grießhammer betont, dass die Folgen eines solchen Einschnitts weit über das Unternehmen hinausreichen: „Gerade im ländlichen Raum sind industrielle Arbeitsplätze ein unverzichtbares Fundament. Sie sichern Einkommen, Stabilität und Kaufkraft im gesamten Landkreis. Wenn ein großer Arbeitgeber Stellen streicht, betrifft das auch Handwerk, Dienstleistungen und den lokalen Handel.“

Der SPD-Abgeordnete fordert das Unternehmen auf, größtmögliche Transparenz zu schaffen und seiner sozialen Verantwortung gerecht zu werden:
„Jetzt braucht es klare Informationen, eine ehrliche Kommunikation mit der Belegschaft und verbindliche Zusagen für sozialverträgliche Lösungen. Kündigungen dürfen immer nur die allerletzte Option sein. Ich erwarte, dass alle Alternativen ernsthaft geprüft werden.“

Zugleich richtet Grießhammer deutliche Worte an die Staatsregierung:
„Wir reden seit Jahren über die Notwendigkeit, die industrielle Basis im ländlichen Raum zu stärken – aber geschehen ist viel zu wenig. Wir brauchen endlich eine aktive Strukturpolitik, die Unternehmen bei Innovation, Transformation und Energiebelastungen unterstützt. Wenn Bayern bei der Industrie den ländlichen Raum alleinlässt, zahlen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den Preis.“ Grießhammer unterstreicht:
„Ich stehe an der Seite der Beschäftigten. Wir müssen gemeinsam alles daransetzen, Arbeitsplätze zu erhalten und Perspektiven für die Region zu sichern. Das Fichtelgebirge darf nicht abgehängt werden.

16.11.25 - Schluss mit Atomfantasien – Bayern braucht Tempo bei den Erneuerbaren

Die Pläne des Ministerpräsidenten zum Bau von neuen Mini-Reaktoren kommentiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer wie folgt:

„Statt die Energiewende voranzutreiben, steuert Markus Söder Bayern rückwärts. Atomkraft hat längst ausgedient. Und ausgerechnet in Kanada – Söders angeblichem Vorbild – laufen diese Reaktoren noch gar nicht. Statt neuer Atomfantasien braucht Bayern endlich Tempo bei den Erneuerbaren. Den Atommüll schiebt Söder einfach weiter an kommende Generationen ab.“

07.11.25 - Verfolgungsjagd über die Isar: Fünfter Band der „Isar-Detektive“ veröffentlicht

Nach "Falscher Alarm", "Verdacht im Tierheim", "Eine Falle für die Fahrraddiebe" und "Fasching in Gefahr" gehen die Isar-Detektive mit „Verfolgungsjagd über der Isar“ in die fünfte Runde. Die lustige und spannende Detektivgeschichte für Kinder im Alter von circa neun bis zwölf Jahren soll spielerisch den Wert der Demokratie aufzeigen. Ab sofort können Schulen einen Klassensatz von Band 5 kostenfrei bestellen, freut sich der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer.

Die Kinderbuchromane „Die Isar-Detektive“ des Bayerischen Landtags werden zum Quintett: Nach "Falscher Alarm", "Verdacht im Tierheim", "Eine Falle für die Fahrraddiebe" und "Fasching in Gefahr" ist nun auch "Verfolgungsjagd über der Isar" fertig.

Die Kinder sollen durch die "Isar-Detektive" Freude am Lesen bekommen und zugleich noch mehr über den Bayerischen Landtag erfahren. Wenn man das Buch gelesen hat, ist man ziemlich gut informiert, was hier so gemacht wird im wirklichen Leben, im Landtag, und wie all das hier funktioniert, was Abgeordnete machen. Man erfährt, wie Bürgerinnen und Bürger – auch die jüngeren – mit uns in Kontakt treten, und wie in einer Demokratie Entscheidungen getroffen werden, gerade auch im Sinne von Kindern. Auf die Fragen ”Wie arbeiten Abgeordnete?", “Was ist die Aufgabe der Landtagspräsidentin?” und in diesem Band speziell “Warum ist es so wichtig, sich für die Demokratie einzusetzen?” liefert das Buch im Rahmen einer unterhaltsamen und spannenden Krimi-Geschichte Antworten.

29.10.25 - Gedenkakt zu 80 Jahren Vertreibung

 

Im Bayerischen Landtag erinnerte ein Gedenkakt im Maximilianeum an 80 Jahre Flucht und Vertreibung sowie 75 Jahre Verständigung. Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Staatsminister Dr. Florian Herrmann und BdV-Landesvorsitzender Dr. h.c. Christian Knauer würdigten den Beitrag der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler zur Versöhnung der Völker in Europa. Auch alle Fraktionsvorsitzenden nahmen (An-)teil. Zahlreiche konsularische Vertreter sowie Personen aus Gesellschaft und Kirche füllten den gesamten Plenarsaal.

Musikalisch umrahmt wurde der Gedenkakt von der Gruppe Maxjoseph. Rund 14 Millionen Deutsche mussten vor 80 Jahren infolge des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat in den deutschen Ostgebieten und im östlichen Europa verlassen. Hunderttausende haben im Zuge von Flucht und Vertreibung, in Internierungslagern oder infolge ihrer Deportation in die Sowjetunion ihr Leben verloren. Heimatvertriebene haben gezeigt, was mit Integration und Leistungsbereitschaft zusammenwächst.

22.10.25 - Abend mit der Vereinigung Bay. Wirtschaft

Der politische Austausch zwischen der vbw und der SPD-Landtagsfraktion im Haus der Bayerischen Wirtschaft war eine wertvolle Gelegenheit, die Herausforderungen der bayerischen Wirtschaft direkt anzusprechen. Gemeinsam mit vbw-Präsident Wolfram Hatz und den Hauptgeschäftsführern der Verbände hat die Landtagsfraktion über zentrale Themen wie Bürokratieabbau, die Reform der sozialen Sicherungssysteme und die Flexibilisierung der Arbeitszeit diskutiert. Auf dem Podium neben Hatz und Grießhammer der vbw-Präsident Bertram Brossardt.

Prost auf die Zukunft der bayerischen Biere - die Abgeordneten Volkmar Halbleib MdL, Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer MdL mit Dr. Lothar Ebbertz, Bayerischer Brauerbund e.V

Besonders deutlich wurde, dass eine starke Wirtschaft die Grundlage für sichere Arbeitsplätze bildet. Die Abgeordneten haben die Dringlichkeit eines praxistauglichen Tariftreuegesetzes sowie die Notwendigkeit einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung betont. Weitere Themen wie der Anstieg von Ladendiebstählen im Handel und die Gefahren durch falsch entsorgte Lithium-Akkus wurden ebenfalls thematisiert.

Der Dialog hat gezeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft für die Zukunft Bayerns ist. Nur gemeinsam kann Bayern stark und zukunftsfähig gestaltet werden.

22.10.25 - Treffen mit dem japanischen Generalkonsul

Wenn bayerische Handwerkskunst in Japan Kultstatus hat, steckt oft mehr dahinter als nur gute Produkte – es geht um echte Beziehungen. Der japanischen Generalkonsul Kenichi Bessho und sein Stellvertreter Hiroyuki Yakabe haben mit Holger Grießhammer über genau solche Brücken zwischen Bayern und Japan gesprochen: Wirtschaft, Kultur und die Menschen, die sie verbinden.

Japan ist für Bayern ein wichtiger Partner. Das spürt man auch ganz konkret in unserer Region: Die Firma FEILER aus Hohenberg an der Eger stellt hochwertige Chenille-Tücher her, die in Japan längst Kultstatus genießen. Möglich wurde das durch die Japanerin Kazuko Yamakawa, die FEILER nach Japan brachte – und die bis heute in der Region viel Gutes tut.

Sie hat in Oberfranken nicht nur Arbeitsplätze gesichert, sondern auch soziale Projekte unterstützt und damit eine Brücke zwischen unseren Ländern geschlagen.Solche Beispiele zeigen, wie gelebte Partnerschaft funktioniert: Wenn wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen.

22.10.25 - Der AGS-Landesvorstand im Maximilianeum

Die aktiven Selbstständige im Austausch mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer: Ja, die gibt‘s und gab es – vom Künstler über den Handwerker bis hin zu Größen wie PhilipRosenthal, Unternehmer und SPD-Politiker. Stellvertretend besuchten Leander Sukov, Anna Stvrtecky, Simone Barrientos, Michaela Mellinger und Vorsitzende Renate Kürzdörfer das Maximilianeum.

Es wurde wieder deutlich, wie wichtig die Arbeitsgemeinschaft für die SPD ist. Sie gibt diesen Menschen eine starke Stimme in unserer Partei. Menschen, die Verantwortung tragen, Arbeitsplätze schaffen und oft mit ganzem Herzen in ihrem Betrieb stehen. Grießhammer betonte, dass er diese Impulse mit in die Fraktionsarbeit nehme und sich dafür einsetzt, dass Selbstständige nicht nur gehört werden, sondern Teil der Wirtschaftspolitik sind.

22.10.25 - Parl. Frühstück mit dem Sparkassenverband

Parlamentarisches Frühstück mit dem bayerischen Sparkassenverband in den Nordarkaden des Bayerischen Landtags. In den Gesprächen mit Matthias Dießl (Präsident des Sparkassenverbands Bayern), Stefan Proßer (Vizepräsident) und weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Sparkassenorganisation wurden zentrale Themen wie die aktuelle Lage der bayerischen Sparkassen, der digitale Zahlungsverkehr mit Wero und digitalem Euro, die europäische Einlagensicherung (EDIS) sowie der Abbau bürokratischer Hürden erörtert.

Dabei lag der Fokus auf aktuellen Entwicklungen in der bayerischen Finanzwirtschaft und die Zukunft der Sparkassen-Finanzgruppe. SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer nutzte die Veranstaltung, um die Bedeutung der Sparkassen für die wirtschaftliche Stabilität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Freistaat hervorzuheben. Er betonte die Rolle der kommunal verankerten Institute als verlässliche Partner für Bürgerinnen, Bürger und Mittelstand.

Grießhammer legte dabei besonderen Wert auf den Austausch über zukunftsorientierte Lösungen, die wirtschaftliche Stabilität, regionale Verantwortung und digitale Innovation in Einklang bringen. Das Treffen verdeutlichte den gemeinsamen Willen, die Rahmenbedingungen für eine moderne und handlungsfähige Sparkassenlandschaft in Bayern weiterzuentwickeln.

20.10.25 - Vorstandssitzung Kreishandwerkerschaft Hochfranken

Vorstandssitzung der Kreishandwerkerschaft Hochfranken: intensiver Austausch über zentrale Zukunftsthemen des Handwerks in der Region. Zu den Teilnehmern gehörten neben Kreishandwerksmeister Marco Kemnitzer, Geschäftsführer Rainer Klaschka, Referentin Franziska Bauer sowie weiteren Vorstandsmitgliedern auch mehrere politische Vertreter, darunter der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag und handwerkspolitische Sprecher seiner Fraktion, Holger Grießhammer, MdB Heiko Hain und MdL Kristan von Waldenfels.

Grießhammer betonte die Bedeutung des Handwerks als tragende Säule der regionalen Wirtschaft. Gemeinsam mit den Anwesenden wurden drängende Themen wie der Abbau bürokratischer Hürden, die Notwendigkeit fairer Förderbedingungen sowie die gezielte Unterstützung kleiner und mittlerer Betriebe erörtert.

Ein weiteres zentrales Anliegen war der geplante „Hochfränkische Tag des Handwerks“, der Jugendlichen praxisnahe Einblicke in handwerkliche Berufe ermöglichen soll. Ziel ist es, noch mehr Schulen für dieses Format zu gewinnen und somit die Berufsorientierung junger Menschen zu stärken. Besonderes Interesse zeigte Grießhammer auch am Konzept eines „Freiwilligen Handwerksjahres“ (FHJ), das ab dem Schuljahr 2026/2027 in Hochfranken starten soll. Dieses freiwillige Praxisjahr soll jungen Menschen die Möglichkeit geben, verschiedene Handwerksberufe kennenzulernen, praktische Erfahrung zu sammeln und Orientierung für ihren weiteren Berufsweg zu erhalten – ein Modell, das sowohl die Fachkräftesicherung als auch die Persönlichkeitsentwicklung fördert.

Abschließend wurde über die Weiterentwicklung des Förderwesens im Rahmen der Regionalförderung 2027 diskutiert. Hier forderten die Teilnehmer insbesondere niedrigere Mindestinvestitionen, eine gezielte Unterstützung bei Betriebsübernahmen sowie passgenaue Programme für kleinere Handwerksbetriebe.

20.10.25 - Vorstandsgespräch mit der IHK für Oberfranken BT

 

Wie geht es der oberfränkischen Wirtschaft? Beim persönlichen Austausch zwischen dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer und der Vorstandschaft der IHK für Oberfranken Bayreuth – vertreten durch Präsident Dr. Michael Waasner, Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm und Standortpolitiker Thomas Zapf – standen zentrale wirtschaftspolitische Herausforderungen und regionale Lösungsansätze im Mittelpunkt.

Ausgangspunkt der Diskussion war die angespannte wirtschaftliche Lage in Oberfranken, wie sie auch der aktuelle IHK-Konjunkturbericht widerspiegelt: Hohe Energiepreise, Fachkräftemangel, ausufernde Bürokratie und eine schwache Auftragslage setzen vor allem Industrie, Handel und das produzierende Gewerbe unter Druck. Präsident Waasner machte deutlich, dass die von der Bundesregierung angekündigte Wirtschaftswende dringend mit konkreten Maßnahmen – etwa beim Bürokratieabbau oder der steuerlichen Entlastung – unterlegt werden müsse. Holger Grießhammer sicherte zu, die Reformanstrengungen im Landtag aktiv zu unterstützen und forderte eine engere Verzahnung von Landespolitik und regionaler Wirtschaft, um gerade ländliche Räume wie Oberfranken nachhaltig zu stärken.

Die IHK sprach sich für eine stärkere Kooperation zwischen Schulen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen aus, um junge Menschen gezielter für berufliche Bildung zu gewinnen. Auch die Herausforderungen rund um die Digitalisierung, den Ausbau der Infrastruktur, die Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft sowie die Erschließung neuer Fördermöglichkeiten für Unternehmen wurden intensiv diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass es neben politischen Rahmenbedingungen auch tragfähige regionale Lösungen braucht – etwa beim Ausbau regionaler Energiequellen, der Förderung von Start-ups oder der Verbesserung der Verkehrsanbindung an Metropolregionen. Holger Grießhammer betonte abschließend die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs mit der Wirtschaft: Nur im Schulterschluss von Politik und Unternehmen lasse sich die Wettbewerbsfähigkeit Oberfrankens langfristig sichern.

20.10.25 - Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen

Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen aus dem Kommunalen Finanzausgleich:

Nach Auffassung von MdL Holger Grießhammer eine absolute Notwendigkeit, deren Wert zuletzt aber verpufft sei

Der Landtag stellt Bedarfszuweisungen beziehungsweise Stabilisierungshilfen wie im Vorjahr in Höhe von 100 Mio. Euro im Staatshaushalt bereit sowie erstmalig einen zusätzlichen Bewilligungsrahmen von 50 Mio. Euro für Anträge der Kommunen zur Kompensation von Gewerbesteuerausfällen. Die Mittel sind Teil des kommunalen Finanzausgleichs in Bayern. Entschieden hat über die Anträge der Kommunen heute der Verteilerausschuss, ein Gremium aus Vertretern der kommunalen Spitzenverbände und der Staatsregierung.

  • Die Kommunen des Landkreises Wunsiedel im Fichtelgebirge erhalten Schlüsselzuweisungen für ihre Haushalte in Höhe von 9.148.800 Mio. Euro. Der Landkreis Wunsiedel selbst erhält rund 3,1 Mio. Euro.
  • Nur noch die Gemeinde Harsdorf aus dem Landkreis Kulmbach erhält Stabilisierungshilfe für ihren Haushalt in Höhe von 370.000 Euro.

  • Die Gemeinden Berg und Gattendorf aus dem Landkreis Hof erhalten Stabilisierungshilfe für ihren Haushalt in Höhe von 350.000 bzw. 300.000 Euro.

  • Bad Berneck, Fichtelberg und Mehlmeisel aus dem Landkreis Bayreuth mit Zugehörigkeit zum Stimmkreis 408 erhalten Schlüsselzuweisungen für ihre Haushalte von 768.500, 490.000 bzw. 200.000. Der Landkreis Bayreuth selbst erhält 3.143.649 Euro. Die Auszahlung eines Teilbetrages in Höhe von 2.800.000 Euro erfolgt nach Erfüllung der Auflagen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer verweist darauf, dass sich die finanzielle Situation der bayerischen Kommunen dramatisch verschlechtert hat. Nach Angaben des kommunalen Finanzreports 2025 der Bertelsmann Stiftung verzeichneten die bayerischen Kommunen 2024 ein Rekorddefizit von 5,3 Mrd. Euro - mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Darüber hinaus zeigt das KfW-Kommunalpanel einen bundesweiten kommunalen Investitionsrückstand von 186 Mrd. Euro auf, wovon Bayern mit schätzungsweise 20 bis 30 Mrd. Euro betroffen ist.

So bewertet Grießhammer das Instrument:

  • „Die Schlüsselzuweisungen und Stabilisierungshilfen des Freistaats sind ein wichtiges Signal der Unterstützung – doch sie dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Kommunen finanziell mit dem Rücken zur Wand stehen. Wir brauchen endlich eine nachhaltige Stärkung der kommunalen Finanzen statt punktueller Hilfsaktionen.“

  • „Wir begrüßen ausdrücklich, dass der Freistaat Verantwortung übernimmt und Gemeinden über Schlüsselzuweisungen hilft – aber wenn immer mehr Kommunen auf Stabilisierungshilfen angewiesen sind, zeigt das: Das System hat ein strukturelles Problem, das wir dringend angehen müssen.“

  • „Die Hilfen aus München sind wichtig und richtig – aber sie gleichen bei Weitem nicht aus, was seit Jahren fehlt: eine faire und verlässliche Finanzausstattung für unsere Städte und Gemeinden. Wer starke Kommunen will, muss ihnen dauerhaft Luft zum Atmen lassen, nicht nur punktuell die Sauerstoffzufuhr erhöhen.“

„Wir als SPD-Landtagsfraktion fordern deshalb eine jährliche bayerische Kommunal- und Heimatmilliarde aus den Mitteln des maßgeblich von der SPD im Bund auf den Weg gebrachten investiven Sondervermögens.“ Die Vergabekriterien seien unbedingt in enger Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden zu definieren. „Davon profitieren unmittelbar die Menschen in unseren bayerischen Gemeinden und Städten vor Ort, denn die Gelder fließen in Kitas, Schulhäuser, Busse, Straßenbahnen, Spielplätze und Krankenhäuser – also in die unverzichtbare kommunale Infrastruktur.“

Bedarfszuweisungen sollen, wie der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bayerischen Landtag Grießhammer erläutert, der außergewöhnlichen Lage und den besonderen Aufgaben von Gemeinden und der besonderen Ausgabenbelastung strukturschwacher Landkreise im Einzelfall Rechnung tragen. Stabilisierungshilfen sind für strukturschwache bzw. von der demografischen Entwicklung besonders negativ betroffene, konsolidierungswillige Kommunen vorgesehen.

16.10.25 - Parl. Frühstück mit dem BFW

 

Im Rahmen eines Parlamentarischen Frühstücks im Bayerischen Landtag trafen sich Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion und Vertreter des BFW Bayern zu einem intensiven Austausch. In einer offenen und konstruktiven Atmosphäre hatten die Unternehmerinnen und Unternehmer des BFW die Gelegenheit, ihre Vorschläge und Lösungen direkt und persönlich an die Abgeordneten der SPD-Fraktion zu richten. Im Fokus der Gespräche standen die zentralen Herausforderungen der Immobilien- und Wohnungswirtschaft in Bayern.

Besonders die praxisorientierte Expertise der BFW-Mitglieder beeindruckte die Gesprächspartner und stieß auf großes Interesse. Die vorgestellten Lösungen, die der Immobilienwirtschaft im Freistaat schnell und kosteneffizient zugutekommen könnten, fanden großen Anklang und lieferten wertvolle Impulse für die politische Arbeit der SPD-Fraktion.

Ein zentraler Punkt der Diskussion war die Frage der Bezahlbarkeit von Wohnraum in Bayern. Es herrschte Einigkeit darüber, dass hier rasch entschlossene Maßnahmen ergriffen werden müssen. Besonders diskutiert wurden steuerliche Anreize, wie beispielsweise Abschreibungsmöglichkeiten auf Zinszahlungen, eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf 7 % sowie staatliche Unterstützung beim Erwerb der ersten eigenen Immobilie. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, das Wohnen für die Menschen im Freistaat wieder erschwinglicher zu machen.

Abschließend unterstrichen beide Seiten das gemeinsame Bewusstsein für die Verantwortung gegenüber Bayern als Lebens- und Wirtschaftsraum. Es wurde ausdrücklich vereinbart, den Dialog zwischen der Immobilienwirtschaft und der Politik fortzusetzen, um langfristig tragfähige und nachhaltige Lösungen zu finden. Der Austausch, der sich als äußerst produktiv erwies, soll daher in Zukunft fortgeführt werden.

15.10.25 - Landrätetagung in Mitwitz

Bei der Podiumsdiskussion bei der Landrätetagung in Mitwitz setzte der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Holger Grießhammer, ein deutliches Zeichen für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern. In seinem Beitrag machte Grießhammer klar: Moderne Infrastruktur vor Ort ist keine Kür, sondern Pflicht.

Angesichts der dramatischen Finanzlage vieler Landkreise, wachsender Aufgabenfülle und immer neuer bürokratischer Hürden brauche es jetzt mutige politische Entscheidungen – und eine gerechte Verteilung der Lasten. „Wer Aufgaben vorgibt, muss sie auch finanzieren – dieser Grundsatz muss endlich Realität werden“, so Grießhammer mit Blick auf das kommunale Defizit von 5,4 Milliarden Euro und die zunehmende strukturelle Schieflage in der Finanzierung.

Die SPD-Fraktion unterstützt die zentralen Forderungen des Bayerischen Landkreistags – von einer massiven Entbürokratisierung über die Stärkung des ÖPNV bis hin zur besseren finanziellen Ausstattung der Kliniken. Besonders hob Grießhammer hervor, dass ein leistungsfähiger Staat auf dem Land nur mit ausreichend Personal, moderner digitaler Infrastruktur und verlässlichem Nahverkehr funktionieren könne. „Das Deutschlandticket bringt nichts, wenn der Bus nicht fährt“, sagte er mit Blick auf die vielerorts kritische Lage im öffentlichen Nahverkehr.

Statt immer neuer Standards brauche es endlich realistische Lösungen und einen klaren Fokus auf das, was Menschen und Unternehmen in den Regionen tatsächlich brauchen – etwa schnelle Genehmigungsverfahren, flächendeckendes Internet, bezahlbaren Wohnraum und attraktive Bildungsangebote.

Grießhammer bekräftigte: „Die SPD steht an der Seite der Landkreise. Wir brauchen einen Zukunftspakt, der den Kommunen dauerhaft Planungssicherheit gibt – finanziell, strukturell und rechtlich.“

Die Botschaft aus Mitwitz war klar: Es braucht keine wohlklingenden Ankündigungen mehr, sondern entschlossenes politisches Handeln – damit die ländlichen Räume nicht weiter abgehängt werden, sondern Orte mit Zukunft bleiben.

13.10.25 - Bei adidas in Herzogenaurach

 

Ein bayerisches Vorzeigeunternehmen mit beeindruckender Geschichte: Gemeinsam mit seinem Landtagskollegen Horst Arnold war Vorsitzender Holger Grießhammer zu Besuch bei adidas im mittelfränkischen Herzogenaurach. Der Campus zeigt eindrucksvoll, wie moderne Arbeitswelten aussehen können – offen, kreativ und zukunftsorientiert.

Themen waren unter anderem die StUb, der Tarifausstieg im September und der Stellenabbau am Standort. Für mich ist wichtig, mit allen Beteiligten im Gespräch zu bleiben und die besten Lösungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Ort zu finden.

 

12.10.25 - JUSO-Landeskonferenz in der Meistersingerhalle

 

Die Juso-Landeskonferenz fand in diesem Herbst in der Meistersingerhalle in Nürnberg statt. Fraktionsvorsitzender Grießhammer betonte, dass der Austausch mit dem Nachwuchs essenziell sei für eine zukunftsorientierte Politik. Die Konferenz bot eine wichtige Plattform für inhaltliche Diskussionen und gemeinsame Perspektiven.

„Ich finde es richtig, dass die Bundesregierung bei notorischen Arbeitsverweigerern oder Termin-Schwänzern stärker durchgreift. Das fordere ich schon seit langem. Niemand wird einfach auf die Straße gesetzt oder um seine Ersparnisse gebracht", so der bayerische SPD-Fraktionschef. Der Staat müsse "für diejenigen da sein, die Hilfe benötigen, und nicht für diejenigen, die unsere Sozialsysteme ausnutzen". 

Die beiden Juso-Landesvorsitzenden Benedict Lang und Franziska Müller freuten sich auch über den Besuch der neuen Generalsekretärin Kathrin Pollack.

10.10.25 - Kranzniederlegung im KZ Flossenbürg

Gemeinsam mit SPD-Kommunalpolitikern gedachte Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer am Mahnmal für Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Konzentrationslager Flossenbürg in der Oberpfalz der vielen Menschen, die den NS-Verbrechen zum Opfer wurden.

Über 100.000 Menschen aus 47 Nationen waren Häftlinge im KZ-Flossenbürg oder in einem seiner Außenlager: 84.000 Männer, 16.000 Frauen, unter ihnen auch Kinder und Jugendliche. Hinter jedem steht ein eigenes Schicksal.

 

Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind damals wie heute keine Wegschauer. Sondern
Einmischer und zwar für alle, die Unterstützung brauchen. Damals und heute. Diese Banalität des Bösen (Hannah Arendt) darf sich niemals wiederholen.

Der Dank gilt allen Teilnehmenden, insbesondere dem Organisator Reinhold Strobl, MdB/MdL a. D., Bezirksvorsitzender AG 60plus (SPD) Oberpfalz.

08.10.25 - Die HWK für Oberfranken zu Gast im Landtag

 

Die Vorstandschaft der HWK für Oberfranken zu Gast im Bayerischen Landtag: Den Präsidenten Matthias Graßmann begleitete der Hauptgeschäftsführer Reinhard Bauer, Anita Kirchner, Michael-Heinz Hopf, Rainer Beck, Vizepräsident Harald Sattler, Jens Beland, Kreishandwerksmeister Marco Kemnitzer, Mathias Söllner, Michaela Heimpel und Sarah Becker.

Unser Handwerk steht unter Druck – durch Bürokratie, fehlende Planungssicherheit und zu wenig Anerkennung in der Förderpolitik. Besonders bitter: Seit zehn Jahren wird an einem neuen Berufsbildungszentrum in Bamberg geplant – und noch immer fehlt die Finanzierung. Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer und gleichzeitig Sprecher seiner Fraktion für das Handwerk kämpft dafür, dass dieses Zukunftsprojekt endlich Realität wird. Denn eine gute duale Ausbildung ist kein Luxus, sondern die Grundlage unserer Wirtschaft!

06.10.25 - Bei Siemens Healthineers in Kemnath

Fokus auf Fachkräftesicherung und kindgerechte Medizintechnik: Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer und die örtliche Landtagsabgeordnete Nicole Bäumler besuchen Siemens Healthineers in Kemnath

Kemnath. Holger Grießhammer, der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, besuchte gemeinsam mit seiner Kollegin und Oberpfälzer Abgeordneten Nicole Bäumler den Siemens Healthineers-Standort in Kemnath. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Besichtigung des neu eröffneten Ausbildungszentrums des Unternehmens und die Präsentation des innovativen "MINITOM Kids" – ein Gerät, das Kindern spielerisch die Angst vor einer MRT-Untersuchung nimmt.

„Die Fachkräftesituation ist für die Zukunft unserer Industrie entscheidend. Siemens Healthineers setzt mit diesem Ausbildungszentrum ein klares Signal für eine langfristige Fachkräftesicherung – besonders auch für ländliche Regionen wie die nördliche Oberpfalz. Hier werden junge Talente für die Herausforderungen der Zukunft fit gemacht“, erklärte Holger Grießhammer im Gespräch mit den Auszubildenden.

Die beiden Abgeordneten wurden von der Unternehmensleitung, der Ausbildungsleitung und Auszubildenden des Kemnather Standorts begrüßt, die einen praxisnahen Einblick in die moderne Ausbildung bei Siemens Healthineers gaben. Das neue Ausbildungszentrum in Kemnath ist ein wesentlicher Bestandteil der Fachkräftesicherung des Unternehmens und bietet jungen Menschen vielfältige Perspektiven in technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen.

Auch Nicole Bäumler betonte die Bedeutung attraktiver Ausbildungsmöglichkeiten für die Nordoberpfalz: „Die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums hängt maßgeblich davon ab, dass junge Menschen hier berufliche Perspektiven finden. Gleichzeitig profitieren davon auch die Unternehmen, wenn sie selbst ihre Fachkräfte von morgen ausbilden. Das Ausbildungszentrum ist darum ein hervorragendes Beispiel, wie moderne berufliche Bildung vor Ort aussehen kann.“ Es sei aber auch deutlich geworden, wo die Probleme im ländlichen Bayern lägen, erläutert Bäumler: „Für Auszubildende, die meist über kein eigenes Auto verfügen, ist der Zustand unseres ÖPNV natürlich ein gravierendes Problem. Und auch für Unternehmen sind solche Themen ein Kriterium für Standortentscheidungen. Wenn das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Bayern umgesetzt werden soll, dann müssen wir an dieses Thema dringend ran!“

Im Zuge des Rundgangs stellten die Verantwortlichen den „MINITOM Kids“ vor – ein speziell für Kinder entwickeltes, kindgerechtes Miniatur-MRT-Gerät. Dieses hilft dabei, Kindern die Abläufe einer MRT-Untersuchung spielerisch näherzubringen und Ängste abzubauen. Ziel des Projekts ist es, den jungen Patientinnen und Patienten die Untersuchung so angenehm wie möglich zu gestalten und Ängste abzubauen.

„Das MINITOM Kids ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie Siemens Healthineers nicht nur medizinische Technologie entwickelt, sondern auch die psychosozialen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt stellt. Indem Kinder auf diese Weise auf eine Untersuchung vorbereitet werden, leisten wir einen wichtigen Beitrag, um ihnen die Angst vor der medizinischen Behandlung zu nehmen“, sagte Grießhammer.

Die Abgeordneten zeigten sich beeindruckt von der Innovationskraft des Unternehmens und der Verantwortung, die Siemens Healthineers in Ausbildung und Medizintechnik übernimmt. Der Austausch unterstrich die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und der Politik, um die Fachkräftesituation zu verbessern und eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Ebenso im Blick bleiben müsse die Situation des Nahverkehrs vor Ort, um auch die Mobilität zu gewährleisten.

Siemens Healthineers verfolgt ehrgeizige Ziele, um den CO-Ausstoß in der Produktion und Logistik signifikant zu reduzieren. Das Unternehmen setzt auf die kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz seiner Produkte und Produktionsprozesse. Im Einklang mit den Klimazielen der EU und Deutschlands strebt Siemens Healthineers an, seine gesamte Wertschöpfungskette nachhaltig zu gestalten und so zur Reduktion des globalen CO-Ausstoßes beizutragen.

Mit einer hohen Nutzung erneuerbarer Energien und einem durchdachten Ressourcenkonzept trägt Siemens Healthineers in Kemnath aktiv zum Klimaschutz bei.

27./28.09.25 - Landesparteitag in Landshut

 

Auf dem jüngsten Landesparteitag der BayernSPD in Landshut wurden nicht nur neue Führungspositionen besetzt, sondern auch klare Impulse für die Zukunft der Partei gesetzt und ein neuer Kurs beschworen. Ein zentraler Punkt der Veranstaltung war die Rede des Fraktionsvorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Holger Grießhammer, der eine pragmatische und realistische Ausrichtung der Partei betonte.

Grießhammer: Der pragmatische Realist

Grießhammer, der seit Frühjahr 2023 als Fraktionsvorsitzender der BayernSPD im Bayerischen Landtag agiert, nahm eine wichtige Rolle ein, als er die sich wandelnde politische Realität der Partei ansprach. Die BayernSPD hat ihre ursprünglichen, ehrgeizigen Ansprüche zurückgeschraubt, um sich den politischen Gegebenheiten besser anzupassen. Grießhammer selbst sprach auf dem Parteitag eine neue, realistische Strategie an, die die sozialdemokratischen Ideen in eine mögliche bayerische Regierung einbringen soll.

Er sagte: „Es geht darum, sozialdemokratische Ideen in eine bayerische Regierung einzubringen. Denn wenn wir eine Regierung mit SPD-Beteiligung haben, dann ist sie allemal besser als die aktuelle.“ Mit dieser Aussage unterstrich Grießhammer die Notwendigkeit einer Koalition mit der CSU, um die bayerische Politik tatsächlich zu gestalten, anstatt sich weiterhin in der Opposition zu verkriechen. Die bayerische SPD müsse die Chance nutzen, um ihre sozialen und politischen Ideen direkt in Regierungsentscheidungen einfließen zu lassen.

Dabei helfen soll ein neues Zukunftsprogramm. Es geht um Zusammenhalt, eine solidarische und gerechte Gesellschaft, in der die starken Schultern mehr tragen müssten als die schwachen, um die Erneuerung des „sozialdemokratischen Aufstiegsversprechens“ durch Bildung und faire Löhne und die Forderung nach einem handlungsfähigen Staat.

22.09.-25.09.25 - Die große Bayern-Tour

Ein Bus, vier Tage, 17 Abgeordnete und über 30 Termine. Die SPD-Landtagsfraktion veranstaltete ihre Herbstklausur auf Rädern in allen Regierungsbezirken, um vor Ort mit den Leuten ins Gespräch zu kommen.

TAG 1

Ab 8.15 Uhr stand der Infostand auf dem Marienplatz in München – gut erkennbar an dem großen SPD-Bus, mit dem die Fraktion vier Tage lang kreuz und quer durch Bayern auf Tour ging. Das Startsignal für die große Fahrt gab Münchens OB Dieter Reiter. Und dann ging es los.

Und zwar nach Schwaben. Bürgermeister Roland Eichmann empfing die Fraktion im Friedberger Rathaus mit einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt. Am Fluss Ach geht es um das gesundheitsgefährdende PFAS im Gewässer – und welche Herausforderungen sich dadurch nicht nur für den Hochwasserschutz ergeben. In Grundschule und Kinderheim Friedberg stehen die Kinder im Vordergrund.

 

Wohnwagen bestehen ganz überwiegend aus Holz. Gilt zumindest für den Hersteller Fendt Caravan im schwäbischen Mertingen, der durch seine Werkshallen geführt hat. Spannend, wie auf eine Achse erst ein stetig sich vervollständigender Wohnwagenaufbau montiert wird. Dann folgt der Innenausbau. Die Käufer? Junge wie Alte, Campen ist in. Parallel dazu startete eine Gruppe in die heiligen Hallen bei Airbus Helicopters.

Am Abend ein Empfang zum Thema Wirtschaft in Schwabach. Im Saal im ersten Stock des Bürgerhauses endete der erste Tag mit einer spannenden Veranstaltung zum Thema "Gute Arbeit, starke Wirtschaft". Der frühere Wirtschaftsweise Prof. Dr. Peter Bofinger sowie der Bayern-Chef der Bundesagentur für Arbeit Dr. Markus Schmitz gaben interessante Einschätzungen zur Lage der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes ab und diskutierten mit dem Publikum. Hat Spaß gemacht!

TAG 2

Ab nach Unterfranken. Volkach. Was für eine Szenerie: Unten im Tal schlängelt sich der Main an Weindörfchen vorbei, die Rebstöcke ziehen sich den Hang hinunter. Juliusspital. Oben auf der Vogelsburg informiert sich die SPD-Landtagsfraktion über den fränkischen Weinbau. Es ist nie zu früh fürs Thema Wein, den Winzern machen Trockenheit und ausländische Konkurrenz zu schaffen.

Ausschwärmen bedeutet, das Ohr nah an den Menschen zu haben. Parallel zu den Infoständen teilten sich die Gruppen wieder auf. Und zwar ging es ins Leopoldina Krankenhaus und zum Automobilzulieferer Schaeffler in Schweinfurt.

Am Nachmittag stand die Fahrt nach Oberfranken auf dem Programm mit einem Besuch des Unicampus und einer Führung durch die Kulmbacher Brauerei.

Der Frankenrechen wurde am Abend an das fränkische Duo Martin Rassau und Volker Heißmann (Waltraud und Mariechen) auf der Plassenburg verliehen. Die närrische Putzfrau Ines Procter hielt die Laudatio. Tolle Räume, tolles Publikum – und tolle Preisträger. Wie sehr die beiden, die auch sozial stark engagiert sind, diesen Preis verdienen, sieht man an der Zahl der Besucher – es mussten zusätzliche Stühle geholt werden.

TAG 3

Auch in der Oberpfalz ist es schön. Der kommunale Wohnungsbau, nicht nur in Neustadt an der Waldnaab, steht vor finanziellen Herausforderungen. Auch am Weidener Marktplatz und der Pestalozzi-Mittelschule wurde Station gemacht.

Unter Begleitung der Regensburger Landrätin Tanja Schweiger ein Neubau des Regenstaufer Schwimmbads besucht. Leider ein Klassiker: Dass die Kommunen zu wenig Geld für Schwimmbäder haben. Die Förderung reicht aber hinten und vorne nicht aus. In anderen Kommunen müssen bereits Bäder geschlossen werden. Es ist bedrückend, vor Ort zu erfahren, welche Folgen politische Fehlentscheidungen in München haben können.

In Niederbayern wurde in die Werkstätten der Barmherzigen Brüder ausgeschwärmt sowie in die Attenkofer Akademie. Unter dem Dach der hölzernen Friedenskirche in Neufahrn drehte sich abends alles ums Ehrenamt und um Heimat. Engagement lohnt sich – in der Politik wie auch in der eigenen Gemeinde oder im Verein.

TAG 4

Wasserburg, Grafing und Glonn – Oberbayern: die letzten drei Stationen der Bayern-Tour. Zuvor wurde in Steinrain ein Kranz am KZ-Friedhof niedergelegt. Im schönen Wasserburg wurde an der Innbrücke ein Infostand mit Glücksrad aufgebaut (Preise: quietschrote Gummibärchen, Lebkuchenherz-Schlüsselanhänger und echtes Lebkuchenherz). In Grafing bei CADFEM wurden Simulationen für Smart Cities vorgestellt und in Glonn bei den Herrmannsdorfer Landwerkstätten geht es um ökologische Tierzucht. Danach geht es weiter nach München.

16.09.25 - Schulstartbonus

Schulstart in Bayern. Für viele Eltern heißt das: Hefte, Stifte und Schultasche kaufen. Dabei werden schnell mal mehrere hundert Euro fällig – Kosten, die sozial schwächere Familien nicht aus dem Ärmel schütteln. Die Landtags-SPD schlägt deshalb einen Schulstart-Bonus in Höhe von 250 Euro für Familien mit niedrigem Einkommen vor. „Wir wollen beste Startchancen für alle Kinder in Bayern, ganz gleich, wie groß der Geldbeutel der Eltern ist“, macht SPD-Fraktionschef Holger Grießhammer klar.

Der fünffache Familienvater weiß um die finanziellen Herausforderungen, die das erste Schuljahr für Eltern mit sich bringt. Im Vergleich zum Vorjahr sind laut Statistischem Bundesamt die Kosten für Schulmaterial erneut um 3,8 Prozent gestiegen. Deshalb müsse man hier ansetzen: „Unser Schulstart-Bonus soll einkommensabhängig sein und vom Freistaat über eine Erweiterung der Lernmittelfreiheit finanziert werden“, erklärt Holger Grießhammer.

Vereine und Wohlfahrtsverbände bestätigen die große Nachfrage für Schul-Erstausstattungen – und der Bedarf wächst. Nicht selten müssen Erstklässlerinnen und Erstklässler ohne komplette Ausstattung in die Schule gehen. Grießhammer will verhindern, dass sich diese Kinder abgehängt fühlen. „Für viele junge Menschen ist der Schulbeginn ein unvergesslicher Tag, für die Eltern hingegen ist das ein finanzieller Kraftakt. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass alle Schülerinnen und Schüler von Anfang an gut lernen können. Sie sind unsere Zukunft. Wir brauchen junge, gut ausgebildete Menschen mehr denn je.“

Die Landtagsfraktion fordert, die Lernmittelfreiheit auch auf andere Schulmaterialien – beispielsweise im Bereich Digitalisierung – zu erweitern. Bislang gilt sie lediglich für Schulbücher. Aus Sicht Grießhammers ist das nicht mehr zeitgemäß. „Die Digitalisierung erfordert ein Umdenken. Heute sind Tablets bereits in der Mittelstufe Standard. Deshalb sollte die Lernmittelfreiheit auch für digitale Endgeräte, Programme und Arbeitshefte gelten“, so Grießhammer.

14.09.25 - Die IAA 2025

Bayern ist Autoland! Über 450.000 Jobs hängen im Freistaat direkt und indirekt am Auto. Die BayernSPD und ihr Fraktionschef im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer steht fest an der Seite von Autobauern, Zulieferern und Beschäftigten.

Damit die Transformation Richtung Zukunft klappt, braucht die Branche mehr Unterstützung. Deshalb soll Herstellern und Zulieferbetrieben unter die Arme gegriffen werden: mehr Geld für Ladesäulen, mehr Forschung (z. B. in Batterietechnik), mehr Weiterqualifizierung. Dafür plädiert auch Fraktionskollegin Katja Weitzel.

Rund 700 Aussteller zeigen dort Innovationen rund um Auto und Co.: vom bidirektionalen Laden über autonomes Fahren bis zum sogenannten software-definierten Fahrzeug. Natürlich sind auch unsere bayerischen Unternehmen hier vorne dabei.

München kann Messe, München kann IAA Die IAA MOBILITY 2025 fand unter dem Motto „It’s All About Mobility“ auf dem Münchner Messegelände statt. Ziel der Veranstaltung war es, Mobilität in ihrer ganzen Bandbreite erlebbar zu machen – von klassischen Automobilen über Elektromobilität bis hin zu urbanen Mobilitätslösungen und digitalen Innovationen. Die Messe verzeichnete mit rund 750 Ausstellern aus 37 Ländern und über 500.000 Besuchern erneut eine starke Beteiligung. Auffällig war dabei der hohe Anteil internationaler Aussteller, insbesondere aus Asien. Über 350 Weltpremieren und Produktneuheiten wurden präsentiert.

Ein zentrales Element der IAA war erneut der sogenannte „Open Space“ in der Münchner Innenstadt. Dort konnten Besucher Fahrzeuge testen, neue Technologien ausprobieren und sich in Dialogräumen mit Experten austauschen. Auch die IAA Experience – inklusive Testfahrten mit E-Autos, E-Bikes und erstmals auch autonom fahrenden Fahrzeugen – erfreute sich großer Beliebtheit. Ein neues Highlight war das „Festival of Lights“, bei dem abends markante Gebäude in München mit Lichtinstallationen rund um das Thema Mobilität in Szene gesetzt wurden.

Inhaltlich lag der Fokus stark auf den Themen Elektromobilität, Ladeinfrastruktur, autonomes Fahren, Software im Fahrzeug sowie Nachhaltigkeit. Besonders diskutiert wurden Herausforderungen rund um bezahlbare E‑Mobilität, wachsende Konkurrenz aus China und die Notwendigkeit politischer Unterstützung für Innovationen „Made in Europe“. Eine gute Nachricht für Bayern: Der Veranstaltungsort München wird mindestens bis 2031 Schauplatz der Messe bleiben.

08.09.25 - Gillamoos 2025

 

Beim traditionellen Gillamoos 2025 in Abensberg zeigte sich die SPD kämpferisch und geschlossen. Im Härteis-Festzelt, das traditionell den Sozialdemokraten vorbehalten ist, hielt in diesem Jahr Andreas Bovenschulte, Oberbürgermeister von Bremen, die Hauptrede. Der beliebte norddeutsche Sozialdemokrat, bekannt für seine direkte und volksnahe Art, setzte in seiner Rede deutliche Akzente für soziale Gerechtigkeit, einen aktiven Staat und die Bedeutung von Solidarität in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche. Mit Sätzen wie „Bayern braucht nicht mehr Populismus, sondern mehr Zusammenhalt“ traf Bovenschulte den Nerv vieler Zuhörerinnen und Zuhörer im gut gefüllten Zelt.

Begleitet wurde er von prominenten SPD-Vertreterinnen aus Bayern, darunter die Landesvorsitzende Ronja Endres und der Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer.

Zitate Holger Grießhammer:

"Wir als SPD fordern eine Investitionswende. Raus aus dem Stillstand, rein in die Zukunft. Wir brauchen eine Kommunalmilliarde. Eine Milliarde im Jahr zusätzlich für unsere Kommunen!"

"Manche erzählen uns, unser Sozialstaat sei zu teuer. Wir werden aber einen Teufel tun und bei den Ärmsten und Schwächsten sparen. Der Sozialstaat ist keine Verhandlungsmasse, sondern das Fundament unseres Zusammenlebens!"

Zitate Andreas Bovenschulte:

"Mit dem Sondervermögen und mit dem Wachstumsbooster hat die Bundesregierung die Grundlage für das größte Investitionsprogramm der Nachkriegsgeschichte geschaffen. Und wer hat's erfunden? Das waren Lars Klingbeil und die SPD, die das Sondervermögen gegen alle Widerstände politisch durchgesetzt haben. Ohne uns gäb's jetzt keine Investitionsoffensive. Das ist die reine Wahrheit und darauf können wir stolz sein. Oder wie der Engländer sagt: 'SPD rules okay!'"

"Laut aktuellem Deutschlandtrend der ARD finden mittlerweile schon zwei Drittel der Unionsanhänger, dass die Steuern auf sehr hohe Einkommen und Vermögen angehoben werden sollten. Die Parteiführungen von CDU und CSU sind noch nicht ganz so weit wie die Basis, aber ich bin optimistisch, dass die auch noch auf den Trichter kommen."

"Sowohl Bayern als auch Bremen gehören zu den wirtschaftlichen Kraftzentren in Deutschland. Wenn man die Wirtschaftskraft pro Kopf als Maßstab nimmt, dann werden die ersten drei Plätze unter den Bundesländern von Hamburg, Bremen und Bayern belegt. Und darauf können wir stolz sein!"

"Was ich allerdings nicht so recht verstehe ist, warum der Markus Söder so auf „StarWars“ steht. Ich meine, ihr kennt die Geschichte, oder? Da geht's um ein fieses Imperium, an dessen Spitze ein kurzatmiger Chef mit schwarzer Maske steht. Und dieses schwarze Imperium wird dann von einer verwegenen Schar freiheitsliebender Rebellen gestürzt. Mir scheint das ja eher ein Wahlkampf-Drehbuch für Ronja und die bayerische SPD zu sein."

 

07.09.25 - Für eine starke Polizei: SPD fordert Einstieg in den Polizeidienst ab 16 Jahren

Bayerns Polizei ist optimal aufgestellt. Damit das so bleibt, will die Landtags-SPD bereits für Schulabgänger ab 16 Jahren den Einstieg in den Polizeidienst ermöglichen. Dazu soll nach den Vorstellungen von SPD-Fraktionschef Holger Grießhammer das Einstiegsalter für die Landespolizei von 17 auf 16 Jahre gesenkt werden. Vorreiter dabei ist die Bundespolizei, die ihre Nachwuchskräfte bereits ab 16 Jahren ausbildet. „Wir brauchen weiterhin die besten Leute als Polizistinnen und Polizisten im Freistaat, deshalb müssen wir rasch umdenken und das Einstiegsalter herabsetzen. Alles andere wäre ein verschenktes Jahr“, erklärt Grießhammer.

Für den Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer ist es entscheidend, dass junge Menschen, die sich im Freistaat für den Polizeiberuf begeistern, möglichst früh ihre Ausbildung beginnen können. „Die 16-jährigen warten im Zweifel nicht ein Jahr, um zur Bayerischen Polizei gehen zu können, sondern gehen dann zur Bundespolizei. Doch wir brauchen diese engagierten Menschen hier im Freistaat.“ Damit könnten bereits Realschulabgänger nach ihrem Abschluss unmittelbar eine Polizeiausbildung beginnen. Langfristig will die Landtags-SPD damit auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken und dafür sorgen, dass weiterhin die am besten geeigneten jungen Menschen den Weg in die bayerische Polizeilaufbahn finden.

Christiane Feichtmeier, ausgebildete Polizistin und innenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, setzt sich zudem für eine stärkere Unterstützung der Reiter- und Hundestaffeln der Bayerischen Polizei insbesondere im Umgang mit den Diensttieren ein.

Scheiden Polizeipferde alters- oder gesundheitsbedingt aus dem Dienst aus, kümmern sich oftmals ihre bisherigen Bezugspersonen um ihr Wohl, allerdings auf eigene Kosten. Bei den Hunden der Hundestaffeln schließt der Freistaat in diesen Fällen mit den bisherigen Bezugspersonen Pflegeverträge ab. Feichtmeier fordert, auch für die ausgemusterten Pferde solche Pflegeverträge zu ermöglichen. „Unsere Polizeipferde sind eine echte Bereicherung. Wir sind dann aber in der Verantwortung, uns auch nach ihrer Dienstzeit um sie zu kümmern. Wenn die Polizistinnen und Polizisten schon bereit sind, die ausgemusterten Tiere zu pflegen, sollte sie der Freistaat dabei unterstützen. Wir brauchen deshalb auch für die Pferde die Möglichkeit, Pflegeverträge abzuschließen.“ Weiter fordert Feichtmeier eine Erhöhung des Futtergeldes für Hundeführer der Hundestaffeln von 87 auf 110 Euro. „Kommissar Rex muss essen! Die Kolleginnen und Kollegen der Hundestaffeln opfern ohnehin viel für unsere Polizeihunde, da sollten sie wenigstens das Futter für die Tiere bezahlt bekommen“. SPD hat dazu ein Antragspaket in den Bayerischen Landtag eingebracht.

01.09.25 - SPD fordert für Bayern: Finanzamt macht die Steuererklärung

Komplizierte Formulare und Abgabestress ade! Die Steuer soll zukünftig das Finanzamt erledigen. Nach hessischem Vorbild fordert die SPD-Landtagsfraktion schnellstmöglich ein Pilotprojekt für Bayern. Modellregion soll Nürnberg werden.

„Bayern soll Vorreiter in Sachen automatischer Steuererklärung werden. So ersparen wir den Bürgerinnen und Bürgern lästigen Papierkram und entlasten unsere Behörden. Hessen hat den Anfang gemacht, jetzt sind wir dran“, fordert Holger Grießhammer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag.

Konkret sollen in einer Testphase bayerische Steuerzahlerinnen und Steuerzahler einen automatisch erstellten Vorschlag für die Einkommensteuererklärung erhalten. Gibt es keine Einwände von Bürgerseite, tritt der Steuerbescheid kurze Zeit später in Kraft. „Weniger Bürokratie, weniger Fehler, schnellere Bescheide: Von der automatischen Steuererklärung profitieren alle Seiten“, so Holger Grießhammer. Ein erstes Pilotprojekt dieser Art startet derzeit beim Finanzamt Kassel. Als Modellregion für den Freistaat schlägt die Landtagsfraktion die Stadt Nürnberg vor.

„Nürnberg ist mit 530.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Bayerns, Zentrum einer Metropolregion und bedeutender Industriestandort mit vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die erheblich entlastet würden. Das Pilotprojekt hier zu starten, wäre deshalb ein starkes Zeichen, auch für unsere chronisch überlastete Steuerverwaltung“, so der Nürnberger SPD-Abgeordnete Arif Taşdelen. Auch Nürnbergs OB-Kandidat Dr. Nasser Ahmed hat sich heute mit einem offenen Brief an Finanzminister Füracker gewandt, in dem er Nürnberg als Modellstadt vorschlägt und die Chancen einer solchen Initiative für die Bürgerinnen und Bürger betont.

Den Finanzämtern liegen schon heute viele Steuerdaten wie Löhne und Versicherungsbeiträge vor. Und doch geht sogar bei einfachen Fällen nichts ohne eine selbst erstellte Steuererklärung. „Dafür haben viele Bürgerinnen und Bürger völlig zurecht kein Verständnis. Die Digitalisierung bietet uns riesige Chancen – höchste Zeit, dass wir sie gerade am Technologiestandort Bayern in unserer Steuerverwaltung nutzen“, erklärt Holger Grießhammer.

Auch auf Bundesebene haben SPD und Union im Koalitionsvertrag verabredet, das Steuerrecht durch Typisierungen und Pauschalierungen bürgernäher zu gestalten. Wichtige Erkenntnisse dafür könnte der von der Landtagsfraktion geforderte Testlauf liefern. In einem weiteren Schritt will die SPD-Initiative Rentnerinnen und Rentner von der Pflicht zur Steuererklärung befreien. Dafür müsste der automatische Quellenabzug durch die Rentenkasse ermöglicht werden – damit anfallende Steuern direkt von der Bruttorente abgezogen werden können.

Diese Forderungen wurden bereits im Juli 2025 von der Deutschen Steuer-Gewerkschaft und vor einem Jahr von der Expertenkommission „Bürgernahe Einkommensteuer“ des Bundesfinanzministeriums vorgelegt. Holger Grießhammer: „Es gibt genügend gut durchdachte Vorschläge. Jetzt kann und sollte die bayerische Staatsregierung endlich handeln.“

01.08.25 - Die "Kommunalmilliarde" ist "Heimatmilliarde"

Die Bayernmilliarde der SPD-Landtagsfraktion: Geldsegen für die Landkreise WUN, KU, HO, BT: 956,4 Mio. Euro innerhalb der nächsten zwölf Jahre

MdL Grießhammer fordert eine großzügige Weitergabe der maßgeblich von der SPD auf den Weg gebrachten Mittel aus dem investiven Sondervermögen des Bundes

Der Bedarf ist groß: Die Landkreise Wunsiedel, Kulmbach, Hof und Bayreuth, ihre Städte und Gemeinden haben mehrmals auf ihre finanzielle Situation aufmerksam gemacht und Alarm geschlagen. Zu geringe Steuereinnahmen, besonders im Gewerbesteuerbereich, das hohe Umlagenniveau durch die erhöhte Kreisumlage bei gleichzeitig sinkender Wirtschaftskraft der Kommunen – dazu kommen Schwierigkeiten bei der Aufstellung von Haushaltsplänen, weil sie oft nur durch externe Stabilisierungshilfen absicherbar sind. Kurzum, die Investitionsfähigkeit vor Ort leidet massiv.

Vor diesem Hintergrund setzt sich der örtliche Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Holger Grießhammer für die sogenannte „Kommunalmilliarde“ ein und entwickelt in diesem Zuge ein konkretes Rechenmodell. Das Konzept sieht eine umgehende Verbesserung der Finanzsituation der Kommunen vor Ort vor, die wiederum auch den Menschen in den Landkreisen zugutekommen werde:

„Kommunalinvestitionen sind echte Heimatinvestitionen, die den Mittelstand und das Handwerk vor Ort stärken. Ich fordere daher eine großzügige Weitergabe der maßgeblich von der SPD initiierten Sondermittel des Bundes an die Kommunen in den Landkreisen. Der Freistaat darf hier keine klebrigen Finger haben!“, appelliert der BayernSPD-Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer.

Die Stabilisierungshilfen des Freistaats waren nach Auffassung Grießhammers notwendig und durchaus hilfreich, seien aber zuletzt verpufft. Es brauche daher dringend echte finanzielle Entlastung und Investitionsspielräume – keine Durchhalteparolen: „Mit der Kommunalmilliarde fordern wir jährlich eine Milliarde Euro zusätzlich für Bayerns Kommunen – direkt aus dem Sondervermögen für Infrastruktur.“ Der Freistaat besitze durch die Verfassungsänderung zusätzliche finanzielle Spielräume, die auch genutzt werden müssten.

Über die Kommunalmilliarde sollen gezielt Investitionen in Schulen, Kindergärten, kommunale Gebäude, Wasser- und Abwassernetze sowie Schwimmbäder in den Landkreisen ermöglicht werden. Auch freiwillige Leistungen wie Büchereien, Vereinsförderung oder Jugendzentren könnten dadurch langfristig abgesichert werden.

„Viele Kommunen in den Landkreisen können ihre Pflichtaufgaben gerade noch stemmen – für Zukunftsprojekte fehlt das Geld“, so Grießhammer. „Wenn wir wollen, dass auch der ländliche Raum eine echte Perspektive hat und der nachfolgenden Generation nicht eine marode Infrastruktur hinterlassen wird, muss der Freistaat Bayern endlich mehr Mittel zur Verfügung stellen – fair verteilt und unbürokratisch abrufbar.“

Um die Kommunalmilliarde zu einer echten Heimatmilliarde werden zu lassen, sollen die Mittel aus dem rund 100 Milliarden Euro umfassenden Bundes-Sondervermögen stammen, von dem allein Bayern rund 16 Milliarden Euro erhält. Ein Teil davon müsse, so die Forderung, direkt in die kommunale Daseinsvorsorge vor Ort fließen.

Die Kommunalmilliarde ist ein Gebot der Vernunft und Gerechtigkeit, keine Gnade von oben“, betont der Fraktionsvorsitzende. „Denn ohne handlungsfähige Kommunen gibt es keinen sozialen Zusammenhalt, keine gleichwertigen Lebensverhältnisse – und keine Zukunft für den ländlichen Raum.“

Das Modell sieht jährlich gemessen an der Einwohnerzahl

  • 5,3 Millionen Euro für den Landkreis WUN (bedeutet 63,3 Mio. für die Laufzeit des Sondervermögens)
  • 5,4 Mio. Euro für den Landkreis KU (64,8 Mio.)
  • 7,0 Mio. Euro für den Landkreis HO (83,6 Mio.)
  • 7,8 Mio. Euro für den Landkreis Bayreuth (93,6 Mio.)

vor.

Zusätzlich jährlich

  • 700.000 Euro für die Kreisstadt Wunsiedel (bedeutet 8,4 Mio. für die Laufzeit des Sondervermögens)
  • 2,0 Millionen Euro für die Kreisstadt Kulmbach (24 Mio.)
  • 3,5 Millionen Euro für die Kreisfreie Stadt Hof (42 Mio.)
  • 5,5 Millionen Euro für die Bezirkshauptstadt Bayreuth (66 Mio.)

Hochgerechnet auf Oberfranken bedeutet das 79,7 Mio. Euro pro Jahr und 956,4 Millionen Euro bis in zwölf Jahren.

Denn schließlich seien es die Kommunen, die den größten Anteil der öffentlichen Investitionen realisieren würden. Das sehen auch die kommunalen Spitzenverbände so. Der Bayerische Landkreistag in Persona des Präsidenten Thomas Karmasin weist beispielsweise darauf hin, dass 70 Prozent der Infrastruktur von den Kommunen gestemmt werde. Dementsprechend müsse auch das Geld dort ankommen. Dies käme wiederum der bayerischen Wirtschaft zugute, die dadurch kleinteilig überall angekurbelt werden könnte.

Aus dem vom Bund aufgelegten investiven Sondervermögen in Höhe von 500 Mrd. Euro - davon 100 Mrd. Euro für die Länder in einem Zeitraum von über 10 Jahren – fließen nach aktuellem Stand rund 16 Mrd. Euro nach Bayern. Die Landkreise Wunsiedel, Kulmbach, Hof und Bayreuth und ihre Kommunen müssten hier dringend großzügig bedacht werden, wie Grießhammer betont:

„Die entwickelte Kommunalmilliarde ergibt rechnerisch pro Kopf 75,48 Euro. Diesen Betrag braucht es jedes Jahr, um der Situation Herr zu werden und nicht nur einen Tropfen auf den heißen Stein zu liefern.“

Darüber hinaus bekomme Bayern selbst neue Möglichkeiten: „Ich fordere eine Anhebung der Verbundquote (Anm.: Steueranteil, der an die Kommunen fließt) von derzeit rund 13% auf über 15%. Wer nicht investiert, gefährdet Öffentliche Sicherheit und Daseinsvorsorge!“, so Grießhammer abschließend.

17.07.25 - Tag des Handwerks

  

Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages und der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger luden zum Tag des Handwerks in die Münchner Residenz. Eine Ehrensache für den Fraktionsvorsitzenden der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag und gleichzeitig handwerkspolitischen Sprecher seiner Fraktion Holger Grießhammer dabei zu sein und für die Unterstützung seiner Branche zu werben:

„Das Handwerk ist das Rückgrat unserer Wirtschaft und das Herz unserer Regionen. Ob bei der Energiewende, im Wohnungsbau oder in der Digitalisierung – ohne starke Handwerksbetriebe kommt unser Land nicht voran. Deshalb setzen wir als SPD-Landtagsfraktion klare Prioritäten für die Stärkung des Handwerks in Bayern.

Wir wollen faire Ausbildungsbedingungen, bessere Förderung für kleine und mittlere Betriebe und eine gezielte Entbürokratisierung. Dazu gehört auch, jungen Menschen die Vielfalt und Zukunftsfähigkeit handwerklicher Berufe frühzeitig zu vermitteln – in der Schule, auf Ausbildungsmessen und durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit.

Wir fordern mehr Investitionen in die berufliche Bildung, die Gleichstellung von akademischer und beruflicher Ausbildung sowie die Sicherung der Meisterprämie. Zudem muss der Freistaat bei öffentlichen Aufträgen gezielt auf regionale Handwerksbetriebe setzen und diese bevorzugt berücksichtigen.

Ein starkes Handwerk braucht eine Politik, die hinschaut, zuhört und handelt – dafür stehen wir als SPD im Bayerischen Landtag.“

16.07.25 - Starker Einsatz für Bildungsgerechtigkeit: Gespräch mit dem Landesverband der Kita- und Schulfördervereine

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion traf sich zusammen mit seiner Kollegin und Sozialausschussvorsitzenden Doris Rauscher im Bayerischen Landtag mit Vorstand Harald Renz und der stv. Vorsitzenden Petra Proft vom Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Bayern e.V. (LSFV Bayern) zu einem konstruktiven Austausch. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen ehrenamtlicher Bildungsförderung sowie die Rolle von Fördervereinen in der Unterstützung von Kindern, Familien und Bildungseinrichtungen.

Diskutiert wurden unter anderem:

  • die bessere Anerkennung des Ehrenamts,
  • die finanzielle Ausstattung und Rahmenbedingungen für Fördervereine,
  • sowie die Stärkung sozialer Teilhabe durch gezielte Projekte.

Die SPD-Fraktion würdigte das große Engagement der Fördervereine und sagte Unterstützung bei der Verbesserung der strukturellen Rahmenbedingungen zu. Der Dialog soll fortgeführt werden – mit dem Ziel, mehr Chancengleichheit im Bildungsbereich in ganz Bayern zu erreichen.

16.07.25 - Parl. Frühstück mit dem VBZV

Beim parlamentarischen Frühstück im Bayerischen Landtag traf die SPD-Landtagsfraktion auf Vertreter des Verbands Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV). Im Mittelpunkt standen der Erhalt der bayerischen Pressevielfalt, die Zukunft des Lokaljournalismus und die Herausforderungen durch die digitale Transformation. Hauptgeschäftsführer Dr. Markus Rick machte deutlich, wie wichtig die Stärkung lokaler und regionaler Berichterstattung für politische Information und demokratischen Diskurs ist.

Gemeinsam diskutierte man über faire Rahmenbedingungen, mögliche Medienförderung und die Bedeutung von Qualitätsjournalismus für die Demokratie. Beide Seiten betonten den Wert eines regelmäßigen Dialogs zwischen Politik und Medienbranche und vereinbarten, den Austausch fortzusetzen.

14.07.25 - Ehrenbürgerwürde für Klaus Hüttelmeyer

Große Ehre für einen Bad Weißenstädter Bürger: Der Unternehmer und langjährige Stadtrat Klaus Hüttelmeyer wurde gestern Abend mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet. Der Stadtrat hat sich im Frühjahr einstimmig für diese hohe Auszeichnung ausgesprochen. Damit ist Klaus Hüttelmeyer der einzige noch lebende Ehrenbürger der Seestadt. Sein Wirken verdient Respekt und Anerkennung über die Parteigrenzen hinweg.

08./09.07.25 - Vollversammlung des Bayerischen Städtetags in Würzburg

Beim Bayerischen Städtetag in Würzburg wurde deutlich, wie groß die finanziellen Sorgen der Kommunen im Freistaat inzwischen sind. Mit einem Rekorddefizit von 5,3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr schlagen vor allem steigende Sozialausgaben, höhere Personalkosten sowie die Auswirkungen weltpolitischer Krisen zu Buche. Vorsitzender Markus Pannermayr sprach von einer „Schieflage“, da Einnahmen stagnieren, während die Ausgaben weiter steigen. Die Kommunen stünden an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und forderten deshalb dringend mehr finanzielle Unterstützung von Bund und Land.

Neben finanziellen Hilfen verlangen die Städte auch eine stärkere Mitsprache bei politischen Entscheidungen. Kritisiert wurde etwa die kurzfristige Einbindung beim Beschluss zum kostenlosen Parken für E-Autos. Zudem wurden vereinfachte Förderprogramme angemahnt, da die Bürokratie oft zu aufwendig sei. Positiv bewerteten die Delegierten hingegen den sogenannten Investitions-Booster der Bundesregierung, der die erwarteten Einnahmeausfälle teilweise ausgleichen soll. Doch selbst diese Entlastung ändert nichts an den bestehenden Haushaltsproblemen – vieles deutet bereits auf ein noch höheres Defizit im Jahr 2025 hin.

SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer war zusammen mit seiner Fraktionskollegin Christiane Feichtmeier, MdL, vor Ort und appelliert in Absprache mit der Hofer Oberbürgermeisterin Eva Döhla und der Münchner Bürgermeisterin Verena Dietl:

„Die Kommunen brauchen mehr Unterstützung. Wir möchten die Kommunalmilliarde. Der Bund hat das Sondervermögen auf den Weg gebracht. Wir rechnen mit 1,3 Milliarden Euro für Bayern. Dann muss es schnellstens durchgereicht werden. Unsere Kommunen haben hier einen erhöhten Finanzbedarf und sind die Herzkammer der Demokratie. Wir als SPD-Landtagsfraktion stehen fest an Ihrer Seite!“

09.07.25 - Grünes Licht für die Mauersanierung des Hofer Bismarckturms

Die Bayerische Landesstiftung mit Stiftungsratsmitglied Holger Grießhammer unterstützt die Stadt Hof beim Sanierungsprojekt

Gute Nachrichten für die Stadt Hof und das Mauerwerk auf der Anhöhe Rosenbühl: Der Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung mit Stiftungsratsmitglied Holger Grießhammer hat in seiner heutigen Sommersitzung die Förderung des Sanierungsprojektes „Mauer des Bismarckturms“ beschlossen. Das 741.763 Euro teure Vorhaben wird mit über 37.000 Euro aus dem Fördertopf der Landesstiftung bedacht.

„Ich freue mich sehr, dass wir als Stiftungsrat das Gelände auf der Anhöhe Rosenbühl mit der Sanierung der Mauer abrunden können. Der hergerichtete Spielplatz garniert den Aussichtspunkt und wertet die Lebensqualität für alle Hoferinnen und Hofer deutlich auf“, unterstreicht der oberfränkische Landtagsabgeordnete und SPD-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer.

Das Projekt im Detail:  Mauersanierung des Bismarckturms

Antragsteller: Stadt Hof

Ort: Rosenbühl

Objekt: Bismarckturm

Gesamtkosten: EUR 741.763

Objektbeschreibung: quadratischer Turm mit gestuftem Abschluss und dreiseitigen Vorlagen Altanen, auf Stufensockel mit frontalem Treppenaufgang und Fensterkranz, bez. Bismarck, bossierte Granitquader, mit Merkmalen expressionistischer Architektur, 1914-1921 von Heinrich Stengel und Paul Hofer

Außerdem wird ein privater Antragsteller bei der Erneuerung der Fenster im 1. Obergeschoss eines Anwesens in der Parsevalstraße mit 2.230 Euro bedacht, was einem Zuschuss von 8 Prozent der Gesamtkosten von 26.270 Euro entspricht.

Die Bayerische Landesstiftung ermöglicht es Antragstellern, Unterstützungsgelder für Projekte aus den Bereichen Soziales und Kultur zu beantragen. Dazu zählen beispielsweise die Alten- und Pflegehilfe sowie Baumaßnahmen von besonderer regionaler Bedeutung wie Denkmäler.

Das Antragsformular befindet sich auf der Webseite der Bayerischen Landesstiftung. Diese besteht seit 1972 als eigenständiges, dauerhaftes und flexibles Förderinstrument. Als rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts verfolgt sie gemeinnützige und mildtätige Zwecke auf sozialem und kulturellem Gebiet.

06.07.25 - Tag der Franken in Haßfurt

 

Rund 20.000 Menschen begangen den alljährlichen Tag der Franken – diesmal im unterfränkischen Haßfurt im Landkreis Haßberge. Auf fünf Bühnen und rund 200 Ständen präsentiert sich bis in den Abend die bunte Vielfalt Frankens - und auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner, der Fraktionsvorsitzende der SPD Holger Grießhammer und sein Parlamentarischer Geschäftsführer Volkmar Halbleib feiern mit.

1806 wurde Franken, genauer gesagt große Teile des ehemaligen Herzogtums, dem Königreich Bayern angegliedert. Seit dem Jahr 2006 wird daran und an all die fränkischen Traditionen und die Entwicklung eines der schönsten Flecke Bayerns in einem ganz offiziellen und mit Inbrunst gefeierten Tag erinnert.

Das Motto des Tages lautete „Tradition.Zukunft.Heimat. Die „Tradition“ schlängelte sich in schwungvoller Schrift in einem Umzug durch die Haßfurter Hauptstraße. Volksmusik und Kirchweihbrauchtum wurden auf einer Bühne zur Schau gestellt. Dem fränkischen Dialekt huldigten Oliver Tissot, Fredi Breunig und Mac Härder, die den Frankentag zur Vorstellung ihres gemeinsamen Buches „Bassd scho! Die fränkische Lebenskunst“ nutzen. Auch die Stadthalle putzte sich heraus: Im Gewölbekeller widmete sich eine Vortragsreihe dem Thema „500 Jahre Bauernkrieg – Streiflichter zu seiner Geschichte im Bereich der Haßberge“. Dem oberfränkischen Bezirkstagspräsident Henry Schramm, FV Holger Grießhammer, dem Bamberger Landrat Johann Kalb und dem Kulmbacher Landrat Klaus-Peter Söllner macht’s Spaß.

Und auch die fränkische Kulinarik ist etwas, auf das man stolz sein kann: Die nördlichen Haßberge schickten reichlich Kommunbrauhäuser, im Maintal dominiert der Frankenwein. Ein Hoch auf die fränkische Region! Auf ein Nächstes! 2026 im mittelfränkischen Treuchtlingen.

04.07.25 - Auftaktveranstaltung zu „Red mit mir“: Besuch der SPD Kelheim

Beatrix Kappelmeier ist die neue Vorsitzende der SPD in Kelheim. Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe „Red mit mir“ war Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer zu Gast. Bei einer Dialog- und Austauschrunde gab es die Gelegenheit für Mitglieder und Gäste, Fragen zu stellen, Anregungen zu geben oder einfach ins Gespräch zu kommen.

Schwerpunktthema war das Kreiskrankenhaus, dem eine schrittweise Schließung des droht. Finanzielle Engpässe, Nutzungsausfälle und Personalmangel gelten als Hauptgründe, argumentiert wird mit wirtschaftlichen Zwängen. Wichtig dabei: Krankenhausplanung ist die Aufgabe des Freistaats und der Staatsregierung. Die Krankenhausreform ist notwendig, um eine qualitative Gesundheitsversorgung aufrechterhalten zu können.

01.07.25 - SPD-Landtagsfraktion meets SPD-Bezirksräte zum Bundesteilhabegesetz

 

Bei einem gemeinsamen Treffen der SPD-Landtagsfraktion und der bayerischen SPD-Bezirksrätinnen und -räte stand die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) im Mittelpunkt. Heike Heubach brachte Einblicke aus der Sicht als gehörlose Bundestagsabgeordnete ein.

Die grundlegende Reform der Eingliederungshilfe hat nach Ansicht aller zwar wichtige Fortschritte für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gebracht, die Finanzierung bringt gleichzeitig jedoch erhebliche Belastungen für die Bezirke mit sich. Kritisiert wurde insbesondere die unzureichende Kostenbeteiligung von Bund und Land, während die Kommunen mittlerweile den Großteil der finanziellen Last tragen, aber nur in geringem Maß an den Umsatzsteuerzuweisungen beteiligt werden.

Die SPD fordert daher eine verlässliche und faire Lastenverteilung sowie eine deutliche Vereinfachung der Antrags- und Bewilligungsverfahren, um Bürokratie abzubauen – jedoch nicht zulasten der Betroffenen. Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer und die Sozialausschussvorsitzende Doris Rauscher, MdL, kritisierten die Sparpolitik des Freistaats in diesem Bereich scharf und verwiesen auf zahlreiche Initiativen im Landtag, mit denen Investitionen in barrierefreie Infrastruktur, inklusiven Wohnraum, Schulen und Krankenhäuser gefordert wurden.

27.-29.06.25 - Bundesparteitag in Berlin

Der Eismann unseres Vertrauens: Der langjährige Bamberger OB Andreas Starke sorgt bei den hochsommerlichen Temperaturen auf dem Bundesparteitag im Stand des Seeheimer Kreises für Abkühlung.

Nationalratsabgeordneter Martin Peterl aus Korneuburg in Niederösterreich hält die rot-weiß-roten Farben hoch.

Der bayerische Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer zusammen mit seinem Amtskollegen aus Bremen Mustafa Güngör

Frischer Wind für die Bundes-SPD: Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil und Arbeitsministerin Bärbel Bas führen die Partei nun gemeinsam. Der Chef der BayernSPD-Landtagsfraktion sagte beiden vollste Unterstützung bei den anstehenden Veränderungsprozessen zu.

25.06.25 - Im Gespräch mit den bayerischen Landesinnungen

Stephan Kopp vom Bayerischen Bäckerhandwerk, Kilian Kittl (Vorsitzender der Landesinnung Privater Brauereien), Josef Rampl (Müller), Lars Bubnick (Bayerisches Fleischerhandwerk), Daniela Sauer als Vertreterin der bayerischen Konditoren und Claudius Wolfrum (Maler- und Lackiererhandwerk) fanden in dem selbstständigen Handwerksmeister und Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion einen Fürsprecher und Partner auf Augenhöhe.

Die lokalen Handwerksinnungen aus den verschiedenen Gewerken haben den Vorsitzenden der SPD-Fraktion in der Pfalzstube des Maximilianeums besucht. Für nahezu jedes Handwerk existiert in Bayern ein eigener Landesverband: Neben dem Bauhandwerk zählen dazu u.a. auch das Elektro-, Metall-, Maler- Friseur/Kosmetik- bzw. Sanitär/Heizung/Klima- und das Lebensmittel-Handwerk. Die einzelnen Branchen pflegen untereinander einen engen Austausch, beispielsweise zur einheitlichen Vertretung im Rahmen des Bayerischen Handwerkstags (BHT).

Wie eine bessere Nachwuchsförderung gelingen kann, Bürokratie für die Einzelunternehmer reduziert und die Rahmenbedingungen insgesamt zügig verbessert werden können, thematisierten die Teilnehmer im Gespräch.

Aktuelle Herausforderungen ergeben sich durch einen Mangel an Auszubildenden in fast allen Gewerken. Dazu benötige es aus der Sicht aller eine Imagekampagne und den Schulterschluss aller Beteiligten.

Vorschriften und Dokumentationspflichten müssten drastisch reduziert werden, um Prozesse optimieren zu können und den Fokus wieder auf die eigentliche Arbeit legen zu können. Ziel aller ist eine Aufwertung der handwerklichen Ausbildung gegenüber einem Studium.

Was tut die neue Bundesregierung für das bayerische Handwerk?

  • Es kommt zu flexibleren gesetzlichen Rahmenbedingungen, einfacheren Vergabeverfahren und schnelleren Genehmigungsprozesse
  • Außerdem soll die Durchlässigkeit von Ausbildung und Meisterprüfung zum Studium verstärkt werden und der Investitionsstau in Bildungsstätten der Vergangenheit angehören
  • Auch bei Betriebsübergaben wird eine Unterstützung auf den Weg gebracht und Existenzgründungen im Handwerk finanziell unterstützt

Des Weiteren wird mit dem Deutschlandfonds ein Instrument auf den Weg gebracht, um Wachstumskapital (100 Mrd. Euro Investitionsvolumen) zu fördern und digitale Prozesse zu beschleunigen

25.06.25 - Sommerfest der SPD-Landtagsfraktion

Im Garten der Stiftung Maximilianeum veranstaltete die SPD-Landtagsfraktion auch 2025 wieder ihr legendäres Garten- und Sommerfest. Landtagspräsidentin Ilse Aigner stattete ebenso einen Besuch ab wie die Vizepräsidenten Alexander Hold und Tobias Reiß. Auch Hanspeter Beißer als Vorstand der Stiftung, Ministerialdirektor Peter Worm und die Fraktionsgeschäftsführer der demokratischen Fraktionen nahmen die Einladung wahr.

24.06.25 - Aktuelle Stunde der SPD: Mehr Geld für Städte und Gemeinden

Zukunft wird vor Ort gemacht. Das klingt etwas kryptisch, soll aber beschreiben, wo der Alltag der Menschen in Bayern stattfindet: in einer sicheren Umgebung, in attraktiven Kitas und Schulen, in Theatern, Freibädern und in zuverlässig fahrenden Bussen. Kurz: in den Kommunen. „Doch dieses Rückgrat ist überlastet“, warnt der SPD-Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer. „Es knirscht, es ächzt – weil die finanziellen Mittel seit Jahren nicht mit den Aufgaben mitgewachsen sind.“

Die Chance, das zu ändern, ist jetzt da: das gerade in Berlin diskutierte Sondervermögen des Bundes, das zusätzliche Investitionen möglich machen soll. Die SPD fordert, aus diesem Topf jährlich eine Milliarde Euro für die Kommunen bereitzustellen – eine Kommunalmilliarde. „Der Bund liefert“, erklärt Holger Grießhammer mit Verweis auf die heute bekannt gewordenen Berliner Entlastungspläne für Kommunen. „Jetzt muss der Freistaat ebenso kraftvoll nachziehen.“

Das von der SPD maßgeblich initiierte Sondervermögen des Bundes bezeichnete Holger Grießhammer als „Jahrhundertfenster. Es ist eine Einladung und es ist eine Verpflichtung. Denn Bayern kann es sich nicht nur leisten, zu investieren – Bayern muss es sich leisten.“ Die Rechnung der SPD, die Grießhammer in der Aktuellen Stunde unter dem Titel „Zukunft wird vor Ort gestaltet – mehr Geld für Städte und Gemeinden“ vorstellte, sieht so aus: 100 Milliarden der 500 Milliarden Euro gehen an die Länder, davon 15,6 Milliarden an Bayern. Das sind jedes Jahr rund 1,3 Milliarden Euro zusätzlich, von denen die SPD eine Milliarde den Kommunen geben will. Was deren Bedeutung entspricht: Denn die Kommunen stemmen rund 70 Prozent aller öffentlichen Bauinvestitionen. „Die Kommunalmilliarde ist keine Gnade von oben. Sie ist ein Gebot der Gerechtigkeit.“

Grießhammer erinnert daran, dass in den Kommunen inzwischen ein Investitionsstau von 20 bis 30 Milliarden Euro besteht. Die Folgen sind kaputte Straßen, geschlossene Hallenbäder, fehlende Kitaplätze und verrottete Schulgebäude. Allein bei den Schwimmbädern fehlen rund zwei Milliarden Euro – und währenddessen sterben Menschen, weil sie nicht richtig schwimmen können. 70 waren es im vergangenen Jahr. Angesichts dieser Zahlen genügt es nicht, allein auf Geld aus dem Sondervermögen zu setzen – Bayerns Kommunen benötigen eine solide dauerhafte Finanzierung. Deshalb muss jedes Jahr mehr Geld fließen – durch eine Erhöhung der kommunalen Verbundquote von 13 auf 15 Prozent. Grießhammer: „Keine Ausflüchte mehr. Es ist Zeit für eine Investitionswende.“ Bayern müsse weg von der Politik der schwarzen Null.

24.06.25 - Herzlichen Glückwunsch zum 40., Katha Schulze!

Herzlichen Glückwunsch zum 40. Geburtstag an die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag Katharina Schulze: SPD-Chef Holger Grießhammer und sein Fraktionskollege und Vizepräsident Markus Rinderspacher gratulieren herzlich. Neben dem Einsatz für Demokratie eint das gemeinsame Bekenntnis zu Rechtsstaatlichkeit, Pluralismus, Meinungsfreiheit und die Achtung der Menschenrechte.

05.06.25 - Redebeitrag „Investitionen rechtzeitig planen – eine Milliarde für die Kommunen“

Die Initiative der SPD war erfolgreich: Der Bund legt ein Sondervermögen für dringend benötigte Investitionen auf, die Länder erhalten 100 Milliarden Euro - und fast 16 Milliarden davon fließen direkt nach Bayern. „Dieses Geld gilt es nun sinnvoll zu investieren“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer im Zuge seines Redebeitrags im Plenum des Bayerischen Landtags. „Das Prinzip muss lauten: nicht mit offenen Händen, sondern mit klarem Verstand. Und schnell.“ Dazu mahnen die Sozialdemokraten rechtzeitige Vorbereitungen in der Verwaltung und vor allem einen sorgfältig ausgearbeiteten Prioritätenplan an. „Damit nicht der Zufall investiert.“ Der Großteil der Gelder, jährlich eine Milliarde, soll den bayerischen Kommunen zugutekommen.

Das maßgeblich von der SPD initiierte Sondervermögen bietet die große Chance für eine nachhaltige Modernisierung Bayerns. Das gilt es zu nutzen. Nach aktuellem Stand sollen in den kommenden zwölf Jahren jährlich 1,3 Milliarden Euro nach Bayern fließen. „Wir fordern eine jährliche Kommunalmilliarde“, erklärt Holger Grießhammer. „Denn unsere Kommunen haben einen riesigen Investitionsbedarf: für neue Wohnungen, Sanierung und Bau von Straßen, Schienen, Schulen, Schwimmbädern und Sportplätzen bis hin zu Investitionen in Transformation, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Die Kommunen sind die wichtigsten öffentlichen Investoren. Dafür benötigen sie ausreichend Geld.“

Für den Anteil des Landes am Sondervermögen fordert die SPD in einem Dringlichkeitsantrag für die Plenarsitzung am 5. Juni konkrete jährliche Investitionspläne, die alsbald dem Landtag präsentiert werden. „Es ist wichtig, dass das Geld schnell investiert werden kann: unbürokratisch und an der richtigen Stelle“, erklärt Grießhammer. „Dafür müssen wir vorbereitet sein.“ Es gehe schließlich auch darum, zügig die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Bayern kann es sich aber auch angesichts seiner niedrigen Schuldenquote von nur 4,8 Prozent und der nun erfolgten Lockerung der Schuldenbremse leisten, ausreichend zu investieren – für die Menschen in Bayern, für den Wirtschaftsstandort und für eine gute Zukunft. Auch diesen Spielraum gilt es klug zu nutzen. Grießhammer: „Wir dürfen unseren Kindern und Enkelkindern keinen riesigen Schuldenberg hinterlassen; aber es geht auch nicht, der künftigen Generation marode Brücken, sanierungsbedürftige Schulen und kaputte Straßen zu vererben.“

 

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05.06.25 - Austausch mit dem Philologenverband

Der bpv fordert eine nachhaltige Digitalisierung der Schulen, die nicht nur technische Ausstattung, sondern auch pädagogische Konzepte und Fortbildungen für Lehrkräfte umfasst. Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Holger Grießhammer und der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Michael Schwägerl unterhielten sich über Lösungen für den Lehrkräftemangel in Bayern, über die psychologischen Belastungen für die Lehrerinnen und Lehrer und ein schrittweises Zurück bei der Verwendung digitaler Geräte im Unterricht.

03.06.25 - Besuch der Grundschule Bad Weißenstadt

  

Herzlich Willkommen im Bayerischen Landtag an die 3. und 4. Klasse der Grundschule Bad Weißenstadt! Zusammen mit Rektorin Ulla Sturm und Klassenlehrerin Gabriele Kastl besuchten die Kinder Bayerns Hohes Haus. Die Kinder löcherten ihren Heimatabgeordneten Holger Grießhammer mit zahlreichen Fragen zu den Themen Müllvermeidung, Kinderarmut und die Aufgaben der Personen im Gebäude.

Nach einem kleinen Rundgang durch’s Haus gab es zwei Plüschlöwen als Maskottchen für die beiden Klassen und für jeden ein Lebkuchenherz. Abschließend auch noch ein Eis auf der Dachterrasse.

03.06.25 - Parlamentarischer Abend mit dem Brauerbund

 

Wie steht es um die Bayerische Brauwirtschaft und die heimischen Brauereien? Zum Parlamentarischen Abend mit dem Brauerbund trafen sich Teile der SPD-Landtagsfraktion im Hofbräukeller am Wiener Platz. Präsident Georg Schneider und Hauptgeschäftsführer Dr. Lothar Ebbertz führten mit Vorsitzendem Holger Grießhammer durch die Veranstaltung und beleuchteten aktuelle Entwicklungen.

Die bayerische Brauwirtschaft zeigt sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen widerstandsfähig. Mit einer positiven Absatzentwicklung, insbesondere im Export und bei alkoholfreiem Bier, sowie klaren politischen Forderungen strebt die Branche eine nachhaltige Zukunft an. Im Jahr 2024 verzeichneten die bayerischen Brauereien einen Anstieg des Bierabsatzes um 1,6% auf 23,76 Millionen Hektoliter. Mit alkoholfreiem Bier stieg der Gesamtabsatz auf rund 26 Millionen Hektoliter. Damit konnte Bayern den bundesweiten Trend umkehren, da der Gesamtbierabsatz in Deutschland um 1,4% zurückging.

Der Bayerische Brauerbund fordert klare politische Rahmenbedingungen, um die Branche zu unterstützen. Dazu zählen u.a.

  • Differenzierte Alkoholpolitik, die zwischen Genuss und Missbrauch unterscheidet.
  • Bezahlbare Energiepreise und Planungssicherheit für Brauereien.
  • Bürokratieabbau zur Entlastung der Betriebe.
  • Förderung des Mehrwegsystems als nachhaltige Verpackungslösung.

Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Brauereien zu sichern und ihre kulturelle Bedeutung zu erhalten.

30./31.05.25 - Versöhnungsmarsch in Brno/Brünn

Bayern und Böhmen bilden heute eine Brücke zwischen West- und Mitteleuropa. Diese beiden Regionen sind nicht nur geographisch Nachbarn – sie sind auch kulturell und historisch seit Jahrhunderten miteinander verbunden. Den Gedenkmarsch als Erinnerung an den Brünner Todesmarsch von 1945 begehen bereits seit vielen Jahren engagierte Menschen aus Tschechien, Deutschland, Österreich und anderen Ländern. Es sind Zeitzeugen, ihre Familien, junge Menschen, Historikerinnen, Politiker – Menschen, die sich mit der Geschichte auseinandersetzen, den Opfern gedenken und ein Zeichen der Versöhnung setzen wollen.

  

In Brünn wurde 2015 mit der „Deklaration zur Versöhnung und einer gemeinsamen Zukunft“ ein starkes Band der Versöhnung und Freundschaft geknüpft. Die Verbrechen des NS-Regimes haben das über Jahrhunderte gewachsene Zusammenleben von Tschechen und Deutschen tief erschüttert und in weiten Teilen zerstört. Beide Völker haben leidvolle Erfahrungen gemacht, die ihre kollektiven Erinnerungen prägten. Die Machtergreifung Hitlers, der Zweite Weltkrieg und die folgende Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei markierten den moralischen und politischen Tiefpunkt der jahrhundertelangen Beziehung zwischen beiden Völkern.

Fraktionsvorsitzender Grießhammer betonte: „Umso bedeutsamer ist es, dass die Brünner Erklärung die historischen Ereignisse nicht als abgeschlossenes Kapitel begreift, sondern ihre Botschaft auf aktuelle Herausforderungen überträgt: den Schutz von Minderheiten, die Achtung der Menschenwürde, das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Identität.

 

„Sie steht somit nicht nur für die Kraft der Versöhnung, sondern auch für den gemeinsamen Auftrag, aus der Geschichte zu lernen und die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen – sondern gemeinsam an einer friedlichen, gerechten und solidarischen Zukunft in Europa zu arbeiten.“

26.05.25 - 70 Jahre Flughafen Nürnberg - Rundgang über Frankens Airport

 

Der Flughafen Nürnberg, offiziell Albrecht Dürer Airport, hat im Jahr 2024 einen deutlichen Aufschwung erlebt. Mit rund 4,028 Millionen Passagieren überschritt der Flughafen erstmals seit 2019 wieder die 4-Millionen-Marke, was einem Anstieg von 2,5% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Erholungsrate im Vergleich zum Jahr 2019 liegt bei etwa 96%, was deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 83% liegt.

Pünktlich zum 70. Jubiläum stattete die SPD-Landtagsfraktion einen Besuch ab: Wie Pressesprecher Christian Albrecht ausführte, verzeichnete der touristische Flugverkehr ein besonders starkes Wachstum. Mit einem Zuwachs von 25,4% gegenüber dem Vorjahr war dieser Bereich der klare Wachstumsmotor. Airlines wie Eurowings, Condor/Marabu und Corendon Airlines setzten verstärkt auf Nürnberg. So wurden Flugzeuge stationiert und das Angebot zu beliebten Sonnenzielen wie Spanien, Türkei, Ägypten und Tunesien ausgeweitet.

Die Flugzeugauslastung erreichte 2024 mit durchschnittlich 83% einen Höchstwert. Nie zuvor waren die Flüge ab bzw. nach Nürnberg so gut gebucht. Der Flughafen bietet derzeit rund 60 Nonstop-Ziele an und erwartet für 2025 etwa 4,3 Millionen Fluggäste.

Der Nürnberger Oberbürgermeisterkandidat Nasser Ahmed und der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer begrüßen die insgesamt sehr positive Entwicklung des Albrecht Dürer Airports und sehen darin einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt für die Metropolregion Nürnberg.

 

24.05.25 - Diskussion beim Förderverein für regionale und nachhaltige Lebensmittelerzeugung

„Gibt es in Zukunft noch regional und handwerklich hergestellte Lebensmittel?“

Die Kreishandwerkerschaft Kulmbach initiierte eine Diskussionsrunde zum Thema „Hindernisse und Probleme der Lebensmittelerzeuger bei Übergabe, Fortführung und Neugründung eines Betriebes“. Rainer Maisel, Obermeister der Fleischer-Innung Oberfranken Mitte, Ralf Groß Obermeister der Bäcker-Innung Kulmbach und Harald Peetz Kreisobmann des Bayerischer Bauernverband Kulmbach, gaben Inputs aus regionaler und persönlicher Perspektive und verwiesen auf Probleme und Schwierigkeiten.

Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer stellte das Antragspaket seiner Fraktion zur Stärkung des Lebensmittelhandwerkes, bestehend aus drei Anträgen, vor.

  • Betriebsschließung beim Bäcker und Metzger um die Ecke verhindern – Nachwuchs- und Fachkräfteoffensive jetzt starten!
  • Regionale Wirtschaftskreisläufe und Trinkwasserschutz stärken – Wasserschutz-Weizen-Initiative zum zehnjährigen Jubiläum ausweiten
  • Klimawandelbedingte Ernteausfälle verhindern – Einkommens- und Versorgungssicherheit erhalten!

23.05.25 - Richtfest für das Projekt „Neue Mitte Sparneck“

 

Richtfest für das Wohnbauprojekt in der Talstraße in Sparneck: Mit dem zügigen Baufortschritt nimmt das erste Vorhaben im Rahmen eines bayernweiten Wohnungsbauengagements der H2i sichtbare Gestalt an. Bis September 2025 entstehen in der Marktgemeinde 39 öffentlich geförderte Wohnungen mit rund 2.900 Quadratmetern Wohnfläche – realisiert in effizienter modularer Holz-Hybrid-Bauweise.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bayerischen Landtag sieht in dem Vorhaben einen richtungsweisenden Beitrag zur sozialen Wohnraumversorgung im Freistaat: „Bezahlbarer Wohnraum darf keine Frage des Wohnorts sein. Gerade im ländlichen Raum brauchen wir konkrete Lösungen, die schnell Wirkung zeigen. Projekte wie das in Sparneck beweisen, dass genau das möglich ist. Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie öffentliche Förderung, private Initiative und kluge Planung zusammenkommen.“

Das Projekt ist Teil eines von H2i initiierten Programms zur Stärkung des ländlichen Raums durch bezahlbaren Wohnraum. Insgesamt plant das Unternehmen über 1.800 geförderte Wohnungen an 45 Standorten in Bayern. Grundlage ist das EOF-Programm (Einkommensorientierte Förderung) des Freistaats, das langfristig gesicherten Mietwohnraum für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen unterstützt. Für Sparneck wurde ein Bindungszeitraum von 40 Jahren beantragt.

22.05.25 - Kommunale Hochbaumittel 2025

Kommunale Hochbauförderung: Fast 12,2 Mio.€ für 38 Projekte aus den Kreisen Wunsiedel, Kulmbach und Bayreuth

Aufgrund der Finanzsituation der Städte und Gemeinden fordert MdL Grießhammer eine zusätzliche Kommunalmilliarde pro Jahr

Gute Nachrichten aus dem Landtag kann der Fraktionsvorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion und Landtagsabgeordneter für den Stimmkreis Wunsiedel-Kulmbach ganz aktuell übermitteln. Für Hochbaumaßnahmen werden Gemeinden und Städte aus den beiden Landkreisen sowie der fünf Gemeinden aus dem Bayreuther Land bereits dringend erwartete Zuweisungen des Freistaats Bayern erhalten: 9.240.000€ fließen in den Landkreis Wunsiedel, 2.454.000€ in den Landkreis Kulmbach und 477.000€ in den Bayreuther Raum mit Zugehörigkeit zum Stimmkreis 408.

Die Mittel nach Art. 10 des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes (BayFAG) sind im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs vorgesehen für den Bau von öffentlichen Schulen, schulisch notwendigen Sportanlagen, kommunalen Theatern und Konzertsälen sowie Kindertageseinrichtungen in Städten und Gemeinden. Insgesamt stehen in Bayern in diesem Jahr fast 1,1 Milliarden Euro nach Art. 10 BayFAG für Gemeinden, Gemeindeverbände und kommunale Zweckverbände bereit. Damit bleibt das Fördervolumen im Vergleich mit dem Vorjahr auf durchaus beachtlichem Niveau konstant.

MdL Holger Grießhammer sieht jedoch einen weitaus größeren kommunalen Investitionsbedarf im Freistaat. Die Mittel dafür stehen in Kürze durch das Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes zur Verfügung, wovon über 10 Jahre insgesamt 100 Mrd. Euro an die Länder, davon 16 Milliarden Euro nach Bayern gehen werden.

„Die SPD-Landtagsfraktion fordert deshalb pro Jahr eine zusätzliche Kommunalmilliarde für die bayerischen Städte und Gemeinden“, so Grießhammer. Denn Investitionen sind erforderlich bei Schulen, Kitas, Krankenhäusern, Wohnungsbau, kulturellen Einrichtungen, ÖPNV, Straßen, Schwimmbädern, Sportstätten und Wasserversorgung.“

Abschließend verweist er auf die gesamtwirtschaftliche Bedeutung kommunaler Investitionen. Sie dienen der Daseinsvorsorge und damit direkt den Bürgerinnen und Bürgern. Darüber hinaus profitieren Mittelstand und Handwerk und somit unmittelbar die heimische Wirtschaft. Im Freistaat insgesamt werden dadurch Wachstum und Beschäftigungen deutlich gestärkt, schließlich sind die Kommunen der mit Abstand größte öffentliche Investor.

Im Einzelnen wird es für folgende Projekte staatliche Fördergelder aus den Hochbaumitteln geben:

Landkreis Wunsiedel (Gesamt: 9.240.000€)

  • Arzberg: Ersatzneubau des Evang. Kindergartens Villa Weinberggasse: 667.000€, Erweiterung und Umbau der Kita Marienheim 500.000€
  • Hohenberg a.d. Eger: Sanierung und Erweiterung des Kinderhauses St. Elisabeth: 262.000€
  • Marktleuthen: Ersatzneubau des Kindergartens Egerwichtel: 400.000€
  • Marktredwitz: Baukostenzuschuss zur Generalsanierung des Hallenbads für Schulsport: 860.000€, Baukostenzuschuss zum Neubau der Kita auf dem Benker-Areal: 538.000€, Baukostenzuschuss zum Neubau des Kinderhortes auf dem Benker-Areal: 388.000€
  • Schirnding: Baukostenzuschuss zur Sanierung und Erweiterung der Evang. Kita Fuchsbau: 500.000€
  • Selb: Ersatzneubau der Kita Zum guten Hirten: 425.000€, Ersatzneubau der Kita im Stadtgebiet Kappel: 150.000€
  • Thiersheim: Teilsanierung der Grundschule: 160.000€
  • Tröstau: Baukostenzuschuss zu Umbau und Sanierung der Kita Arche Noah: 205.000€, Umbau und Sanierung des Schulhauses zur Errichtung eines Kinderhortes: 175.000€
  • Bad Weißenstadt: Neubau einer Kita am Lohbrunnen: 400.000€, Sanierung der Sporthalle für Schulsport: 220.000€
  • Wunsiedel: Ersatzneubau einer Kita in Schönbrunn: 460.000€, Umbau und Erweiterung der Kath. Kita St. Franziskus: 100.000€
  • Landkreis WUN: Neubau einer Sporthalle für Schulsport: 2.700.000€, Generalsanierung der Realschulturnhalle Selb: 130.000€

Landkreis Kulmbach (Gesamt: 2.454.000€)

  • Himmelkron: Ersatzneubau der Kita Mäuseparadies 314.000€
  • Kasendorf: Baukostenzuschuss zum Neubau einer Kinderkrippe: 104.000€
  • Ködnitz: Ersatzneubau der Kita in Fölschnitz: 130.000€
  • Kulmbach: Baukostenzuschuss zum Umbau eines Gebäudes zur Errichtung einer Kita: 130.000€, Baukostenzuschuss zum Umbau eines Gebäudes zur Errichtung einer Kita: 61.000€, Baukostenzuschuss zur Errichtung eines Waldkindergartens: 76.000€, Umbau der Kita St. Hedwig: 162.000€, Umbau der Kita Frankenleite: 185.000€
  • Mainleus: Umbau der Grundschule: 19.000€
  • Marktschorgast: Umbau der Grundschule: 27.000€
  • Neudrossenfeld: Baukostenzuschuss zur Erweiterung der Kita Kunterbunt: 300.000€
  • Neumarkt-Wirsberg: Umbau der Grund- und Mittelschule: 28.000€
  • Presseck: Sanierung der Sporthalle und der Freisportanlagen für Schulsport: 560.000€
  • Stadtsteinach: Ersatzneubau und Teilsanierung der Freisportanlage der Friedrich-Baur-Grund- und Mittelschule: 89.000€
  • Trebgast: Baukostenzuschuss zu Ersatzneubau und Erweiterung der Kita: 269.000€

Landkreis Bayreuth (Gesamt: 477.000€)

  • Bad Berneck: Baukostenzuschuss zur Sanierung und Erweiterung der Kita Blumenau 39.000€, Neubau einer Kita in Blumenau: 208.000€
  • Bischofsgrün: Neubau einer Kita: 200.000€
  • Gefrees: Umbau der Grundschule: 30.000€

20.05.25 - Hintergrundgespräche

Zu drei Hintergrundgesprächen besuchten Dr. Matthias Belafi aus dem Katholischen Büro Bayern, Pia Marie Hegmann und Leon Schmid von Fridays For Future Bayern und der Vorsitzende der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft vbw Bertram Brossardt den Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer in seinem Büro im Maximilianeum.

  

 

19.05.25 - Bund-Länder-Städtebauförderung 2025

Bund-Länder-Städtebauförderung 2025:
31 Millionen Euro für lebendige Zentren, sozialen Zusammenhalt und Wachstum und nachhaltige Erneuerung in Oberfranken

Mehrere Kommunen aus den Landkreisen Wunsiedel und Kulmbach erhalten Förderung für die Belebung der Ortskerne

Drei Bund-Länder-Programmen sorgen für eine Belebung der Ortskerne: Bund und Freistaat Bayern verteilen mehr als 205 Millionen Euro auf 444 Städte und Gemeinden in Bayern. Mehr als 31 Millionen Euro fließen direkt nach Oberfranken.

Mit Hilfe der Städtebauförderung schaffen Städte und Gemeinden mit dem Programm „Lebendige Zentren“ liebenswerte Ortskerne und lebenswerte Wohnumfelder. Das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ hilft den Städten und Gemeinden dabei, ihre baulichen Strukturen und den öffentlichen Raum an neue und sich ändernde Bedarfe anzupassen. Das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ hat das Ziel, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen, die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken.

„Der Strukturwandel und die demografische Entwicklung sind umfangreiche Aufgaben für unsere Städte und Gemeinden in Oberfranken. Für die Belebung der Ortszentren und die Stärkung des Zusammenhalts ist jeder Cent bestens investiert. Unsere oberfränkischen Kommunen haben höchste Unterstützung verdient. Denn von den in der Verfassung festgeschriebenen gleichwertigen Lebensverhältnissen sind wir noch viel zu weit entfernt“, bewertet der Fraktionsvorsitzende der BayernSPD und Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer.

  • Förderprogramm „Lebendige Zentren“

Für „Lebendige Zentren“ erhalten Stadtsteinach 300.000 Euro und Trebgast 320.000 für den Ortskern.

  • Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“

Marktredwitz erhält 424.000 Euro für den Innenstadtbereich. Auf Mainleus entfallen 360.000 Euro für den Ortskern

  • Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“

Arzberg erhält 776.000 Euro für den Stadtkernbereich. Der Kirchenlamitzer Ortskern wird mit 144.000 Euro bedacht. Die Stadt Kulmbach bekommt 1.074.000 Euro für den Innenstadtbereich, Marktredwitz sogar deren 2.180.000. Der Stadtteil Brand nochmals 40.000 Euro. Der Stadtkernbereich Selb wird mit 608.000 Euro bedacht. Wunsiedel kann sich über 1.6000.000 Euro freuen.

In Bayern werden in den drei Bund-Länder-Städtebauförderungsprogrammen „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ 444 bayerischen Kommunen gefördert. Zusammen mit den Mitteln der Kommunen stehen gut 276 Millionen Euro für die Projekte zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger und örtliche Akteure können sich einbringen und sind ein wichtiger Faktor für den Erfolg.

16.05.25 - Bezirksseniorentag der ver.di Oberfranken

Den ver.di-Senioren aus Oberfranken brannten auf ihrer Tagung in Bayreuth die Themen Pflege und Rente unter den Nägeln. Bezirksgeschäftsführerin Tina Karimi-Krause und Vorsitzender Heinz Adelhardt luden ein, ihr Landtagsabgeordnete und gleichsam Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag stand Rede und Antwort. Nach einem Rundgang stellte MdL Holger Grießhammer die konkreten Vorhaben der Bereiche Pflege und Rente aus dem Koalitionsvertrag vor und gab eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Kapitel.

Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die finanzielle Absicherung im Alter zu gewährleisten, die Pflegeversorgung zu verbessern und die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte zu optimieren, wie Grießhammer erläuterte:

Pflege

1. Pflegezeit- und Familienpflegezeitgesetz:
Die Koalition plant, das Pflegezeitgesetz und das Familienpflegezeitgesetz zusammenzuführen, um die Freistellungsansprüche flexibler zu gestalten und den Kreis der anspruchsberechtigten Angehörigen zu erweitern.

2. Familienpflegegeld:
Es wird geprüft, ein Familienpflegegeld einzuführen, das pflegende Angehörige finanziell unterstützen könnte.

3. Familienbudget für haushaltsnahe Dienstleistungen:
Ein jährliches Familienbudget für haushaltsnahe Dienstleistungen ist in Aussicht gestellt, speziell für Familien mit kleinen Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen mit kleinen oder mittleren Einkommen.

4. Pflegereform:
Eine umfassende Pflegereform soll auf den Weg gebracht werden. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe auf Ministerebene wird zentrale Fragen rund um Pflegeleistungen, Entlastung von Angehörigen, Finanzierung und Bürokratieabbau prüfen.

5. Gesetz zur Pflegekompetenz und Pflegeassistenz:
Das Pflegekompetenzgesetz soll Pflegefachpersonen mehr Befugnisse geben, damit sie eigenständiger handeln können. Der Beruf der Pflegeassistenz soll gestärkt und künftig bundeseinheitlich geregelt ausgebildet werden.

6. Kleiner Versorgungsvertrag:
Die rechtliche Absicherung sogenannter „kleiner Versorgungsverträge“ für die häusliche Pflege ist vorgesehen.

7. Weitere Maßnahmen:
Neben den großen Reformvorhaben plant die Koalition auch kleinere, alltagsnahe Maßnahmen wie die Förderung von Assistenzhunden und die Bekämpfung von Einsamkeit durch generationenübergreifende Netzwerke.

Rente

1. Stabilisierung des Rentenniveaus:
Das Rentenniveau soll bis 2031 bei 48 Prozent stabilisiert werden. Die Finanzierung der Mehrausgaben soll aus Steuermitteln erfolgen.

2. Mütterrente:
Die Anerkennung von Erziehungsleistungen wird ausgeweitet. Für vor 1992 geborene Kinder sollen künftig drei statt wie bisher maximal zweieinhalb Erziehungsjahre bei der Rente angerechnet werden.

3. Frühstart-Rente:
Ab Anfang 2026 soll die „Frühstart-Rente“ eingeführt werden. Für jedes Kind vom 6. bis zum 18. Lebensjahr, das eine Bildungseinrichtung in Deutschland besucht, sollen monatlich 10 Euro in ein individuelles, kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot eingezahlt werden.

4. Renteneintrittsalter:
Das allgemeine Renteneintrittsalter soll nicht über die Grenze von 67 Jahren hinaus verlängert werden. Ein abschlagsfreier Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren bleibt weiterhin möglich.

5. Steuerfreie Hinzuverdienstmöglichkeiten:
Wer das gesetzliche Rentenalter erreicht und freiwillig weiterarbeitet, soll das Arbeitsentgelt bis zu 2.000 Euro im Monat steuerfrei erhalten.

14.05.25 - Parlamentarischer Abend mit der Finanzgewerkschaft

Die Bayerische Finanzgewerkschaft bfg ist die Fachgewerkschaft der Beamten und Arbeitnehmer der Bayerischen Finanzverwaltung. Sie wurde 1949 als Verein der Finanzbeamten in Bayern (vfb) gegründet und setzt sich seitdem für die berufsbedingten, politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen ihrer Mitglieder ein. Im Rahmen eines Parlamentarischen Abends mit Vertreterinnen und Vertretern der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag kamen die Abgeordneten mit der Landesleitung und Geschäftsführer Gerhard Wipijewski (6.v.r.) ins Gespräch.

SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer betonte: „Der Gesprächsfaden zwischen bfg und SPD-Fraktion wird seit Jahren immer weiter geknüpft und ist immer sehr ertragreich.“ In den Haushaltsberatungen zögen bfg und SPD inhaltlich oft an einem Strang: Neue Stellen in den Finanzämtern und im Landesamt für Finanzen, Stellenhebung in der gesamten Finanzverwaltung, Streichung der Wiederbesetzungssperre sind gemeinsame Positionen.

14.05.25 - Der Geschäftsführer des VBEW zu Gast in der Fraktionssitzung

Marian Rappl, Geschäftsführer des Verbandes der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft, plädiert für Realismus und Verlässlichkeit mit Blick auf das Gelingen der Energiewende. Bei seinem Besuch in der Fraktionssitzung stellte er die Arbeit des VBEW vor: Er repräsentiert mit seinen über 400 Mitgliedsunternehmen die bayerische Strom-, Gas-, Fernwärme-, Wasser- und Abwasserwirtschaft.

Zu den Mitgliedsunternehmen zählen kleine, mittlere und große Energie- und Wasserversorgungsunternehmen in kommunaler, privater oder genossenschaftlicher Eigentümerschaft. Die SPD-Landtagsfraktion und den VBEW eint das Ziel, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche, zukunftsorientierte, nachhaltige und verbraucherfreundliche Energie- und Wasserversorgung zu schaffen.

14.05.25 - Bayerische Landesstiftung - 250.000€ für WUN und KU

Die Neuausrichtung des PTZ-Franken wird mit über 206.000 Euro bedacht – der Landkreis Kulmbach erhält Gelder v.a. für die örtlichen Kirchenhäuser

Gute Nachrichten für Antragsteller der beiden Landkreise Wunsiedel und Kulmbach. Der Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung mit Stiftungsratsmitglied Holger Grießhammer hat in seiner heutigen Sitzung einige Fördergelder für die Region auf den Weg gebracht.

Für die Förderung der Neuausrichtung des Jugendhilfezentrums PTZ-Franken in Bad Weißenstadt wurde eine Summe von 206.000 Euro veranlasst. Das sind über sieben Prozent der Gesamtkosten, die sich auf knapp drei Millionen Euro erstrecken. Insgesamt fließen fast 220.000 Euro aus dem Fördertopf der Landesstiftung in den Landkreis Wunsiedel.

Auch der Kulmbacher Raum kommt nicht zu kurz. Hier bezuschusst die Landesstiftung diesmal fünf Projekte vor allem aus dem kirchlichen Umfeld. Darunter fallen die Gesamtsanierung der evangelischen Pfarrkirchen in Rugendorf und Hutschdorf, die Dachsanierung der Trauerhalle des Kulmbacher Friedhofs und die Umsetzung zwei privater Projekte. Unter dem Strich gehen 31.600 Euro aus dem Fördertopf der Landesstiftung in den Landkreis Kulmbach.

Dazu der örtliche Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag: „Ich freue mich sehr, dass wir als Stiftungsrat die wichtige Neuausrichtung der stationären Kinder- und Jugendhilfe Franken in meiner Heimatstadt Bad Weißenstadt mit dieser Summe unterstützen können. Denn jedes Kind soll die Perspektive auf ein normales Leben haben.

Ebenso ist es mir als gläubigem Kirchenmitglied eine Freude, die wichtigen Sanierungen der evangelischen Kirchen in Rugendorf und Hutschdorf finanziell unterstützen können. Dazu kommt mit der mehr als notwendigen Dachreparatur der Trauerhalle des Kulmbacher Friedhofes eine Maßnahme von Bedeutung weit über Kulmbach hinaus.“

Die Projekte im Landkreis Wunsiedel

Es handelt sich dabei um ein dringliches und wichtiges Angebot der EJF gAG, die sich als etablierte Trägerin der freien Kinder- und Jugendhilfe um die Unterbringung und Betreuung schwer erziehbarer Kinder und Jugendlicher kümmert. Die oberfrankenweit einmaligen Angebote des PTZ-Franken richten sich an Jugendliche, für die dieses nachhaltige Setting die letzte Chance bedeutet.

„Die neu geplanten Anschluss- und Verselbständigungsangebote sind präzise auf den komplexen Bedarf der jungen Menschen ausgerichtet. Deshalb ist die hohe Fördersumme mehr als sinnvoll investiert“, freut sich Grießhammer.

Darüber hinaus erhalten drei private Antragsteller Zuwendungen in Höhe von 4.150 Euro für die Dachsanierung eines Anwesens in Großwendern beziehungsweise 6.455 Euro für die Sanierung eines Anwesens in der Burgstraße in Selb sowie 3.027 Euro für die Erneuerung der Fenster und Eingangstüren eines Anwesens in Fischern.

Die Projekte im Landkreis Kulmbach

  • Gesamtsanierung der Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Jakob und St. Erhard in Rugendorf: Kosten von knapp 820.000 Euro, Zuschuss von 10.000 Euro durch Mittel der Landesstiftung, kreuzgewölbter Chor, flachgedecktes Langhaus mit Emporbauten
  • Gesamtsanierung (BA I) der Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Hutschdorf, Markt Thurnau:

Kosten von über 200.000 Euro, Zuschuss von 5.000 Euro durch Mittel der Landesstiftung, Saalkirche mit Chorturm, Kirchhof mit Grabmälern und Ummauerung

  • Dachsanierung der Trauerhalle des Friedhofs in Kulmbach:

Kosten von knapp 76.000 Euro, Zuschuss von 6.400 Euro durch Mittel der Landesstiftung, eingeschossiges Eingangsgebäude mit Friedhofskirche und Flügelbauten, italienisierende Neurenaissance, Kapelle und Grabdenkmäler

Darüber hinaus werden auch zwei private Antragsteller unterstützt. Für die Sanierung eines Anwesens in Heubsch in Kasendorf werden für den dritten Bauabschnitt nochmals 6.700 Euro bereitgestellt. Die Fassadensanierung eines Anwesens in Veitlahm in Mainleus stuft der Stiftungsrat ebenfalls als ortsbildprägendes Baudenkmal ein und wird mit 3.500 Euro bedacht.

Die Bayerische Landesstiftung ermöglicht als Stiftung des Öffentlichen Rechts die Unterstützung von Maßnahmen auf sozialem und kulturellem Gebiet und ging aus der Vereinigung der Bayerischen Staatsbank mit der Bayerischen Vereinsbank hervor und verfolgt gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Das Antragsformular befindet sich auf der Webseite der Bayerischen Landesstiftung. Diese besteht seit 1972 als eigenständiges, dauerhaftes und flexibles Förderinstrument.

14.05.25 - Im Austausch mit der Landesbezirksleiterin von verdi

Mit Luise Klemens besuchte die verdi-Landesbezirksleiterin die Fraktion und ihren Vorsitzenden Holger Grießhammer im Maximilianeum. Die Debatte über das neue bayerische Ladenschlussgesetz und eine mögliche Ausweitung der Arbeitszeiten beschäftigt auch die Gewerkschaften. Außerdem schlägt Klemens stellvertretend ein Tariftreuegesetz vor, um Tarifflucht von Unternehmen und Konzernen entgegenzuwirken. Diesem steht die SPD sehr offen gegenüber. Auch die Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag im Bund spielten eine wichtige Rolle, wobei beide die Vor- und Nachteile im Zwiegespräch gegenüberstellten.

09.05.25 - Diskussionsrunde mit der AG60plus im Hofer Land

Die Seniorinnen und Senioren bilden eine wichtige Gruppe innerhalb der Partei. Die AG60plus Hof mit Heinz Kaiser an der Spitze lud den Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer zu einem Gedankenaustausch über aktuelle Entwicklungen nach Helmbrechts ins Hotel Aurora ein.

  

Welche Themen beschäftigten die Anwesenden? Was hat die SPD in verschiedensten Bereichen vor?

  • Das allumfassende Thema Pflege und deren Finanzierung der stat. Pflege – insbesondere die finanzielle Belastung der Pflegebedürftigen bzw. der Angehörigen
  • Die Sicherung der Arbeitsplätze bei den Automobilzulieferern
  • Der Wohnungs- und Ärztemangel
  • Der Erhalt der Schwimmbäder und der Krankenhäuser in der Region
  • Die Finanzausstattung der Kommunen, verbunden mit dem Ausbau der Infrastruktur

07./08.05.25 - Jahresversammlung des Landkreistages

Jahresversammlung des Bayerischen Landkreistages in Bad Windsheim: Die SPD-Landräte Ben Schwarz und Florian Töpper waren ebenso vor Ort wie auch einige Bürgermeister und Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten wie Stefan Rottmann und Daniel Schön.

   

Zusammen mit dem Staatsminister für Wirtschaft, Hubert Aiwanger, dem Präsidenten des Bayerischen Landkreistags, Thomas Karmasin, der Präsidentin der IHK Würzburg- Schweinfurt, Frau Caroline Trips und der Geschäftsführerin der Gießerei Heunisch GmbH, Frau Dr. Christiane Heunisch- Grotz diskutierte der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Holger Grießhammer auf dem Podium über das „Dynamische Zukunftsduo - Kommunen und Wirtschaft“.

 

  • „Jetzt gibt es einen Neustart: Die neue Bundesregierung packt an und hat unsere Kommunen dabei im Fokus. Mit dem Sondervermögen können wir massive Investitionen in unsere Infrastruktur vornehmen, die dringend nötig sind.“
  • „Damit unterstützen wir Städte, Gemeinden und Landkreise und kurbeln gleichzeitig unsere Wirtschaft an. Unsere Landkreise müssen immer mehr Aufgaben übernehmen. Dafür brauchen sie aber auch die finanziellen Mittel.“
  • „Deshalb setzen wir als SPD uns im Bayerischen Landtag für die Erhöhung der Verbundquote auf 15 Prozent ein. Wir wollen auch den Bürokratieabbau massiv vorantreiben und die Digitalisierung der Behörden ausbauen. Unsere Landkreise stehen vor enormen Herausforderungen etwa beim ÖPNV oder der Krankenhausfinanzierung und sie leisten hervorragende Arbeit, für die wir sehr dankbar sind. Daher ist für uns als SPD klar: sie brauchen mehr Geld und weniger Vorschriften“, betonte Grießhammer.

05.05.25 - DEHOGA Bayern: Nacht der Gastgeber

 

Die Verbindung zwischen Gastronomie und Tanz ist tief in der bayerischen Kultur und Geschichte verwurzelt. Aus diesem Grund hat die DEHOGA Bayern mit Präsidentin Angela Inselkammer und Landesgeschäftsführer Dr. Thomas Geppert zusammen mit der Tanzschule TWS zur Nacht der Gastgeber in den Festsaal des Bayerischen Hofs eingeladen. Bei einem wunderbaren Ball mit vielen netten Begegnungen ergab sich für den Fraktionsvorsitzenden der BayernSPD-Landtagsfraktion zusammen mit seiner Frau Nicole die Gelegenheit, einige neue Bekanntschaften zu knüpfen.

01.05.25 - Maikundgebung des SPD-Kreisverbandes Bayreuth-Land

 

Die Gemeinde Mistelbach feiert in diesem Jahr ihr 900-jähriges Bestehen. Ein bunter Festreigen ist über den Jahreslauf geplant und auch die Mistelbacher Genossinnen und Genossen haben mit einer gelungenen Maifeier zum Jubiläum beigetragen. Der Fraktionsvorsitzende der BayernSPD Holger Grießhammer war als Festredner ins Bayreuther Land eingeladen. Auch die langjährige Staatssekretärin Anette Kramme, MdB, gratulierte sehr herzlich.

Der 1. Mai gilt traditionell als Tag der Arbeit. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer wies darauf in seiner Festrede hin:

  • „Dieser Tag steht für den Kampf und die Erfolge der Arbeiterinnen und Arbeiter, für soziale Gerechtigkeit und für die Würde der Arbeit. Wir stehen zusammen - für eine Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt!“
  • „Wir erleben in Bayern und Deutschland eine schwierige wirtschaftliche Phase. Die Konjunktur schwächelt, wichtige Industriezweige stehen unter Druck, Arbeitsplätze sind bedroht. Doch während viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Existenzsorgen kämpfen, wachsen die Vermögen an der Spitze weiter. Diese Spaltung unserer Gesellschaft ist nicht nur ungerecht - sie ist auch wirtschaftlich und politisch gefährlich!“
  • „Als Sozialdemokrat und als euer Vertreter stehe ich für eine klare Überzeugung: Politik muss das Leben der arbeitenden Menschen verbessern! Nicht irgendwann, sondern jetzt. Ich verspreche euch: Wir werden im Parlament, in den Ausschüssen und in der Partei für eure Interessen kämpfen. Nicht mit leeren Worten, sondern mit konkreten Taten.“
  • „Die Sozialdemokratie war immer dann stark, wenn sie klar an der Seite der arbeitenden Menschen stand. Wenn sie nicht nur verwaltet hat, sondern gestaltet. Wenn sie den Mut hatte, für Veränderung zu kämpfen. In diesem Geist stehe ich heute vor euch. Mit dem Versprechen, nicht nachzulassen im Kampf für eine gerechtere Gesellschaft. Mit dem Angebot, gemeinsam für eine bessere Zukunft zu streiten. Der 1. Mai erinnert uns daran, dass Fortschritt nie von selbst kommt.“

Die Agenda der BayernSPD für eine gerechtere Arbeitswelt ist klar:

  1. Der Mindestlohn muss auf 15 Euro steigen – und zwar schnell! Wer Vollzeit arbeitet, muss davon leben können.
  2. Es braucht endlich ein wirksames Tariftreuegesetz in Bayern und im Bund, wie es die SPD seit Jahren fordert.
  3. Die Transformation unserer Wirtschaft muss sozial gestaltet werden. Technologischer Wandel darf nicht zu Arbeitslosigkeit führen, sondern muss neue, bessere Arbeitsplätze schaffen.
  4. Wir müssen die Mitbestimmung ausbauen und stärken. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen eine starke Stimme in den Betrieben.
  5. Die Sozialversicherungen müssen krisenfest werden. Die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48% ist ein erster Schritt. Aber wir brauchen mehr: eine Erwerbstätigenversicherung.

30.04.25 - Informationsfahrt in den Bayerischen Landtag aus den Landkreisen Wunsiedel und Kulmbach

Wie funktioniert das Hohe Haus in Bayern? Welche Kompetenzen fallen dem Bayerischen Landesparlament zu? Beinahe 100 Interessierte informierten sich über Ausschüsse, Arbeitsweise und Abläufe.

Oberfranken goes Landeshauptstadt: Der Landtagsabgeordnete des Stimmkreises Wunsiedel-Kulmbach und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Holger Grießhammer empfing zwei Besuchergruppen aus den beiden Landkreisen im Maximilianeum.

 

Diesmal waren es vor allem ehrenamtlich tätige Personen, denen Grießhammer in der Landeshauptstadt ausführlich seine Abgeordnetentätigkeit und seinen Einsatz für die Region aufzeigen konnte. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit, ihrem Abgeordneten nach einer Hausführung Fragen zu stellen.

„Der Landtag steht für Transparenz und Offenheit. Ich freue mich sehr, dass ich meine Abläufe und Arbeitsweise als Landtagsabgeordneter vorstellen konnte“, unterstreicht Grießhammer. „Politische Bildung ist der Schlüssel, um vor extremen Kräften aufzuklären.“

Nach einem kurzweiligen Erklärvideo über die Zusammensetzung und Handlungsweisen des bayerischen Parlaments und die Funktionsweise der Demokratie schloss sich eine gemeinsame Diskussionsrunde im Plenarsaal des Maximilianeums an. Dabei stellte Grießhammer das Zusammenspiel seiner Arbeit für den Stimmkreis und die bayerische SPD-Fraktion vor. Die Menschen beschäftigten vor allem die Themen Digitalisierung in den bayerischen Ämtern und die Krankenhausplanung der Staatsregierung.

27.04.25 - Parlamentarischer Abend des vbw in Wirsberg

Die vbw Bezirksgruppe Oberfranken veranstaltete in Wirsberg einen Parlamentarischen Abend. Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer, Bundestagsabgeordneter Heiko Hain und MdL Stefan Frühbeißer tauschten sich in festlichem Rahmen vor dem Veranstaltungsort Posthotel aus.

Als Vertreter des Mittelstands hat Holger Grießhammer bei seiner politischen Arbeit die Sorgen und Nöte der bayerischen Unternehmen wesentlich im Blick. Dauerhafter Stillstand dürfe in Oberfranken nicht Einzug halten, denn der Regierungsbezirk besitze die zweithöchste Industriedichte im Freistaat. Grießhammers Botschaft an alle anwesenden Mandatsträgerinnen und -träger war klar: „Wir müssen jetzt gemeinsam für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts kämpfen!“

 

09.04.25 - Der Ausbau der Franken-Sachsen-Magistrale ist wirtschaftlich!

Die Planungen zum elektrischen Ausbau der Bahnstrecke Dresden-Hof-Marktredwitz-Nürnberg werden wieder aufgenommen. Das Ergebnis einer erneuten Wirtschaftlichkeitsuntersuchung war positiv. Das Nutzen-Kosten-Verhältnis liegt nun über der erforderlichen Schwelle, sodass ein Etappensieg auf dem Weg zur Beseitigung des Diesellochs Oberfranken eingeläutet wurde.

Der oberfränkische Landtagsabgeordnete Holger Grießhammer begrüßt die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums: „Die regionale Wirtschaft und wir alle brauchen einen Ausbau der wichtigen Bahnstrecke von Sachsen nach Nürnberg. Als Bindeglied im europäischen Schienennetz bietet die Elektrifizierung große Vorteile. Die Taktung wird besser und auch die Fahrtzeit deutlich verkürzt.

Wichtig ist, dass die Arbeiten nach der langen Unterbrechung nun schnell wieder in Gang kommen und die verlorene Zeit aufgeholt wird. Der Lückenschluss muss endlich Wirklichkeit werden. Dafür werden wir uns als Volksvertreterinnen und Volksvertreter alle gemeinsam parteiübergreifend weiter einsetzen.“

08.04.25 - Fraktion vor Ort in Neuperlach

 

Zum Fachgespräch im Rahmen der Reihe „Fraktion vor Ort“ luden Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer und sein langjähriger Vorgänger und amtierender Vizepräsident des Bayerischen Landtags Markus Rinderspacher zum Fachgespräch „Soziale Politik für Bayern“ in den Münchner Ortsteil Neuperlach ein. Die musikalische Umrahmung übernahmen Fritz Böhle und seine Band "Zebulon".

Holger Grießhammer stellte sein Konzept vor für ein soziales, gerechtes und bezahlbares Bayern vor. Wie sieht soziale Politik für Bayern aus?

Für ein Bayern, das sich alle leisten können.

„Wir als SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag wollen ein starkes Bayern, dass sich alle Menschen leisten können. Dazu gehört, dass jeder eine bezahlbare Wohnung hat. Wir werden Städten und Gemeinden eine Milliarde Euro für bezahlbare Wohnungen geben. Und Flächen des Freistaates kostengünstig dafür zur Verfügung stellen.“

„Energie muss sauber, sicher und bezahlbar sein. Wir werden die Energiewende massiv beschleunigen. Dafür werden wir die Windkraft und das Stromnetz massiv ausbauen. Wir werden die Geothermie massiv fördern. Bis zu 40 Prozent des gesamten bayerischen Wärmebedarfs kann dadurch allein in Südbayern gedeckt werden.“

„Wir werden für gute Schulen sorgen – mit genügend Lehrerinnen und Lehrer, damit teure Nachhilfe überflüssig wird. Wir werden Unterrichtsausfälle bekämpfen und alle Kinder individuell fördern. Wir wollen, dass kein Kind die Schule oder die Ausbildung mehr ohne Abschluss verlässt. Denn alle Kinder und Jugendlichen habe es verdient, gute Chancen auf ein glückliches und erfolgreiches Leben zu haben!“

„Wir werden Bus und Bahn in ganz Bayern ausbauen. Mit uns wird es ein 29-Euro-Ticket nur für Bayern geben, mit dem man seine Kinder kostenfrei mitnehmen kann. Wir wollen, dass das Auto der Zukunft in Bayern gebaut wird: Sauber, vollständig recyclebar und fair produziert. Und wir stehen für einen sicheren Radverkehr mit gut ausgebauten Radwegen.“

07.04.25 - Bayerisch-israelischer Freundschaftstag

 

SPD-Fraktionschef Holger Grießhammer zusammen mit weiteren Vorsitzenden auf dem Bayerisch-israelischen Freundschaftstag, der unter dem Motto „Servus Israel, Schalom Bayern!“ in Kooperation mit Generalkonsulin des Staates Israel für Süddeutschland sowie dem Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben, Antisemitismusbekämpfung, Erinnerungsarbeit und das kulturelle Erbe veranstaltet wurde.

Im Gespräch mit Dafna Gerstner, einer Überlebenden des Massakers vom 7. Oktober 2023, erörterten der Initiator der Münchner Solidaritätsdemos für Israel, Prof. Dr. Guy Katz, und Dr. Ludwig Spaenle die Folgen des Massakers - unter anderem zunehmenden Antisemitismus.

Das 60-jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland gab den Anstoß für die Erinnerungsveranstaltung „Servus Israel, Schalom Bayern!“ im Bayerischen Landtag. Mehr als 700 Gäste sind den Vorträgen, die in Kooperation mit der Generalkonsulin des Staates Israel für Süddeutschland sowie dem Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben, Antisemitismusbekämpfung, Erinnerungsarbeit und das kulturelle Erbe erarbeitet wurden, gefolgt.

In der Podiumsdiskussion schilderte die Generalkonsulin des Staates Israel, Talya Lador-Fresher, den Anfang der Beziehungen zwischen Israel und Bayern: Schon von 1948 bis 1953 habe es ein israelisches Generalkonsulat in München gegeben als Kontaktstelle für die Überlebenden und „Displaced Persons“ in Süddeutschland. Seit der Neueröffnung des Generalkonsulates 2011 ist es - neben den Botschaften - nun das einzige Generalkonsulat Israels in der EU. 

Am Nachmittag erörterten Referentinnen und Referenten in vier Gesprächsforen zu den Themen Erinnerungskultur, Bayerisch-Israelische Begegnungen, Wissenschaft und Wirtschaft die Möglichkeiten zur intensiveren Zusammenarbeit, der mit einem Abendempfang garniert wurde.

07.04.25 - Teamtag der Abgeordnetenbüros

Die Abgeordnetenbüros der SPD-Landtagsfraktion kamen zum Teamtag in den Konferenzsaal des Bayerischen Landtags. Inhaltliche Schulungen zu einer Vereinfachung der internen Kommunikation wurden am Nachmittag mit einem persönlichen Austausch in Form eines „World-Cafés“ ergänzt, auf dessen Ergebnissen in Zukunft aufgebaut werden soll.

04.04.25 - Tag des hochfränkischen Handwerks

 

Die Einführung eines verpflichtenden Tags des Handwerks an den allgemeinbildenden Schulen nahm die Kreishandwerkerschaft auch im Frühling 2025 wieder zum Anlass, das hochfränkische Handwerk im Bildungszentrum Hof zu präsentieren.

Rund 800 Schülerinnen und Schüler aus der Region besuchen die Ausbildungsstätte und informieren sich über die vielfältigen Berufsbilder im Handwerk. Der oberfränkische Abgeordnete und Fraktionsvorsitzende der SPD im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer, die Hofer Oberbürgermeisterin Eva Döhla und der Vizepräsident der Handwerkskammer für Oberfranken Christian Herpich freuen sich: „Das Handwerk hat Zukunft!“

03.04.25 - Fachgespräch zum Thema Kommunalfinanzen

 

Die Kommunen brauchen mehr als nur ein Pflaster! Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Holger Grießhammer zu Besuch in Gebenbach im Landkreis Amberg-Sulzbach. Kreisvorsitzender Michael Rischke, Fraktionsvorsitzender Winfried Franz und Kreisrat Reinhold Strobl brachten im Namen der Mitglieder die Themen Bezirks- und Kreisumlage, Krankenhausumlage und europaweite Ausschreibungen auf die Agenda.

Die bayerischen Kommunen dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden. Denn wenn Kommunen im Regen stehen, werden alle nass. Zu diesem Ergebnis kommt das Fachgespräch zum Thema Kommunalfinanzen in Gebenbach im Landkreis Amberg-Sulzbach. Aktuell schuldet das Land den Städten, Landkreisen und Gemeinden rund 285 Millionen Euro – Geld, das ganz offiziell für kommunale Projekte bewilligt, aber dann nicht ausgezahlt wurde. „Der Staat legt Geld zurück, das ihm nicht gehört – und die Kommunen müssen derweil kämpfen, um nicht in finanzielle Schieflage zu geraten. Die zugesagten Gelder müssen sofort ausbezahlt werden. Es handelt sich nicht um Almosen eines Gutsherren, sondern um unser aller Steuergeld, mit dem die Kommunen wichtige Aufgaben zu erfüllen haben.“ Mit diesen Worten veröffentlichte die SPD-Landtagsfraktion unlängst einen Antrag, um zur sofortigen Auszahlung der Mittel aufzufordern.

03.04.25 - Parlamentarisches Frühstück mit ChemDelta

Die Industrie im Bayerischen Chemiedreieck ist eine zentrale Stütze des bayerischen Industriestandortes. Wo drückt der Schuh? Die SPD-Landtagsfraktion im Austausch mit den Bayerischen Chemieverbänden.

Text: Vertreter der Industrie im Bayerischen Chemiedreieck haben sich zum parlamentarischen Frühstück mit Teilen der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag ausgetauscht. Die Unternehmen im Chemiedreieck stehen einigen Herausforderungen gegenüber. „Es braucht jetzt entschlossenes Handeln zur Stärkung des Standorts!“, macht Fraktionschef Grießhammer klar.

Was bewegt die Bayerischen Chemieverbände?

  • Regulierungen und Bürokratie als Wachstumsbremse
  • Energiepreise: Die Stromkosten sind im internationalen Vergleich zu hoch, und das Damoklesschwert einer drohenden Aufspaltung der deutschen Strompreiszonekönnte den Süden zusätzlich belasten. Für die Industrie wäre das ein massiver Standortnachteil.
  • Transformation braucht Infrastruktur.
  • PFAS-Regulierung

03.04.25 - Girls' Day der SPD-Landtagsfraktion

18 Schülerinnen besuchten im Rahmen des diesjährigen Girls‘ Day die SPD-Landtagsfraktion und verbrachten einen Tag im Bayerischen Landtag. Der Girls‘ Day gilt auch als Mädchen-Zukunftstag und ist ein jährlich stattfindender Aktionstag in Deutschland, der speziell dazu dient, in sogenannte „typische Männerberufe“ hineinzuschnuppern und praxisnahe Erfahrungen zu sammeln.

02.04.25 - Besuch bei B&O Parkgelände: CO2-freies Bauen der Zukunft!

 

Das B&O Parkgelände in Bad Aibling ist ein spannendes Forschungsgelände für CO2-neutrale Bauweise mit der natürlichen Ressource Holz und kostengünstig! Bei einem gemeinsamen Besuch des Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer, seiner Stellvertreterin Doris Rauscher und Fraktionsgeschäftsführer Gregor Schneider ist klar geworden, was jetzt für ausreichend kostengünstige Wohnungen in Bayern nötig wäre:

  1. Kein zusätzlicher Flächenverbrauch: Eine zusätzliche Wohneinheit pro Ein-/Zweifamilienhaus schafft 160.000 Wohnungen jährlich – ohne teure Erschließungsmaßnahmen und Baulandkosten.
  2. Effizienz durch Digitalisierung: Serielle Produktion und digitale Planungsprozesse sparen bis zu 2.000 Euro pro m² Wohnfläche.
  3. Gebäudetyp E in Bayern: Weniger Bürokratie, schnellere Genehmigung und bis zu 20% Kostensenkung durch reduzierte Standards.
  4. Keine Trennung der Gewerke: so kann bei Ausschreibungen deutlich eingespart werden. 
  5. Steuersenkung & weniger Vorschriften: 7% Umsatzsteuer und einfache Bauvorschriften machen Wohnen wieder bezahlbar.

02.04.25 - Freie Berufe und die SPD-Landtagsfraktion im Austausch

Der Verband für Freie Berufe in Bayern mit Präsident Dr. Thomas Kuhn, den Vizepräsidenten Dr. Markus Beck, Alexander Lyssoudis und Christian Schnurer sowie Geschäftsführerin Julia Maßmann fanden den Weg in das Bürkleinzimmer des Maximilaineums und tauschten sich mit Teilen der SPD-Fraktion unter anderem über die aktuelle Situation der Freien Berufe, den branchenübergreifenden Fachkräftemangel und Verordnungen im Bereich der Gebühren- und Honorarbrechnung aus.           

02.04.25 - Kulturfonds 2025

Die Petri-Kulturtage in Kulmbach werden mit 9.600 Euro bezuschusst, das Kammermusical der ARCHE MUK Selb, Bayreuth erhält 9.300 Euro Förderung
Von den knapp 4,5 Millionen Euro Gesamtvolumen des diesjährigen Kulturfonds erhalten Projekte aus Oberfranken 79.800 Euro

Der Kulturfonds 2025 umfasst in diesem Jahr ein Gesamtvolumen von beinahe 4,5 Millionen Euro. Aus diesem werden Projekte aus den Bereichen Theater, Kunst und Musik bezuschusst. Für Oberfranken bedeuten die knapp 80.000 Euro heuer einen Anteil von 1,8 Prozent am Gesamtvolumen. Im vergangenen Jahr wurde der Regierungsbezirk noch mit über 300.000 Euro Förderung aus dem Kulturfonds bedacht. Damals betrug der Anteil am Gesamtvolumen von über fünf Millionen Euro exakt sechs Prozent.

Unter den acht Projekten, die sich über eine Förderung aus dem diesjährigen Kulturfonds freuen können, zählen die Petri-Kulturtage Kulmbach. Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde wird für die Einrichtung des „Kulturraum P“ mit 9.600 Euro bedacht. Dazu kommt aus dem Bereich Theater die Arche MUK (Musik und Kunst), die ein Gemeinschaftsprojekt der Städte Selb, Bayreuth, Coburg und Lichtenfels darstellt. Art der geförderten Maßnahme ist das Kammermusical „Der Pakt mit Gott“, welches mit 9.300 Euro unterstützt wird.

Der  Fraktionsvorsitzende der SPD und Landtagsabgeordneter für Oberfranken Holger Grießhammer:

„Mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition und Moderne zeichnet sich Oberfranken durch eine lebendige Kunst- und Kulturlandschaft aus, die sowohl Traditionen bewahrt als auch zeitgenössische Strömungen in den Mittelpunkt stellt. Ich begrüße daher jegliche Unterstützung für die Kunstmacherinnen und -macher vor Ort und in ganz Bayern. Ich freue mich, wenn der oberfränkische Anteil in den kommenden Jahren wieder zunimmt. Deshalb werbe ich gerne dafür, Förderanträge einzureichen.“

Die Zuwendungen durch den Kulturfonds Bayern werden in zwei Förderrunden entschieden. Über Zuwendungen von mehr als 25.000 Euro entscheidet der Ministerrat mit Billigung des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen unter Beteiligung des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst des Bayerischen Landtags. Über Zuwendungen bis 25.000 Euro entscheidet das Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Die Fördermittel des Kulturfonds Bayern kommen Künstlervereinigungen, Vereinen und Kommunen in allen Regierungsbezirken zugute, um sie bei ihrer kulturellen Arbeit zu unterstützen. Sowohl neue Projekte als auch Fortsetzungsmaßnahmen werden dabei berücksichtigt. Sie verteilen sich entsprechend der Antragslage auf die einzelnen Regierungsbezirke.

01.04.25 - Synodalempfang der Ev.-Luth. Kirche

Politik und Kirche vereint viele gemeinsamen Themen und Werte. Der Empfang der Landtagsfraktionen von SPD und Bündnis90/Die Grünen im Rahmen des Programms der evangelischen Landessynode gab dem Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer und Marianne Birthler die Möglichkeit, direkt mit den Synodalen in kleinen Runden locker ins Gespräch zu kommen.

In seinen Ausführungen machte Holger Grießhammer klar: „Wir – Politiker und die Kirche - haben viele gemeinsame Themen. Die, die uns gemeinsam quälen wie das Misstrauen in unsere Institutionen, und die, bei denen wir gleichermaßen in der Verantwortung stehen, wie der Zusammenhalt unseres Gemeinwesens. Ich kann Ihnen versichern, meine Kolleginnen und Kollegen auf Bundes-, Landes- und Kommunaler Ebene tun das Menschenmögliche, um unser Land und unsere Gesellschaft so sicher wie möglich durch diese Zeit zu manövrieren.

Mehr noch vielleicht als in anderen Zeiten bräuchten Politik und Kirchen einen offenen und vertrauensvollen Umfang miteinander. Das bedeute Solidarität, kluges Zuhören und gegenseitiger Respekt.  Und dazu gehöre vor allem die Klarheit über gemeinsame Werte.

Übersetzt in die Politik heiße Gerechtigkeit: „Wir wollen, dass es in Zukunft gerechter zugeht in diesem reichen Bayern. Ein umfassender Begriff von Gerechtigkeit bedeutet nicht nur, dass es gerechte Löhne geben muss, von denen Menschen leben können. Er bedeutet viel mehr! Das Gerechtigkeitsgefühl der Menschen ist verletzt, wenn sie wegen ihrer Herkunft weniger Chancen haben. Wenn sie wegen ihres Alters benachteiligt werden – und zwar Junge und Alte, weil ihnen weniger zugetraut wird. Wenn der Geldbeutel der Eltern den Bildungserfolg bestimmt, können wir nicht zusehen“, unterstreicht der Vorsitzende.

01.04.25 - Wie geht es BMW und der Belegschaft? Dr. Martin Kimmich klärt auf

Der Gesamtbetriebsrat und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzende der BMW AG Dr. Martin Kimmich hat die SPD-Landtagsfraktion besucht. Er gab Fraktionschef Holger Grießhammer Einblicke aus dem Innenleben des Konzerns aus Sicht der Arbeitnehmervertretung und des Betriebsrates. Die Automobilbranche hat derzeit mit den weltpolitischen Rahmenbedingungen und der schwächelnden Nachfrage zu kämpfen. BMW investiert am Standort München in den Werksumbau für die sogenannte „Neue Klasse“.

31.03.25 - Gedankenaustausch über Ausrichtung der Unternehmensstrategie der REHAU AG

 

Rund 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an 15 Produktionsstandorten bei der REHAU AG beschäftigt. Matthias Sturm als Head of Fluid Solutions, Armin Biedermann, Head of Engineering Polymer Fluid Solutions und Bianca Reichelt als Specialist Strategics Projects gaben Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer einen Überblick über die Tätigkeitsfelder und das Produktumfeld der REHAU AG.

Die REHAU AG bieten innovative Lösungen für verschiedene Industriezweige. Ein Aushängeprodukt sind Schläuche verschiedenster Art für Garten, Hydraulik und U-Bahn. Außerdem: Das Unternehmen orientiert sich an den Nachhaltigkeitszielen der EU und setzt auf eine diversitäre Ausrichtung der Belegschaft.

31.03.25 - Amtsübergabe bei der Polizeiinspektion Münchberg

 

Stabwechsel bei der Polizeiinspektion Münchberg: Polizeioberkommissarin Karina Liebl folgt Jörg Urban als Inspektionsleiterin nach. Ein tolles Zeichen, dass der Staffelstab in jungen und engagierten Händen landet. Gottes Segen und alles Gute für die kommenden Monate, Frau Liebl!

Gut gefüllt war das neu sanierte Schützenhaus in Münchberg. Ein würdiger Rahmen, um dem langjährigen Leiter Jörg Urban für seine Verdienste um die regionale Sicherheit zu danken.

Jörg Urban leistete über lange Jahre hinweg sorgfältige Arbeit für die Sicherheit der Region. Karina Liebl absolviert nun ihre sechsmonatige Führungsbewährung. Neben vielen Offiziellen der Polizei Oberfranken wünschten auch der Hofer Landrat Dr. Oliver Bär, Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer und Bundestagsabgeordneter Heiko Hain ein glückliches Händchen.

25.03.25 - Event zum Thema Fachkräftemangel in Rothenburg

 

Zum Einstieg in die Programmarbeit für die Kommunalwahl 2026 veranstaltete die SPD Rothenburg ein Event, das sich mit den verschiedenen Veränderungstendenzen („dem Wandel“) beschäftigt.  Als selbständiger Handwerksmeister war Holger Grießhammer persönlich vor Ort in Rothenburg ob der Tauber und diskutierte angeregt mit dem Ortsvorsitzenden Christoph Rösch und zahlreichen Gästen über Mittel und Wege, wie wir mit dem demografischen Wandel am Arbeitsmarkt umgehen sollten.

20.03.25 - Parl. Frühstück mit der Ingenieurekammer Bau

Die Bayerischen Ingenieurekammer-Bau war zu Gast beim Parlamentarischen Frühstück mit der SPD-Landtagsfraktion. Auf der Agenda standen die Einigung über das Sondervermögen für Infrastrukturen, der Themenkomplex Vergabe und Genehmigungsverfahren, Mittelstandsförderung und Bürokratieabbau sowie die Nachwuchswerbung für den Berufsstand der (Bau-)Ingenieure. Auf dem Bild  v.l.n.r. Holger Grießhammer, Dr. Ing. Werner Weigl und Volkmar Halbleib

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Holger Grießhammer unterstrich die wichtige Einigung über das Sondervermögen für Infrastrukturen in Höhe von 500 Milliarden Euro. Der Investitionsstau der letzten Jahrzehnte in unseren Infrastrukturen habe deutliche Spuren hinterlassen. Gerade angesichts des enormen Nachholbedarfes an Maßnahmen zur Sicherung und Ausbau sowie Erhalt und Sanierung der Infrastrukturen in Deutschland setzt die Einigung über das Sondervermögen ein wichtiges Zeichen.

Dr.-Ing. Werner Weigl, zweiter Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, wies auf die Bedeutung des regionalen Mittelstandes und der kleinen und mittleren Unternehmen als Leistungsträger für die Umsetzung der anstehenden Maßnahmen hin.

Bund, Länder und Kommunen müssen die Rahmenbedingungen für ein beschleunigtes Planen und Bauen schaffen. Es braucht dringend Planungssicherheit, verlässliche Rahmen- und Förderbedingungen und schnelle Genehmigungsverfahren. Genehmigungs- und Verfahrensprozesse sollen beschleunigt werden, damit dringend notwendige bauliche Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden können.

18.03.25 - Austausch mit dem BLLV

Die bayerischen Lehrkräfte stehen vor immer neuen Aufgaben, sei es die flächendeckende Digitalisierung, Inklusion und Integration. Gleichzeitig fehlen immer mehr Berufseinsteiger an den verschiedenen Schularten. Wie der Freistaat ein noch attraktiverer Arbeitgeber werden könnte, diskutierte der Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer mit der Präsidentin des BLLV Simone Fleischmann und seiner Kollegin Doris Rauscher

Der BLLV und die bayerische SPD sind sich seit sehr langer Zeit einig, dass mehr Planstellen für Lehrkräfte geschaffen werden müssen. Beide haben sich bereits 2013/14 gegen die Streichung von Lehrerplanstellen wegen des erwarteten Schülerrückgangs ausgesprochen und dafür gekämpft, dass die sogenannte „demographische Rendite“ für Verbesserungen in der Unterrichtsqualität genutzt wird. Lehrkräfte sind vielfach überlastet, weil immer neue Aufgaben hinzugekommen sind, aber nicht genügend Lehrkräfte vorhanden sind.

Deshalb schlägt die SPD-Landtagsfraktion mehrere Maßnahmen zur Behebung des Lehrermangels vor: Bessere Informationen über den Lehrerberuf, Verbesserungen beim Studium, intensivere Begleitung der Studierenden, Verringerung der Abbruchquote. In den Schulen sollen Lehrerinnen und Lehrer von Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Zudem soll es mehr Systemadministratoren, mehr Multiprofessionelle Teams und bessere Vorbereitung für Quereinsteiger geben.

13.03.25 - Salvatorprobe am Nockherberg

Fastenprediger Maximilian Schafroth schenkte der bayerischen Politprominenz auf dem diesjährigen Salvatoranstich am Nockherberg wieder kräftig ein. Gut zwei Wochen nach der Bundestagswahl wurde dem amtierenden bayerischen Kabinett ordentlich die Leviten gelesen. Schafroth mahnte die Anwesenden, Politik nicht nur mit Bauchgefühl zu und verbalen Entgleisungen zu machen, sondern auch die Zukunft im Blick zu behalten.

Auch Fraktionschef Grießhammer wurde zum ersten Mal „derbleckt“: „Holger, du weißt, du erwartest, dass der Sozi von der schwarzen Meute fertig gemacht wird. Aber heute ist das anders, du musst dich erst einmal vorstellen, damit die Leute wissen, dass du ein Sozi bist. Du schaust aus wie ein Bayer“, frohlockte Schafroth.

Auch beim anschließenden Singspiel mit dem Titel „Ein Wadl für Deutschland“ war viel Leidensfähigkeit von den Politikern gefragt. Das abschließende Lied aller Protagonisten warf den Blick nach Berlin: „Die Stimmung ist kacke, die Lage ist kacke, doch wir reden uns jetzt ein, mit Mäusen und Moneten wird es halb so kacke sein“.

12.03.25 - Sprechstunde und Rundgang auf der Internationalen Handwerksmesse

Die Internationale Handwerksmesse und der ZUKUNFT HANDWERK-Kongress in der Messe München vernetzten auch 2025 wieder unter dem Motto „Stolz, im Handwerk zu gestalten“, das gesamte Handwerk im deutschsprachigen Raum. Grund genug, für den selbstständigen Handwerker und den SPD-Fraktionsvorsitzenden seine Erfahrungen weiterzugeben und die neuesten Trends zu erspähen.

Auch der Bayerische Landtag war mit einem Stand vertreten. Im Rahmen einer Sprechstunde informierten einige Abgeordnete aller Fraktionen über die parlamentarische Arbeit im Freistaat und nutzen Sie die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit Carolina Trautner (CSU), Holger Grießhammer (SPD) und Marina Jakob (FW).

Wettbewerbe, Vorträge, zahlreiche Austauschmöglichkeiten und ganz viel Praxis zum Anfassen: wie jedes Jahr überzeugte die Internationale Handwerksmesse mit einer Vielzahl von Highlights, die zu wahren Besuchermagneten wurden. Die wichtigsten Themen waren dieses Jahr das Bauen, Sanieren und Modernisieren. Schirmherr Robert Habeck unterstreicht bei seinem Impulsvortrag: „Das Handwerk ist modern und innovativ. Damit die Transformation gelingt, braucht es das Handwerk.“ Auch Holger Grießhammer als Sprecher seiner Fraktion für das Handwerk und selbstständiger Malermeister sieht im gegenseitigen Dialog das A und O, um die aktuellen Entwicklungen greifbar zu machen. Bei zahlreichen inspirierenden Vorträgen, u.a. vom bayerischen Handwerkspräsidenten Franz Xaver Peteranderl und Ministerpräsident Markus Söder, zeigte sich, wie wichtig eine zukunftsgerichtete Handwerksbranche für die gesamtdeutsche Wirtschaft ist.

12.03.25 - Parlamentarisches Frühstück mit dem DEHOGA Landesverband

Bayern lebt von seiner Wirtshauskultur. Im Vergleich zum Jahr 2019 verzeichnete das Gastgewerbe in Deutschland in den Monaten Januar bis Juli 2023 einen realen Umsatzrückgang von 9,8 Prozent. Zeit für grundlegendes Gegensteuern, auch in Bayern. Wie, das besprachen der DEHOGA Landesverband mit Geschäftsführer Dr. Thomas Geppert und Präsidentin Angela Inselkammer an der Spitze mit der SPD-Landtagsfraktion im Bayernzimmer des Maximilianeums.

In Bayern machen immer mehr Gasthäuser dicht oder finden keinen Nachfolger. Der BR sprach unlängst gar von einem echten „Wirtshaussterben“. Laut DEHOGA wird die Lage vor allem in ländlichen Gebieten zunehmend kritisch. Steigende Kosten für Energie, Lebensmittel und Personal spielen laut der Sicht des Landesverbandes ebenso eine große Rolle wie fehlendes Personal und die Rückkehr zu 19% Mehrwertsteuer auf Speisen und Getränke, die vor Ort eingenommen werden. Um der Sache beizukommen und dabei auch die Belange der Arbeitskräfte bei möglichen Maßnahmen wie der Arbeitszeitflexibilisierung zu vertreten, tauschte sich die SPD-Landtagsfraktion mit den Entscheidern der DEHOGA Bayern aus.

11.03.25 - Austausch mit dem CSU-Fraktionsvorsitzenden

Staatspolitische Verantwortung, in Berlin und in Bayern: DIE CSU und die SPD brennen für wichtige Reformen, vor allem im sozialen Bereich: Gesundheit, Pflege und die Sicherung von Arbeitsplätzen. Hier braucht es Lösungen statt Parteipolitik und genau dafür wollen sich SPD-Vorsitzender Holger Grießhammer und CSU-Chef Klaus Holetschek einsetzen.

10.03.25 - Verleihung der Goldenen Bürgermedaille

In der Fakultät für Lebensmittelwissenschaften in der Alten Spinnerei Kulmbach wurde dem Präsidenten der Universität Bayreuth Prof. Dr. Stefan Leible (4.v.l.) und dem Bezirkstagspräsidenten Henry Schramm (4.v.r.) für ihre herausragenden Verdienste um den Landkreis Kulmbach, insbesondere für ihren Einsatz um die Errichtung der VII. Fakultät der Universität Bayreuth am Standort Kulmbach, die Goldene Bürgermedaille verliehen.

Es gratulieren herzlich zahlreiche Lokalpolitiker, Angehörige, Vertreter von Polizei und Kirche sowie Chefs großer Unternehmen aus der Region.

05.03.25 - Politischer Aschermittwoch in Vilshofen

 

Premiere beim Politischen Aschermittwoch der BayernSPD in Vilshofen: Der Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag machte deutlich: „Mit der Reform der Schuldenbremse wird bereits bei den Sondierungsgesprächen mit der Union das zentrale Wahlversprechen der SPD eingelöst!“

Hauptredner war in diesem Jahr Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der kurzfristig den „Berlin-Sondierer“ und Arbeitsminister Hubertus Heil ersetzte. Klar für ihn: „Hier ist nicht der Moment, alte Rechnungen zu begleichen, sondern wir müssen konstruktiv nach vorne blicken“. Sehen auch die Landesvorsitzende Ronja Endres, Generalsekretärin Ruth Müller, Mitglieder des neuen Bundestages und des Bayerischen Landtags bis hin zur kommunalen Basis so.

 

Holger Grießhammer, Fraktionsvorsitzender:

  • „Wir stehen für eine fortschrittliche Politik. Wir als SPD-Fraktion haben eine Bayernmilliarde beschlossen. Mit ihr können wir die Wirtschaft spürbar ankurbeln. Nur durch mutige Investitionen in unsere Infrastruktur und in unsere Köpfe bringen wir unser Land voran.“
     
  • „Der Ministerpräsident sieht die Politik, wie er sagt, als Marathon mit Volldampf. Manchmal fragt man sich jedoch, ob die Staatsregierung wirklich an einem Marathon und nicht eher an einem Schneckenrennen teilnimmt.“

Karl Lauterbach, Gesundheitsminister:

  • „Ich habe schon festgestellt, dass in einem Maßkrug so viel Alkohol drin ist wie bei uns in 20 Kölsch. Ein Krug davon und diese Rede wäre jetzt bereits vorbei.“
  • „Markus Söder tritt in diesem Wahlkampf offenbar im Elvis-Kostüm auf. Er macht den Elvis der späten Jahre. Der Elvis der schon viel Show gemacht hat und nicht mehr singen konnte. Sicher hingegen ist, dass er nicht nur Kreide gefressen hat sondern sich in Form eines McDonald's Populismus durch die Filialen gefuttert hat. Die stolze Heimat von Haxe und Semmelknödel hat das nicht verdient!“
  • „Danke, dass Sie in Bayern Hubert Aiwanger nicht in den Bundestag gewählt haben. Der sucht aktuell die Schuld für das Wahlversagen und ich habe gehört, dass er jetzt seinen Bruder im Verdacht hat.“
  • Zu Habecks Insolvenzregel: „Die Unternehmen sind nicht insolvent. Sie haben nur aufgehört zu verkaufen. Auf den Arzt übertragen hieße das: der Patient ist gar nicht tot. Er hat nur aufgehört zu atmen.“

Ronja Endres, Landesvorsitzende:

  • „Was wäre alles möglich in Bayern, wenn wir nur einen herausragenden Wirtschaftsminister hätten. Obwohl, vielleicht sind meine Ansprüche zu hoch. Wenn wir einen Wirtschaftsminister hätten.“
  • „Die SPD hält ihr erstes Wahlversprechen: die Schuldenbremse wird reformiert, Gelder für Investitionen massiv freigegeben. Die Union hat ein bisschen gebraucht für diese Erkenntnis, die SPD gibt gerne Nachhilfe. Merkel hat ja 16 Jahre gebraucht, um Sozialdemokratin zu werden, Friedrich Merz nur eine Woche. Das lässt für potenzielle Koalitionsverhandlungen hoffen.“

05.03.25 - Zirndorf: Aschermittwoch in Mittelfranken

 

Auch in Franken eine schöne Tradition: Hausherr und Bürgermeister von Zirndorf Thomas Zwingel, Sandra Hauber und Dirk Büsing als Vorsitzende des Ortsvereins Zirndorf und die örtlichen Abgeordneten Carsten Träger, MdB und Landtagsabgeordneten Horst Arnold und Harry Scheuenstuhl luden den Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer in die Paul-Metz-Halle zu einigen Frotzeleien in trautem Umfeld ein.

27.02.25 - Parlamentarisches Frühstück mit dem Verband der Entsorgungsunternehmen

In der Pfalzstube des Maximilianeums tauschten sich Teile der SPD-Fraktion mit dem Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen und Präsident Stefan Böhme, Geschäftsführer Rüdiger Weiß und Vizepräsident Andreas Janka im Rahmen eines Parlamentarischen Frühstücks über die richtige Entsorgung von Lithium-Ionen-Akkus, die schrittweise Umstellung von LKW-Flotten auf alternative Antriebe sowie einem Beitrag der Kreislaufwirtschaft zum Klimaschutz aus.

26.02.25 - Parlamentarischer Abend mit dem Verband der Wohnungswirtschaft

 

Die bayerische Wohnungswirtschaft und die Landtagsfraktion der Sozialdemokraten sind sich einig: Für mehr bezahlbare Wohnungen müssen die Weichen jetzt richtig gestellt werden – mit einer stärkeren Förderung und einer entschlossenen Vereinfachung der Rahmenbedingungen. Dies ist das Ergebnis eines gemeinsamen Parlamentarischen Abends.

Die Verbandsdirektoren des VdW Hans Maier (1.v.l.) und Andreas Pritschet (1.v.r.), die Sprecherin der SPD-Fraktion für Wohnen, Bau und Verkehr Sabine Gross und Fraktionschef Holger Grießhammer sind sich einig: Bayern braucht rund dreimal so viele geförderte Wohnungen.

Großes Interesse für bezahlbares Wohnen. Beim parlamentarischen Abend der SPD-Landtagsfraktion mit dem Verband der Wohnungswirtschaft wurde einmal mehr deutlich, wie groß die Herausforderungen für den Wohnungsmarkt in Bayern sind. Rund 200.000 bezahlbare Wohnungen fehlen aktuell in vielen Teilen des Landes, besonders in den Großstädten.

Mögliche Lösungsvorschläge für sind daher:

  • die Förderung seriellen und modularen Bauens. Kosteneffiziente Bauweisen müssen weiter ausgebaut werden, um den Bau von bezahlbaren Wohnungen voranzutreiben.
  • die Reduzierung übermäßiger Bauanforderungen. Durch den Abbau unnötiger Vorschriften können Bauvorhaben schneller und kostengünstiger realisiert werden.
  • die Vereinfachung des Baurechts. Bürokratieabbau und eine pragmatische Umsetzung der Mindestanforderungen für Gebäude, insbesondere bei Gebäudetyp E, sind entscheidend.

26.02.25 - Vorstellung Netzwerk und Arbeit der bayerischen Mehrgenerationenhäuser

Mehrgenerationenhäuser kennen wie keine andere Einrichtung ihren Sozialraum genau und schneidern in Rekordzeit Angebote für Menschen und deren Bedürfnisse. Die erste Vorsitzende des Landesnetzwerk bayerischer Mehrgenerationenhäuser Kerstin Wenzl und die stellvertretende Vorsitzende Uschi Weber machten sich mit dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, der Sprecherin der Fraktion für Soziales Doris Rauscher und dem Fürther Abgeordneten Horst Arnold bei einem Gespräch im Maximilianeum Gedanken darüber, wie dieses Konzept in Bayern vorangetrieben werden kann.

Ob freiwilliges Engagement, haushaltsnahe Dienstleistungen, Integration, Betreuung oder Pflege im Alter. Egal, ob in der Stadt oder auf dem Land. Das Konzept und Netzwerk der Mehrgenerationenhäuser setzt verschiedene Schwerpunkte. Konkrete Projekte des Landesnetzwerk bayerischer Mehrgenerationenhäuser sind beispielsweise die Unterstützung von Senioren im Umgang mit der digitalen Welt, Peer Review Workshops und Life Coaching zur Qualitätssicherung bayerischer Mehrgenerationenhäuser.

Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag hat bereits in der Vergangenheit zahlreiche Anträge und gestellt, in denen die Staatsregierung aufgefordert wurde, ein eigenes Landesförderprogramm für Mehrgenerationenhäuser aufzusetzen. Denn bislang werden diese nur aus Bundesmitteln gefördert. Das Land Bayern bezuschusst lediglich finanzschwache Kommunen.

26.02.25 - Austausch mit dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Olching Andreas Magg

Die enge Verzahnung mit der kommunalen Ebene bildet einen Grundwert der SPD-Landtagsfraktion und des Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer. Andreas Magg ist seit 2008 Erster Bürgermeister der Stadt Olching im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck. Über die Situation der Gemeinde, die finanzielle Ausstattung und die künftige Ausrichtung trafen sich die beiden in den Räumen der Fraktion.

20.02.25 - Treffen mit dem Leiter der TK-Landesvertretung Christian Bredl

Die Techniker Krankenkasse vertritt 1,6 Millionen Menschen in Bayern. Mit Christian Bredl besuchte der Leiter der Landesvertretung Bayern den Fraktionsvorsitzenden der SPD Holger Grießhammer. Beide machten sich Gedanken über den Start der elektronischen Patientenakte und die Chancen der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Ebenso wichtig: Eine stabile und auskömmliche Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung sowie eine kluge bayerische Krankenhausplanung für eine bessere Qualität und Spezialisierung der Kliniken.

19.02.25 - Vorstellung der neuen Projekte der Seliger-Gemeinde

In der Nachkriegszeit gründete sich die Seliger-Gemeinde als Organisation, die sich vor allem für die Belange sudetendeutscher Sozialdemokraten einsetzte. Sie bot eine politische und kulturelle Heimat für Vertriebene mit sozialdemokratischen Überzeugungen. Heute engagiert sich die Seliger-Gemeinde für Erinnerungskultur, Völkerverständigung und sozialdemokratische Werte.

Vorsitzende Christa Naaß und ehemaliger Vorsitzender Dr. Helmut Eikam besuchten zusammen mit Schriftführer Christian Reppe, Geschäftsführer Rainer Pasta, Gerhard Barenbrügge, SG München, Dr. Peter Becher und Manfred Hanka, Vorstandsmitglied der Seliger-Gemeinde Memmingen den Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer und den vertriebenenpolitischen Sprecher und Parlamentarischen Geschäftsführer Volkmar Halbleib und stellten ihr neues Projekt „Es geht um alles“ vor.

Die Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde Christa Naaß betonte in ihren Ausführungen die Nähe zur SPD und bezeichnete die Seliger-Gemeinde als „politischen Verein“, der viele Anknüpfungspunkte zur Landtagsfraktion habe. Nicht zuletzt der gemeinsame Vertriebenenempfang mit der Wenzel-Jaksch-Gedächtnispreisverleihung sei mittlerweile eine unverzichtbare Traditionsveranstaltung. Die dort geehrten „Brückenbauer“ zeigten, „dass Vertriebenenarbeit nicht etwas von gestern ist, sondern aktuelle Themen und zukunftsweisende Projekte aufgreift und fördert“, so der verantwortlichzeichnende vertriebenenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Volkmar Halbleib. So freute es die „Seliger“ zu hören, dass es dieses Jahr eine 17. Auflage und auch in Zukunft diesen so wichtigen Empfang geben werde.

Immer stärker würde die Vergangenheit und Zukunft Mittel- und Osteuropas in den Fokus gerückt, erklärte Grießhammer weiter. War die Seliger-Gemeinde Türöffner für die Kontakte zur Tschechischen Republik, so wünsche er sich, dass dies auch für die anstehenden Kontakte in die Slowakei möglich wäre. Abschließend ging es um weitere gemeinsame Aktionen im Gedenkjahr 2025.

16.02.25 - Verleihung des Europapreises 2025

 

Mit der Verleihung des Europapreises im Spiegelsaal der Harmonie zu Bamberg setzte die SPD-Landtagsfraktion ein Bekenntnis für das Europa - ein Europa des Friedens, der Solidarität und der kulturellen Vielfalt. Mit diesem Preis werden Persönlichkeiten und Organisationen geehrt, die diese Werte nicht nur vertreten, sondern sie mit ihrem Leben und Wirken aktiv gestalten.

In diesem Jahr konnte der Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer mit Christoph Eschenbach den langjährigen Dirigenten der Bamberger Symphoniker auszeichnen und zahlreiche Gäste wie u.a. den Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke, den Bamberger Landrat Johann Kalb, zahlreiche Kommunalpolitiker, Vertreter der Kammern sowie mit Marcus Axt den Intendanten und mit Markus Karl Stratmann den Orchesterdirektor der Bamberger Symphoniker begrüßen.

Grießhammer betonte: „Heute ehren wir mit Christoph Eschenbach nicht nur einen Ausnahmekünstler, sondern vor allem einen Menschen, dessen Leben und Werk Zeugnis dafür sind, wie Kunst und Kultur Grenzen überwinden können. Sein Lebenswerk ist ein wahres Meisterstück europäischer Kultur. Als Kind musste er die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und die Zerstörung seiner Heimat Breslau erleben. Es war die Musik, die ihn rettete, die ihm half, die Gewalt der Vergangenheit zu überwinden und Hoffnung in einer zerrissenen Welt zu finden. Seine Musik ist nicht nur ein Genuss für die Sinne – sie ist eine Botschaft. Eine Botschaft, die Brücken über die Abgründe der Geschichte schlägt und uns an die Kraft der Versöhnung erinnert. Und genau das brauchen wir derzeit mehr denn je, Botschafter Europas, Botschafter des Friedens, Brückenbauer und Vermittler zwischen den Kulturen und Nationen.

Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, Europa zu einem Ort zu machen, an dem Frieden, Freiheit, soziale Gerechtigkeit Hand in Hand gehen. Ein Europa, das auch in schwierigen Zeiten Brücken baut, nicht nur zwischen Nationen, sondern auch zwischen den Meschen selbst.“

Franken, geografisch im Herzen Europas gelegen, steht als Region in besonderer Weise für die europäische Idee. Seit Jahrhunderten ist Franken ein Ort der Begegnung, des Austausches, der kulturellen Vielfalt. Städte wie Bamberg, deren Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, zeigen, dass Europa keine abstrakte Idee ist.

Im Spiegelsaal der Harmonie wurde 1919 die Bamberger Verfassung verabschiedet, ein Meilenstein für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, geboren aus den Trümmern des Ersten Weltkriegs. Mehr als 100 Jahre später mahnt dieser Saal: Frieden und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Sie sind Errungenschaften, die wir jeden Tag neu verteidigen müssen - gegen Nationalismus, gegen Populismus, gegen Rechtsextremismus und gegen alle Kräfte, die Europa spalten wollen.

Daran knüpfte auch die ehemalige First Lady der Bundesrepublik Daniela Schadt in ihrer Festrede an: „Über sieben Jahrzehnte haben Sie ganzen Generationen von Musikfreunden erlebbar und erfahrbar gemacht, dass Europa mehr ist als ein Konstrukt aus Verträgen und wechselseitigen Wirtschaftsbeziehungen“, betonte die Laudatorin Daniela Schadt, Journalistin und Gattin des Bundespräsidenten Joachim Gauck. „Sie haben Millionen Menschen für Musik begeistert, weil in Ihnen selbst die Begeisterung für die Musik immer lebendig geblieben ist. Sie hatten Ihre Sprache verloren und kommunizieren heute in einer Sprache, die Menschen zwischen Paris und Wroclaw, zwischen Rio und Tokio und Bamberg verstehen.“ Schadt erinnerte in ihrer Rede an das Schicksal des in Breslau Geborenen, das so exemplarisch für die wechselhafte europäische Geschichte steht: Krieg und Vertreibung, schlimme Erfahrungen in Sammellagern der Nachkriegszeit und schließlich die Erlösung durch die Musik. Der Wechsel von Moll in Dur.

„Europa ist eine Vision“, so Christoph Eschenbach in seiner Dankesrede. „Wenn wir die Nachrichten sehen, könnten wir so manches Mal den Eindruck haben, jede Nation in Europa kämpfe gegen die andere. Zu wenig wird über die Gemeinsamkeiten gesprochen, die uns und unser Leben prägen.“

Bart Vandenbogaerde an der Violine, Wen Xiao Zheng an der Viola und Marius Urba am Violoncello umrahmten den Festakt musikalisch.

 

06.02.25 - Bundesparteivorsitzende Saskia Esken und Landesgruppenchef Carsten Träger besuchen Weißenstadt

Full-House im Weißenstädter Stadtbad: Der „Rote-Socken-Stammtisch“ zieht, 170 Personen sind der Einladung des Ortsvereins gefolgt. Bundesparteivorsitzende Saskia Esken (1.v.r.), Landesgruppenchef Carsten Träger (2.v.r.), Bundestagsabgeordneter Jörg Nürnberger (3.v.r.) und der Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer stellten sich dem Fragenhagel.

Auch im Goldenen Buch des künftigen Kurortes hat sich die Parteichefin verewigt.

06.02.25 - Austausch mit dem Günther Felßner, Bay. Bauernverbandspräsident

Der Präsident des Bayerischen und Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes Günther Felßner zu Gast in der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag. Dabei kamen einige „Baustellen“ auf Landes-, Bundes- und auch EU-Ebene für die bayerische Landwirtschaft zur Sprache

Miteinander reden statt übereinander: Die bayerische Landwirtschaft ist ein Stabilitätsanker des Bundeslandes und steht einigen Herausforderungen bevor. Aus diesem Grund traf sich SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer mit dem Vorsitzenden des Bayerischen Bauernverbandes und designierten Bundeslandwirtschaftsminister Günther Felßner.

Der fortschreitende Klimawandel mit immer häufiger auftretenden Extremwettereignissen spielte ebenso eine Rolle wie die Steuerbefreiung nicht-fossiler Biokraftstoffe. Außerdem braucht es ein wirksames Wildtiermanagement, wenn es um Entschädigungen für Schäden durch Biber und Fischotter geht.

05.02.25 - Austausch mit dem Leiter der IG Metall Bayern

Der Bezirksleiter der IG Metall Bayern Horst Ott informierte Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer unter anderem über den industriepolitischen Aktionstag am 15. März und forderte die Politik auf, die Zukunft der Industrie zu sichern. Metallerinnen und Metaller gehen dafür bundesweit auf die Straße.

05.02.25 - Parlamentarisches Frühstück mit der Versicherungskammer

Die Versicherungskammer Bayern ist der größte Versicherer im öffentlichen Raum. Prof. Dr. Frank Walthes, Vorsitzender (6.v.l.), Barbara Schick, stellvertretende Vorsitzende und zuständiges Vorstandsmitglied für die Schaden und Unfallversicherung (2.v.l.), Isabella Martorell Naßl, Vorstandsvorsitzende für die Kranken-, Pflege- und Reiseversicherung (3.v.l.), Andreas Kolb, Vorstandsmitglied für Finanzen und Kapitalanlagen (4.v.l.) und Dr. Katja Gerke, Konzern- und Unternehmensentwicklung und Vorstandsmitglied bei der Bavaria (5.v.l.) machten sich zusammen mit Teilen der SPD-Fraktion Gedanken zu den Themen:

Wetterextreme und ihre Folgen

Das Juni-Hochwasser im letzten Jahr hat dies erneut gezeigt. Die von den Ländern gewünschte Elementarschaden-Pflichtversicherung wird das Problem allein nicht nachhaltig lösen. Was ist mit einer Pflicht zur Prävention?

Der demografische Wandel

Er stellt das deutsche Rentensystem vor große Herausforderungen. Auf immer weniger Beitragszahlende trifft eine immer größer werdende Zahl an Rentenbeziehenden. Ohne zusätzliche Vorsorge steuern somit viele Menschen auf eine Rentenlücke

zu. Die private Altersvorsorge ist unausweichlich und wird immer wichtiger. Welche Rahmenbedingungen sind nötig, um den Sozialstaat im Hinblick auf die demografische Entwicklung

nicht weiter zu belasten?

Gesundheitssystem

Die Herausforderungen im Gesundheitssystem umfassen die Digitalisierung von Gesundheitsleistungen, die Umsetzung der Krankenhausreform sowie die Zukunft und Finanzierung der Pflege. Diese Aufgaben erfordern gemeinschaftliches Engagement. Darüber hinaus sind die

Chancengleichheit zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung, die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen und der aktuelle Stand der GOÄ-Reform ebenso bedeutsam.

04.02.25 - Fachgespräch „SPD und Handwerk“ in Garching

Wie verbessert man die vielfältigen Bedingungen für's Handwerk? Zu dieser Frage kamen der Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer und Bundestagskandidat Korbinian Rüger zu einem Fachgespräch nach Garching in den Gasthof Neuwirt. Mit im Team: u.a. Kevin Meyer, Landrätin Annette Ganssmüller-Maluche, der Erste Bürgermeister der Stadt Garching Dietmar Gruchmann, Ishbah Farid und Gereon Saure

Handwerk hat Zukunft. Damit das auch in Bayerns Praxis umfassend Einzug hält und in die Tat umgesetzt wird, hat die SPD-Fraktion einige Anträge in den Landtag eingebracht, die Vorsitzender Holger Grießhammer im Gespräch mit dem Handwerk im Landkreis München vorstellte. Dazu zählen u.a.:

  • Handwerk stärken – Mittelstand fördern: Fördermaßnahmen in Umbruchzeiten
  • Förderung von Betriebsübernehmern
  • Imagekampagne für das Handwerk
  • Zuschüsse zur Errichtung und Ausstattung von handwerklichen Schulungsstätten
  • Bayerns Landwirtschaft braucht ein stabiles Lebensmittelhandwerk: Klimawandelbedingte Ernteausfälle verhindern – Einkommens- und Versorgungssicherheit erhalten!

Einigkeit besteht darin, dass das Handwerk und der Mittelstand bei der Digitalisierung, bei der Energiewende, der Klimatransformation und bei der Gewinnung von Fachkräften unterstützt werden sollen.

04.02.25 - Aktuelle Stunde im Landtag: Vorfahrt für die Bayern-Milliarde der SPD

Die Zukunft des Autos ist elektrisch: Diese Entscheidung ist auf dem Weltmarkt längst gefallen – nur CSU und Freie Wähler klammern sich an den Verbrennungsmotor, als gelte es, auf einer Insel der Gestrigen dem Fortschritt zu trotzen. Für Bayerns Industrie ist diese Unentschlossenheit fatal, für Investitionen braucht es Verlässlichkeit. Die kann die SPD bieten: mit einem kraftvollen Aufschlag zur Förderung der E-Mobilität und damit der Automobilhersteller und vor allem auch der Zulieferbetriebe. Die Bayern-Milliarde, auf der Januar-Klausur der Sozialdemokraten beschlossen, ist aus der Haushaltsrücklage finanzierbar und markiert einen bedeutenden Schritt zum Erhalt von Arbeitsplätzen.

„Handeln statt lavieren – damit Bayerns Wirtschaft wieder auf Kurs kommt“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer anlässlich einer Aktuellen Stunde im Bayerischen Landtag zum Thema Automobilindustrie. „Bislang ist das Engagement der Staatsregierung zur Förderung unserer Wirtschaft sehr überschaubar geblieben. Vor allem der Wirtschaftsminister hat sich nicht mit Ruhm bekleckert.“ - „Bayern braucht jetzt einen echten, spürbaren Zukunftsimpuls!“, ergänzt die Starnberger SPD-Abgeordnete Christiane Feichtmeier, Mitglied im Wirtschaftsausschuss des Landtags. „Deshalb legen wir mit unserer Bayern-Milliarde ein durchfinanziertes Investitionspaket in den kommenden Haushaltsberatungen vor, das unsere Leitindustrie, die Automobilwirtschaft, fit für die Zukunft macht.“

Mit der Bayern-Milliarde der SPD, die auf mehrere Jahre angelegt ist, sollen vor allem die Ladeinfrastruktur und die Batterieforschung einen kräftigen Schub erhalten. Damit Bayern Elektroland Nummer eins wird. Konkret setzt sich das Investitionspaket aus folgenden Bausteinen zusammen: 500 Millionen Euro für den Ausbau der Ladeinfrastruktur, 250 Millionen Forschungszuschuss für Batterietechnik, Digitalisierung und autonomes Fahren, 125 Millionen für die weitere Qualifizierung der Arbeitnehmer und 25 Millionen für den Aufbau regionaler Transformationsnetzwerke. Weitere 100 Millionen sind Teil des geplanten Transformationsfonds der Staatsregierung, den die SPD ausdrücklich unterstützt und der den Umstieg auf E-Mobilität unterstützen soll.

30.01.25 - Austausch mit dem Bay. Beamtenbund

Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der bayerischen Verwaltung stand im Zentrum des Austausches zwischen dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer und dem Vorsitzenden des Bayerischen Beamtenbundes Rainer Nachtigall.

Grießhammer macht klar, dass eine funktionierende und digitalisierte öffentliche Verwaltung sowohl für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch für Bayerns Bevölkerung das A und O ist. Bereits in der Vergangenheit gab es von Seiten der SPD-Fraktion einige Initiativen:

  • Stellenhebungen in der Steuerverwaltung
  • Echte Wahlfreiheit bei der Krankenversicherung für Beamtinnen und Beamte
  • Kein Stellenmoratorium und keine pauschale Reduzierung von Stellen
  • Anhörung „Öffentlicher Dienst – Nachwuchsinitiative Bayern 2040“

25.01.25 - Informationsbesuche in Würzburg

 

Neun Satelliten aus Würzburg sind schon im Weltall, vier weitere Satelliten warten gerade auf die nächste verfügbare Rakete. Prof. Klaus Schilling stellte zu Beginn der Tour des SPD-Fraktionschefs Holger Grießhammer und dem Parlamentarischen Geschäftsführer Volkmar Halbleib durch Würzburg das Zentrum für Telematik vor und die Bedeutung der Raumfahrt für die Zukunft Bayerns und der Region.

Als größte Einrichtung für Menschen mit Behinderung ist das Tatenwerk St. Josef-Stift ein Musterbeispiel für Inklusion und Teilhabe. Doch das Gebäude in Eisingen ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Daher gibt es nun ein mögliches Konzept für einen Neubau. Inklusive Hausgemeinschaften könnten Abhilfe schaffen. Dafür braucht es aber Gelder von Bezirk bzw. Land.

Wie geht es weiter mit der Straßenbahnlinie 6 vom Würzburger Barbarossa-Platz zum Würzburger Hubland? Die neue Linie soll auf den fünf Kilometern Strecke täglich 30.000 bis 40.000 Menschen befördern. Holger Grießhammer und Volkmar Halbleib informierten sich mit Bundestagskandidatin Katharina Räth, Eva Viettinghof-Scheel, Alexander Kolbow und Stefan Wolfshörndl über den aktuellen Stand der Planung. Jetzt geht es um die konkreten Förderzusagen, aber auch um eine bessere Förderung der neuen Straßenbahnfahrzeuge.

 

Ein gelungener Abschluss in der Franz-Oberthür-Schule. Auf dem Neujahrsempfang der SPD in Stadt und Landkreis Würzburg: 600 Gäste, tolle Reden von Bundestagskandidatin Katharina Räth, der designierten SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Eva von-Viettinghof-Scheel und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden der BayernSPD Holger Grießhammer.

23.01.25 - Holocaust-Gedenken im Schloss Dachau

Gedenkakt für die Opfer des Nationalsozialismus: 80 Jahre nach dem Ende der Naziherrschaft haben Vertreter aus Politik und Gesellschaft in Dachau an die Befreiung der Konzentrationslager vor 80 Jahren erinnert

Mittelpunkt des Gedenkakts im Schloss Dachau war die Ansprache von David Husarek, dem Enkel eines KZ-Überlebenden. Er trug ein Gedicht seines Großvaters vor, der sich maßgeblich an der Aufklärung der Gräueltaten verantwortlich zeichnet. An einem Ort des Grauens habe er sich entschieden für eine offene, gerechte und erinnernde Gesellschaft zu kämpfen. Vor dem Gedenkakt fand am Internationalen Mahnmal in der KZ-Gedenkstätte Dachau eine Kranzniederlegung für die Opfer statt, bei der auch die Überlebenden Charlotte Knobloch, Abba Naor, Ernst Grube sowie Eva Umlauf anwesend waren.

22.01.25 - Die Sternsinger im Landtag

Credit: Stefan Obermeier

Die Sternsingergruppe der Elisabethschule Aichach, einem privaten Förderzentrum der Lebenshilfe Aichach-Friedberg e.V. mit Schwerpunkt auf geistiger Entwicklung, besuchte zum Abschluss der bundesweiten Sternsingeraktion den Bayerischen Landtag. Mit den gesammelten Spenden leisten die Sternsinger einen aktiven Beitrag zur Verwirklichung der Kinderrechte, indem sie benachteiligten, kranken und behinderten Kindern und Jugendlichen Teilhabe und Chancen auf ein besseres Leben ermöglichen.

Der Erlös der Aktion geht dieses Jahr an ein Projekt des Kindermissionswerks in Kamerun. Das Projekt „Bethleem“ in der Diözese Yagoua im Norden Kameruns widmet sich der Betreuung und Integration von Kindern mit geistigen, motorischen und anderen Behinderungen. Es betreibt ein Rehabilitationszentrum, einen inklusiven Kindergarten sowie eine inklusive Grundschule, um die Teilhabe der Kinder an der Gesellschaft zu fördern. Zudem unterstützt „Bethleem“ Eltern durch Sensibilisierung und ermutigt sie, sich in Selbsthilfegruppen zu organisieren und auszutauschen.

21.01.25 - Besuch des Verbandes Freier Berufe

Der Präsident des Verbandes freier Berufe in Bayern Rechtsanwalt Dr. Thomas Kuhn sowie Vizepräsident und Architekt und Stadtplaner Karlheinz Beer zu Besuch in der SPD-Fraktion im Maximilianeum bei Fraktionschef Holger Grießhammer.

Der Verband Freier Berufe in Bayern (VFB) ist der Dachverband von 32 frei­beruf­lichen Kammern und Verbänden aus Bayern. Er vernetzt, vertritt und unterstützt seit seiner Gründung im Jahr 1950 die Interessen der Freien Berufe in Bayern und damit die Interessen von derzeit rund 974.453 Freiberuflern, insgesamt über 1,8 Mio. Erwerbstätigen, mit einem jährlichen Umsatz von ca. 46,6 Mrd. Euro. Der VFB fungiert als zentrales Sprachrohr in Politik und Gesellschaft. 

20.01.25 - Ein Tag in Ingolstadt mit OB-Kandidat Christian de Lapuente

Bei einer Tagestour durch Ingolstadt haben der bayerische SPD-Fraktionsvorsitze und Sprecher für das Handwerk Holger Grießhammer, Oberbürgermeisterkandidat Christian de Lapuente und Bundestagskandidatin Nadine Praun die örtliche Wirtschaft nach Herausforderungen befragt und mögliche Lösungen aufgezeigt. Energiepreise und Fachkräftemangel spielen eine entscheidende Rolle, aber auch Investitionen in die Zukunft sind entscheidend.

Station 1: Die Schulleitung der Staatlichen Berufsschule1, hier der stellvertretende Leiter Stefan Gauder (rechts) und Direktor Daniel Spreng, im Austausch mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer und der Oberbürgermeisterkandidat für Ingolstadt Christian de Lapuente. Die Berufsschule ist sehr breit gefächert und bildet viele praktische Berufe ab. „Der Staat muss die Berufsschulen dringend finanziell unterstützen“, erklärt Grießhammer.

Station 2: Wie geht es der örtlichen Wirtschaft? Kreishandwerksmeister Jürgen Seißler stellt seinen Schreinerbetrieb vor. Ein starkes Handwerk kann gelingen mit mehr Nachwuchskräften, weniger Bürokratie und modernen Ausbildungsstätten.

Station 3: Das moderne Güterverkehrszentrum (GVZ) Ingolstadt liegt am nördlichen Stadtrand, grenzt unmittelbar an das Audi-Werksgelände und erfüllt damit auch eine wichtige Logistikfunktion für den Autobauer. Auf einer Gesamtfläche von 118 Hektar haben sich in den 16 Gebäuden dort vorwiegend mittelständische Unternehmen aus dem Logistik- und Montagebereich sowie diverse andere Dienstleister angesiedelt. Es wird mit einem ökologischen Konzept betrieben, zu dem Solaranlagen, Wärmepumpen, Erdspeicher sowie fassaden- und dachintegrierte Photovoltaikanlagen gehören.

Die im Rahmen der Winterklausur der SPD-Landtagsfraktion entwickelte Bayernmilliarde unterstreicht das Ja zum sauberen und bezahlbaren Auto der Zukunft, und das Ja zu den Arbeitsplätzen in der bayerischen Automobilindustrie. Die IG Metall bei Audi mit Betriebsratsvorsitzenden Jörg Schlagbauer gibt bei einem Rundgang Einblicke in aktuelle Herausforderungen des Betriebsrates.

 

 

 

16.01.25 - Winterklausur II: Krankenhausplanung für Bayern

Bayern braucht eine zukunftsweisende Krankenhausplanung!

 

Bayerns Kliniken kämpfen: Über 80 Prozent von ihnen schrieben im vergangenen Jahr rote Zahlen. Einigen droht die Schließung, wenn die Krankenhausplanung nicht bald auf neue Füße gestellt wird. Damit könnte die medizinische Versorgung in Teilen Bayerns langfristig gefährdet sein. „Bayern braucht jetzt eine zupackende Krankenhausplanung“, fordert deshalb die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-SPD Ruth Waldmann heute in einer Pressekonferenz. Für die Untätigkeit der Staatsregierung hat sie kein Verständnis: „Seit Monaten brennt es lichterloh, dabei ist die Krankenhausreform längst beschlossene Sache. Krankenhäuser, Träger und Kommunen brauchen jetzt Hilfe. Doch anstatt ihren Job zu machen und die Krankenhausplanung anzupacken, werden Probleme von der Staatsregierung wegmoderiert und verwaltet. Das muss ein Ende haben.“ Auch beim Thema Pflege sieht Waldmann dringenden Handlungsbedarf: Pflegebedürftige und deren Angehörige bräuchten eine bessere finanzielle Unterstützung.

Ruth Waldmann fordert von der Staatsregierung, jetzt eine zukunftsorientierte Krankenhausplanung vorzulegen, zu der sie per Gesetz verpflichtet ist. Wie eine Anfrage Waldmanns zeigt, will die Staatsregierung diese komplexe Aufgabe auf regionale Klinikträger und Kommunen abwälzen. Das will Waldmann der Staatsregierung nicht durchgehen lassen: „Es braucht endlich eine übergeordnete und bedarfsorientierte Krankenhausplanung statt einer planlosen Verteilung von Fördergeldern nach dem Gießkannen-Prinzip. Krankenhausplanung ist Ländersache. Die Staatsregierung muss jetzt sagen, was konkret sie gegen das Kliniksterben unternimmt und wie die Krankenhauslandschaft neu strukturiert werden muss.“ Ihre Forderungen fasst die SPD-Landtagsfraktion in einem Positionspapier zusammen.

Auch SPD-Fraktionschef Holger Grießhammer fordert von der Staatsregierung rasches Handeln: „CSU und Freie Wähler können sich nicht länger aus der Verantwortung stehlen. Es wird immer nur auf Berlin geschimpft, während in Bayern vor lauter Untätigkeit die Kliniken pleite gehen.“ Deshalb soll die Staatsregierung endlich vorgeben, welche fachmedizinischen Angebote Krankenhäuser in der Region vorhalten müssen, damit eine lückenlose, bedarfsgerechte, wohnortnahe Versorgung bestehen bleibt. „Das ist ureigene Aufgabe des Gesundheitsministeriums und dessen Fachpersonals und nicht Sache von Kommunen oder Klinikträgern“, betont Gesundheitsexpertin Waldmann.

Ein Knackpunkt bleibt die Finanzierung. Bereits heute übersteigen die Investitionen der Kliniken in den Erhalt und Ausbau ihrer Infrastruktur die Fördersummen des Freistaats. Hier klafft bereits eine Lücke von über 1,5 Milliarden Euro. Die SPD fordert deshalb eine echte Krankenhausmilliarde für Bayern. „Unsere Kliniken brauchen für das neue Jahr 2025 ausreichend Geld. Deshalb müssen wir den Nachtragshaushalt auf eine Milliarde Euro aufstocken. Es geht um die Zukunft von Bayerns Kliniken und damit um die Zukunft der medizinischen Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger!“

Ein weiteres Kernanliegen der SPD ist die bessere Unterstützung pflegebedürftiger Menschen und deren Angehöriger. Gerade sie stehen vor enormen Herausforderungen, weil sie Pflege, Beruf und Familie miteinander vereinbaren müssen. Waldmann fordert Lohnersatzleistungen für pflegende Angehörige, die keiner anderen geregelten Arbeit nachgehen können und eine bessere Anrechnung von Pflegezeiten bei der Rente. „Bis zum Jahr 2025 haben wir Schätzungen zufolge 1,1 Millionen Pflegebedürftige im Freistaat. Über 80 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt, Tendenz steigend – der größte Pflegedienst Bayerns besteht aus Angehörigen. Deshalb ist es so wichtig, dieser wachsenden Gruppe von Menschen, die ihre Angehörigen pflegen, unter die Arme zu greifen. Doch auch hier beschränkt sich die Staatsregierung nur auf vage Absichtserklärungen. Das zeugt von wenig Respekt und Gehör für die Belange der Pflegenden.“

Die Gesundheitsexpertin fordert zudem, die Heimkosten für Pflegebedürftige zu begrenzen. Durchschnittlich 2.814 Euro pro Monat mussten Bewohnerinnen und Bewohner eines Pflegeheimes im Jahr 2024 für ihre Unterbringung als Eigenanteil berappen. „Immer mehr Pflegebedürftige und ihre Angehörigen geraten so an ihre finanzielle Belastungsgrenze“, so Waldmann. Die SPD-Abgeordnete fordert daher von der Staatsregierung, dass der Freistaat die Kosten für Investitionen und die Pflegeausbildung übernimmt, die die Träger von Einrichtungen auf die Bewohnerinnen und Bewohner umlegen. Dadurch würden die Heimkosten sinken und die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen spürbar entlastet.

14.01.25 - Winterklausur: Bayernmilliarde

Forderung der SPD: Die Bayern-Milliarde – Investieren in Fortschritt und Wandel

Ja zum sauberen und bezahlbaren Auto der Zukunft, Ja zu den Arbeitsplätzen in der bayerischen Automobilindustrie: Die SPD-Landtagsfraktion will die Wirtschaft im Freistaat mit einem detailliert ausgearbeiteten Investitionspaket, der Bayern-Milliarde, in eine gute Zukunft führen. „Wenn wir jetzt nicht entschlossen handeln, gefährden wir die Zukunft der bayerischen Autobauer und damit von wesentlichen Teilen unserer Industrie“, warnt der Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer. „Vor allem die mittelständischen Zulieferbetriebe benötigen Unterstützung.“

Die Milliarde soll den Umstieg auf moderne Elektromotoren und Batterien „made in Bavaria“ sowie die Qualifizierung der Mitarbeiter in dieser Branche vorantreiben. Zudem kann mit dem Geld die Ladeinfrastruktur deutlich ausgebaut werden. Die für Autofahrer oft nervenaufreibende Suche nach Auflademöglichkeiten ist eines der Haupthemmnisse beim Umstieg auf die Elektromobilität.

„Wir wollen Bayern beim Thema Batterie in die Pole Position bringen, um den Wohlstand unserer Bürger, die Arbeitsplätze und die Technologieführerschaft im Automobilbau zu sichern“, betont Holger Grießhammer. „Es muss endlich etwas passieren. Die Staatsregierung hat seit Beginn der Wirtschaftskrise nichts unternommen, um der bayerischen Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Manchmal denkt man fast, sie wollte nichts unternehmen, um der Ampel die schlechte Wirtschaftslage vorwerfen zu können. Vor allem der Wirtschaftsminister hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Aiwanger hat sich erst lange Zeit komplett zurückgehalten, um dann in einer Regierungserklärung nichts Wesentliches zu sagen.“

Die „Bayernmilliarde – Investieren in Fortschritt und Wandel“ wird auf der Januar-Klausur der SPD-Landtagsfraktion beschlossen. Sie ist seriös durchfinanziert: Das Paket ist auf mehrere Jahre angelegt und kann in weiten Teilen durch aktuell neu aufgetauchte Spielräume in der staatlichen Rücklage bezahlt werden. Zudem führt die Milliarde zu einer spürbaren Ankurbelung der Wirtschaft und damit zu erheblichen Steuermehreinnahmen, so dass sich die Maßnahmen teilweise von selbst finanzieren. Einen Schwerpunkt der Investitionen sieht die SPD beim Schwerlastverkehr. Gerade für Lastwagen, Busse und andere Nutzfahrzeuge braucht es Verbesserungen wie Schnell-Ladepunkte. In Bayern gibt es bedeutende Hersteller in diesem Marktsegment.

„Die bayerische Autoindustrie steht vor großen Herausforderungen. Die Umstellung auf klimafreundliche Mobilität, die Digitalisierung und der internationale Wettbewerb erfordern mutige und zukunftsweisende Entscheidungen“, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Florian von Brunn. „Leere Ankündigungen, leere Versprechen und wohlfeile Social Media-Posts der bayerischen Staatsregierung helfen uns dabei nicht weiter.“ Besonders wichtig für die bayerische Wirtschaft sind verlässliche Rahmenbedingungen – und dazu zählt vor allem, dass die auf dem Weltmarkt längst gefallene Entscheidung zugunsten der Elektromobilität nicht ständig aus populistischen Gründen von CSU und Freien Wählern wieder in Frage gestellt wird.

Neben der Bayern-Milliarde fordern die Sozialdemokraten daher ein klares Bekenntnis zur E-Mobilität, die Einführung der von Bundeskanzler Olaf Scholz vorgeschlagenen europäischen E-Auto-Prämie (und notfalls einen deutschen Alleingang) sowie eine Senkung der Stromkosten. Für Letzteres müssen Netzentgelte und Stromsteuer massiv abgesenkt werden. Um die technologische Umstellung auch betriebswirtschaftlich bewältigen zu können, müssen die Strafen fürs Verfehlen der europäischen Flottengrenzwerte bis auf weiteres ausgesetzt werden.

Die Bayern-Milliarde setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:

  • 500 Millionen Euro für den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Dabei bilden Lastwagen, Busse und Nutzfahrzeuge einen Schwerpunkt.
  • 250 Millionen Euro für die Forschung. Die Batterietechnik (125 Millionen) sowie die Digitalisierung im Fahrzeugbereich und das autonome Fahren (125 Millionen) müssen verbessert werden, damit Bayern beim High-Tech-Auto auch künftig die Pole Position hat.
  • 125 Millionen Euro für die Qualifizierung der Arbeitnehmer. Nur gut ausgebildete Fachkräfte können den Umstieg auf die Mobilität der Zukunft bewältigen. Wirtschaft muss dem Menschen dienen, das ist ein sozialdemokratisches Grundprinzip.
  • 25 Millionen Euro für regionale Transformationsnetzwerke. Unternehmen, Betriebsräte, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik müssen sich intensiv austauschen, um die Transformation in allen Teilen Bayerns ohne Arbeitsplatz- und Wohlstandsverluste zu meistern. Eine gute Plattform oder ein Anknüpfungspunkt dafür kann das bestehende Programm „Bayern Innovativ“ sein.
  • 100 Millionen Euro für die Förderung der Transformation. Die SPD trägt den geplanten Transformationsfonds der Staatsregierung mit. 100 Millionen daraus sind für die Automobilindustrie reserviert.

12.01.25 - Neujahrsempfang der Stadt Selb

Die Entwicklung bei Rosenthal und der drohende Stellenabbau, die Umstrukturierung des Klinikums Fichtelgebirge mit Errichtung des Medizinischen Versorgungszentrums und der Wandel im Einkaufsverhalten mit all seinen Auswirkungen auf die Stadtentwicklung waren die Hauptpunkte, die Oberbürgermeister Uli Pötzsch in seinem Rück- und Ausblick unter der Überschrift „Gutes machen wir Selber“ thematisierte. Eine erfreuliche Nachricht ist die engere grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Selb und der tschechischen Stadt Asch.

  • Langfristige Bauprojekte konnten fertiggestellt werden. Dazu zählen der zweite Abschnitt der Hohenberger Straße, der Kreisverkehr am Goetheplatz bzw. der neugestaltete Busbahnhof am Vorplatz des Bahnhofes sowie die Umgestaltung der Kreuzung auf der Staatsstraße beim Aldi.
  • Außerdem wurden einige Projekte ins Leben gerufen. Unter anderem gehören das Sportprojekt „AUFleben“, ein „Trimm dich Pfad“ in der Innenstadt dazu. Der Bau des neuen AWO-Kindergartens auf der Kappel starte im Frühling, gefolgt von einem Kinderhort am Vorwerk und weiteren Kindergartenplanungen am Jahnplatz. Insgesamt werden zweistellige Millionenbeträge in die Zukunft der Kinder investiert.
  • Das kommunale Kino Spektrum konnte wiederbelebt werden und wartet von Trickfilmworkshops bis zu Vorträgen der Hochschule Hof und Übertragungen der Eishockeyspiele der Selber Wölfe in der DEL 2 auf.
  • Der Städtepartnerschaftsvertrag zwischen der Stadt Selb und Asch auf tschechischer Seite ist in trockenen Tüchern. Bereits viele gemeinsame Projekte haben die Städte erfolgreich auf den Weg gebracht, darunter die Reaktivierung der Bahnlinie Selb-Asch und die Entwicklung grenzüberschreitender Radwege, insbesondere der Perlen- und Brückenradweg. Diese gemeinsame Entwicklung ist noch nicht am Ende und wird zukunftsfest ausgerichtet.

10.01.25 - Residenz München: Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten

In der Residenz zu München: Der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder und seine Frau Karin Baumüller-Söder empfangen den Fraktionsvorsitzenden der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer und seine Gattin Nicole auf dem roten Teppich.

 

Auch Oberfranken war gut vertreten: Regierungspräsident Florian Luderschmid und die Hofer Oberbürgermeisterin Eva Döhla traten den Weg in die Landeshauptstadt an.

Nach dem Defilee begrüßte Ministerpräsident Söder die geladenen Gäste aus allen Regionen Bayerns im Kaisersaal. Im Anschluss fand der Neujahrsempfang in den Sälen der Residenz statt.

08.01.25 - Neujahrsempfang der Stadt Marktredwitz

  

Quelle: Stadt Marktredwitz

Aufwärts und ab ins neue Jahr: Die Stadt Marktredwitz begrüßt 2025. Oberbürgermeister Oliver Weigel verwies auf die drei Großprojekte Edeka-Logistikzentrum, den Neubau der Firma Ceram-Tec und die Justizvollzugsanstalt, die allesamt Arbeitsplätze schaffen.

Das respektvolle Miteinander und der Zusammenhalt über Parteigrenzen hinweg zeichnete das Stadtleben im Jahr 2024 aus, wie Bürgermeisterin Christine Eisa die Ausführungen des Oberbürgermeisters im direkten Gespräch mit Holger Grießhammer und Jörg Nürnberger ergänzt.

Die geschmückte Stadthalle war sehr gut besucht. Daniela Pöhlmann führte durch das Programm, die Music Teacher Dixie Band umrahmte die Veranstaltung musikalisch. Dafür gab es Applaus auch von allen Ehrengästen.

06.01.25 - Dreikönigstreffen des Kreisverbandes Kulmbach

 

Das Dreikönigstreffen des SPD-Kreisverbandes Kulmbach in Neuenmarkt ist mittlerweile eine gute Tradition. So waren auch dieses Jahr wieder die Reihen im Gemeindesaal prall gefüllt, als der örtliche Landtagsabgeordnete Holger Grießhammer Bericht aus dem Landtag erstattete.

Die zentralen Aussagen des Berichts:

  • „Die wahren Leistungsträger sind die Menschen, die selbst hart für ihren Unterhalt sorgen.“
  • „Die arbeitende Mitte muss wieder mehr Netto vom Brutto in der Tasche haben.“
  • „Die SPD möchte auch die Mittelschicht steuerlich entlasten und hohe Einkommen stärker zur Kasse bitten.“
  • „Wer arbeiten kann und nicht möchte, muss hart sanktioniert werden. Die Akzeptanz in der Bevölkerung kann nur sichergestellt werden, wenn der Staat den Menschen das Gefühl gibt, schnelle und geordnete Verfahren zu gewährleisten. Arbeit und gesellschaftliches Engagement ist der Schlüssel für eine erfolgreichen Integration“
  • „Lindner denkt nur an sich und seine Partei und stellt leider das Land hintenan.“

Seine Vorgängerin als Abgeordnete und Vizepräsidentin a.D. Inge Aures sowie Bundestagskandidat Ali-Cemil Sat appellierten ebenfalls an die Geschlossenheit und den Wert sozialdemokratischer Ideen.

17.12.24 - Schreiben an STM Aiwanger - Erhalt des Rosenthal-Standortes Selb

Grießhammer fordert maximale Unterstützung für die oberfränkische Porzellanproduktion

Selb und Porzellan – das gehört untrennbar zusammen. Und zur Porzellanproduktion zählen die hochwertigen Arbeitsplätze, die der SPD-Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer unbedingt erhalten will.

„Das Herz der deutschen Porzellanindustrie muss weiter schlagen“, fordert der oberfränkische Handwerksmeister, in dessen Stimmkreis das aktuell gefährdete Rosenthal-Werk liegt. „Wo der bayerische Staat diesem bedeutenden Traditionsstandort helfen kann, muss er das auch mit maximalem Einsatz tun.“

In einem Brief an Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sichert Holger Grießhammer daher ausdrücklich die Unterstützung der Sozialdemokraten bei den Bemühungen der Staatsregierung um Rettung der oberfränkischen Werke zu. Konkret geht es um den Vorschlag, eine neue energieeffiziente Produktionslinie mit Hilfe von staatlichen Fördergeldern aufzubauen. „Investitionen sind der richtige Weg, dieser Tradition eine nachhaltige Zukunft zu sichern“, erklärt Grießhammer.

Wichtig ist es, dass nicht nur die Verwaltung, sondern vor allem auch die Produktion an Ort und Stelle erhalten bleibt. „Oberfranken steht für hochwertiges und exzellent gestaltetes Porzellan – seit mehr als einem Jahrhundert. Wir Sozialdemokraten wollen, dass diese Erfolgsgeschichte noch lange fortgeschrieben wird.“ Grießhammer appelliert daher an den italienischen Eigentümerkonzern, der Verantwortung für die „Wiege der deutschen Porzellanindustrie“ und vor allem auch für die hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht zu werden.  

11.12.24 - Austausch mit der AG 60 plus

Ein Altenhilfestrukturgesetz wäre ein mögliches Werkezeug, um gute Lebensbedingungen für ältere Menschen in allen Landesteilen, besonders in strukturschwachen Regionen, sicherzustellen.

Nicht zuletzt unsere bayerischen Kommunen benötigen klare Vorgaben zur Altenplanung und Unterstützung auch bei der Förderung von Gesundheit und Verbesserung der Pflege- und Sorgestrukturen.

Das seit 2013 bestehende Bayerische Seniorenmitwirkungsgesetz sichert zudem die Verbesserung der politischen Mitwirkung älterer Menschen auf örtlicher und überörtlicher Ebene. Die BayernSPD schlägt hier mehr Gewicht für Seniorenpolitik vor: Länder sollen klare Vorgaben zur Altenplanung machen und so die Kommunen unterstützen.

Außerdem ein wichtiges Thema: Bezahlbarer Wohnraum für Senioren in Bayern. Der demografische Wandel führt zu einem steigenden Bedarf an altersgerechtem und bezahlbarem Wohnraum. Denn rund 70% der Pflegebedürftigen in Bayern werden zuhause versorgt. Die BayernSPD fordert daher eine Milliarde Euro für den Bau bezahlbarer Wohnungen.

05.12.24 - Kommunaler Finanzausgleich 2025: Schlüsselzuweisungen

MdL Holger Grießhammer sieht in dem moderaten Anstieg nur ein Minimum dessen, was erforderlich wäre

Im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleichs für das Jahr 2025 erhalten die Kommunen des Landkreises Wunsiedel im Fichtelgebirge Schlüsselzuweisungen für ihre Haushalte in Höhe von 22,2 Mio. Euro. Das sind rund 2,5 Mio. Euro mehr als 2024, als die Summe der Zuweisung 19,6 Mio. EUR betrug. Der Landkreis Wunsiedel selbst erhält rund 16,6 Mio. Euro.
 

Die Kommunen des Landkreises Kulmbach erhalten eine Gesamtsumme von 18,1 Millionen Euro. Das ist rund eine Million weniger als 2024, als die Summe der Zuweisung knappe 19 Mio. EUR betrug. Der Landkreis Kulmbach wird mit 14 Millionen Euro bedacht.
 

Die Kommunen des Landkreises Hof empfangen Schlüsselzuweisungen für ihre Haushalte in Höhe von 30,3 Millionen Euro. Das sind 1,3 Mio. Euro weniger als 2024, als die Summe der Zuweisung 31,6 Mio. EUR betrug. Die Kreisfreie Stadt Hof erhält fast 35, 1 Mio. Euro. Auf den Landkreis Hof entfallen gerundet 22,4 Mio. Euro.
 

Die Kommunen des Landkreises Bayreuth werden mit 37,6 Millionen Euro bedacht. Das sind rund 100.000 Euro mehr als 2024, als die Summe der Zuweisung 37,5 Mio. EUR betrug. Auf die Kreisfreie Stadt Bayreuth entfallen 29 Millionen Euro. Der Landkreis Bayreuth selbst empfängt rund 23,9 Millionen Euro.
 

Die Schlüsselzuweisungen sind mit 4,85 Mrd. EUR die mit Abstand größte Einzelleistung des kommunalen Finanzausgleichs, der 2025 in Bayern insgesamt 11,98 Mrd. Euro betragen wird.
 

„Ich sehe darin einen deutlichen, aber auch zwingend erforderlichen Anstieg angesichts der teilweise prekären finanziellen Lage unserer Kommunen. Ich erinnere daran, dass die gesamte Kommunalfamilie in Bayern vor den Verhandlungen mit der Staatsregierung über den kommunalen Finanzausgleich 2025 in diesem Herbst deutlich Alarm geschlagen und auf die dramatische Lage bei den Kommunalfinanzen aufmerksam gemacht hat“, unterstreicht Landtagsabgeordneter und SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer.
 

So sei die Erhöhung des kommunalen Anteils am allgemeinen Steuerverbund von 12,75 auf 13,0 Prozent ab 2025 durchaus ein positives Signal. Grießhammer stellt aber auch klar, dass es die erste Erhöhung der sogenannten Verbundquote seit 2013 ist. Endlich bekommen Bayerns Kommunen strukturell mehr Geld. Es ist aber nur ein Minimum dessen, was eigentlich erforderlich ist.“ Bei den anstehenden Beratungen des Staatshaushalts 2025 werde sich die SPD-Landtagsfraktion weiter mit Nachdruck für eine weitere Verbesserung der Kommunalfinanzen einsetzen, so der Fraktionsvorsitzende abschließend.


Die einzelnen Gemeinden des Landkreises Wunsiedel im Überblick:

Bad Alexandersbad

486.352

Arzberg

2.718.040

Höchstädt

590.112

Hohenberg a.d. Eger

748.952

Kirchenlamitz

1.975.572

Marktleuthen

1.738.928

Marktredwitz

---

Nagel

1.071.392

Röslau

570.332

Schirnding

699.268

Schönwald

1.913.956

Selb

2.552.932

Thiersheim

932.536

Thierstein

367.460

Tröstau

1.072.132

Weißenstadt

1.252.504

Wunsiedel

3.524.252


Die einzelnen Gemeinden des Landkreises Kulmbach im Überblick:

Grafengehaig

498.380

Guttenberg

190.408

Harsdorf

439.472

Himmelkron

---

Kasendorf

---

Ködnitz

671.640

Kulmbach

2.900.160

Kupferberg

542.264

Ludwigschorgast

563.672

Mainleus

3.527.984

Marktleugast

1.743.036

Marktschorgast

---

Neudrossenfeld

977.568

Neuenmarkt

1.466.344

Presseck

1.075.888

Rugendorf

---

Stadtsteinach

918.108

Thurnau

842.348

Trebgast

658.364

Untersteinach

---

Wirsberg

860.048

Wonsees

267.084


Die einzelnen Gemeinden des Landkreises Hof im Überblick:

Bad Steben

988.772

Berg

---

Döhlau

1.394.848

Feilitzsch

1.148.632

Gattendorf

123.104

Geroldsgrün

1.456.516

Helmbrechts

---

Issigau

---

Köditz

---

Konradsreuth

1.100.852

Leupoldsgrün

422.448

Lichtenberg

488.404

Münchberg

4.321.888

Naila

2.767.700

Oberkotzau

2.070.412

Regnitzlosau

1.186.256

Rehau

2.184.744

Schauenstein

960.228

Schwarzenbach/Saale

2.311.772

Schwarzenbach/Wald

2.503.880

Selbitz

596.364

Sparneck

799.856

Stammbach

1.003.368

Töpen

---

Trogen

675.240

Weißdorf

637.064

Zell i. F.

1.210.316


Die einzelnen Gemeinden des Landkreises Bayreuth mit Zugehörigkeit zum Stimmkreis Wunsiedel, Kulmbach im Überblick:

Bad Berneck i.F.

1.754.012

Bischofsgrün

1.206.068

Fichtelberg

810.948

Gefrees

1.617.448

Mehlmeisel

872.284


Allgemeine Informationen zu den Schlüsselzuweisungen 2025

  • Die Schlüsselzuweisungen sind mit 4,85 Mrd. Euro das Kernstück des kommunalen Finanzausgleichs 2025 in Bayern, der insgesamt 11,98 Mrd. Euro beträgt.
  • Die Gemeinden bzw. Städte erhalten davon 64 Prozent und die Landkreise 36 Prozent.
  • Schlüsselzuweisungen sind nicht zweckgebunden und haben als freie Deckungsmittel und Ergänzung der eigenen Steuereinnahmen eine hohe Bedeutung für eine starke kommunale Selbstverwaltung.

  • Die Mittel für die Schlüsselzuweisungen werden dem Kommunalanteil in Höhe von 6,7 Mrd. Euro am allgemeinen Steuerverbund entnommen.
  • Dieser besteht aus den Einnahmen des Landes aus der Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Umsatz­steuer und Gewerbesteuerumlage.
  • Der Kommunalanteil am allgemein Steuerverbund wird durch die Verbundquote bestimmt, die nunmehr von 12,75 auf 13 Prozent angehoben wird.

04.12.24 - Mehlmeisel wird zum Walderlebniszentrum

 

Lange wurde es geplant, jetzt ist klar: Für das waldpädagogische Programm der Bayerischen Forstverwaltung werden am Wildpark Mehlmeisel geeignete Räumlichkeiten geschaffen. Das hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags am heutigen Mittwoch beschlossen.

Die vorliegende Projektplanung sieht Gesamtkosten in Höhe von 7,4 Millionen Euro vor. Die-se ermöglichen den weiteren Ausbau des Angebots. Der Neubau des Waldentdeckerzentrums (WEZ) Mehlmeisel wird in unmittelbarer Nähe des bestehenden, gemeindeeigenen Waldhauses Wildpark Mehlmeisel entstehen (siehe Lageplan). Betrieben werden wird das WEZ von der Bayerischen Forstverwaltung, zugehörig zum Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth – Münchberg (AELF).

Der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Holger Grießhammer sieht in der Entscheidung einen großen Mehrwert für den Landkreis Bayreuth und die ganze Region Fichtelgebirge: „Die Ausrichtung auf ganzjährigen Tourismus ist ein wesentlicher Schlüssel zur Stärkung der Region. In Ergänzung zum Magneten Ochsenkopfbahn und dem Weißenstädter See ist es wichtig, auch weitere Projekte im Umfeld zu entwickeln. Ich freue mich sehr, dass die lange Planung nun in einen Bautitel umgewidmet wird. Für Mehlmeisel und ganz Oberfranken ist das ein tolles Zeichen!“

04.12.24 - Uni BT: Versorgungsstrang für Medien

Erster Bauabschnitt „Teilbaumaßnahme Versorgungsstrang für Medien“ der Universität Bayreuth

Bayreuth. Der erste Bauabschnitt des Versorgungsstrangs für Medien der Bayreuther Universität kann umgesetzt werden. Diesen Beschluss hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch gefasst.

Auf dem Campus der Universität Bayreuth wird ein neuer Versorgungsstrang für Medien aufgebaut, um das geplante Institutsgebäude mit Wärme, Kälte, Wasser, Daten und Fernmeldetechnik zu versorgen. Der Versorgungsstrang wird ausgehend von der Wärme-Kältezentrale im Norden des Campus geplant und bietet Anschlussmöglichkeiten für zusätzliche Erweiterungsstränge. Die Teilkosten der ersten Baumaßnahmen umfassen 18,5 Mio. Euro.

„Für den Ringschluss an das bestehende Gebäude ist im Südwesten ein Verbindungsbauwerk notwendig. Auf diese Art und Weise ist die Anbindung der Medien gewährleistet. Ich begrüße es daher sehr, dass nun der erste Schritt dafür in die Tat umgesetzt werden kann“, betont Landtagsabgeordneter und SPD-Fraktionschef Holger Grießhammer.

Die Anforderungen der Bedarfsplanung des Nutzers wurden umgesetzt und im Zuge der Entwurfsplanung detailliert abgestimmt. Nach der jetzt erfolgten Projektgenehmigung starten die Vergaben für die Erschließungstrasse. Der Baubeginn kann ab Mitte 2025 erfolgen. Die Fertigstellung ist im 2. Quartal 2027 geplant.

02.12.24 - BR-Budenzauber 2024

 

Der Bayerische Rundfunk läutete den Jahresausklang des Jubiläumsjahres unter dem Motto „BayeRn schreibt sich mit BR“ mit unterhaltsamen, nachdenklichen und musikalischen Impulsen ein. Holger Grießhammer sieht in den Angeboten „unseres Heimatsenders“ ein wichtiges Angebot, um die Geschichten aus den verschiedenen Landesteilen sichtbar zu machen und einzuordnen.

Intendantin Dr. Katja Wildermuth begrüßte die Gäste zum hauseigenen Budenzauber und freute sich, dass so viele Vertreter aus Politik, Medien, Wirtschaft und Kultur zum Bayerischen Rundfunk nach München-Freimann gekommen sind. BAYERN 1-Moderator Marcus Fahn führte durch das Programm.

Gut 300 Gäste aus ganz Bayern waren auf das BR-Gelände in München-Freimann gekommen. Auf dem Programm stand u.a. ein kleines Exklusivkonzert mit einer Promi-Band aus den Schauspielern Ferdinand Hofer und Stephan Zinner, Kabarettistin Eva Karl Faltermeier, Kabarettist Martin Frank sowie den Moderatorinnen Susanne Wiesner und Sophie Grund, unterstützt von der BAYERN 3 Band.

28.11.24 - Geburtstagsfeier 25 Jahre FES

Nach einem kurzen Rückblick auf die Anfänge der FES in München ihres ersten Leiters Horst Schmidt unterstrich Ronja Endres den Wert sozialer Demokratie in Bayern ein. DGB-Chef Stiedl ordnete den Zusammenhang zwischen guter Arbeit und guten Lebensbedingungen ein. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Dr. Charlotte Knobloch hielt ein Plädoyer für das Erinnern und Gedenken für die heutige Demokratie.

26.11.24 - Parlamentarischer Abend des DGB Bayern

Parlamentarischer Abend des DGB Bayern im Münchner Hofbräukeller unter dem Motto „Gemeinsam für ein solidarisches Bayern!“ Bewegte Zeiten mit wirtschaftlicher Unsicherheit, Sozialabbau und fehlenden Investitionen zeigen den Bedarf an starken Gewerkschaften, um Solidarität und soziale Gerechtigkeit zu sichern.
 

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Holger Grießhammer und DGB-Chef Bernhard Stiedl sind sich einig: „Wir brauchen mutige Investitionen, um den Sozialstaat zu stärken und unsere Zukunft zu sichern.“  Besonderes Augenmerk des DGB liegt auf der anstehenden Transformation der bayerischen Wirtschaft – nicht nur in der Automobilindustrie, sondern auch in Branchen wie Lebensmittel, Chemie und Energie mit Innovation, sozialen Lösungen und guten Arbeitsbedingungen. Ein klares Bekenntnis zur Tarifpartnerschaft würde hier Abhilfe schaffen.

23.11.24 - Konferenz „SPD im ländlichen Raum“

 

Den ländlichen Raum stärken – das ist ein Herzensanliegen der bayerischen SPD und des aus Weißenstadt stammenden Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer. Um Ideen für die Angleichung der noch immer weit auseinanderliegenden Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land zu diskutieren, hat die SPD Oberbayern eine Konferenz zur Stärkung des ländlichen Raumes veranstaltet.

Räumliche Gerechtigkeit müsse zentraler Bestandteil der Transformationspolitik sein, wie Grießhammer in seinem Impulsvortrag betonte. Dafür brauche es klare Strategien und Ziele – auch für den Zwiespalt zwischen bezahlbarem Wohnraum und Leerständen.

14.11.24 - Fraktionsgespräch mit den Wirtschaftsjunioren

14.11.24 - Positionspapier "Migration, Asyl und Integration"

Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag steht für eine Politik, die auf Solidarität, Menschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit basiert. Wir setzen uns dafür ein, dass Bayern weiterhin ein weltoffenes und vielfältiges Land bleibt, das seine humanitären Verpflichtungen erfüllt und gleichzeitig die Bedürfnisse und Sorgen seiner Bürger ernst nimmt.

Politisch Verfolgte genießen nach dem Grundgesetz Asyl. Darüber hinaus sind wir der Genfer Flüchtlingskonvention, der UN-Menschenrechtskonvention und den Europäischen Richtlinien verpflichtet. Diese Schutzrechte dienen dazu, Menschen, die vor Krieg, Verfolgung, Folter und Todesstrafe und anderen lebensbedrohlichen Umständen fliehen, Schutz zu bieten. Das ist für uns unverhandelbar. Sie spiegeln die Werte von Solidarität und Menschlichkeit wider, die tief in den Grundwerten der Sozialdemokratie verankert sind.

Kinder und Jugendliche, die zu uns gekommen sind, brauchen unsere besondere Fürsorge und Förderung. Die UN-Kinderrechtskonvention ist unser Maßstab. Dazu gehören eine bestmögliche Unterbringung, Betreuung und Bildung von Anfang an. Wer nach Bayern kommt, muss sich an Recht und Gesetz halten und aktiv an unserer Gemeinschaft mitwirken. Wer schwere Straftaten begeht oder gar gewalttätig ist, muss nach Überprüfung der rechtlichen und politischen Möglichkeiten unser Land unverzüglich verlassen. Missbrauch des Asylrechts und der damit verbundenen Sozialleistungen lehnen wir ab.

Zugewanderte brauchen die Akzeptanz derjenigen, die schon hier leben. Alle gemeinsam brauchen sozialen Frieden. Zugleich ist die Integration von Geflüchteten und Migrantinnen und Migranten, angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels, nicht nur eine moralische Verpflichtung, sondern auch entscheidend für die wirtschaftliche und soziale Stabilität Bayerns. Wir brauchen Zuwanderung, um unseren Wohlstand zu sichern.

13.11.24 - Antrittsgespräch mit der GRÜNE-Fraktionsspitze

 

Über die Arbeit im Landtag, Alpakas und wie wichtig die Zusammenarbeit unter Demokratinnen und Demokraten ist – darüber hat der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion mit Katharina Schulze und Johannes Becher als Spitzen der GRÜNE-Fraktion gesprochen. Und ein kleines plüschiges Geschenk für den Nachwuchs hat er ebenfalls übergeben.

12.11.24 - Förderung Bayerische Landesstiftung

Stiftungsratsmitglied Holger Grießhammer: Die Landkreise Wunsiedel, Kulmbach, Hof und Bayreuth erhalten 134.640 Euro aus Mitteln der Bayerischen Landesstiftung

Insgesamt werden 15 Projekte gefördert

15 Projekte aus den oberfränkischen Landkreisen Wunsiedel, Kulmbach, Hof und Bayreuth erhalten insgesamt 134.640 Euro aus Mitteln der Bayerischen Landesstiftung. Das haben die Mitglieder des Stiftungsrates – zu denen auch Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer zählt – in ihrer heutigen Sitzung beschlossen.

Dazu zählen aus dem Landkreis Wunsiedel (Gesamt 64.800 EUR) die

  • Dachsanierung mit Austausch der Gaubenfenster eines Anwesens am Luxbach in Wunsiedel - Nachfinanzierung (nochmals 7.200 EUR, Gesamt: 15.184 EUR)
  • Sanierung (Dach, Fassade, Sockelmauerwerk) eines Anwesens im Braunersgrün in Höchstädt (EUR 9.600)
  • Erneuerung von Fenstern eines Anwesens am Marktplatz in Wunsiedel (EUR 1.700)
  • Generalsanierung von Häusern in der Alten Ratsgasse und des Marktplatzes (BA 2) in Wunsiedel (EUR 16.300)
  • Generalsanierung eines Anwesens in der Selber Straße in Hohenberg a.d. Eger (EUR 30.000)

, aus dem Landkreis Kulmbach (Gesamt 56.040 EUR) die

  • Dachsanierung einer Scheune im Mittleren Markt in Thurnau (EUR 5.100)
  • Sanierung der Fassade eines Anwesens in Motschenbach in Mainleus (EUR 2.465)
  • Tragwerksertüchtigung eines Anwesens im Unteren Stadtgässchen in Kulmbach (EUR 1.473)
  • Sach- und Schlotsanierung eines Anwesens in Hochofen in Stadtsteinach (EUR 5.000)
  • Dachsanierung und Stabilisierung westl. Giebelwand (BA 1) eines Anwesens im Seidelsberg in Thurnau (EUR 24.000)
  • Neueindeckung des nördlichen Daches eines Anwesens in Heinersreuth (EUR 15.000)
  • Außensanierung eines Anwesens in der Fischergasse (EUR 3.002)

, aus dem Landkreis Hof (Gesamt 12.200 EUR) die

  • Sanierung der Brücke „Pulschnitzberg“ in Poppenreuth, Gemeinde Münchberg (EUR 7.800)
  • Austausch der Fenster eines Anwesens in der Sedanstraße in Hof (EUR 4.400)

, aus dem Landkreis Bayreuth die

  • Restaurierung des Balkons eines Anwesens in Bad Berneck (EUR 1.600)

Gesamt: 134.640

Die Bayerische Landesstiftung ermöglicht es Antragstellern, Unterstützungsgelder für Projekte aus den Bereichen Soziales und Kultur zu beantragen. Dazu zählen beispielsweise die Alten- und Pflegehilfe sowie Baumaßnahmen von besonderer regionaler Bedeutung wie Denkmäler.

Die Bayerische Landesstiftung ermöglicht als Stiftung des Öffentlichen Rechts die Unterstützung von Maßnahmen auf sozialem und kulturellem Gebiet. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass die Region wieder mit Zuschüssen bedacht wurde. Ich werbe gerne dafür, weitere Anträge aus an die Stiftung zu stellen“, unterstreicht Holger Grießhammer.

Die Stiftung ging aus der Vereinigung der Bayerischen Staatsbank mit der Bayerischen Vereinsbank hervor und verfolgt gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Das Antragsformular befindet sich auf der Webseite der Bayerischen Landesstiftung. Diese besteht seit 1972 als eigenständiges, dauerhaftes und flexibles Förderinstrument.

08.11.24 - Stabilisierungshilfen WUN, KU, BT

SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer befürwortet Engagement des Freistaats: „Aber das reicht für die Kommunen bei weitem nicht aus!“

Die bayerischen Kommunen erhalten im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleich für 2024 11,4 Milliarden Euro. In der diesjährigen Verteilerausschusssitzung am heutigen Freitag wurde über die Bedarfszuweisungen für das Jahr 2024 entschieden.

Die Gemeinden des Landkreises Wunsiedel und der Landkreis selbst erhalten in diesem Zusammenhang Zuweisungen in Höhe von 16.383.100 EUR. Dabei entfallen auf den Landkreis 3.100.000 Euro. Die Gemeinden des Landkreises Kulmbach erhalten Zuweisungen in Höhe von 565.000 EUR. Die Kommunen des Landkreises Bayreuth aus dem Stimmkreis 408 und der Landkreis selbst werden mit 3.200.000 Euro bedacht.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion sieht wohl, dass sich der Freistaat auf die Kommunen zubewegt, macht aber klar: „Das reicht bei weitem nicht aus! Stetig wachsende Ausgaben, vor allem im Sozialbereich, und zunehmende Bürokratie stellen unsere bayerischen Kommunen vor enorme Herausforderungen.“

Zwar werde im kommenden Jahr der Anteil der Kommunen am allgemeinen Steuerverbund von 12,75 auf 13 Prozent steigen. „Die Forderungen der kommunalen Spitzenverbände, diese sogenannte Verbundquote auf 15 Prozent zu erhöhen, ist damit aber bei weitem nicht erfüllt“, macht Grießhammer deutlich. „Angesichts der außerordentlich angespannten Finanzsituation der Kommunen in Bayern ist eine aufgabengerechte Finanzausstattung notwendiger als jemals zuvor!“

Konstruktive Vorschläge hat die SPD-Landtagsfraktion unlängst in ihrem Dringlichkeitsantrag mit dem Titel „Kitas, Schulen, Busse, Krankenhäuser - Bayerns Kommunen am Limit: mehr Finanzmittel jetzt!“ aufgezeigt: Die Kommunen müssen immer mehr Aufgaben übernehmen. Gleichzeitig besteht ein enormer Sanierungsstau etwa bei Schwimmbädern, Straßen oder Feuerwehrhäusern. „Die Finanzausstattung muss sich daher unbedingt noch weiter verbessern!“, unterstreicht Grießhammer.

Die einzelnen Gemeinden des Landkreises Wunsiedel im Überblick:

Hohenberg a.d. Eger

400.000 EUR

Kirchenlamitz

1.070.000 EUR

Marktleuthen

425.000 EUR

Nagel

710.000 EUR

Röslau

650.000 EUR

Schirnding

375.000 EUR

Schönwald

900.000 EUR

Selb

3.750.000 EUR

Thierstein

163.100 EUR

Tröstau

640.000 EUR

Wunsiedel

4.200.000 EUR (600.000 nach Erfüllung der Auflagen)

Die einzelnen Gemeinden des Landkreises Kulmbach im Überblick:

Harsdorf

415.000

Marktleugast

150.000

Die einzelnen Gemeinden des Landkreises Bayreuth mit der Zugehörigkeit zum Stimmkreis Wunsiedel/Kulmbach im Überblick:

Bad Berneck i.F.

1.200.000

Fichtelberg

400.000

Mehlmeisel

1.300.000

LK BT

300.000

07.11.24 - Kranzniederlegung KZ-Flossenbürg

 

 

Flossenbürg war ursprünglich nur ein kleines Dorf im Oberpfälzer Wald, das sich durch seine Granitvorkommen auszeichnete. Allerdings wurde es im Jahr 1938 zu einem Standort für ein KZ. Die ersten hundert Gefangenen trafen in dem KZ im März 1938 ein, gegen Ende des Jahres waren es bereits 1.500. Über die Jahre hinweg wuchs diese Zahl weiter.

Die Gedenkveranstaltung der DGB-Jugend Bayern, an der SPD-Fraktionschef Holger Grießhammer mit seiner Kollegin und örtlichen Abgeordneten Nicole Bäumler teilnahm, findet jährlich statt und wird mit Schulklassen aus der Region gemeinsam vorbereitet. Es geht um die Stärkung des historischen Bewusstseins der jüngeren Generation über die Gräueltaten des NS-Regimes. Die Geschichte und die Funktionsweisen des Konzentrationslagers Flossenbürg ist eindrucksvoll!

Die DGB-Jugend wies unter dem Motto „Erinnern heißt Kämpfen“ darauf hin, dass Rechtsextremismus in Deutschland nie der Vergangenheit angehört hat, sondern heute sogar wieder Aufwind erfährt und sich auch in die Mitte der Gesellschaft einschleicht. Wir dürfen nicht vergessen!

07.11.24 - Austausch mit Gerhard Wipijewski - Finanzgewerkschaft

„Weil es den Menschen braucht!“ Dafür steht die Bayerische Finanzgewerkschaft (bfg) und diese Überzeugung hat zu langjähriger erfolgreicher, respektierter und anerkannter gewerkschaftlicher Arbeit in Bayern geführt. Gerhard Wipijewski, Vorsitzender der bfg, gab SPD-Chef Holger Grießhammer einen umfassenden Einblick in inhaltliche Arbeit und Positionen.

Die bfg ist die Fachgewerkschaft der Bediensteten und Arbeitnehmer der Bayerischen Finanzverwaltung. Sie wurde 1949 – im selben Jahr wie die Bundesrepublik Deutschland – als Verein der Finanzbeamten in Bayern gegründet und hat sich zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Bei den letzten Personalratswahlen hat die bfg auf allen Ebenen überragende Ergebnisse erzielt. Das ist die Folge eines hohen Organisationsgrades und des großen Zusammenhalts innerhalb der Gewerkschaft.

06.11.24 - Im Gespräch mit Prof. Ursula Münch

Mit der Direktorin der AKPB Tutzing Prof. Ursula Münch war eine absolute Expertin auf dem Gebiet der politischen Bildung zu Gast bei Fraktionschef Holger Grießhammer. In demokratischen Gesellschaften ist es das Ziel politischer Bildung, systematische Kenntnisse über das demokratische System zu vermitteln und Kompetenzen für politisches Handeln zu stärken.

Politische Bildung in Deutschland ist unparteiisch, aber nicht wertfrei. Grundlage ist das Werte- und Demokratieverständnis der freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes. Sie soll gerade dort ansetzen, wo der Zusammenhalt der Gesellschaft in der freiheitlichen Demokratie gefährdet ist. Dabei muss politische Bildung ebenso entschieden die Toleranz-, Kritik-, aber auch Konfliktfähigkeit der Menschen – und damit die Pluralität der Gesellschaft – fördern.

04.11.24 - Informationsgespräch Ankerzentrum Bamberg

Die Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag trafen sich auf Einladung der Bamberger Stadtspitze zu einem Informationsgespräch über die Zukunft des Ankerzentrums im Bamberger Rathaus. Dabei wurde ein parlamentarisches Miteinander in Kombination mit einer engen Abstimmung zwischen Freistaat und der Stadt Bamberg verabredet.

Neben dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer und Oberbürgermeister Andreas Starke mit Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Wolfgang Metzner nahmen MdL Holger Dremel in Vertretung für den Fraktionsvorsitzenden Klaus Holetschek, Florian Streibl (Freie Wähler, digital zugeschaltet), Katharina Schulze (Bündnis 90/Die Grünen; digital zugeschaltet) sowie MdB Andreas Schwarz (SPD, digital zugeschaltet) und MdL Ursula Sowa (Bündnis 90/Die Grünen) Teil. Starke erläuterte den weiteren Zeitplan, der als nächstes einen Gesprächstermin mit dem Bayerischen Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, vorsieht.

28.10.24 - JA zu Olympia 2040 in Bayern!

Ja zu Olympia 2040 in München: Die SPD-Landtagsfraktion unterstützt ausdrücklich eine Bewerbung der Landeshauptstadt für das bedeutendste Sportereignis der Welt. „Wir haben die Bilder aus Paris alle noch im Kopf“, schwärmt der Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer. „Das wünschen wir uns auch bei uns. Bayern kann große Sportveranstaltungen, das hat München mit der Fußball-WM und den European Championships hinreichend bewiesen.“

„Paris hat gezeigt, wie wunderbar sich der olympische Gedanke in einem demokratischen, weltoffenen Land feiern lässt“, erinnert Holger Grießhammer. Denn eines ist klar: Kritik am IOC ist zwar durchaus berechtigt – die Folge darf aber nicht der völlige Rückzug demokratischer Nationen aus dem Bewerberkreis sein. „Anderenfalls werden solche Veranstaltungen nur noch in Diktaturen ausgetragen.“ Besonders wichtig ist der SPD, dass Olympia in München nachhaltig organisiert wird und dass die Bevölkerung in den Prozess miteinbezogen wird. Politische Rückendeckung ist bereits da: Die Bundesregierung unterstützt eine deutsche Olympia-Bewerbung, die bayerische Staatsregierung hat sich für eine Bewerbung Münchens ausgesprochen. Auch München ist dazu bereit: Oberbürgermeister Dieter Reiter, die SPD-Fraktion und auch ihr grüner Koalitionspartner haben eine Bewerbung ausdrücklich begrüßt.

Neben der schönen Stimmung und der Chance, der Welt ein gastfreundliches und buntes Bayern zu präsentieren, hofft die SPD auf positive Auswirkungen für Wirtschaft und Infrastruktur. „Wir wollen, dass Bayern als Gastgeber von Olympia profitiert“, erklärt der sportpolitische Sprecher Arif Taşdelen. In Paris wurden 3,3 Milliarden Euro in den Ausbau der Infrastruktur investiert, der wirtschaftliche Effekt liegt nach Angaben der Universität Limoges bei 10,7 Milliarden Euro (bei Gesamtkosten von 7,7 Milliarden Euro einschließlich Infrastruktur). Taşdelen: „In Zeiten der Verunsicherung und Krisen geben internationale Sportereignisse den Menschen Halt. Und: Sie machen einfach Spaß.“

19.10.24 - Kleiner Landesparteitag in Schweinfurt



Politik für die Menschen, die unsere Gesellschaft am Laufen halten. Das war das Motto auf dem Kleinen Landesparteitag der BayernSPD in Schweinfurt. Der neue Generalsekretär der Bundes-SPD Matthias Miersch stellte sich vor und hinterließ einen zuversichtlichen und zukunftsgewandten Eindruck. Auch ich habe in meinem Redebeitrag auf den Wert harter täglicher Arbeit hingewiesen.

Die Betriebsräte von Schaeffler und ZF sind ebenso der Einladung gefolgt. Die BayernSPD machte klar: Wir stehen an Eurer Seite!

18.10.24 - Austausch mit dem Vorsitzenden des Deutschen Apothekerverbandes

 

Eine finanziell gut ausgestatte Gesundheitsversorgung nicht nur in den ländlichen Gebieten ist die Basis für eine gute ambulante Versorgung. Zu diesem Ergebnis kommen Landtagsabgeordneter und SPD-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag Holger Grießhammer und der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes Dr. Hans-Peter Hubmann, der aus Kulmbach stammt und u.a. die Obere Apotheke betreibt. Bei einem Gespräch über aktuelle Entwicklungen in der Gesundheitspolitik und die anstehenden Reformen des Bundesgesundheitsministers tauschten sich beide über die Auswirkungen angedachter Maßnahmen auf die inhabergeführten Apotheken aus.

„Welchen Wert unsere Apotheken für unsere Gesellschaft haben, konnten wir alle in den vergangenen Jahren spüren. Eine fachkundige Beratung ohne vorherige Terminvereinbarung ist äußerst wertvoll. Die Möglichkeit flexiblerer Öffnungszeiten und der Schritt hin zur E-Akte sind entscheidende Schritte in die richtige Richtung“, unterstreicht Grießhammer.

Beim Stichwort der finanziellen Versorgung wurde gleichermaßen deutlich, dass die Vergütungsstruktur der Apotheken gestärkt werden müsse. Eine mögliche Maßnahme wäre diesbezüglich eine Erhöhung des Fixhonorars, wie Dr. Hans-Peter Hubmann ausführt. Eine Abkoppelung von der aktuellen Preisentwicklung fördere nicht die Attraktivität des Berufsbildes. Die im Gesundes-Herz-Gesetz vorgesehenen neuen pharmazeutischen Dienstleistungen im Bereich Prävention und Früherkennung von Herz-Kreislauferkrankungen begrüßen Grießhammer und Hubmann beiderseits. „Die Bedeutung der Apotheken zeigt sich auch darin, was sie alles leisten. Dazu zählt die tägliche Beratung, mit der letztlich auch Klinikeinweisungen vermieden werden“, betont Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer. Beide vereinbarten, auch weiterhin in Kontakt zu bleiben und sich über neue Entwicklungen auszutauschen. So könne auf direktem Weg an Lösungen gearbeitet werden.

17.10.24 - Antrittsgespräch bei Florian Streibl

Demokraten im Dialog: Gerade in herausfordernden Zeiten müssen Demokratinnen und Demokraten im Gespräch bleiben, fair miteinander diskutieren und mit klarer Kante gegen Extremisten. In der Woche traf ich mich mit meinem Kollegen, dem Fraktionsvorsitzenden der FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion zum Gespräch. Unter anderem ging es um wichtige Investitionen in die Infrastruktur im Freistaat. Vielen Dank, Florian Streibl für den guten und offenen Austausch!

17.10.24 - Förderung Hochschule Hof

Die Hochschule für angewandte Wissenschaft Hof erhält eine nachträgliche Förderung von 8,8 Mio. Euro für den Aufbau des Kompetenzzentrums von Wasser und Energieeinsparung
Mehrkosten wurden in Teilen durch den Rohbauunternehmer aufgrund mangelhafter Baustellenorganisation verursacht

Hof. Das auf dem Campus der Hochschule für angewandte Wissenschaften entstehende Kompetenzzentrum für die Zukunftsthemen Aufbereitung von Wasser und Energieeinsparung (ZWE) erhält nachträglich nochmals 8,8 Mio. Euro vom Freistaat Bayern. Das beschloss der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags am heutigen Donnerstag.

Der zweite Nachtrag beruht vorwiegend auf indexbedingten Lohn- und Materialpreissteigerungen, die sich durch Verzögerungen aufgrund des gestörten Bauablaufs ergeben. Somit erhöht sich die Gesamtsumme von 22,6 Mio. EUR auf nun 31,4 Mio. EUR. Die bauliche Fertigstellung ist nun für das Anfang September 2025 vorgesehen. Aktuell sind die Planungs- und Bauleistungen zu ca. 83 Prozent vergeben. Die Bauarbeiten haben im Juli 2020 begonnen und wurden bis dato zu 80 Prozent fertiggestellt.

„Durch das ZWE als Kompetenzzentrum für die Zukunftsthemen Energieeinsparung und Aufbereitung von Wasser stärkt die Hochschule ihr Profil und leistet einen wichtigen Beitrag beim wissenschaftlichen Austausch zwischen Hochschule und der regionalen Wirtschaft. Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass der Bayerische Landtag die durch Lieferengpässe und Materialpreissteigerungen entstandenen Mehrkosten in Höhe von 8,8 Mio. Euro trägt“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender und Landtagsabgeordneter für das Hofer Land Holger Grießhammer.

Projektdetails

  • Die anwendungsorientierten Lehrbereiche der Studiengänge Umwelttechnik, -ingenieurswesen und Maschinenbau mit Vertiefunsgrichtungen in Energie und Versorgungstechnik werden mit angewandter Forschung verbunden
  • Zu diesem Zweck werden mehrere Labore und eine Technikumshalle in unmittelbarer Nähe zu Seminar- und Lehrsälen geschaffen
  • PV-Anlagen, Solarmodule, Kleinwindkraftanlagen, eine Hackschnitzelanlage und ein Eisspeicher werden installiert und können für Forschungszwecke genutzt werden

16.10.24 - Antrittsbesuch bei der Landtagspräsidentin

Im Mittelpunkt des ersten ausführlichen Gedankenaustausches zwischen der Landtagspräsidentin Ilse Aigner und mir standen die Gemeinsamkeiten der demokratischen Kräfte im Landtag. Ilse Aigner ist eine besondere Persönlichkeit, unser Austausch war vertrauensvoll, sehr offen und bot die Gelegenheit, viele wichtige Themen anzuschneiden. Dass wir beide einen Handwerksberuf erlernt haben, ist eine spannende Gemeinsamkeit!

15.10.24 - IHK: Lange Nacht der Bayerischen Wirtschaft

Die IHK lud zur Nacht der bayerischen Wirtschaft in den Landtag.
Die wirtschaftliche Situation in Bayern und sämtliche wirtschaftspolitische Themen standen bei den zahlreichen Begegnungen im Mittelpunkt. Über 60.000 Ehrenamtlichen engagieren sich bei der Industrie- und Handelskammer als Prüfer, Sachverständige und den Gremien.

08.10.24 - Aktuelle Stunde Handwerk

Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag hat in ihrer heutigen Aktuellen Stunde das bayerische Handwerk in den Fokus gerückt und fordert umfassende politische Maßnahmen, um das Rückgrat der bayerischen Wirtschaft zu stärken. Der Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer warnte eindringlich: „Das Handwerk ächzt unter einem eklatanten Fachkräftemangel, übermäßiger Bürokratie und einer schwächelnden Nachfrage.“ Es bestehe akuter Handlungsbedarf. „Ohne ein starkes Handwerk gibt es kein starkes Bayern!“

Die SPD fordert deshalb die Einführung eines Nachfolgebonus, um Betriebsübernahmen zu erleichtern. „Wir müssen verhindern, dass Betriebe schließen, weil der Chef in den Ruhestand geht und kein Nachfolger bereitsteht“, erklärte Grießhammer, der selbst als Maler- und Lackierermeister einen eigenen Betrieb leitet. Zudem fordert die SPD, die handwerklichen Ausbildungsstätten besser auszustatten, damit Auszubildende auf dem neuesten Stand der Technik arbeiten können. Dabei sollen insbesondere die Anforderungen der Digitalisierung berücksichtigt werden.

Ein weiterer zentraler Punkt ist der Bürokratieabbau. „Viele Meister sitzen meist mehr Stunden am Schreibtisch, als ihnen lieb ist und als sie wirtschaftlich auch verkraften können“, kritisierte Grießhammer. Die SPD fordert daher eine deutliche Entlastung von unnötigen bürokratischen Hürden, die vor allem kleine Betriebe überfordern.

Zudem setzt sich die SPD für eine breit angelegte Imagekampagne ein, um wieder mehr junge Menschen für Handwerksberufe zu begeistern, insbesondere im Lebensmittelhandwerk. „Der Bäcker und Metzger um die Ecke sind wichtige soziale Treffpunkte, aber leiden unter enormem Nachwuchsmangel“, so Grießhammer. Neue Qualifizierungsprogramme für Quereinsteiger und ältere Arbeitnehmer sollen den Fachkräftemangel weiter bekämpfen.

07.10.24 - Podiumsdiskussion vbw

Quelle: Stefan Obermeier, vbw

Der Fachkräftemangel bleibt eine langfristige Herausforderung - auch für die bayerische Wirtschaft. Für eine erfolgreiche Arbeits- und Fachkräftesicherung auf dem bayerischen Arbeitsmarkt müssen geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden.

SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer machte auf der Podiumsdiskussion des vbw deutlich: Wer mehr arbeiten möchte, sollte das tun dürfen. „Es braucht dafür mehr flexible Lösungen. Denn mit Blick auf körperlich belastende Arbeiten sind pauschale Verpflichtungen der falsche Weg.“ Gleichzeitig ergänzte er: „Wir müssen auch die Zügel bei der illegalen Migration anziehen, damit die Akzeptanz für die Fachkräftezuwanderung in der Bevölkerung bleibt.“

04.10.24 - Israel-Resolution

 
 

Am 7. Oktober jährt sich der brutale und menschenverachtende Angriff der Hamas auf Israel. Wir stehen fest an der Seite Israels, betonen dessen Recht auf Selbstverteidigung und unterstützen die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in der Region.

Auch in Bayern ist kein Platz für Antisemitismus! Jüdisches Leben gehört zu uns und wir schützen es mit allen Mitteln. Gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der anderen demokratischen Fraktionen habe ich heute die Resolution „Solidarität mit Israel – jüdisches Leben in Bayern stärken“ vorgestellt. Zusammen setzen wir damit ein klares Zeichen:

„In Bayern ist kein Platz für Antisemitismus! Jüdisches Leben gehört zu uns und wir schützen es mit allen Mitteln. Wir stehen auch fest und unerschütterlich an der Seite Israels, der einzigen Demokratie im Nahen Osten. Wir wollen die bayerisch-israelischen Beziehungen weiter ausbauen. Wir brauchen noch mehr Schüler- und Jugendaustauschprogramme, denn sie fördern die Völkerverständigung. Wir wollen auch die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Kooperationen vertiefen, von denen beide Seiten profitieren. Aus tiefstem Herzen unterstützen wir die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in Nahost.“

30.09./01.10.24 - Fraktionsvorsitzenden-Konferenz Kiel

Der hohe Norden war Austragungsort für die aktuelle Fraktionsvorsitzenden-Konferenz. Im Landeshaus Kiel haben sich die Vorsitzenden der SPD-Fraktionen der Bundesländer und im Deutschen Bundestag getroffen und zwei Papiere verabschiedet:

Zum einen bildet das Tariftreuegesetz des Bundes den nächsten Schritt zu guter Arbeit. Zum anderen ist Bildungs-Chancengleichheit für jedes Kind eine Aufgabe unserer Zeit. Nach zwei weiteren Diskussionsrunden unter anderem über gute Arbeitsbedingungen und deren positive Auswirkungen auf das demokratische Klima stand am zweiten Tag die Besichtigung einer Schiffswerft von ThyssenKrupp Marine Systems auf dem Programm.




24.09.24 - Austausch mit CSU-FV Klaus Holetschek

 

Ein fraktionsübergreifender Austausch ist zentral in einer Demokratie. Wichtig sind ein respektvolles Miteinander und das Arbeiten an den besten Lösungen für unser Bayern. Wir demokratischen Fraktionen stehen gemeinsam zusammen, gegen Verfassungsfeinde und für eine starke Gesellschaft. Wir setzen Fake News, Populismus und rechtsextremem Gedankengut unsere demokratische Politik mit aller Kraft entgegen.

23.09.24 - Besuchergruppenfahrt

 





16.-19.09.24 - Herbstklausur "Gemeinsam wachsen"

  

SPD-Arbeitsklausur: Ein Bayern für alle!

Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag hat den Willen, Bayern mitzugestalten. Unter dem Motto „Gemeinsam Wachsen“ richtete die Landtagsfraktion in der Woche vor dem neuen Sitzungsjahr ihre Herbstklausur im Maximilianeum aus. Startpunkt war ein gemeinsamer Rundgang über das Gelände der Landesgartenschau in Kirchheim.

Gemeinsam wachsen - wie soll das gelingen? Dazu braucht es eine klare inhaltliche Ausrichtung. Bildungsgerechtigkeit, Migration und Zuwanderung sowie Wirtschaft und Arbeitsmarkt sind Themen, die uns alle beschäftigen und mit verschiedenen Gästen diskutiert wurden. Klares Fazit: Der Staat muss in dieser Zeit in seine Infrastruktur investieren, die Schuldenbremse ist nicht mehr zeitgemäß und muss reformiert werden.

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SPD-Arbeitsklausur: Schluss mit schwarz-orangenem Kompetenzgerangel – Freistaat muss Bundesmittel wirksam einsetzen!

Hohe Mieten, Fachkräftemangel, eine strauchelnde Industrie, zu wenig Kitaplätze und Kommunen am Limit: Die SPD will konkrete Lösungen vor Ort und fordert von der Staatsregierung, Geld aus dem Bund endlich wirksam einzusetzen. Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer macht klar: „Der penetrante Fingerzeig nach Berlin muss aufhören. CSU und Freie Wähler müssen jetzt liefern! Wer regiert, muss Verantwortung übernehmen und die Probleme in Bayern anpacken! Wir als SPD haben einen Plan für eine sozialdemokratische Zukunft des Freistaats! Wir müssen die Wirtschaft ankurbeln, mehr Fachkräfte ins Land holen und unseren Kindern beste Bildungschancen bieten.“

Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag und die Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion wollen CSU und Freie Wähler künftig noch stärker in die Pflicht nehmen: In einem gemeinsamen Papier „Ein Bayern für Alle“(PDF, 241 kB) legen die SPD-Abgeordneten Lösungen für eine sozialdemokratische Zukunft des Freistaats vor.

Der Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer betont: „CSU und Freie Wähler müssen jetzt liefern! Die Menschen in Bayern verdienen passgenaue Lösungen für ihre Probleme vor Ort. Wir müssen alles dafür tun, dass unser starker Wirtschaftsstandort Bayern erhalten bleibt, mehr investieren und in Sachen Digitalisierung und Transformation schneller werden. Wir brauchen Tempo bei der Energiewende, damit der Strom in Bayern wieder bezahlbarer wird.“ Welche Maßnahmen in Bayern sofort angepackt werden müssen, haben Landtagsfraktion und Landesgruppe in dem gemeinsamen Plan für Bayern beschlossen – darin enthalten: konstruktive Reformvorschläge für Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Wohnen und Migration. Für ein gerechteres, nachhaltigeres und zukunftsfähiges Bayern.

Die Vorsitzende der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Carolin Wagner sagt: „Söder schimpft gern auf die Ampel, um davon abzulenken, dass er seine eigenen Hausaufgaben verschludert. Von den Bundesmitteln für den Digitalpakt Schule hat Bayern nur 33 Prozent abgerufen. Von den Bundesmitteln zum Ausbau des Kita-Ganztags lediglich 20 Prozent. Im Startchancen-Programm startet Bayern gerade mal mit 100 Schulen. Das reicht alles nicht! Wir brauchen endlich Bayern-Speed in der Staatskanzlei, damit der Freistaat zukunftsfest wird.“

Der Vorsitzende der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Träger hebt hervor: „Bayern verschläft die Energiewende: Sei es Wasserstoff, erneuerbare Energien, Geothermie oder Windkraft. In Bayern sind im ersten Halbjahr 2024 nur vier neue Windkraftanlagen in Betrieb genommen worden. Der Freistaat liegt derzeit bei der installierten Leistung pro Quadratkilometer auf dem letzten Platz unter den Flächenländern. Nur das dicht besiedelte Berlin hat von allen Bundesländern weniger Anlagen pro Fläche. Bis zu 40 Prozent des bayerischen Wärmebedarfs könnten theoretischen Berechnungen zufolge aus der tiefen Geothermie in Südbayern bedient werden. Der Bund fördert die Geothermie effektiv, der Freistaat fördert kaum. Durch Nichtstun schadet die Staatsregierung dem Wirtschaftsstandort massiv.“

„Ein Bayern für Alle“ heißt für die SPD auch faire Arbeitsbedingungen für die Menschen im Freistaat. Die bayerischen SPD-Abgeordneten aus Landtag und Bundestag fordern einen höheren Mindestlohn sowie mehr Tarifverträge für gerechtere Lebensverhältnisse, um prekäre Beschäftigung einzudämmen. „Wir sollten jetzt endlich nachziehen und auch in Bayern ein Tariftreuegesetz einführen, damit staatliche Aufträge künftig an Tariflöhne gebunden sind. Wir müssen den Fachkräftemangel zur Chefsache machen und dringend mehr Anreize für kluge Köpfe aus dem Ausland schaffen, zu uns zu kommen! Dazu müssen wir die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen beschleunigen und Zuwanderer besser und schneller integrieren“, betont Fraktionschef Grießhammer.

Für die Vorsitzende der BayernSPD, Ronja Endres, geht von dieser Klausurtagung ein wichtiges Signal aus: „Ob in Wirtschaft, Arbeit, Bildung, Gesundheit, Wohnen oder Familienpolitik, als bayerische SPD arbeiten Bundesebene und Landesebene zusammen, um den Alltag der Menschen im Freistaat jeden Tag ein Stück besser zu machen.“

10.09.24 - Austausch mit DEHOGA-Bezirksgeschäftsführer

Zu einem Gespräch über die Situation in der regionalen Gastronomiebranche durfte ich Florian Rose, Regionalgeschäftsführer DEHOGA Oberfranken, in meinem Abgeordnetenbüro in Weißenstadt begrüßen.  In erster Linie sprachen wir über die Herausforderungen, vor denen die bayerischen und vor allem fränkischen Gaststätten in Zukunft stehen.

Wir in Oberfranken dürfen stolz auf unsere Wirtshauskultur sein und sollten diese auch in Zukunft zu schätzen wissen!

02.09.24 - Sommertour im Hofer Land

MdL Holger Grießhammer besucht zwei Handwerksbetriebe sowie die Kreishandwerkerschaft
Die Bäckerei Bayreuther und die Brauerei Meinel verbindet die Freude am Handwerk sowie die Verbindung zur Hofer Region – Ziel aller Beteiligten ist es, das Image der Branche insgesamt zu stärken

Hof. Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres informierte sich SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer vor Ort im Hofer Land über aktuelle Herausforderungen des oberfränkischen Handwerks. Zusammen mit dem SPD-Vorsitzenden Hof-Stadt Patrick Leitl, der Hofer SPD-Stadträtin Iris Leichauer, sowie der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Hof-Land Jennifer Bernreuther erhielt er an drei Standorten umfassende Einblicke über aktuelle Themen des regionalen Handwerks.

In mehreren Gesprächen mit den Inhabern der Bäckerei Bayreuther in Nentschau, dem Kreishandwerksmeister sowie der Geschäftsführung der Kreishandwerkskammer und den Inhaberinnen der Meinel-Bräu wurde klar, dass es neue Lösungen für bekannte Probleme braucht. Der Nachwuchs- und Fachkräftemangel macht sich auch hier bemerkbar. An diesem Punkt möchte die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag ansetzen und hat mit einem Antragspaket zahlreiche Ideen auf den Weg gebracht, um das Image der Branche zu stärken.

„Als Mann der Praxis und selbstständiger Handwerksmeister liegt mir die Handwerksbranche besonders am Herzen“, erklärt MdL Holger Grießhammer. Weiter merkt er an, „dass unser Antragspakt ‚Nachwuchsoffensive und Stärkung des regionalen Lebensmittelhandwerks‘ wieder die ehrliche Arbeit in den Fokus stellt.“ Es solle dazu beitragen, Ausbildungen wieder attraktiver zu machen. „Deshalb suche ich sehr gerne immer wieder den Austausch mit unseren regionalen Unternehmern.“

Station 1: Bäckerei Bayreuther
 

Bäckermeister Reinhard Bayreuther aus Nentschau führt bereits seit Jahrzehnten eine überregional bekannte Familienbäckerei. Auch er hatte mit gestiegenen Energiepreisen zu kämpfen, kann nun aber von einer Entspannung der Situation berichten. Seine inzwischen größte Herausforderung sieht Bayreuther in der Rekrutierung von Fachkräften und Auszubildenden.

Station 2: Kreishandwerkerschaft Hof
 

Der Kreishandwerksmeister für Hochfranken Marco Kemnitzer und die Kreishandwerkerschaft Hof unter der Leitung ihres Geschäftsführers Julian Grundhöfer setzen sich permanent durch kreative Aktionen, wie den Tag des Handwerks oder Radtouren durch ganz Oberfranken dafür ein, das Image des Handwerks zu stärken. Als „Motor der Gesellschaft“, versteht Kreishandwerksmeister für Hochfranken Marco Kemnitzer das praktische Arbeiten. So sei ein großes Ziel auch das Standing der Branche innerhalb der Gesellschaft zu verbessern.

Station 3: Brauerei Meinel

Im Hofer Kernort befindet sich die Brauerei Meinel, welche ebenfalls bereits seit Generationen in Familienhand geführt wird. Aktuell werden die Geschäfte von Monika und Gisela Meinel gelenkt. Sie schaffen es auf beeindruckende Art und Weise das traditionelle Brauhandwerk mit jungen Ideen zu verbinden.

„Ich werbe gerne dafür, eine Tätigkeit im Handwerk zu ergreifen. Denn das Handwerk und seine tagtäglich hart arbeitenden Menschen haben goldenen Boden unter den Füßen!“, betont Grießhammer.

28.08.24 - SPD fordert Nachwuchsoffensive zum Ausbildungsstart

Bayerns Bäcker und Metzger in der (Personal-)Krise: SPD fordert Nachwuchs- und Fachkräfteoffensive zum Ausbildungsstart

In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Auszubildenden und der Betriebe im Lebensmittelhandwerk drastisch gesunken – teilweise um bis zu 66 Prozent. Dies ergab eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller und Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer. „Wenn wir jetzt nicht handeln, stehen viele Bäckereien, Metzgereien und Konditoreien vor dem Aus. Das Lebensmittelhandwerk ist für die wohnortnahe und regionale Versorgung existenziell und darf nicht sterben!“, warnt Ruth Müller, ernährungs- und landwirtschaftspolitische Sprecherin.

Um den Trend zu stoppen, fordert die SPD-Fraktion in einem Antragspaket (PDF, 216 kB) umfassende Maßnahmen. „Wir müssen den jungen Menschen zeigen, wie attraktiv das Handwerk ist. Wir brauchen eine Imagekampagne, die das Lebensmittelhandwerk wieder attraktiv macht, und vor allem kostenfreie Fortbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte. Nur so können wir dem Nachwuchsmangel effektiv begegnen und die regionale Versorgung sichern“, so der Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer.

Die SPD-Fraktion fordert zudem neue Qualifizierungsprogramme für Quereinsteiger und geflüchtete Menschen mit anerkanntem Aufenthaltsstatus sowie solcher mit hoher Bleibeperspektive, um den Bedarf an Fachkräften zu decken. „Das Lebensmittelhandwerk bietet Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen echte Perspektiven. Es liegt an uns, ihnen das notwendige Handwerkszeug zu vermitteln“, erklärt Ruth Müller. „Gleichzeitig müssen wir die bestehenden Betriebe besser unterstützen, zum Beispiel durch die Förderung von Unternehmensnachfolgen und die Integration moderner Arbeitszeitmodelle.“

Neben diesen Maßnahmen fordert die SPD, die Initiative „Wasserschutzbrot“, die bereits seit 10 Jahren regionale Wirtschaftskreisläufe stärkt und das Trinkwasser schützt, auf alle bayerischen Regierungsbezirke auszuweiten sowie die Weiterentwicklung klimaresistenter Getreidesorten voranzutreiben. „Unsere Landwirtschaft muss zukunftsfähig werden, damit wir das Lebensmittelhandwerk sichern können“, so Müller weiter.

Die schriftliche Anfrage (PDF, 259 kB) der SPD-Fraktion zeigt im Einzelnen, dass die Zahl der Auszubildenden und der Betriebe in den Bereichen Bäckerei, Konditorei und Fleischerei in Bayern in den letzten zehn Jahren stark zurückging. Die Anzahl der Bäcker-Auszubildenden sank um 50 Prozent, die der Fachverkäufer in Bäckereien sogar um 66 Prozent. Bei den Fleischer-Auszubildenden gab es einen Rückgang von 43 Prozent, während die Zahl der Fachverkäufer in Fleischereien um 56 Prozent zurückging. Die Zahl der Fleischerei-Betriebe ging um 15 Prozent, die der Bäckereien um 27 Prozent zurück. Gleichzeitig stieg der Umsatz pro tätige Person in diesen Branchen, was auf eine erhöhte Arbeitsbelastung hindeutet.

01.08.24 - Sommertour Kulmbach

Sommertour im Kulmbacher Land: Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer besucht verschiedene Einrichtungen

Ziel der Sommerbesuche war es, interessante Menschen und Betriebe kennenzulernen und über deren Herausforderungen auf direktem Weg ins Gespräch zu kommen

Kulmbach. Politik lebt vom direkten Austausch. Aus diesem Grund machte Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour zunächst im Landkreis Kulmbach Station und besuchte drei Einrichtungen mit ganz unterschiedlichen Ansätzen: Das Team der Kindertagesstätte Waldwichtel, Johanna und Ben Berthold und ihre Kulmbacher Weideschweine sowie die inklusive Werkstatt des Lebenswerk Bayreuth-Kulmbach.

„Es macht mir große Freude, hier vor Ort bei den Menschen zu sein und mir Eindrücke zu verschaffen, welch spannende Konzepte sich dahinter verbergen. Gleichzeitig möchte ich den Sommer und die sitzungsfreie Zeit nutzen, um zu erfahren, mit welchen Herausforderungen sich diese Personen tagtäglich herumschlagen müssen“, verdeutlicht Grießhammer.

Station 1: Kindertagesstätte Waldwichtel

Letztes Jahr war es soweit: Seit September 2023 ermöglicht der Waldkindergarten nahe des Kulmbacher Flugplatzes den Kindern und ihren Eltern einen intensiven Zugang zum Wald und zur Natur. Mitten im Wald gelegen, eröffnet sich ein ganz neuer Blick auf das Erlernen motorischer Fähigkeiten und die Möglichkeit, bereits früh soziale Verantwortung zu übernehmen.

In zwei Gruppen eröffnen die Trägerin Nicole Müller und ihr Team von mehreren ausgebildeten Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen den Kindern einen Bewegungs- und Erfahrungsraum, den es so nur mitten in der Natur gibt. Dabei steht die Umsichtigkeit und der Umgang miteinander und mit anderen Lebewesen im Vordergrund.

„Bereits während meiner Zeit als Bezirksrat habe ich das Projekt aktiv verfolgt und bin begeistert, was hier entstanden ist. Im Einklang mit der Natur wird soziale Verantwortung gefördert“, beschreibt MdL Grießhammer den Wert des Konzeptes.

Im engen Austausch mit den Betreibern des Waldkindergartens stehen Johanna und Ben Berthold, die ihre Weideschweine artgerecht und das ganze Jahr über draußen versorgen. Der erlebnisorientierte Bauernhof verbindet eine regionale und nachhaltige Landwirtschaft. Sowohl therapeutische als auch freizeitorientierte Angebote erwarten Besucherinnen und Besucher nahe der Erlebnisscheune im Kulmbacher Ortsteil Eggenreuth. Eine eigene kleine Hofmetzgerei stellt eine saubere und auf das Tierwohl bedachte Verarbeitung sicher. Auch die hofeigene Wurst kommt dank Rohgewürzen völlig ohne künstliche Geschmacksverstärker aus.

Das alles geschieht auch unter Einbeziehung von Erneuerbaren Energien. Höher geständerte Photovoltaikanlagen der Firma Münch Energie nacch dem Agri-PV-Konzept ermöglichen es den Tieren, sich darunter zu bewegen und auch an heißen Sommertagen ein Plätzchen Schatten auf den Feldern zu finden. Die Abstände zwischen den Modulen sind so groß, dass auch ein herkömmlicher Traktor problemlos durchfahren kann. Flächen verfallen also dadurch nicht – die Landwirte können diese weiterhin nutzen.

Die inklusive Begegnungsstätte des Lebenswerk Bayreuth-Kulmbach gibt geistig und körperlich beeinträchtigten Personen die Möglichkeit, sich aktiv am Arbeitsleben zu beteiligen. Geschäftsführerin Birgit Richter und Zweigstellenleitung Marco Hakberdi führen SPD-Fraktionsvorsitzenden Holger Grießhammer bei einem Rundgang durch die verschiedenen Teile der Werkstatt in Kulmbach. Viele größere Unternehmen aus der Region übermitteln den Mitarbeitenden mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen Aufträge, die diese mit höchster Präzision und Zuverlässigkeit erledigen.

„Ich spüre, mit welcher Akribie und Freude die Menschen hier zusammenkommen und sich von ihren Beeinträchtigungen nicht unterkriegen lassen. Im Gegenteil, ich empfinde es als ungemein wertvoll, dass genau diese Menschen ein wichtiger Teil der Gesellschaft sind und unter guten Arbeitsbedingungen wichtige Aufgaben erledigen können. Die Menschen sind stolz, Lebenswerkler zu sein“, so Grießhammer abschließend.

23.07.24 - Bürgermeisterempfang der Landtagsfraktion

Gemeinsam für starke Städte und Gemeinden – SPD-Bürgermeister*innen-Empfang im Bayerischen Landtag

Mit Herzblut und Engagement gestalten sie das Leben in Bayerns Städten und Gemeinden – die SPD-Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. Am 23. Juli wurden sie im Bayerischen Landtag für ihren unermüdlichen Einsatz geehrt. Die SPD-Fraktion und die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik Bayern e.V. (SGK Bayern) luden zum Empfang, um nicht nur Dank auszusprechen, sondern auch gemeinsam über die aktuellen Herausforderungen und die notwendige Unterstützung durch die Landespolitik zu beraten.

„Unsere vielen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister setzen sich tagtäglich mit ihrer ganzen Kraft für ihre Städte und Gemeinden ein. Für dieses großartige Engagement wollen wir uns zusammen mit der SGK Bayern bei den SPD-Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern bedanken“, betonte der Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer in seiner Begrüßungsrede. „Die Städte und Gemeinden sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Sie brauchen eine starke Stimme und tatkräftige Unterstützung, um die vielfältigen Aufgaben bewältigen zu können. Nur gemeinsam können wir für starke Städte und Gemeinden sorgen und die Herausforderungen der Zukunft meistern“, so Grießhammer.

Neben dem Dank standen auch aktuelle Herausforderungen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister der Stadt Fürth und Vorsitzender der SGK Bayern, hob in seinem Grußwort hervor: „Für die BayernSPD sind die Rathäuser die wichtigsten Bastionen für eine lebendige und starke Sozialdemokratie in Bayern. Deren Verteidigung, angefangen in München bis hin in den ländlichen Raum, ist eine Zukunftsaufgabe für die gesamte BayernSPD.“

Die Veranstaltung wurde von der kommunalpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion Christiane Feichtmeier moderiert, die die Rolle der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unterstrich und die notwendige Unterstützung durch die Landespolitik betonte: „Unsere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind unermüdliche Kämpfer für ihre Kommunen. Es ist unsere Aufgabe als Landespolitiker, sie in ihrem Einsatz bestmöglich zu unterstützen.“

Mit dem Empfang setzte die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag ein starkes Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für die unermüdliche Arbeit der SPD-Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. Zugleich wurden wichtige Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit und die Stärkung der kommunalen Ebene in Bayern gesetzt.

22.07.24 - Wahl zum Fraktionsvorsitzenden

Liebe Freundinnen und Freunde,

meine Fraktionskolleginnen und -kollegen haben mich einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Ich freue mich sehr über das Ergebnis und werte es als großen Vertrauensvorschuss. Das gibt Rückenwind für die neue Aufgabe und ist ein schönes Zeichen. Denn die Fraktion an sich, das kann ich aus tiefstem Herzen bestätigen, ist alles andere als gespalten.

Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam und als Einheit die Menschen in Bayern wieder erreichen können. Denn Bayern braucht eine starke soziale Stimme, mehr denn je!

Wie ich bereits in einigen Interviews angedeutet habe, ist es Zeit, unsere Politik wieder ein Stück in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Dazu zählen unter anderem die tagtäglich mit Leidenschaft anpackenden Menschen im Handwerk, in der Pflege und im Bildungsbereich.

Es gibt einiges zu tun. Mein Motto gilt: Gemeinsam sind wir stärker.

Wenn alle an einem Strang ziehen, dann können wir wieder Fahrt aufnehmen! Packen wir es an.

11.07.24 - Naturbühne Trebgast Kulturfonds

Kulturfonds 2024 – Kulturelle Bildung:
Die Trebgaster Naturbühne erhält einen Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro

Gefördert wird ein theaterpädagogisches Projekt für Kinder und Jugendliche ab dem Grundschulalter

Die Naturbühne Trebgast besticht gewöhnlich durch ihre innovativen Projektideen und außergewöhnlichen schauspielerischen Leistungen. Um das weiter zu fördern, erhält die naturbühne gGmbH im Bereich einen Zuschuss aus dem Kulturfonds 2024 im Bereich Kulturelle Bildung von EUR 50.000. Dabei handelt es sich um eine Fortsetzungsmaßnahme eines theaterpädagogischen Projektes für Kinder und Jugendliche ab dem Grundschulalter.

„Mit der Naturbühne hat der Landkreis Kulmbach über die Grenzen aller bayerischen Regierungsbezirke hinweg ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Interessante kulturelle Angebote haben jegliche Unterstützung seitens des Freistaats verdient. Deshalb begrüße ich es sehr, dass unsere Nachwuchsschauspielerinnen und -schauspieler aus der Region gefördert werden“, freut sich Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer.

„Dennoch hätte ich mir auch noch weitere Gelder für unsere oberfränkische Kulturbranche gewünscht. Denn mich begeistert es, mit welchem Engagement die oberfränkische Kulturbranche arbeitet.“

Im Staatshaushalt sind für das Haushaltsjahr 2024 Ausgabemittel von EUR 700.000 für den Kulturfonds „Kulturelle Bildung“ veranschlagt. Dieser umfasst heuer ein Fördervolumen von insgesamt EUR 659.200, hiervon EUR 110.800 für Fortsetzungsmaßnahmen aus 2023 und EUR 548.400 für neue Projekte.

08.07.24 Handwerkertour mit Staatssekretärin Anette Kramme

Auf Handwerkertour rund um Pegnitz:
Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer und Staatssekretärin Anette Kramme, MdB, besuchen drei Handwerksbetriebe im Bayreuther Land

Die Bäckerei Schorn, die Schreinerei Weibart und die Brauereivereinigung Böheim bestechen durch individuelle und innovative Konzepte

  

Pegnitz. Um sich über Ideen und aktuelle Herausforderungen in der oberfränkischen Handwerksbranche zu informieren, besuchten Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer und Staatssekretärin Anette Kramme, MdB, drei Betriebe aus dem Pegnitzer Land. Im Gespräch mit drei Unternehmern aus den verschiedenen Handwerksbereichen wurde deutlich, dass sie dem stetigen Wandel mit individuellen Konzepten begegnen.

„Das Handwerk stärkt das Land. Deshalb bin ich immer gerne im direkten Austausch mit unseren Betriebsinhabern direkt vor Ort. Es ist außergewöhnlich, mit welcher Weitsichtigkeit gerade hier bei uns auf dem Land vorgegangen wird“, erklärt MdL Holger Grießhammer, selbst Inhaber eines Malerbetriebes. „Die regionale Wirtschaft im Bayreuther Land profitiert ungemein von ihren innovativen Betrieben. Die kleineren Unternehmer haben deshalb auch größtmögliche Unterstützung bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen verdient“, ergänzt Staatssekretärin Anette Kramme.

Station 1: Bäckerei Schorn

Bäckermeister Jürgen Schorn setzt in seiner Bäckerei bereits seit Anfang der 2000er Jahre auf grüne Energie. Er kombiniert Kulturveranstaltungen mit dem traditionellen Bäckerhandwerk. Seine Frau Dagmar ist Theaterwissenschaftlerin und Buchhändlerin. Das Konzept "Brot & Buch" geht seit vielen Jahren auf und erfreut sich großer Beliebtheit in Pegnitz.

Die SPD spricht sich klar gegen eine weitere Lockerung des Ladenöffnungsgesetzes in Bayern auf, um dem Bäckerhandwerk weiterhin eine Ruhepause zu ermöglichen.

Station 2: Schreinerei Weibart

Die Schreinerei Weibart im Pegnitzer Ortsteil Bronn wurde 1905 gegründet und wird bereits in der 4. Generation als Familienbetrieb geführt. Schreinermeister Günter Weibart übergab das Unternehmen 2017 an seinen Sohn Peter. Die bereits eingeführte 4-Tage-Woche ermöglicht ihnen Flexibilität.

Die Tätigkeit im Handwerk muss attraktiv bleiben. Daher sind flexible Arbeitseinteilung aus Sicht der SPD sehr zu begrüßen.

Station 3: Brauereivereinigung Böheim

Martin Weiß kooperiert mit einem Geschäftskollegen im Rahmen der Brauereivereinigung Böheim. Der Bier- und Getränkemarkt befindet sich ebenfalls in einem Wandel. Um die Vielfalt der oberfränkischen Brauereien zu erhalten, setzen die beiden auf Synergieeffekte und die Belieferung des Getränkehandels.

Um dem technischen und digitalen Fortschritt gerecht zu werden, muss der handwerkliche Nachwuchs auf höchstem technologischem und digitalem Niveau ausgebildet werden, so dass die ausgebildeten Fachkräfte im internationalen Wettbewerb bestehen können.

03.07.24 - Bund-Länder-Städtebauförderung 2024

Bund-Länder-Städtebauförderung 2024:
Die Gemeinden und Städte Oberfrankens profitieren von mehr als 30 Millionen Euro Fördersummen

Drei Förderprogramme sollen die Ortszentren stärken, den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und Brachflächen wiederbeleben

Eine Vielzahl von Kommunen profitiert auch in diesem Jahr wieder von der Bund-Länder-Städtebauförderung. Insgesamt fließen mehr als 30 Millionen der insgesamt beinahe 200 Millionen Euro Fördersumme nach Oberfranken. Diese gliedert sich in drei Förderprogramme „Lebendige Zentren“ (EUR 17,28 Mio), „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier lebendig gestalten“ (EUR 5,084 Mio) und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (EUR 8,45 Mio.). Unterstützt werden in ganz Bayern insgesamt 423 Städte und Gemeinden.

„Der Strukturwandel und die demografische Entwicklung sind umfangreiche Aufgaben für unsere Städte und Gemeinden in Oberfranken. Für die Belebung der Ortszentren und die Stärkung des Zusammenhalts ist jeder Cent bestens investiert. Unsere oberfränkischen Kommunen haben höchste Unterstützung verdient. Denn von den in der Verfassung festgeschriebenen gleichwertigen Lebensverhältnissen sind wir noch viel zu weit entfernt“, bewertet Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer.

Im Landkreis Wunsiedel werden für „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ die Orte Weißenstadt und Wunsiedel für den Altstadtbereich mit EUR 640.000 bzw. EUR 800.000 bedacht sowie Marktredwitz im Ortsteil Brand mit EUR 320.000. Die Gemeinden Hohenberg a.d.Eger und Schirnding erhalten zur Stärkung der Ortskerne EUR 80.000 sowie EUR 284.000.

Auch der Landkreis Kulmbach profitiert von der Städtebauförderung des Bundes und der Länder. Stadtsteinach erhält für die Sanierung der Altstadt EUR 456.000, Thurnau insgesamt eine Fördersumme von EUR 2.120.000.

Im Landkreis Hof wird das Hofer Bahnhofsviertel zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts mit EUR 400.000 bedacht, Münchberg erhält für den Innenstadtbereich EUR 680.000 im Teilbereich Wachstum und nachhaltige Erneuerung. Schwarzenbach am Wald bekommt für den Stadtkernbereich EUR 240.000 aus dem Fördertopf.

Auch der Landkreis Bayreuth wird umfangreich unterstützt. Aus dem Förderprogramm 1 erhält Bayreuth EUR 600.000 zur Sanierung des Altstadtkerns, aus dem Förderprogramm 2 EUR 300.000 für den Stadtteil Hammerstatt und aus dem Förderprogramm 3 EUR 1.320.000 für den Stadtumbau Kreuzstein. Goldkronach erhält EUR 80.000 für das Markgräfliche Bischofsland. Ludwigsstadt profitiert für die ARGE EUR 684.000, das Wirtschaftsband A9 – Fränkische Schweiz nähe Pegnitz wird mit EUR 30.000 unterstützt. Die Gemeinde Hollfeld wird mit EUR 240.000 für die Sanierung des Altstadtbereichs bedacht. Für das Stadtumbaugebiet Speichersdorf werden EUR 300.000 fällig. Warmensteinach erhält für den Ortskernbereich EUR 60.000.

In Bayern werden in den drei Bund-Länder-Städtebauförderungsprogrammen „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ 423 bayerische Kommunen gefördert. Zusammen mit den Mitteln der Kommunen stehen gut 284 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger und örtliche Akteure können sich einbringen und sind ein wichtiger Faktor für den Erfolg.

25.06.24 - Besuch des Otto-Hahn-Gymnasiums

Otto-Hahn-Gymnasium meets Landtag: MdL Grießhammer und MdL Nicole Bäumler als bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion diskutieren mit den 10. Klassen des OHG

Auf Einladung der Schulleitung nehmen sich die beiden Abgeordneten eine Doppelstunde Zeit, sich mit den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten über aktuelle Themen auszutauschen

  

Für einen umfassenden Einblick in die aktuelle Situation des Schullebens und um den Zehntklässlerinnen und Zehntklässlern die Möglichkeit zu geben, Fragen über aktuelle Themen und die Arbeitsweise des Bayerischen Landtags zu stellen, besuchten die beiden Landtagsabgeordneten Holger Grießhammer und Nicole Bäumler auf Einladung der Schulleitung das Otto-Hahn-Gymnasium in Marktredwitz. Die Schülerinnen und Schüler hatten dabei die Gelegenheit, sich über die Tätigkeit im Bayerischen Landtag aus nächster Nähe zu informieren.

Und davon machten sie auch rege Gebrauch. Grießhammer betonte als zuständiger Abgeordneter aus dem Stimmkreis Wunsiedel-Kulmbach, dass die künftigen Generation vollen Einsatz für ihre Anliegen verdient haben und das Aufweichen der Schuldenbremse die richtige Entscheidung in der aktuellen Zeit sei: „In der Krise hilft vor allem Investieren, damit es uns zukünftig besser geht. Denn jede Investition, die wir heute nicht machen, wird uns in Zukunft doppelt und dreifach kosten.“ Dem schloss sich auch die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Nicole Bäumler an, die selbst in der Oberpfalz beheimatet ist: „Bildungsgerechtigkeit schaffen ist das Gebot der Stunde. In keinem anderen Bundesland hängt Bildung so sehr vom Geldbeutel der Eltern ab wie in Bayern. Das wollen wir ändern und dafür müssen wir investieren: mehr multiprofessionelle Teams, echte Lernmittelfreiheit und moderne Schulen brauchen wir.“

Die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen hatten vor allem Fragen zur aktuellen Situation nach der Europawahl mitgebracht. Wie sinnvoll ist ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr? Wie kann Klimaschutz in Zusammenarbeit mit der Industrie gelingen und wie ein sachlicherer Diskurs im Landtag Einzug halten könne. Die beiden Abgeordneten setzten sich intensiv mit den Ideen und Sorgen der Zehntklässlerinnen und Zehntklässler auseinander und fanden auf jede Frage eine Antwort. Einigkeit bestand darin, dass einfache und auf den ersten Blick einleuchtend klingende Lösungen für die Aufgaben unserer Zeit nicht das Allheilmittel sind.

Das Otto-Hahn-Gymnasium selbst lädt als Schule regelmäßig Politikerinnen und Politiker unterschiedlicher Parteien und von unterschiedlichen politischen Ebenen ein, um den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, wie wertvoll eine inhaltliche Auseinandersetzung für die eigene Meinungsbildung ist. Das OHG nimmt am Projekt „Digitale Schule der Zukunft“ Teil und ist als Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage ausgezeichnet worden.

19.06.2024 - Bayerische Staatsforsten

Trotz kranker Wälder: Bayerische Staatsforsten streichen hunderte Stellen – SPD fordert mehr Personal

Bayerns Wälder leiden massiv unter den Folgen des Klimawandels: Nur noch jeder zehnte Baum ist gesund. Statt die bayerischen Wälder mit ausreichend Geld und Personal zu schützen, haben die Bayerischen Staatsforsten in zehn Jahren rund 200 Stellen abgebaut. Das zeigt eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion.
 

„Um das Ökosystem Wald langfristig zu bewahren, müssen wir unsere Wälder umbauen und klimaresistente Baumarten ansiedeln. Das geht aber nicht ohne die passenden personellen und finanziellen Mittel. Dass bei den Bayerischen Staatsforsten, massiv Stellen gestrichen wurden, ist dabei höchst kontraproduktiv“, so Martina Fehlner, SPD-Abgeordnete aus Aschaffenburg und stellvertretendes Beiratsmitglied der Bayerischen Staatsforsten.
 

Bereits jetzt gelten fast 80 Prozent der deutschen Waldbestände als gefährdet bis stark gefährdet. „Die zunehmende Trockenheit und Schädlinge machen unseren Wäldern schwer zu schaffen. Deshalb muss der Waldumbau endlich ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Die Zeit drängt“, so Fehlner weiter.
 

Gerade bei Waldarbeiterinnen und Waldarbeitern, die für den Umbau und die Waldpflege besonders wichtig sind, wurden zuletzt Stellen abgebaut. „Überall fehlt es an ausgebildetem Fachpersonal – sowohl bei den Staatsforsten als auch im Privatwald. Bei einem Schädlingsbefall muss aber schnell gehandelt werden, um den übrigen Bestand zu schützen.  Wenn dann das Personal fehlt, entsteht ein unumkehrbarer Schaden“, ergänzt Holger Grießhammer, forstpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Beiratsmitglied der Bayerischen Staatsforsten.
 

Für Fehlner und Grießhammer besteht daher dringender Handlungsbedarf: „Wir brauchen in Bayern schnell mehr gut ausgebildetes Personal in der Forstverwaltung. Die Stellenkürzungen müssen rückgängig gemacht werden“, fordern die beiden.

Auch eine Rückkehr zu mehr Forstrevieren wäre sinnvoll. Im Zuge einer Reform halbierte sich die Zahl der Reviere auf 370 – das bedeutet längere Anfahrtswege und weniger Arbeitszeit vor Ort. „Mehr und damit kleinere Forstreviere würden das Personal zusätzlich entlasten und könnte den Waldumbau noch effektiver voranbringen“, so Fehlner.

11.06.2024 - Bayerische Landesstiftung

Bayerische Landesstiftung:
Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer begrüßt die Förderung von vier Projekten aus den Kreisen Hof, Kulmbach und Wunsiedel

Neben drei Maßnahmen von privaten Antragstellern wird auch das evangelische Pfarrhaus in Schauenstein mit einem Zuschuss bedacht

In seiner 159. Sitzung hat der Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung heute wieder über die Förderung eingereichter Maßnahmen entschieden. Landtagsabgeordneter und Gremiumsmitglied Holger Grießhammer freut sich über die Zuwendung von vier Projekten aus den Bereichen Hof, Kulmbach und Wunsiedel.

Die Bayerische Landesstiftung ermöglicht es Antragstellern, Unterstützungsgelder für Projekte aus den Bereichen Soziales und Kultur zu beantragen. Dazu zählen beispielsweise die Alten- und Pflegehilfe sowie Baumaßnahmen von besonderer regionaler Bedeutung wie Denkmäler.

Die vier Projekte im Einzelnen:
Sanierung des Evang. Pfarrhauses im Kirchweg 1 in Schauenstein

  • Gesamtkosten 81.930 Euro, davon 65.950 Euro zuwendungsfähige Kosten
  • Zuschuss der Landesstiftung in Höhe von 5.600 Euro (8,5 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten)

Sanierung und Modernisierung (BA 1) eines Anwesens in der Schützenstraße in Hof

  • Gesamtkosten 721.953 Euro, davon 15.643 Euro zuwendungsfähige Kosten
  • Zuschuss der Landesstiftung in Höhe von 1.330 Euro (8,5 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten)

Erneuerung von Fenstern und einer Haustür eines Anwesens am Röhrenplatz in Kulmbach

  • Gesamtkosten 25.229 Euro, davon 100% zuwendungsfähige Kosten
  • Zuschuss der Landesstiftung in Höhe von 1.275 Euro (5,1 Prozent der Gesamtsumme)

Fenstertausch und Fassadeninstandsetzung eines Anwesens in der Burggraf-Friedrich-Straße in Wunsiedel

  • Gesamtkosten 32.885 Euro, davon 100% zuwendungsfähige Kosten
  • Zuschuss der Landesstiftung in Höhe von 2.796 Euro (8,5 Prozent der Gesamtsumme)

Die Bayerische Landesstiftung ermöglicht als Stiftung des Öffentlichen Rechts die Unterstützung von Maßnahmen auf sozialem und kulturellem Gebiet. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass die Region wieder mit Zuschüssen bedacht wurde. Ich werbe gerne dafür, weitere Anträge aus an die Stiftung zu stellen“, unterstreicht Holger Grießhammer.
 

Die Stiftung ging aus der Vereinigung der Bayerischen Staatsbank mit der Bayerischen Vereinsbank hervor und verfolgt gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Das Antragsformular befindet sich auf der Webseite der Bayerischen Landesstiftung. Diese besteht seit 1972 als eigenständiges, dauerhaftes und flexibles Förderinstrument.

10.06.2024 - Kommunale Hochbauförderung

Kommunale Hochbauförderung: Gelder für 26 Projekte aus dem Stimmkreis Wunsiedel-Kulmbach

MdL Grießhammer sieht darüber hinaus großen Investitionsbedarf bei Wohnungsbau, ÖPNV sowie bei der Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur

Positive Nachrichten für die Region: Dringend erwartete Gelder des Freistaats für den kommunalen Hochbau fließen in den Stimmkreis 408 Wunsiedel-Kulmbach, zu dem auch fünf Kommunen aus dem Bayreuther Landkreis zählen. Insgesamt erhalten 26 Hochbaumaßnahmen Zuweisungen des Freistaats Bayern.

Insgesamt stehen im Freistaat in diesem Jahr fast 1,1 Milliarden Euro für Gemeinden, Gemeindeverbände und kommunale Zweckverbände im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs nach Art. 10 Bayerisches Finanzausgleichsgesetz (BayFAG) bereit. Damit, so Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer, steigt das Fördervolumen gegenüber dem Vorjahr um 70 Millionen Euro, wobei aus kommunaler Sicht „künftig weitere Verbesserungen erforderlich sind“.

Im Einzelnen wird es für folgende Kommunen staatliche Fördergelder geben:

Landkreis Wunsiedel

  • Arzberg: Ersatzneubau des Kindergartens (EUR 667.000), Erweiterung und Umbau der Kindertageseinrichtung (EUR 500.000)
  • Röslau: Sanierung und Erweiterung des Kindergartens (EUR 1.000.000)
  • Höchstädt: Sanierung der Grundschule (EUR 30.000)
  • Hohenberg a.d. Eger: Sanierung und Erweiterung der Kindertageseinrichtung (EUR 500.000)
  • Marktleuthen: Ersatzneubau der Kindertageseinrichtung (EUR 700.000)
  • Marktredwitz: Baukostenzuschuss zum Ersatzneubau der Kindertageseinrichtung (EUR 502.000), Umbau der Alexander-von-Humboldt-Mittelschule (EUR 107.000)
  • Selb: Ersatzneubau der Kindertageseinrichtung im Stadtgebiet Kappel (EUR 500.000), Ersatzneubau der Kindertageseinrichtung Zum guten Hirten (EUR 425.000), Umbau und Erweiterung des Kindergartens Nikolaus (EUR 586.000)
  • Thiersheim: Teilsanierung der Grundschule (EUR 40.000)
  • Wunsiedel: Umbau und Erweiterung der Kindertageseinrichtung (EUR 200.000)
  • LK WUN: Neubau einer Sporthalle für Zwecke des Schulsports (EUR 1.000.000), Generalsanierung der Sporthalle der Realschule Selb (EUR 1.000.000)

Landkreis Kulmbach

  • Ködnitz: Ersatzneubau der Kindertageseinrichtung (EUR 364.000)
  • Kulmbach: Baukostenzuschuss zur Erweiterung der Kindertageseinrichtung (EUR 125.000)
  • Landkreis KU: Umbau des Marktgraf-Georg-Friedrich-Gymnasiums (EUR 150.000)
  • Marktschorgast: Umbau der Grundschule (EUR 50.000)
  • Neudrossenfeld: Erweiterung der Grund- und Mittelschule (EUR 200.000)
  • Presseck: Generalsanierung der Grundschule mit Sanierung der Sporthalle und der Freisportanlagen (EUR 700.000)
  • Trebgast: Erweiterung der Grundschule und Umbau eines Klassenraums für die Nutzung als Kinderhort (EUR 99.000)

Landkreis Bayreuth

  • Bad Berneck: Neubau einer Kindertageseinrichtung (EUR 208.000)
  • Bischofsgrün: Neubau einer integrativen Kindertageseinrichtung (EUR 363.000)
  • Gefrees: Erweiterung der Kindertageseinrichtung (EUR 166.000), Umbau der Außenanlagen der Grundschule (EUR 200.000)

Die Mittel nach Art. 10 BayFAG sind vorgesehen für den Bau von öffentlichen Schulen, schulisch notwendigen Sportanlagen, kommunalen Theatern und Konzertsälen sowie Kindertageseinrichtungen in Städten und Gemeinden.

Grießhammer sieht darüber hinaus „großen kommunalen Investitionsbedarf beim Wohnungsbau, beim ÖPNV sowie bei der Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur“. Dazu hat die SPD-Landtagsfraktion bei den soeben abgeschlossenen Beratungen des Staatshaushalts 2024/2025 eine Reihe von Initiativen im Landtag eingebracht, die allerdings von den Regierungsfraktionen abgelehnt wurden.

Abschließend betont Abgeordneter Grießhammer die große Bedeutung kommunaler Investitionen: „Sie dienen der Daseinsvorsorge und damit direkt den Bürgerinnen und Bürgern. Darüber hinaus profitieren Mittelstand und Handwerk und somit unmittelbar die heimische Wirtschaft.“ Im Freistaat insgesamt werden dadurch Wachstum und Beschäftigungen deutlich gestärkt, schließlich sind die Kommunen der mit Abstand größte öffentliche Investor.

07.06.24 - Unterzeichnung Karlsbader Erklärung

Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer unterzeichnet Karlsbader Erklärung

Die vollständige Elektrifizierung der Region müsse nach Ansicht Grießhammers „deutlich zügiger vorangehen“. Das Papier infolge des Verkehrsgipfels Anfang Mai macht auf die Vorteile einer engeren europäischen Zusammenarbeit aufmerksam.

Der vollelektrische Ausbau der Bahnstrecken in Oberfranken hinkt immer noch den Ankündigungen hinterher. Aus diesem Grund unterstützt Landtagsabgeordneter und Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Wirtschaft Holger Grießhammer die Karlsbader Erklärung im Nachgang des Verkehrsgipfels vor einigen Wochen.

Diese fordert den schnellstmöglichen Ausbau einschließlich der Elektrifizierung dreier Teilstrecken

  • Nürnberg – Marktredwitz – Hof – Plauen – Zwickau – Chemnitz – Dresden – Görlitz – Breslau/ Wroclaw
  • Nürnberg – Marktredwitz – Eger/ Cheb – Karlsbad/Karlovy Vary – Prag
  • Neubaustrecke Dresden – Prag mit Erzgebirgstunnel

„Wirtschaft und Klimaschutz muss zusammengedacht werden. Der oberfränkische Wirtschaftsraum profitiert von seinen tschechischen Partnern. Gleichzeitig ist der lahmende Ausbau des bayerischen Abschnitts der Franken-Sachsen-Magistrale ein großes Investitionshindernis und bremst den Güteraustausch zwischen Ost und West“, erklärt Grießhammer.

So profitiere ganz Nordostbayern an einer weiteren Verflechtung der Industrieregionen Schlesien/Dolny Śląsk, Sachsen, Karlsbad/Karlovy Vary, Aussig an der Elbe/Ustí nad Labem. Außerdem entlaste eine elektrifizierte Ausweichroute die chronisch überlastete Bahnstrecke von Tschechien nach Deutschland durch das Elbtal.

Die Umfahrung über Eger/Cheb werde bis zur Fertigstellung der Neubaustrecke Dresden – Prag in steigendem Maße notwendig, allen voran für die mehrmonatigen Streckensperrungen während des Baus. Das Hochgeschwindigkeitsprojekt Dresden-Prag könne ebenfalls nur durch eine elektrifizierte Verbindung zwischen Nürnberg und Prag sinnvoll, wie Grießhammer betont. „Das Vorhaben muss jetzt schnellstmöglich umgesetzt werden. Europäische Zusammenarbeit kommt der ganzen Region zugute.“

05.06.24 - Haushaltsrede Einzelplan 07 Wirtschaft

In dieser Woche finden die Haushaltsberatungen im Bayerischen Landtag statt.

Die Staatsregierung kürzt die Mittel für das Handwerk. Das ist der völlig falsche Weg! Die Kolleginnen und Kollegen im Handwerk stehen vor enormen Umbrüchen. Der Transformationsdruck, der Nachwuchs- und Fachkräftemangel drücken auf die Branche. Da hilft es nicht weiter, die Gelder für die Errichtung und Ausstattung von handwerklichen Schulungsstätten zu kürzen. Das Gegenteil wäre wichtig.

Auch im Bereich Energie wurde vieles versäumt. Die Verhinderung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien – im Speziellen die Windkraft mit der 10-H-Regel – hat unser Bayern stark zurückgeworfen. Der Windkraftausbau kommt nur schleppend voran. Deshalb fordern wir einen „Windkraftbooster“ für Bayern. Denn bis jetzt sind nur ganze vier Windräder in diesem Jahr in Bayern errichtet worden. Auch der Ausbau für stationäre Großspeicher und Megabatterien sollte deutlich erhöht werden. So könnten wir den erzeugten Strom auch sinnvoll zwischenspeichern. Bayern hat beste Voraussetzungen für einen klimaschonenden Einsatz von Geothermie und eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Nutzen wir sie!

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an all die innovativen und kreativen Köpfe in unserer heimischen Wirtschaft. Diese führen uns Schritt für Schritt in eine gute Zukunft. Unser Wohlstand basiert vor allem auf den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die tagtäglich an der Wirtschafts- und Energiewende arbeiten.

10.05.24 - Eröffnung Stimmkreisbüro

Ein Hauch von München in Weißenstadt

Mehr Stadtrat im Landtag: Zahlreiche Ehrengäste feiern zusammen mit Landtagsabgeordneten Holger Grießhammer die offizielle Einweihung seines Stimmkreisbüros in Weißenstadt. Am Herzen liegt ihm vor allem der direkte Austausch mit der Bevölkerung. Auch die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales ist vor Ort.

 

Im Herbst vergangenen Jahres hat er den Sprung in den Bayerischen Landtag geschafft, am Freitag eröffnete Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer nun auch offiziell zusammen mit einer Vielzahl an Gästen sein neues Stimmkreisbüro in Weißenstadt. Als Praktiker und Person aus der Mitte der Gesellschaft sieht er darin vor allem eine direkte Anlaufstelle für Anliegen aus der Bevölkerung.

Grießhammer gab den Besuchern zunächst einen Einblick in sein erstes halbes Jahr als Mitglied des Landtages und machte deutlich, dass er überzeugt sei, „dass wir zum Wohle der Region zusammenarbeiten müssen“. Im Wesentlichen sollte immer der Mensch hinter dem Politiker im Vordergrund stehen. „Ich bin ein kommunalpolitisches Gewächs. Da arbeitet man zusammen für ein gemeinsames Projekt. Ich werde mein Bestes dafür geben, dass sich diese Arbeitsweise auch im Landtag durchsetzen wird.“ Deshalb möchte er auch ein Politiker zum Anfassen sein. Dies sei sein persönlicher Anspruch. Gleichermaßen zeigte sich Grießhammer erfreut über die Entscheidung des Stadtrates, den Termin der Stadtratssitzung fortan von Mittwoch auf Donnerstagabend zu verlegen. „Sich für die Heimat einsetzen gelingt am besten direkt vor Ort. So kann ich entscheidende Informationen schnell an die richtige Stelle tragen. Das ist ein entscheidender Vorteil für uns alle.“ Er gehe die Aufgabe mit der nötigen Portion Demut an und betonte gleichermaßen, dass er mit großem Einsatz das Beste für die Region erreichen möchte. Dazu zählen neben seinem Stimmkreis Wunsiedel-Kulmbach, zu dem auch die fünf Bayreuther Gemeinden Bad Berneck, Bischofsgrün, Fichtelberg, Gefrees und Mehlmeisel gehören, auch die beiden Betreuungsstimmkreise Hof und Bayreuth. Das Büro in Weißenstadt sei zentral erreichbar aus allen Ecken des Stimmkreises und solle daher ein Ort der Begegnung sein.

Dem schloss sich der Wunsiedler Landrat Peter Berek an und wünscht sich, dass „hier ein kreatives Milieu vorhanden ist und viele gute Dinge für unsere Region auf den Weg gebracht werden. Ich glaube, die Menschen wollen durchaus, dass man trotz aller sachlichen und fachlichen Unterschiede gut zueinander findet. Und das zeichnet die Person Holger Grießhammer aus. Das sehe ich nicht zuletzt momentan bei den Haushaltsberatungen im Kreistag.“

Der Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner sieht in dem Zuschnitt des Stimmkreises eine große Herausforderung, betonte aber gleichermaßen: „Wir hatten in den letzten Monaten bereits sehr häufig Kontakt. Sie sind in unserem Landkreis bereits sehr präsent. Sie suchen den Kontakt und setzen sich für unsere Belange ein.“

Zu den entscheidenden Projekten der Stadt zählten laut dem Kulmbacher Oberbürgermeister Ingo Lehmann der Uni-Campus, der barrierefreie Bahnhof und das Kaufplatzgelände. Ich bin sehr stolz und dankbar, dass Du die Interessen beider Landkreise in München vertreten wirst und werde mich in nächster Zeit immer wieder melden.“

Die beiden oberfränkischen Bundestagsabgeordneten Jörg Nürnberger und Andreas Schwarz unterstrichen den Wert der engen Zusammenarbeit. Schwarz betonte, dass Holger Grießhammer für normalen Menschenverstand stehe, der nun in den Landtag eingezogen sei. „Du bist ein bodenständiger Mensch. Wenn man sich an dieses Büro wendet, bekommt man auch eine schnelle Antwort. Das ist nicht üblich.“ Jörg Nürnberger freut sich darüber, „dass es wieder einen Landtagsabgeordneten aus dem Landkreis Wunsiedel gibt. Wir als Politiker haben eine extreme Vorbildfunktion. So wie wir uns gegenüber den Menschen verhalten, schlägt es auf uns selbst zurück, wirkt es aber auch in die Gesellschaft hinein.“

Dem pflichtete auch Grießhammers Vorgängerin bei, die langjährige Landtagsabgeordnete und ehemalige Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags, Inge Aures: „Mir kann niemand vorwerfen, dass ich mich nicht um den Nachwuchs gekümmert hätte. Es geht um unsere Heimat. Und da ist mein Nachfolger mit seinen frischen Ideen die absolut richtige Wahl. Wir wollen bei den Bürgern sein. Ich bin stolz und glücklich, dass du, lieber Holger, mein Nachfolger geworden bist.“

Auch Weißenstadt werde von der neuen Begegnungsstätte profitieren, machte Zweiter Bürgermeister Matthias Beck deutlich. „Der heutige Tag ist das Ergebnis deiner politischen Arbeit. Ich genieße diesen Dialog seit vielen Jahren im Stadtrat. Stellvertretend für den ganzen Stadtrat freut es mich unheimlich für Weißenstadt, dass wir nun ein ortsansässiges Stimmkreisbüro haben.“ Der Vorsitzende der SPD-Fraktion in Weißenstadt Markus Zitzmann kenne die Räumlichkeiten noch, wie sie früher ausgesehen haben. „Was hier in Windeseile seit der Landtagswahl im Oktober geschehen ist, zeigt, dass du ein Mann der Tat bist.“ Dem schloss sich auch der Vermieter und Vorstand der Raiffeisenbank Hochfranken West eG Andreas Schlick an: „Als örtlich verwurzelte Raiffeisenbank sind wir sehr glücklich, einen solchen Mieter gewonnen zu haben. Wir freuen uns sehr und hoffen, dass wir hier noch sehr lange zusammenbleiben.“ Der kurze Draht in den Bayerischen Landtag könne ein Vorteil sein.

Unterstützt wird Grießhammer in seinem Bürgerbüro von seinem Büroleiter und Wissenschaftlichen Mitarbeiter Alexander Steger und der Bearbeitung inhaltlicher Anliegen, seiner Sekretärin Miriam Wunder bei allgemeinen Bürotätigkeiten, Maria Röder und Videofilmemacher Sebastian Greim bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Der evangelische Pfarrer Markus Wandtke erteilt den kirchlichen Segen für die Räumlichkeiten und wies darauf hin, dass die Politik ein nicht ganz ungefährliches Geschäft ist.“ Dies sehe man gerade in den Medien. Ganz so heiß sei das Pflaster hier im Fichtelgebirge „Gott sei Dank noch nicht.“ Er wünsche sich, dass es ein Miteinander in Politik und Gesellschaft gebe, welches zwar von Kontroversen geprägt sei, „aber ohne Handgreiflichkeiten abläuft“. Wenn jemand das Herz am richtigen Fleck habe, dann werde das funktionieren. „Sie können mit Farben umgehen, im wahrsten Sinne des Wortes! Transparent, durchsichtig, aber zu sehen sein. Das wünsche ich ihnen für ihre Arbeit!“

Bei den Festlichkeiten im Garten des Büros genossen die Gäste das beste Frühlingswetter. Die Parlamentarische Staatssekretärin für Arbeit und Soziales Anette Kramme sah darin den Lohn für Grießhammers tapferen Einsatz in den letzten Wochen.

Grießhammer selbst lud zum Tag der Offenen Bürotür auch Bürgerinnen und Bürger ein, das Abgeordnetenbüro zu besichtigen. Jeder sei hier willkommen, er habe stets ein offenes Ohr, betonte er abschließend.

30.04.24 - Besuchergruppenfahrt in den Landtag

Insgesamt 100 Personen aus den Kreisen rund um Wunsiedel und Kulmbach erhalten vor Ort in München Einblicke in die Arbeitsweise des Hohen Hauses

München. Der Busparkplatz vor dem Maximilianeum war am heutigen Dienstag durchweg oberfränkisch geprägt. Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer sprach seine Einladung aus, rund 100 Personen sind dieser gefolgt. Die Gruppe aus dem Landkreis Wunsiedel startete zeitig in der Früh in Marktleuthen, die Kulmbacher Abordnung in Himmelkron. An Bord waren engagierte und ehrenamtlich tätige Personen, denen Grießhammer in der Landeshauptstadt ausführlich seine Abgeordnetentätigkeit und seinen Einsatz für die Region aufzeigen konnte.

„Der Landtag steht für Transparenz und Offenheit. Ich freue mich sehr, dass ich meine Abläufe und Arbeitsweise als Landtagsabgeordneter vorstellen konnte“, unterstreicht Grießhammer. „Politische Bildung ist der Schlüssel, um vor extremen Kräften aufzuklären.“

Neben einem kurzweiligen Erklärvideo über die Zusammensetzung und Handlungsweisen des bayerischen Parlaments und die Funktionsweise der Demokratie schloss sich eine gemeinsame Diskussionsrunde im Plenarsaal des Maximilianeums an. Dabei stellte der Landtagsabgeordnete die Termine einer klassischen Sitzungswoche vor und veranschaulichte an konkreten Beispielen seine Mitarbeit in den einzelnen Gremien, speziell als Mitglied des Wirtschaftsausschusses. „Denn das sind die Orte, an denen Politik gemacht wird. Hier ist es wichtig Präsenz zu zeigen und für die Region das Bestmögliche zu erreichen“, schilderte Grießhammer den aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörern.

Mit regem Interesse stellten die Besucher auch einige Fragen bezüglich der Oppositionsarbeit der Fraktion. So wurde deutlich, dass ein sozial verträglicher Klimaschutz ein Hauptanliegen der SPD ist. Im Anschluss an das informative Programm hatten die beiden Gruppen noch die Möglichkeit, die Stadt zu erkunden.

21.04.24 - Grenzüberschreitender Imkeraustausch

Bienen kennen keine Grenzen: MdL Holger Grießhammer und Generalsekretärin Ruth Müller veranstalten grenzüberschreitenden Imker-Austausch

Dabei wurde deutlich, dass die Bienenzüchter auf beiden Seiten der Grenze ähnlichen Herausforderungen gegenüberstehen, bereits wichtige Artenschutzmaßnahmen ergriffen werden und ein enger Austausch viele Vorteile mit sich bringt

 

Bischofsgrün. „Bienen kennen keine Grenzen.“ Gut einen Monat vor dem Weltbienentag am 20. Mai veranstaltete Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer zusammen mit der Generalsekretärin der SPD-Landtagsfraktion und Europakandidat Martin Lücke am heutigen Sonntagvormittag einen imkerpolitischen Frühschoppen in Bischofsgrün. Bienenexpertinnen und -experten aus den Kreisen rund um Wunsiedel-Kulmbach, Bayreuth und Hof tauschten sich dabei zur Stärkung der heimischen Imkerbranche aus.

„Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hat viele tiefgreifende Vorteile. Denn die ökologischen Herausforderungen machen an den Landesgrenzen nicht Halt. Daher war es ein sehr schönes und wichtiges Zeichen, dass sich die Branche in diesem Rahmen direkt über alle Herausforderungen austauschen konnte“, unterstreicht Grießhammer.

„Zu diesen zählt neben der Honiggewinnung und dem nachhaltigen Umgang mit den eigenen Bienenvölkern auch eine abwechslungsreiche Natur“, wie die imkerpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag Ruth Müller und Grießhammer in einem Talk veranschaulichen. Denn diese sei eine „Grundvoraussetzung für eine intakte Bienenkultur“.

Nicht nur die Honigbiene, sondern auch Wildbienen spielen eine wichtige Rolle. Da In Deutschland existieren über 550 Wildbienenarten, die auf ein funktionierendes Ökosystem angewiesen sind. Auch bei uns hat sich die Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten verändert. Die Betriebe und die Flächen, die bewirtschaftet werden, sind größer geworden und damit gibt es weniger Hecken und Randstreifen.

Der enge Dialog mit der Landwirtschaft müsse dabei ins Zentrum gestellt werden, macht die imkerpolitische Sprecherin deutlich. „Artenvielfalt und der Schutz der Lebensräume kommen uns allen zugute. Nach dem Volksbegehren 2018 hat sich seitens der Staatsregierung aber nicht viel getan. Dabei merken wir doch alle, wie notwendig der Schutz unserer Ökolandschaft ist“, führt Müller aus.

Das gesellschaftliche Fenster für mehr Klima- und Umweltschutz war weit offen – die Zeit war reif für dieses Volksbegehren. Und der Wille war groß, dass alle ihren Beitrag dazu leisten. Ein Erfolg ist es auch, dass Landwirte und Umweltschützer miteinander ins Gespräch gekommen sind. „Denn unseren Landwirten wird dabei eine Schlüsselrolle zuteil“, erklärt Grießhammer.

In diesem Zusammenhang wurde sich das Ziel gesetzt, die Quote im Ökolandbau bis 2030 auf 30 Prozent zu steigern. Der letzte Agrarbericht zeigt aber, dass der Anteil aktuell gerade erst bei 13 Prozent liegt. „Es benötigt daher deutlich mehr Anstrengungen, um das Ziel zu erreichen. Helfen würde dabei eine klare Vorgabe. Unsere Biobauern verdienen hier auch mehr Unterstützung durch Förderprogramme“, skizziert Grießhammer weiter.

Auch mit Blick auf die EU-Ebene ist eine enge Zusammenarbeit dringend notwendig, wie SPD-Europakandidat Martin Lücke aufzeigt: „Artenschwund und Klimawandel müssen über Ländergrenzen hinweg gedacht werden. Insofern ist ‚Europa‘ die richtige Ebene, um Zukunftsprobleme entschlossen und nachhaltig anzugehen. Die Zeit nationaler Alleingänge ist ganz offensichtlich vorbei.“ Als Beispiele führte Lücke die Bekämpfung von invasiven Arten und Bienenkrankheiten an.

Aktuell werden nur rund 22 Prozent des eigenen Honigbedarfs vor Ort produziert, der Rest wird importiert. Weil der Honighunger insgesamt so groß ist, wird da auch oft gepanscht – also z. B. Zuckersirup beigefügt. Es gibt Schätzungen, die davon ausgehen, dass rund die Hälfte aller Honigimporte in der EU gestreckt sind. Deshalb gibt es eine neue ‚Frühstücksrichtlinie‘ der EU, die besagt, dass künftig die Herkunftsländer in absteigender Reihenfolge aufgeführt werden müssen“, erläutert Müller.

Beispielsweise sei es wichtig, dass der Umgang mit Pflanzenschutzmitteln in Europa einheitlich gehandhabt werde. „Ich denke da beispielsweise an die Neonicotinoide und die Ausnahmen und Notfallzulassungen, die von einzelnen Mitgliedsländern immer wieder gemacht werden.“ Dies sei auch in Bayern ein Thema, was sich an den Zuckerrübenschädlinge zeige.

Der Fachaustausch machte deutlich, dass Klimaschutz im Kleinen beginnt. Jede und jeder könne einen Beitrag für die Rettung der Bienen und Wildbienen tun. Die Imkerinnen und Imker in Bayern und Tschechien tun dies bereits in hervorragender Weise.

Imker Heinrich Witzgall schlug zudem vor, dass die Bienenvölker nicht näher als 5 Kilometer bis zur Grenze niedergelassen werden. Denn wenn es eingehalten werden würde, könne man auch die Übertragung von Krankheiten vermeiden.

Das Bild zeigt v.l.n.r. Stefan Traßl, Ortsvorsitzender des Imkervereins Hohes Fichtelgebirge, Dr. Andreas von Heßberg, Bezirksvorsitzender der Imker in Oberfranken, SPD-Europakandidat Martin Lücke, SPD-Generalsekretärin Ruth Müller, Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer und Imker Heinrich Witzgall

15.04.24 - Besuch der Jacob Ellrod-Realschule Gefrees

Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer steht den Abschlussklassen der Jacob-Ellrod-Realschule Gefrees Rede und Antwort

Bei einer Diskussionsrunde in der Aula diskutierten die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen mit MdL Grießhammer über tagesaktuelle Politik und die Zukunft der Region

  

Gefrees. Politik zum Anfassen für die 10. Klassen der Jacob-Ellrod-Ganztagesrealschule. Der Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Wunsiedel-Kulmbach - zu dem auch die Stadt Gefrees zählt - Holger Grießhammer, besuchte auf Einladung der JES die Abschlussklassen an diesem Montag für eine Doppelstunde.

In einer lebhaften Diskussion stellten die Schülerinnen und Schüler ausgeklügelte Fragen über die Tätigkeit als Abgeordneter des Landtags, den allgemeinen Parlamentsbetrieb und tagesaktuelle politische Themen.

„Politische Bildung ist ein wichtiger Schlüssel zur Stärkung der jüngeren Generation. Demokratie lebt von der Diskussion. Daher habe ich mir gerne Zeit genommen, um die Fragen der künftigen Absolventen zu beantworten und über Politik aufzuklären“, macht Grießhammer deutlich.

In seinem Eingangsstatement zeigt der Abgeordnete auf, dass Politik durchaus Spaß macht. „Natürlich ist die Tätigkeit als Politiker nicht mit der eines gewöhnlichen Arbeitnehmers vergleichbar. Ich bin aber der Überzeugung, dass sich Engagement für die Gesellschaft und unser Zusammenleben auszahlt.“

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld einige Fragen überlegt, die sie dem schuleigenen Gewinner der letzten U18-Wahl stellen wollten. Die Bandbreite reichte von der aktuellen wirtschaftlichen Situation über die Energieversorgung bis hin zum Umgang mit Migration und den Konflikten in aller Welt. Auch die Cannabis-Legalisierung und ein mögliches gesellschaftliches Jahr oder die Wiedereinführung des Wehrdienstes haben die Schüler nachhaltig beschäftigt.

MdL Grießhammer machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass Diskussion und unterschiedliche Standpunkte wichtig sind. Komplexe Themen seien aber keinesfalls durch einfache Parolen lösbar. Auch mit Blick auf die Energiegewinnung machte der Abgeordnete deutlich: „Der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie zahlt sich zukünftig für uns alle aus. Es ist sinnvoll, einen Schritt voraus zu sein und die Technik von morgen aktiv schon jetzt voranzutreiben.“

12.04.24 - Isar-Detektive Band 4

„Die Isar-Detektive: Fasching in Gefahr“ - Bayerischer Landtag stellt vierten Band der erfolgreichen Kinderbuchserie vor
 

 

 

Die Erfolgsserie „Isar-Detektive“ des Bayerischen Landtags geht in die nächste Runde: Nach den erfolgreichen ersten drei Bänden gibt das Parlament den vierten Band „Fasching in Gefahr“ heraus, der erneut beim Oetinger Verlag erscheint. Das teilt der/Weißenstädter Landtagsabgeordnete Holger Grießhammer mit.
 

Autorin Anja Janotta und Illustrator Stefan Leuchtenberg schufen wie schon bei den ersten drei Bänden einen Roman für Kinder im Alter von etwa neun bis 12 Jahren. Diesmal geht es um Social Media – bei der Schülersprecherwahl ebenso wie im Bayerischen Landtag.
 

Die Kinder sollen durch die „Isar-Detektive“ Freude am Lesen bekommen und zugleich noch mehr über den Bayerischen Landtag erfahren: Wie arbeiten Abgeordnete? Was ist die Rolle von Medien? Und in diesem Band speziell: Wie funktionieren Wahlen?

Diese und viele andere Fragen beantwortet das Buch im Rahmen einer unterhaltsamen und spannenden Krimi-Geschichte, die auch Erwachsenen Spaß beim Lesen und Vorlesen macht.
 

Der ursprünglichen Idee der „Isar-Detektive“ liegen die „Alster-Detektive“ der Hamburger Bürgerschaft zu Grunde. Der Bayerische Landtag hatte sich für eine entsprechende Adaptation entschieden. Dank Autorin und Illustrator aus Bayern sind Ähnlichkeiten mit realen Orten und Personen des politischen Lebens in Bayern aber kein Zufall.

20.03.24 - Kulturfonds 2024

Kulturfonds 2024: Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer begrüßt die Unterstützung acht oberfränkischer Projekte
Von den knapp 5 Millionen Euro erhalten acht oberfränkische Maßnahmen insgesamt 303.400 Euro

Oberfranken bezieht mit 303.400 Euro sechs Prozent des Fördervolumens aus dem Kulturfonds 2024. Das hat der Haushaltsausschuss des Landtags beschlossen. Davon entfallen auf die regionalen Museen 104.300 Euro, die Musikpflege 73.000 Euro und den Bereich Laienmusik 38.000 Euro. Archive/Bibliotheken und Literatur werden mit 88.100 Euro aus dem Fonds bedacht.

Im Vergleich zum Jahr 2023 bedeutet das einen Rückgang der Fördersumme um über 90.000 Euro. Dieser Umstand beschert Oberfranken den siebten Platz unter den bayerischen Regierungsbezirken. Auch die Gesamtfördersumme sinkt von knapp 6 Millionen auf 5 Millionen Euro.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für den ländlichen Raum Holger Grießhammer bewertet die Zuwendungen positiv:

„Die Kunst- und Kulturszene ist das Faustpfand unserer Region. Wir leben gerne hier, weil es bei uns neben der schönen Natur auch zahlreiche hochwertige kulturelle Angebote gibt. Kultur soll auch im ländlichen Raum erfahrbar werden. Dazu tragen besonders unsere Kulturvereine, Museen, Bibliotheken und unsere hiesige Musikbranche bei. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Oberfranken mit einer noch höheren Fördersumme bedacht wird.“

Die acht geförderten oberfränkischen Projekte in der Übersicht:

Hof

  • Verein zur Förderung des Grafikmuseums Stiftung Schreiner Bad Steben e.V. – Sonderausstellung „Grafik aus Bulgarien“ einschließlich der Erstellung eines ausstellungsbegleitenden Bestandsverzeichnisses

EUR 7.300

Bayreuth

  • Jugendbergmannskapelle Pegnitz e.V. – Umbau von Proberäumen für den Verein Jugendbergmannskapelle Pegnitz e.V.

EUR 38.000

  • Stadt Bayreuth – Dreiteiliges Ausstellungsprojekt im Jubiläumsjahr; Verschiedene Wirklichkeitswahrnehmungen – drei Aspekte der Kunst der Moderne: Abstraktion – Verismus – Konkrete und Konzeptkunst im Konzeptmuseum Bayreuth

EUR 45.400

  • Stadt Bayreuth Fortsetzungsmaßnahme – Neubau Stadtarchiv Bayreuth und Sanierung Leers’sche Villa – Förderung der archivspezifischen Aufwendungen

EUR 88.100

Bamberg

  • Erzbischöfliches Ordinariat Bamberg – Sonderausstellung im Diözesanmuseum Bamberg „Kreuze, 1.000 Jahre nach Heinrich II. – Begegnung von Edelstein und Kettensäge“)

EUR 33.700

  • Erzbischöfliches Ordinariat Bamberg – Sonderausstellung im Diözesanmuseum Bamberg „Mission Glaube – Hl. Otto von Bamberg“

EUR 17.900

Kronach

  • Kronacher Kulturförderung e.V. – Max Baumann (1917-1999) – zum 25. Todestag des Komponisten 2024; Uraufführungen seiner 1. Und 2. Sinfonie mit Kompositionswettbewerb und Uraufführung der Preisträgerkomposition

EUR 14.100

Überregional (Bamberg, Coburg)

  • Symphonischer Chor Bamberg e.V. – Trilogie für die Sinne – 24 Stimmen; 1. Saison Symphonischer Chor Bamberg 24

EUR 58.900

Insgesamt erhalten die bayerischen Museen mit 41,8 Prozent den größten Anteil der Fördersumme. Die Bereiche Musikpflege und Bayerns Archive und Bibliotheken werden mit jeweils knapp zwanzig Prozent unterstützt. Der restliche Anteil gliedert sich auf in Theater und zeitgenössische Kunst (je 7,3%), Laienmusik (3,8%), Int. Ideenaustausch (2,1%) und sonstige Projekte (2,4%).

11.03.24 - Ordensaushändigung

© Benjamin Böhm, Regierung von Oberfranken

Ordensaushändigung für kommunale Selbstverwaltung in der Regierung von Oberfranken

In den Räumlichkeiten der Regierung von Oberfranken wurden verdiente Kommunalpolitiker aus der Region ausgezeichnet. Die Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung in Bronze ging u.a. an

  • Thomas Schwarz, Altbürgermeister der Stadt Kirchenlamitz und Stv. Landrat
  • Timo Ehrhardt, Erster Bürgermeister der Stadt Ludwigsstadt
  • Uwe Raab, Altbürgermeister der Stadt Pegnitz
  • Franz-Josef Schick, Kreisrat und Gemeinderat in Litzendorf

Fast drei Jahrzehnte hat sich Thomas Schwarz mit vollem Herzblut für die Bürgerinnen und Bürger von Kirchenlamitz und des ganzen Landkreises Wunsiedel eingesetzt. Dank ihm wurde die Errichtung des Granitlabyrinths Epprechtstein Wirklichkeit. Auch bei der Sanierung der Altstadt, der Sporthalle und der Grund- und Mittelschule war er federführend. Als starke Stütze der ZENOB, an der Spitze der „Zukunft Nördliches Fichtelgebirge“ und als langjähriges Mitglied des Kreistags trieb er die interkommunale Zusammenarbeit voran.

Oberfranken kann sich glücklich schätzen, kommunale Kräfte von diesem Format aufzuweisen!

28.02.24 - Handwerk stärken, Mittelstand fördern

Fachkräftemangel, hohe Energiekosten, eine sinkende Nachfrage: Das bayerische Handwerk steht vor enormen Herausforderungen. Deshalb setzt sich die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag entschieden für die Stärkung des Handwerks und eine Förderung des Mittelstands ein.

Holger Grießhammer, handwerkspolitischer Sprecher und selbst Maler- und Lackierermeister hat dazu einen Antrag in den Landtag eingebracht, der im Wirtschaftsausschuss beraten wird: "Wir müssen jetzt handeln, um die Zukunftsfähigkeit des Handwerks zu sichern und den Mittelstand zu stärken. Wir fordern CSU und Freie Wähler auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, wie Betriebsgründungen- oder -übernahmen gezielt zu fördern, Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben und die Arbeitsintegration von Geflüchteten zu erleichtern.“

Des Weiteren schlägt die SPD-Fraktion eine Imagekampagne des Freistaats für das Bayerische Handwerk vor, um über Ausbildung und Tätigkeiten gezielt zu informieren, sowie für eine bedarfsgerechte Ausstattung von handwerklichen Schulungsstätten zu sorgen. "Es ist wichtig, dass wir die Ausbildungsberufe an die Herausforderungen unserer Zeit anpassen und den jungen Menschen attraktive Perspektiven im Handwerk bieten", erklärt Grießhammer. "Dazu gehört auch die Einführung eines verpflichtenden Praktikums in einem Ausbildungsberuf während der Sekundarstufe."

Die SPD-Fraktion fordert zudem eine gleichwertige Finanzierung von akademischer und beruflicher Bildung, unter anderem durch eine Verringerung des Eigenanteils an den Kurs- und Prüfungsgebühren für den Meister. "Es ist dringend notwendig, dass CSU und Freie Wähler endlich vom Reden ins Handeln kommen!", schließt Grießhammer. "Wir werden uns weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen, dass das Handwerk in Bayern eine starke Zukunft hat.

21.02.24 - Umbau Verwaltungsgericht

Das Verwaltungsgericht in Bayreuth wird in vier Bauabschnitten generalsaniert und erweitert: Betreuungsabgeordneter Grießhammer betont die Sinnhaftigkeit der Maßnahme

  • Baubeginn ist im 1. Quartal 2026, Fertigstellung voraussichtlich im 2. Quartal 2031
  • Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit stehen im Zentrum der Planungen
  • Die Dachfläche des Neubaus wird extensiv begrünt; auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen (ca. 21,2 kWp) und weist ein CO2-Einsparpotenzial von fast 3 Tonnen pro Jahr auf; die Wärmeversorgung erfolgt durch regenerative Energie in Form einer Luft-Wärme-Pumpe

Das Bayerische Verwaltungsgericht in Bayreuth wird generalsaniert. Das hat der Haushaltsausschuss des Landtags in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Baubeginn für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes sowie eines Erweiterungsbaus ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen. Die Maßnahme wird in vier Bauabschnitten durchgeführt.

Der Betreuungsabgeordnete für Bayreuth und Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für den ländlichen Raum Holger Grießhammer sieht in der Entscheidung einen großen Mehrwert für die Region: „Die vorhandenen Büroflächen reichen für den Personalbestand aktuell nicht mehr aus. Deshalb ist es ein wichtiges Zeichen, den Standort des Verwaltungsgerichts in Bayreuth nachhaltig und barrierefrei zu erweitern und dadurch zu stärken. Der hohe Sanierungsstau des Gebäudes wird sehr bald Geschichte sein.“

Die vier Bauabschnitte umfassen

  1. Den Neubau des Erweiterungsgebäudes mit Technikflächen, Büroräumen, Archiv, Besprechungs- und Sanitärbereiche
  2. Die Sanierung des Nebengebäudes, des Gerichtssaals mit Nebenräumen, Büroräumen und Technikflächen
  3. Die Sanierung des Hauptgebäudes, des Gerichtssaals mit Nebenräumen, Büroräumen, Verwaltungs- und Sanitärbereiche
  4. Den Rückbau der Containerbauten

Der vorgesehene Teil für den Neubau liegt im südwestlichen Bereich des Grundstücks und wird auf der von der Friedrichstraße her erschlossenen Liegenschaft errichtet. Der Erweiterungsbau wird mit einem kleinen Verbindungsbau mit Windfangfunktion an das vorhandene Nebengebäude angeschlossen. Um Barrierefreiheit zu garantieren, wird der Haupteingang vollständig umgestaltet sowie die Treppenanlage angepasst.

Die Maßnahme im Überblick

  • Konstruktion: Neubau als Massivbau in Ortbetonbauweise mit aussteifenden Wand- und Deckenscheiben
  • Baugrund, Altlasten und Schadstoffe: Ein geotechnisches Gutachten unterstreicht die Vorkehrungen zur Baugrundverbesserung
  • Die Gesamtkosten erstrecken sich auf ca. 31,1 Mio. Euro

06.02.24 - Förderung Landesstiftung

Als Mitglied des Stiftungsrates der Bayerischen Landesstiftung: MdL Grießhammer ermöglicht direkten Geldfluss nach Oberfranken

Insgesamt werden sieben Projekte aus den Landkreisen Wunsiedel, Kulmbach, Bayreuth und Hof begünstigt

Der Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung hat in seiner heutigen konstituierenden Sitzung über die Förderung eingereichter Maßnahmen entschieden. Als Mitglied des Gremiums begrüßt Landtagsabgeordneter Holger Grießhammer

  • die Förderung der Sanierung einer Scheune in Thierstein mit einer Summe in Höhe von 5.800 Euro
  • die Förderung des Umbaus der Alten Remise am Marktplatz in Marktschorgast in Höhe von fast 71.000 Euro
  • die Erneuerung der Fenster eines Anwesens in Stadtsteinach mit 5.100 Euro
  • die Förderung des Erwerbs und der Sanierung eines Gebäudes zum Betrieb eines ambulanten Pflegedienstes mit Versorgung von Suchtkranken und Menschen mit psychischer Erkrankung in der Hofer Fröbelstraße 36.500 Euro
  • die Erneuerung der Fenster eines Anwesens in der Issigauer Gemeinde Reitzenstein mit 6.000 Euro
  • die Fenstersanierung eines Anwesens in der Hofer Vorstadt mit 1.640 Euro bedacht.
  • die Förderung der Errichtung eines Anbaus und die Sanierung des ehemaligen Bartholomäusspitals in Hollfeld mit fast 91.500 Euro.

Die Bayerische Landesstiftung ermöglicht es Antragstellern, Unterstützungsgelder für Projekte aus den Bereichen Soziales und Kultur zu beantragen. Dazu zählen beispielsweise die Alten- und Pflegehilfe sowie Baumaßnahmen von besonderer regionaler Bedeutung wie Denkmäler.

„Die Förderung des Stiftungsrates für soziale und kulturelle Projekte ist eine schöne Möglichkeit, unsere Einrichtungen und Baudenkmäler zu sanieren. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass ich mich für Oberfranken einsetzen und diese Maßnahmen unterstützen konnte. Ich werbe gerne dafür, weitere Anträge aus den Landkreisen an die Stiftung zu stellen“, unterstreicht Holger Grießhammer.
 

Das Antragsformular befindet sich auf der Webseite der Bayerischen Landesstiftung. Diese besteht seit 1972 als eigenständiges, dauerhaftes und flexibles Förderinstrument. Als rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts verfolgt sie gemeinnützige und mildtätige Zwecke auf sozialem und kulturellem Gebiet.

 

05.02.24 - Münch Energie


MdL Grießhammer zur Energiewende: Mehr Stromspeicher und Windkraft für stärkere regionale Stromversorgung

Damit der Umstieg auf erneuerbare Energien besser und schneller gelingen kann, muss Strom künftig verstärkt vor Ort erzeugt und gespeichert werden. Dafür besonders geeignet ist die Stromerzeugung mit Hilfe von Wind- und Sonnenenergie (Agri-Photovoltaik) auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Ein Pionier in Sachen Agri-PV ist die Firma Münch Energie aus Oberfranken. Gründer und Geschäftsführer Mario Münch war Gast in der SPD-Fraktion und hat seine Technologien vorgestellt. Für den stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion und wirtschaftspolitischen Sprecher, Holger Grießhammer, liegt darin die Stellschraube für eine beschleunigte Energiewende: „Wir brauchen eine effizientere Nutzung von Agrarflächen zur Energieerzeugung, denn davon profitieren Landwirte, Kommunen und Bürger gleichermaßen.“

Für Holger Grießhammer energiepolitisch wegweisend wäre, wenn noch mehr Landwirte ihre schlecht nutzbaren und stillgelegten Ackerflächen für die Erzeugung von ökologischem Strom zur Verfügung stellen würden. „Die Kombination von Pflanzenproduktion, Tierhaltung und Stromgewinnung auf einer Fläche hat viele Vorteile: Die Erzeugung von Nahrungsmitteln wird ökologischer, Landwirte nehmen zusätzliches Geld ein und erzeugen gleichzeitig Ökostrom. Und letztlich profitieren die Bürger vor Ort davon, weil sie dauerhaft günstige Strompreise bezahlen.“ Langfristig wäre es wünschenswert, dass sich noch mehr bayerische Kommunen anschließen.

Bereits im vergangenen Jahr besuchten SPD-Fraktionschef Florian von Brunn und Holger Grießhammer gemeinsam die Firma Münch Energie in Rubenhausen im Kreis Kulmbach. Das mittelständische Unternehmen ist mittlerweile eines der größten dezentralen Energieversorger Deutschlands. Ihr Konzept, landwirtschaftliche Fläche zur Energieerzeugung zu nutzen, ist erfolgreich: In Nordostbayern haben sich mittlerweile 31 Kommunen angeschlossen.

Angesichts des schlechten Abschneidens des Freistaats beim Ausbau von Windkraft fordert der energiepolitische Sprecher Florian von Brunn von der Staatsregierung ein klares Bekenntnis für mehr Windenergie: „In fünf Jahren Aiwanger ist bei der Energiewende, insbesondere beim Wind viel zu wenig passiert. Im Jahr 2023 wurden im Freistaat nur sieben neue Windräder in Bayern gebaut – in ganz Deutschland über 740! Und nur 17 neue Windräder genehmigt – das ist beschämend. Ohne Wind geht es aber nicht, weil Photovoltaik in der Nacht keine Energie liefert und im Winter viel zu wenig.“ Der Landkreis Hof ist Vorreiter in Bayern: 11 Prozent aller bayerischen Windräder befinden sich hier.

19.01.24 - Kommunaler Finanzausgleich

Kommunaler Finanzausgleich 2024: MdL Grießhammer begrüßt Auswirkungen des Spitzenniveaus von 11,4 Mrd. Euro auf die Landkreise Wunsiedel, Kulmbach, Bayreuth und Hof

Die Gemeinden des Landkreises Wunsiedel erhalten Schlüsselzuweisungen in Höhe von über 19,6 Millionen Euro, Kulmbacher Kommunen profitieren von Geldern in Höhe von circa 19 Millionen, Bayreuther und Hofer Gemeinden werden mit fast 37,5 Mio. Euro bzw. 31,6 Mio. Euro vom Freistaat unterstützt

Der Kommunale Finanzausgleich für 2024 erreicht erneut ein neues Rekordniveau von 11,4 Milliarden Euro. Die Kommunen des Landkreises Wunsiedel erhalten in diesem Zusammenhang Zuweisungen in Höhe von über 19,6 Millionen Euro, die des Landkreises Kulmbach circa 19 Millionen. Bayreuther und Hofer Gemeinden profitieren von fast 37,5 Mio. Euro bzw. 31,6 Mio. Euro.

Der Landkreis Wunsiedel selbst erhält fast 16,5 Millionen Euro, der Landkreis Kulmbach gut 15 Millionen, Bayreuth und Hof beinahe 23 Millionen Euro.. Auf die Gemeinden in ganz Oberfranken entfallen Gelder in Höhe von beinahe 337 Millionen Euro, auf die Landkreise insgesamt fast 176 Millionen Euro.

Diese Erhöhung erachtet der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Holger Grießhammer, der als Betreuungsabgeordneter auch die Auswirkungen auf Hof und Bayreuth analysiert, als zwingend notwendig:

„Der erhöhte Finanzbedarf der Kommunen erfordert auch in den künftigen Jahren steigende Schlüsselzuweisungen des Freistaats. Die immer steigenden Aufgabenbereiche der Kommunen und der Investitionsstau machen eine grundlegend bessere Finanzausstattung notwendig.“

Und weiter: „Massive Preissteigerungen erfordern faire Finanzen. Nur dann können alle Menschen vor Ort profitieren. Der derzeitige Kommunalanteil von 12,75 Prozent ist seit 2013 unverändert. Aus meiner Sicht ist eine Anhebung des kommunalen Anteils am allgemeinen Steuerverbund in Richtung 15 Prozent erforderlich.“

Die einzelnen Gemeinden des Landkreises Wunsiedel im Überblick:

Bad Alexandersbad

502.724

Arzberg

2.501.172

Höchstädt

563.272

Hohenberg a.d. Eger

502.808

Kirchenlamitz

2.005.628

Marktleuthen

1.677.496

Marktredwitz

--

Nagel

1.053.572

Röslau

191.744

Schirnding

619.728

Schönwald

1.825.088

Selb

2.423.596

Thiersheim

761.504

Thierstein

49.152

Tröstau

1.172.212

Weißenstadt

--

Wunsiedel

3.762.700

 

Die einzelnen Gemeinden des Landkreises Kulmbach im Überblick:

Grafengehaig

479.244

Guttenberg

208.648

Harsdorf

415.584

Himmelkron

122.580

Kasendorf

--

Ködnitz

751.892

Kulmbach

1.755.096

Kupferberg

502.220

Ludwigschorgast

533.476

Mainleus

5.500.228

Marktleugast

1.570.596

Marktschorgast

--

Neudrossenfeld

1.281.916

Neuenmarkt

1.367.668

Presseck

1.095.084

Rugendorf

--

Stadtsteinach

433.152

Thurnau

1.015.316

Trebgast

708.260

Untersteinach

469.672

Wirsberg

778.552

Wonsees

61.708

 

Die Gemeinden des Landkreises Bayreuth mit Zugehörigkeit zum Stimmkreis 408 im Überblick:

Bad Berneck i.F.

1.910.980

Bischofsgrün

1.064.336

Fichtelberg

924.868

Gefrees

1.934.504

Mehlmeisel

906.700


Der Haushaltsansatz für die Schlüsselzuweisungen im Jahr 2024 steigt um rund 175 Mio. € bzw. 4,1 % auf über 4,44 Mrd. €. Die Gemeinden erhalten davon rund 2,84 Mrd. €, die Landkreise rund 1,6 Mrd. €.

 

Die Schlüsselzuweisungen bilden eine zentrale Einnahmequellen der bayerischen Kom-munen. Sie verbessern die finanzielle Leistungsfähigkeit und mildern Unterschiede in der Steuerkraft ab. Die Gemeinden und Landkreise können die Schlüsselzuweisungen frei zur Erfüllung ihrer Aufgaben verwenden.

Die Bezirke als dritte kommunale Ebene profitieren von den Schlüsselzuweisungen mittelbar über die Bezirksumlagen. Zudem wurde im Spitzengespräch zum kommunalen Finanzausgleich 2024 vereinbart, dass die Zuweisungen an die Bezirke um 10 Mio. € bzw. 1,4 % auf 716,5 Mio. € erhöht werden.
 

Konkrete Schwerpunkte werden neben der Stärkung der Verwaltungshaushalte erneut bei den Investitionen gesetzt. So stehen für die Förderung des kommunalen Hochbaus, insbesondere für den Bau von Schulen und Kindertageseinrichtungen, rund 1,07 Mrd. € zur Verfügung. Auch bei der Finanzierung der Krankenhausinvestitionen wird mit einem Mittelansatz von 800 Mio. € ein neues Spitzenniveau erreicht.

 

11.01.24 - Schnellere Elektrifizierung

Elektrifizierung der Strecke Marktredwitz-Regensburg: Landtagsabgeordneter Grießhammer wünscht sich schnellere Umsetzung

Infolge der Präsentation der Planungsergebnisse seitens der Deutschen Bahn solle der Ausbau des Ostkorridors-Süd wesentlich früher beginnen als momentan veranschlagt

Die Vorstellung der Pläne für eine vollständige Elektrifizierung der Bahnstrecke Marktredwitz-Regensburg sieht eine Umsetzung des Bauvorhabens in den 2030er-Jahren vor. Dies ist nach Auffassung des Landtagsabgeordneten Holger Grießhammer ein zu später Zeitpunkt. „Ich begrüße die Entscheidung der Bahn ausdrücklich, die Elektrifizierung der Strecke trotz aller Herausforderungen auf dem Streckenverlauf anzugehen. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Umsetzung insgesamt einfach schneller erfolgen muss“, macht Grießhammer deutlich.

Das aktuelle Vorhaben sieht einen Abschluss der Vorplanungen bis Ende diesen Jahres vor. Anschließend wird sich der Bundestag mit dem Vorhaben beschäftigen. Erst einige Zeit danach lasse sich der Baubeginn nach Ankündigung der Bahn realisieren. Dies müsse aus mehreren Gründen beschleunigt werden, erklärt der Sprecher der SPD-Fraktion für den ländlichen Raum: „Die Eindämmung der Emissionen ist ein zentraler Punkt auf dem Weg zur Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens für 2030. Viele Strecken sind bundesweit bereits elektrifiziert. Auch unsere Region soll im Öffentlichen Nahverkehr umweltfreundlicher werden und den Status als Dieselinsel schnellstmöglich verlieren“.

Ein weiterer zentraler Vorteil für die Fahrgäste in der Region stelle die Tatsache dar, dass sich dadurch auch die Gesamtfahrtzeit über 20 Minuten verkürze und der Schallschutz flächendeckend verbessert werde. „Neben der Verbesserung der Barrierefreiheit unserer Bahnhöfe ist ein klimafreundlicherer Verkehr eine wesentliche Aufgabe unserer Zeit. Das Ganze soll aber immer in Abstimmung mit allen Beteiligten geschehen“, unterstreicht Grießhammer abschließend.

 

28.11.23 - Gemeinsames Dienstgebäude

Neubau eines Ämtergebäudes: In Marktredwitz entsteht ein gemeinsames Dienstgebäude des Kompetenzzentrums FÜAK und des eGovernement Bayernserver LDBV

Im Zuge der Behördenverlagerung erhält die Große Kreisstadt nach der JVA ein weiteres Behördengebäude und somit Platz für 60 bzw. 25 Mitarbeitende

Marktredwitz erhält erneut den Zuschlag für den Neubau eines Ämtergebäudes im Zuge der Regionalisierung von Behörden. Mit dem gemeinsamen Dienstgebäude des Kompetenzzentrums Förderprogramme der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (FÜAK) sowie des Servicezentrums eGovernment Bayernserver des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung entstehen Arbeitsplätze für je 60 bzw. 25 Mitarbeitende der beiden Einrichtungen. Der Haushaltsausschuss des Landtages hat heute den Startschuss für die Baumaßnahme gegeben.

„Der Beschluss, eine weitere Behörde nach Oberfranken zu verlegen, ist genau der richtige Schritt. Ich freue mich sehr, dass mit dem neuen gemeinsamen Dienstgebäude ein weiteres großartiges Projekt in der Region entsteht“, unterstreicht der Sprecher für den ländlichen Raum der SPD-Landtagsfraktion Holger Grießhammer. Der Neubau wird als Passivhaus in Holz-Hybridbauweise errichtet, was auch mit Blick auf die Nachhaltigkeit einen entscheidenden Schlüssel darstelle, wie Grießhammer betont. „Dieses Bauvorhaben bringt 85 hochmoderne Arbeitsplätze auf direktem Weg in unsere Region. Das ist genau das, was wir brauchen!“